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Jubiläum – zum 10. Mal wurde der Neuköllner Kunstpreis vergeben

Jubiläum – zum 10. Mal wurde der Neuköllner Kunstpreis vergeben 1
Bezirksstadträtin Janine Wolter (li.) erlebte mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein inspirierende Kunst

Am 13. Februar 2026 hat unsere Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Janine Wolter, den 10. Neuköllner Kunstpreis in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Martin Hikel im Heimathafen Neukölln vergeben. Auch unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein war mit dabei und freute sich mit den nominierten sowie den ausgezeichneten Künstler*innen.

In seiner Rede ließ unser Bezirksbürgermeister Hikel keinen Zweifel daran, wie wichtig Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft sind. Kunst sei unschätzbar; Kulturförderung und Kunst gehörten grundsätzlich zu einer demokratischen Gesellschaft dazu, so Hikel. Auch in diesem Jahr war die Beteiligung am Neuköllner Kunstpreis sehr hoch: 160 Künstler*innen, die in Neukölln leben oder hier ein Atelier haben, hatten sich beworben.

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Die Preisträger*innen des Abends

„Der Neuköllner Kunstpreis ist längst mehr als eine Auszeichnung. Er ist ein sichtbares Zeichen für die Lebendigkeit, Qualität und Vielfalt unserer lokalen Kunstszene. Die eingereichten Arbeiten spiegeln nicht nur eine enorme Bandbreite an Ausdrucksformen wider, sondern auch die Internationalität unseres Bezirks“, sagte unsere Kulturstadträtin Wolter. In diesem Zusammenhang würdigte sie die Arbeit der Galerien und ihren Wert als Orte, an denen wir zusammenkommen, Kunst kostenfrei genießen und uns mit anderen über unsere Gesellschaft austauschen können. Gemeinsam mit unserem Bezirksbürgermeister Hikel dankte Stadträtin Wolter allen, die am Gelingen der Verleihung des Neuköllner Kunstpreises mitgewirkt haben.

Der erste Preis, dotiert mit 3.000 Euro, ging an die Künstlerin Va-Bene Elikem Fiatsi für das Werk „Monument of Second Skin“. Die Künstlerin vereine „mit ihrer Installation eine Fülle an weiblich gelesener Kleidung mit einer großflächigen, an eine Backsteinmauer erinnernden Fotowand. Dabei werde die Kleidung als ‚zweite Haut‘ verstanden – als Medium, unterschiedliche Persönlichkeiten sichtbar werden zu lassen.“ Die Installation könne auch als Vorhang gelesen werden, „den die Betrachtenden fast voyeuristisch zur Seite schieben müssen, um die darunterliegende Ebene aus intimen Fotos der Künstlerin zu enthüllen, die ihren langjährigen Prozess der Transition dokumentieren. Mit dieser Arbeit öffne die Künstlerin einen direkten Einblick in ihre persönliche Geschichte und verweise geradezu plastisch auf den gesellschaftlichen Diskurs der Anerkennung nicht-binärer Geschlechtsidentitäten“, urteilte die Jury.

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Bezirksbürgermeister Martin Hikel hielt ein Grußwort

Der Jury gehörten in diesem Jahr Sven Beckstette (Kurator Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart), Claudia von Funcke (Künstlerin und Preisträgerin des Neuköllner Kunstpreises 2018), Yolanda Kaddu-Mulindwa (Leitung Kommunale Galerien Neukölln), Kat Nowak (Festivalleitung 48 Stunden Neukölln), Ceren Saner (Künstlerin und Preisträgerin des Neuköllner Kunstpreises 2024) sowie Laura Helena Wurth (Kunstkritikerin und Autorin) an. Geleitet wurde die Jury von Nora Zender (ohne Stimmrecht).

Den mit 2.000 Euro dotierten zweiten Preis erhielt Laura Köran für die Videospiel-Installation „Total Siege of the Sky“ (2024). Das Werk besteche durch seine „ironische Verschränkung von Gaming-Elementen und beißender Kritik an militärischen und patriarchalen Machtstrukturen“. Dabei überreize die Künstlerin „die Symboliken von Krieg und Macht bis ins Lächerliche. Indem sie den Blick in übertriebener Weise auf den ‚Spaßfaktor‘ lenkt, lasse sie die mitspielenden Betrachtenden sich zugleich unterhalten und höchst unwohl fühlen. Die Mehrdimensionalität dieser Kritik am aktuellen politischen Weltgeschehen und dem militärisch-industriellen Komplex“ mache den Reiz dieses Werkes aus, so die Jury.

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Für die Videoinstallation „Sun Eaters“ wurde die ukrainische Künstlerin Maryna Makarenko mit dem dritten Preis ausgezeichnet und erhielt ein Preisgeld von 1.000 Euro. „Sun Eaters“ sei „eine präzise und poetische Auseinandersetzung mit Ressourcenkonflikten und verhandle einen utopischen Gegenentwurf zur Kriegsrealität der Krim“, dem Ort der Kindheit der Künstlerin, mit dem sie persönliche Erinnerungen teilt. Damit schaffe Makarenko „eine eigene, friedliche Gegenwelt und distanziere sich von der aufgezwungenen, nationalistischen Kriegsgeschichte des realen Ortes. Formal wie inhaltlich überzeugt die Arbeit durch dichte Bildsprache und politische Relevanz“, heißt es in der Würdigung der Jury.

Ein Werk der Künstlerin Anita Esfandiari wurde als Zusatzpreis von der Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land angekauft und „findet seinen Platz in der Konzernzentrale des Neuköllner Wohnungsbauunternehmens“, so Geschäftsführerin Natascha Klimek.

„Zehn Jahre Neuköllner Kunstpreis bedeuten zehn Jahre gelebte kulturelle Vielfalt in unserem Bezirk. Der  Neuköllner Kunstpreis steht für Offenheit und Dialog und hat sich längst als feste Größe in der Berliner Kunstlandschaft sowie als wichtige Plattform für die lokale Kunstszene etabliert. Er ist eine Auszeichnung –  und er ist darüberhinaus unser klares kulturpolitisches Bekenntnis zur Freiheit der Kunst, zur Förderung kreativer Räume und zu einem lebendigen, demokratischen Miteinander in Neukölln“, hebt unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein hervor. 

Die Arbeiten der acht nominierten Künstler*innen für den Neuköllner Kunstpreis 2026 (Rula Ali, Anita Esfandiari, Va-Bene Elikem Fiatsi, Uladzimir Hramovich, Selma Laura Köran, Maryna Makarenko, muSa michelle mattiuzzi und Tatsuma Takeda) sind noch bis zum 19. April 2026 in der Galerie im Saalbau in der Karl-Marx-Straße 141 zu sehen. Die Galerie ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Einladung zur Bürger:innensprechstunde

Die SPD-Fraktion Neukölln lädt am Donnerstag, den 26. Februar 2026 ab 18:00 Uhr zu einer Bürger:innensprechstunde in die Villa Rixdorf (Richardplatz 6, 12055 Berlin) ein.

Unsere Bezirksverordneten Marina Reichenbach (Vorsitzende im Ausschuss für Bildung, Schule und Kultur) und Michael Morsbach (Vorsitzender im Ausschuss für Ordnung) freuen sich mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

260217_PM Einladung zur Bürger:innensprechstunde

Gelebte Nachbarschaft: Sri-Lanka-Community kocht für die Tee- und Wärmestube Neukölln

Gelebte Nachbarschaft: Sri-Lanka-Community kocht für die Tee- und Wärmestube Neukölln 5
Solidarität mit den Ärmsten: Das Team der Tee- und Wärmestube um Thomas de Vachroi (2.v.li.) mit der Sri-Lanka-Community und SPD-Fraktionsvorsitzender Cordula Klein (3.v.li)

Mit Unterstützung der SPD-Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein und Daniela Meier hat die Sri-Lanka-Community in Berlin am 1. Februar wieder einmal gezeigt, was gelebte Nachbarschaft bedeutet: Gemeinsam mit Farhan, Jayani, Uresha, Tharindu, Pema und Felix wurde ein köstliches Gericht aus Sri Lanka gekocht. Diesmal gab es Chicken-Mango mit Reis und zum Nachtisch einen Obstsalat mit frischem Quark. Außerdem standen verschiedene Kuchen zur Auswahl, so selbstgebackener Marmorkuchen, Apfel-und Käsekuchen, die mit Tee und frisch gebrühtem Kaffee gereicht wurden.

Erwartungsgemäß füllte sich die Tee- und Wärmestube nach der Öffnung für Besucher gegen 15.00 Uhr im Nu – schließlich zeigte das Außenthermometer minus sieben Grad Celsius an, und es war windig und feucht, sodass die gefühlte Temperatur weit darunter lag. In solchen Momenten gibt es nichts Schöneres, als in der warmen Stube zu sitzen und eine Tasse Kaffee und Kuchen zu genießen, auf Wunsch auch mit Sahne.

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Als den Gästinnen und Gästen der Tee- und Wärmestube schließlich der wohlige Duft des Chicken-Mango in die Nase stieg, hatten die vielen Helferinnen und Helfer bereits mehrere Stunden damit verbracht, allerlei Obst mundgerecht zu schneiden, mehrere Kilo Reis zu kochen sowie Kuchen, Kaffee- und Teekannen sowie Kaltgetränke für rund 100 Besucher bereitzustellen. Kein leichtes Unterfangen, gerade in einer kleinen Küche und auf engstem Raum. Da aber das Team die Räumlichkeiten bereits gut kennt, bestens eingespielt ist und stets mit viel Herzblut und Freude an die Arbeit geht, verlief beim Kochen alles reibungslos. Dafür sorgte auch der professionelle Blick von Farhan, der das überaus erfolgreiche Restaurant Ceylon Bay in der Fuggerstraße leitet. Er hatte den Riesentopf mit dem Chicken-Mango bereits im Restaurant vorbereitet und dann mitgebracht. Für die Kaltgetränke und leckeren  Cream Cracker aus Sri Lanka sorgte diesmal Newrest Germany, Standort Berlin.

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Der Armutsbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Thomas de Vachroi, zeigte sich am Abend höchst zufrieden. Alle Gäste konnten versorgt werden, und der riesengroße Topf mit dem Hauptgericht war leer. Besonders freute er sich auch über die schöne Atmosphäre an diesem Tag. Alle rückten ungefragt etwas zusammen, damit auch jeder einen Platz bekam. „Zum Schluss bleibt ein großes Dankeschön: an Ceylon Bay und die Sri-Lanka-Community, an Cordula Klein und Daniela Meier, an Newrest Berlin und an alle, die mit anpacken. Ihre immerwährende Hilfe und Unterstützung machen aus einem einfachen Mittagessen einen Moment der Menschlichkeit, der weit über diesen einen Februartag hinausstrahlt“, so Vachroi.

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Derzeit nimmt die Tee- und Wärmestube sehr gerne haltbare Nahrungsmittel entgegen, darunter auch Reis, Nudeln, Gewürze und Tee.

Kontakt
Tee- und Wärmestube Neukölln, Weisestraße 34, 12049 Berlin
Tel.: 030 622 28 80, t.devachroi@diakoniewerk-simeon.de

Spendenkonto
Diakoniewerk Simeon gGmbH, Kennwort: Diakonie Tee- und Wärmestuben Neukölln/Vachroi/Nahrungsmittel
IBAN: DE90 3506 0190 0000 0300 07
BIC: GENODED1DKD
Kreditinstitut: KD-BANK (Bank für Kirche und Diakonie)

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Teamgeist über 29 Etagen: SPD- Fraktion beim Tower-Run in der Gropiusstadt

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Hand in Hand für phantastischen Sport auch bei eisigen Temperaturen: Das Team der SPD-Fraktion Neukölln um Fraktionsvorsitzende Cordula Klein (5.v.li.) mit Sportstadträtin Janine Wolter (3.v.li.), Senatorin Franziska Giffey (4.v.re.), Marcel Hopp MdA (6. v. li.) und Derya Caglar MdA (2.v.re.)

Auch bei Sportveranstaltungen wie dem international renommierten Tower-Run in der Gropiusstadt erweist sich unsere SPD-Fraktion als fantastisches Team, das Hand in Hand arbeitet. Das hat sie auch am 11. Januar beim 24. Tower-Run im Ideal-Hochhaus bei Temperaturen um die minus acht Grad Celsius bewiesen. Traditionsgemäß hat unsere SPD-Fraktion entlang der Außenstrecke sowie auf allen 29 Etagen von Berlins höchstem Wohnhochhaus in der Fritz-Erler-Allee 12 auch diesmal für die Streckensicherung beim Lauf gesorgt.

Darüber hinaus waren neben unserer Fraktion und unserer Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein unsere Senatorin für Energie, Wirtschaft und Betriebe und Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel sowie unsere designierte Neuköllner Bürgermeisterkandidatin Janine Wolter, die als Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport zusammen mit Giffey an der Starterklappe stand, anwesend. Ebenso vor Ort waren unsere Mitglieder im Abgeordnetenhaus Derya Çağlar sowie Marcel Hopp.

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Neuköllns Sportstadträtin Janine Wolter startet das Rennen

Der stets international besetzte Tower-Run wird von der TuS Neukölln in Kooperation mit unserer Neuköllner SPD-Fraktion und der Baugenossenschaft IDEAL veranstaltet und ist eines der herausragenden Sportereignisse in Neukölln. Der Tower-Run ist Teil der Serie Deutscher Towerrunning Cup und wird für die Premium Races der World Towerrunning Series 2026 gewertet. Er ist Profi- und Volkslauf zugleich und verzeichnet Jahr für Jahr mehr als 150 Läuferinnen und Läufer. Darunter sind stets auch Feuerwehrleute aus den verschiedensten Bundesländern. 32 von ihnen reisten an. Damit war dieses Feld der Läuferinnen und Läufer trotz der angekündigten winterlichen Extremwetterlage sehr gut vertreten. Die Teilnehmenden kamen aus Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Hamburg. Auch international war der Tower-Run vertreten: Läufer aus Italien, Spanien, Belgien und Polen waren am Start. Leider krankheitsbedingt absagen musste in diesem Jahr Konrad Beyer, der Altstar von der TuS Neukölln.

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Insgesamt kamen in diesem Jahr 158 Läuferinnen und Läufer ins Ziel. Sie mussten zuvor eine Laufstrecke von 475 Metern bewältigen, um dann 90 Höhenmeter zu bezwingen, in Stufen gerechnet: 465. Damit erreichten sie die 29. Etage, wo sie oft in kleinen Gruppen die Aussicht auf Berlin genossen. Für die teilnehmenden Feuerwehrleute ist der Tower-Run eine echte Herausforderung. Nach einer 50 Meter langen Einführungsrunde müssen sie mit einem Zusatzgewicht von rund 30 Kilogramm die 90 Höhenmeter überwinden. Zusätzlich mit Vollatemschutz ausgerüstet, müssen sie eine spezielle Atemtechnik einsetzen, um die Strecke zu bewältigen. Gleichzeitig sind sie im Schutzanzug einer enormen Wärmentwicklung ausgesetzt.

Bei den Männern siegte Samuel Fahrun von Towerrunning Germany. Er lief die Strecke in 3:48 Minuten. Platz zwei ging an Johannes Lüttkepohl aus Berlin. Er benötigte 3:59 Minuten. Glatt vier Minuten brauchte Marc Rocadembosch von JAB Berga aus Spanien – ein extrem spannendes Rennen, das wie alle Zieleinläufe auf einer großen Leinwand für die Zuschauer übertragen wurde.

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Auch Senatorin Franziska Giffey übernahm einen Start

Bei den Frauen siegte Linda Vecgaile aus Rostock. Sie absolvierte die Strecke in 5:01 Minuten. Platz zwei errang Martina Wildner vom TuS Lichterfelde mit einer Zeit von 5:34 Minuten. Erneut unter den schnellsten Frauen war Claudia Becker von der Berliner Turnerschaft; sie lief die Strecke in 5:37 Minuten. Ebenfalls in 5:37 Minutenerreichte Natalis Khesse vom Triathlon-Verein Berlin 09 das Ziel.

Sehr starke Leistungen wurden in den Feuerwehrläufen gezeigt. Den ersten Platz belegte Yannick Ecklet vom Team Schnappatmung. Er lief die Strecke in 3:19 Minuten. Platz zwei ging an Tobias Fröhlich vom Team Ostsachsen, er benötigte 3:32 Minuten. Den dritten Platz belegte Tobias Diedrigkeit von der FFW Hamburg. Er brauchte 3:49 Minuten für die Strecke. Auch vier Feuerwehrleute der Feuerwache Neukölln gingen an den Start. Jonas Boldterreichte mit einer Zeit von 4:22 Minuten den sechsten Platz. Piet Bernsten belegte Rang 13, Martin Weisser Platz 18 und Moritz Bischofberger Platz 25 in der Gesamtwertung des Feuerwehrlaufs.

Bei den Feuerwehrfrauen gewann Julia Krüger von der FF Stollberg mit einer Zeit von 7:12 Minuten. Platz zwei holte sich Chiara Bubner vom Team Ostsachsen, die 7:05 Minuten benötigte. Rang drei ging an Lena Sophie Behne von der Feuerwehr Dessau-Roßlau. Sie lief die Strecke in 8:08 Minuten.

„Der Tower-Run steht für genau das, was unsere Gropiusstadt und unsere SPD-Fraktion ausmacht: Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und Leidenschaft – selbst bei eisigen Temperaturen. Es erfüllt mich mit großem Stolz zu sehen, wie unsere Fraktion wieder einmal Hand in Hand gearbeitet hat und es uns gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern von der TuS Neukölln und der Ideal Baugenossenschaft gelungen ist,  Sportlerinnen und Sportlern aus ganz Deutschland und Europa für den Tower-Run zu begeistern. Der Tower-Run ist mehr als ein Wettkampf – er ist ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Fairness und die Kraft des Ehrenamts in Neukölln“, meint unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein. Zum Schluss dankt sie der Neuköllner Abteilung der DLRG, die alle mit Heissgetränken und Würstchen versorgt haben und richtet ihren Dank an alle, die diese Veranstaltung unterstützten.  Im kommenden Jahr feiert der Tower-Run sein 25-Jähriges Jubiläum. Der Jubiläumslauf findet am 10. Januar 2027 statt.

Sternsinger zu Gast im Neuköllner Rathaus: Engagement für Kinderrechte weltweit

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Bezirksbürgermeister Martin Hikel (hi. mi.) freut sich mit dem Bezirksverordneten Michael Morsbach (re.) und Kulturstadträtin Janine Wolter (hi.li.) über den segensreichen Besuch

Am 6. Januar empfing unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel im Rathaus Neukölln im Beisein unserer Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Janine Wolter, des Baustadtrats Jochen Biedermann sowie unseres Bezirksverordneten Michael Morsbach die Sternsinger. Die als Heilige Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar verkleideten Jugendlichen kamen zu Besuch mit Pfarrer Kalle Lenz von der St. Christophorus Kirchengemeinde und brachten an der Tür zum Büro des Bezirksbürgermeisters die Segensbitte an. Die von den Jahreszahlen umrahmten Buchstaben C M B stehen für „Christus Mansionem Benedicat“. Aus dem Lateinischen übersetzt heißt das: „Christus segne dieses Haus“.

Das diesjährige Motto der Sternsinger-Aktion Dreikönigssingen lautete „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Unser Bezirksbürgermeister dankte den Kindern für ihr großartiges Engagement und stellte ihnen eine Frage: „Was würdet ihr verändern, wenn ihr selbst mitentscheiden könntet?“ Die Antwort der Kinder kam prompt: Sie wünschen sich weniger Müll und weniger Graffiti sowie mehr Hilfe für arme Menschen. Anschließend rückten sie die Spendenboxen in den Mittelpunkt, die ausgiebig von den anwesenden Mitgliedern des Bezirksamtes sowie unserem Bezirksverordneten Morsbach bestückt wurden.

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Der Sternsinger bringt den Segen an

Im Zentrum der Sternsinger-Aktion „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ stehen Hilfsprojekte für Kinder in Bangladesch, wo von 1,8 Millionen arbeitenden Kindern und Jugendlichen 1,1 Millionen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen arbeiten, erklärte Pfarrer Lenz. Organisationen wie die Caritas Bangladesch und die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) kämpfen mit Projekten gegen Kinderarbeit an. So unterstütze Caritas Bangladesh Kinder und Jugendliche aus benachteiligten indigenen Bevölkerungsgruppen mit Bildungsangeboten. Darüber hinaus klärt Caritas Bangladesh Eltern auf, erläutert das Recht ihrer Kinder auf Bildung und macht bewusst, dass regelmäßiger Schulbesuch bessere Zukunftschancen eröffnet. Die ARKTF befreit in der Region Jessore im Westen Bangladeschs Kinder und Jugendliche aus gesundheitsschädigenden Arbeitsverhältnissen und unterstützt ihre (Wieder-)Einschulung oder berufliche Ausbildung. Darüber hinaus sensibilisiere das   ARKTF-Team Kinder, Eltern, Arbeitgeber, lokale Behörden und Regierungsmitarbeitende für Kinderrechte. Unser Bezirksverordneter Morsbach betonte gegenüber Kalle Lenz: „Das Motto der Sternsinger passt perfekt zur Fairtrade-Town Neukölln, da der Faire Handel dieselben Ziele verfolgt.“

Die Aktion Dreikönigssingen besteht bundesweit seit 1959 und wurde von der katholischen Kinder- und Jugendarbeit ins Leben gerufen. Partnerorganisationen der Sternsinger engagieren sich in zahlreichen Ländern dafür, Kinder aus Arbeit zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Wie dringend dieses Engagement weiterhin ist, zeigen aktuelle Zahlen: Das von der Weltgemeinschaft formulierte Ziel, Kinderarbeit bis 2025 vollständig zu beenden, wurde verfehlt. Weltweit arbeiten derzeit 138 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und 17 Jahren, 54 Millionen von ihnen unter besonders gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Verantwortet wird die bundesweite Aktion gemeinsam vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Für ihr langjähriges Engagement wurden die Sternsinger 2004 in Münster mit dem Westfälischen Friedenspreis ausgezeichnet. Im Jahr 2015 folgte die Aufnahme des „Sternsingens“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes.

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Sternsinger mit Pfarrer Kalle Lenz

Einladung zur Bürger:innensprechstunde

Die SPD-Fraktion Neukölln lädt am Donnerstag, den 22. Januar 2026 ab 18:00 Uhr zu einer Bürger:innensprechstunde in das Kleine Landhaus (Alt-Rudow 31, 12357 Berlin) ein.

Unsere stellv. Fraktionsvorsitzende Gabriela Gebhardt (Mitglied im Ausschuss für Gesundheit) und unser Bezirksverordneter Maximilian Neudert (Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung) freuen sich mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

260116 PM Einladung zur BürgerInnensprechstunde

Die SPD-Fraktion Neukölln wünscht frohe Feiertage!

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Die SPD-Fraktion Neukölln wünscht Ihnen und Ihren Familien frohe und vor allem gesunde Feiertage und einen guten Rutsch in das Jahr 2026.

Wir haben für Ihre Fragen und Anregungen immer ein offenes Ohr. Sie erreichen uns unter info@spdfraktionneukoelln.de. Persönlich sind wir ab dem 5.1.2026 gern wieder für Sie da.

Rudower Weihnachtsmeile: Lichterglanz, Musik und gelebte Gemeinschaft

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Nah am Puls von Rudow: Stadträtin Janine Wolter und Senatorin Franziska Giffey (v.re.)

Am 20. und 21. Dezember verwandelten sich die Straßen Alt-Rudow und Krokusstraße wieder in ein stimmungsvolles Weihnachtsdorf. Eingebettet in den historischen Ortskern von Rudow und begleitet von der von Lichtdesigner Andreas Boehlke entworfenen Weihnachtsbeleuchtung lag über der Rudower Weihnachtsmeile auch in diesem Jahr ein ganz besonderer Zauber: Liebevoll geschmückte Stände, funkelnde Lichter und der Duft weihnachtlicher Köstlichkeiten sorgten für echte Vorfreude auf das Fest.

Eröffnet wurde die Weihnachtsmeile von der Aktionsgemeinschaft Rudow (AG Rudow) als Veranstalter in Kooperation mit Hauptstadt Kultur. Ein besonderer Dank galt der AG Rudow, die gemeinsam mit vielen Unterstützern diesen Lichterglanz Jahr für Jahr möglich macht.

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Zur offiziellen Eröffnung sprach auch unsere Berliner Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey, auf der Bühne. Sie begrüßte die Besucher*innen ganz herzlich,  dankte der AG Rudow für ihr großartiges Engagement und den stimmungsvollen Lichterglanz und hob hervor, wie wichtig solche Orte der Begegnung für den Zusammenhalt im Kiez sind. Zudem informierte sie über den aktuellen Stand der geplanten Verlängerung der U7 zum Hauptstadtflughafen. Die Kosten-Nutzen-Untersuchung zeige, dass der Nutzen überwiege. Berlin wolle sich um Bundesfördermittel bewerben und gehe gemeinsam mit der BVG in die detaillierte Planung. „Man braucht Geduld, aber wir lassen nicht locker und bringen das Thema gemeinsam voran“, so Giffey.

Im Anschluss mischte sich Franziska Giffey gemeinsam mit der Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Janine Wolter, unter die Besucherinnen und Besucher. Auf ihrem Rundgang über die Weihnachtsmeile nahmen sich beide Zeit für Gespräche, hörten zu, genossen sichtlich die adventliche Stimmung und begegneten den Menschen auf Augenhöhe. Auch am Stand vor dem Bürgerbüro von Franziska Giffey in Alt-Rudow blieb Raum für persönliche Worte und jede Menge herzliche Begegnungen.

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Ebenfalls unter den Gästen war unser Bezirksverordneter Peter Scharmberg (SPD), der sich seit Jahren auch engagiert in der Aktionsgemeinschaft Rudow einbringt. Für ihn ist die Weihnachtsmeile weit mehr als ein Fest: „Hier spürt man, was Rudow ausmacht: Menschen kommen zusammen, man kennt sich, man grüßt sich, man nimmt sich Zeit füreinander. Dieses Miteinander, das von so viel ehrenamtlichem Einsatz getragen wird, ist ein echtes Geschenk – gerade in der Weihnachtszeit“, sagte Scharmberg sichtlich bewegt.

An beiden Tagen war die Weihnachtsmeile sehr gut besucht und bot Erlebnisse für die ganze Familie. Der Weihnachtsmann verteilte Süßigkeiten an die Kinder, ein nostalgisches Karussell und das Entenangeln ließen Kinderaugen leuchten, während das Bungee-Jumping besonders bei Jugendlichen für Begeisterung sorgte. Der Duft von Glühwein und Kinderpunsch, gebrannten Mandeln, frischen Waffeln, Crêpes, Bratwürsten, Langos und orientalischen Spezialitäten zog durch die Straßen. Der traditionelle Glühwein-Treff wurde erneut zum beliebten Ort, an dem Familien, Freunde und Nachbarn zusammenstanden, lachten und die Weihnachtszeit gemeinsam genossen.

Musikalisch sorgte am Freitag die Band „Ulli und die grauen Zellen“ mit Rockklassikern und Schlagern für ausgelassene Stimmung. Am Sonntag brachte die Blue Haley Band mit mitreißendem Rock’n’Roll die Bühne und das Publikum gleichermaßen in Bewegung. Die Rudower Weihnachtsmeile zeigte einmal mehr, wie viel Wärme, Engagement und Gemeinschaft in diesem Kiez stecken – und wie schön Weihnachten sein kann, wenn man es miteinander feiert.

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Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt 2025 – Tradition, Lichterzauber und soziales Engagement in Neukölln

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Sahen hervorragende Handwerkskunst in besinnlicher Atmosphäre: SPD-Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, Stadträtin Janine Wolter, Vize-Fraktionsvorsitzender Marko Preuß, Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Jörg Stempel (v.li.)

Jedes Jahr im zweiten Adventswochenende verwandelt sich der historische Richardplatz im Böhmischen Dorf in unserem Neukölln in einen der stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte der Hauptstadt: den Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt. Auch 2025 zog unser Rixdorfer Weihnachtsmarkt  mit seinem Glanz an drei Tagen, vom 5. bis zum 7. Dezember, wieder unzählige Besucher*innen aus Berlin und Umgebung magisch an. Wie jedes Jahr nahm auch diesmal Mitglieder unserer Fraktion an der offiziellen Eröffnung durch unserem Bezirksbürgermeister Martin Hikel und dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreis Neukölln, Christian Nottmeier, teil. Gekommen waren unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein und ihr Stellvertreter Marko Preuß sowie unser Bürgerdeputierter Jörg Stempel und unsere Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport und designierte Spitzenkandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin, Janine Wolter. Unser Bezirksverordneter Michael Morsbach engagierte sich am Stand mit der Lenkungsgruppe „Fair Trade Bezirk Neukölln!“.  Unsere Stadträtin Wolter besuchte zuvor auch den Weihnachtsmarkt bei Kubus, einer gemeinnützigen Organisation, die unter anderem eine Suppenküche betreibt und sich um Obdachlose kümmert. Dort wandelte sie gemeinsam mit dem Armutsbeauftragten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg- schlesische Oberlausitz über den Markt und bewunderte die an den Ständen gebotene Handwerkskunst, die in den dortigen Werkstätten gefertigt wird.

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Michael Morsbach (2.v.li.) engagiert sich für „Fair Trade Neukölln“

Der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt blickt auf eine über 50jährige Tradition zurück und gehört zu den ältesten seiner Art in Berlin. Statt in einer modernen Messehalle oder auf einer großen Plaza spielt sich das weihnachtliche Treiben inmitten des alten Dorfkerns von Rixdorf ab – umgeben von Fachwerkhäusern, Kopfsteinpflaster und historischen Gebäuden wie der Alten Schmiede und der Bethlehemkirche. Diese Kulisse verleiht dem Markt einen ganz besonderen, nostalgischen Charme. 

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Ein wesentliches Merkmal des Marktes ist sein durchweg karitativer Charakter: Alle Stände –  in diesem Jahr mehr als 200 – werden ausschließlich von gemeinnützigen Vereinen, Gruppen und Organisationen betrieben. Die angebotenen Waren sind weitestgehend selbstgemacht – von Handarbeiten und Kunsthandwerk über Holzspielzeug und Kerzen bis hin zu regionalen Spezialitäten wie Honig, Marmeladen oder handgefertigten Geschenken findet hier jeder etwas, das es sich zu verschenken lohnt. Mit jedem Kauf unterstützen Besucher*innen soziale Projekte und Initiativen aus der Region. 

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Der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt setzt auf stimmungsvolle Beleuchtung mit Petroleumlampen und Gaslaternen, die den Richardplatz in ein warmes, goldgelbes Licht tauchen – ganz ohne grelle Elektronik.  Auch darauf wies unser Bezirksbürgermeister in seiner Eröffnungsrede hin. Denn für die Versorgung der Stände mit Petroleumlampen sorgen Jahr für Jahr etliche ehrenamtlich beim Technischen Hilfswerk engagierte Menschen. Hikel dankte ihnen dafür von ganzem Herzen. Im Mittelpunkt seiner Rede stand die Losung: „Unsere Gesellschaft wird nur gut, wenn wir gutes Tun. Es gehe darum, denjenigen entgegenzutreten, die unser Gesellschaft spalten wollen, Daher sei es wichtig, auf das Eigene und das Gemeinsame und Verbindende zu schauen, wozu der Rixdorfer Weihnachtsmarkt eine gute Gelegenheit biete. In diesem Sinne wünschte er den Besucher*innen viel Freude. Zu guter Letzt dankte er auch der Einstein-Big-Band für ihren Auftritt und begrüßte das „Rixdorfer Engelchen“, das Jahr für Jahr der Eröffnung beiwohnt und übergab das Mikrofon an Nottmeier. „Engel sind Botschafter der Zuneigung, aber auch wir können einander Botschafter der Liebe und der Versöhnung sein. Auch das gehört zu Advent und zur Weihnachtszeit dazu. Macht hoch, die Tür, die Tür macht weit macht weiter. Das gilt jetzt auch für diesen Advent  und Weihnachtsmarkt. Alles ist offen, wir können uns begegnen, wir können uns hier miteinander auf Weihnachten einlassen, darauf, empfindsamer zu sein, aufeinander zuzugehen. Und wir können das, das muss jetzt doch noch einmal sagen, wirklich auf dem schönsten und besten Weihnachtsmarkt hier in Berlin tun“. 

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In diesem Sinne verliefen auch die drei Tage in Rixdorf – friedlich und freudvoll feierten die Menschen die Adventszeit in Vorfreude auf Weihnachten.

„Das Schöne an dem Weihnachtsmarkt ist, dass wirklich jeder Cent dem guten Zweck zugute kommt“, bemerkte Preuß und drehte ein Video, um die Menschen via social Media nach Neukölln einzuladen. Denn eines ist Neukölln nach wie vor: tolerant und weltoffen für alle, die ihr Leben nach ihrer Façon leben wollen. Sie sind willkommen, solange sie anderen keinen Schaden zufügen. Dafür stehen wir, steht die Sozialdemokratie seit ihrer Gründung. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen eine frohe Weihnachtszeit!

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Eröffnungsfeier Leonardo da Vinci Gymnasium

Eröffnungsfeier Leonardo da Vinci Gymnasium 51
Begleiteten den Neubau von Anfang an: Senatorin Franziska Giffey, Derya Caglar MdA, Schulstadträtin a.D. Karin Korte, die jetzige Schulstadträtin Janine Wolter, SPD-Vizefraktionsvorsitzender Marko Preuß und Jan-Christopher Rämer, Schulstadtrat a.D. (v.li.)

Mit vielen Gästen aus Gesellschaft und Politik hat das Leonardo da Vinci Gymnasium seinen neuen Standort in der Christoph-Ruden-Straße gefeiert. Dies, nachdem die Schule bereits im August 2024 eingezogen war. In ihrer Begrüßungsrede ging Schulleiterin Anja Reiter-Ost auf die Geschichte der Schule und auf ihr Profil ein und wies auf das neue Werte-Leitbild der Schule hin. Wundervoll musikalisch begleitet wurde die Feier von dem Auftritt eines Duos, dem Schulchor und der Schulband.   

Das Leonardo-da-Vinci-Gymnasium in Buckow blickt auf eine wechselvolle Geschichte, deren Anfänge im Schuljahr 1982/83 liegen. Fünf siebte Klassen zogen als Filiale der Albert-Einstein-Oberschule in Räume der Christoph-Ruden-Grundschule in Buckow ein, fünf neue achte Klassen fanden ihre vorläufige Heimat in der Heinrich-Mann-Oberschule. 

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Symbolische Schlüsselübergabe: Schulleiterin Anja Reiter-Ost mit Neuköllns Schulstadträtin Janine Wolter und Staatssekretär Dr. Torsten Kühne (v.li.)

Währenddessen liefen die Planungen für ein eigenständiges Gymnasium, das fünfte im Bezirk Neukölln. Es wurde am 16.12.1983 im Rahmen einer Festveranstaltung als 5. Gymnasium von Neukölln unter dem Namen Leonardo-da-Vinci-Oberschule eingeweiht. Es stand exakt auf dem Platz, wo heute mit dem Neubau eines der modernsten Schulgebäude Berlins steht. Der Traum vom neuen Gymnasium hielt allerdings nicht lange an. Fünf Jahre später wird hier Asbest-Alarm geschlagen, die Schule musste in das als Provisorium geplante Gebäude am Haewererweg einziehen, wo sie ihr 40-jähriges Jubiläum feierte. Schließlich dauerte es 34 Jahre, bis die Schule das Provisorium verlassen konnte.

Infolge der Wiedervereinigung Deutschlands fehlten mit dem Aufbau Ost lange Zeit die finanziellen Mittel, um kostenintensive Infrastrukturmaßnahmen durchzuführen. Das betraf eben auch den Schulneubau. Dass die Schule trotz Unterbringung in dem Provisorium einen hervorragenden Ruf genoss, lag am ehemaligen Schulleiter Michael Frank, der von 1998 bis 2015 die Schule führte. Auch er ist zur Schuleinweihung gekommen und wurde von Schulleiterin Reiter-Ost herzlichst begrüßt und für seine Verdienste gewürdigt. Des Weiteren wurden unser Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Janine Wolter, unsere Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, unsere ehemalige Stadträtin für Bildung Karin Korte und ihr Vorgänger im Amt, Jan-Christopher Rämer herzlichst begrüßt. Ebenso anwesend waren unser Bezirksverordneter Marko Preuß, unser Bürgerdeputierter Andreas Domann, unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus Derya Çağlar, Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau, Schuldigitalisierung und Lebenslanges Lernen sowie die ehemalige Schulrätin Gisela Unruh.

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Nach dem Blick auf die Geschichte Schule ging Frau Reiter-Ost auf den Zusammenhang von Architektur und Lernen ein:  Sie hob die weiten Flure mit hellen Clustern hervor, die in allen Richtungen begehbar sind. Ferner schätzt sie „den Musikfachbereich, die wirklich gut ausgestatteten Fachräume und das Lernen in Clustern“, das an der Schule jahrgangsübergreifend gestaltet ist, wobei sich ein Cluster einen Gruppenarbeitsraum teilt. „Hier können Schüler*innen naturwissenschaftliche Experimente durchführen, digitale Projekte entwickeln, Theater spielen, musizieren oder künstlerisch arbeiten, alles unter einem Dach, das Offenheit und Vielfalt atmet“, betonte Reiter-Ost. Die Entwicklung der Schule zeige, dass man auf dem richtigen Weg sei. „Die Anmeldezahlen des jüngsten Jahrgangs waren so hoch wie nie zuvor. Ein deutliches Zeichen dafür, dass unser pädagogisches Konzept und unsere gelebte Schulkultur überzeugen“, sagte die Schulleiterin. Das Leonardo da Vinci Gymnasium stehe heute, wie schon in seiner Namensgebung angelegt, für Vielseitigkeit, für Neugierde und Humanität. „Wir verbinden mathematisch-naturwissenschaftliche und künstlerisch-ästhetische Bildung, fördern Sprachenvielfalt mit Englisch, Französisch, Latein, Chinesisch und Spanisch und legen zugleich Wert auf soziales Engagement und Weltoffenheit“. Als Schule der Vielfalt und Friedensschule stehe die Schule für Respekt, Empathie und Verantwortung, Werte, die unsere Schüler*innen in einer immer komplexer werdenden Welt dringend benötigen. Dieser Neubeginn sei nur möglich gewesen, weil viele Menschen gemeinsam an einem Strang gezogen haben. In diesem Sinne dankte die Schulleiterin auch dem Bezirksamt für sein Engagement.

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Für unsere Stadträtin Wolter ist die Schule „ein Ort, an dem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, wissenschaftlich zu arbeiten, über sich hinauszuwachsen und kreativ zu sein. Ich bin daher besonders stolz auf den Bau dieser Schule, denn wir haben mit diesem Bau einen modernen und zukunftsfähigen Neubau ermöglicht, der mit barrierefreien und besonders effizienten Räumen, die modernen Standards entsprechen, moderne Lernbedingungen in sogenannten Compartments ermöglicht“, so Wolter. Anschließend dankte sie allen am Neubau Beteiligten für ihr Engagement.

Unsere Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hatte in ihrer Funktion als Schulstadträtin in unserem Bezirk zusammen mit Leonardo-Schulleiter Frank bereits 2014 mit dem Senat ausgehandelt, dass die Schule an diesem Ort einen modernen, nachhaltigen und zukunftsweisenden Neubau für 900 Schüler*innen erhält. Und unsere ehemalige Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Karin Korte, machte sich ebenso dafür stark, dass die Schule darüber hinaus mit der Grundsanierung eine moderne und barrierefreie Sporthalle erhält, die auch von Sportvereinen vielfältig genutzt werden kann.

Unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Marko Preuß war bereits bei der Grundsteinlegung dabei. Für ihn schließt sich nun ein Kreis: „Wir haben hier ein wunderbares Juwel an Schulgebäude im Süden des Bezirks. Das Gebäude ist modern und ermöglicht ein zeitgemäßes Lernen und Schulleben. Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben. Wir stehen als SPD dafür ein, unseren Kindern und Jugendlichen eine gute Zukunft zu ermöglichen.“ Gemeinsam mit Derya Çağlar und Stadträtin Wolter ließ er sich anschließend die Schule zeigen – besonders angetan war man von den Räumen der Reptilien-AG und natürlich der frisch erneuerten Sporthalle.

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