Vorstellung des Verkehrskonzepts Richardkiez

Bald nicht mehr möglich: Begegnungsverkehr von Autos am Böhmischen Platz. Durch Poller auf der Fahrbahn werden die nördliche und südliche Durchfahrt für Autos gesperrt und bleiben für Radfahrende passierbar. Das nennt man Modal Split in der Spreche der Verkehrsplaner.

Modal-Filter – dieser sperrige Fachbegriff beschreibt eine verkehrslenkende Maßnahme am Böhmischen Platz, die bald umgesetzt werden soll. „Die Poller sind schon ausgesucht“, so Bürgermeister Martin Hikel (SPD). Aufgestellt werden sollen sie auf den nördlichen und südlichen Fahrbahnen am Böhmischen Platz. Dadurch wird die Durchfahrt für Autos versperrt und bleibt nur noch für Radfahrer möglich. Diese Sperrung des Durchgangsverkehrs auf der Route Niemetzstraße – Böhmische Straße – Donaustraße war eine von vier kurzfristig zur Realisierung vorgesehenen Einschränkungen, die auf dem Prinzip offene (Verkehrs)netze basieren. Vorgestellt wurde das Verkehrskonzept am 2. Juli im neu renovierten Begegnungszentrum der Brüder-Gemeine in Anwesenheit von Bürgermeister Martin Hikel und dem für Stadtentwicklung zuständigen Stadtrat Jochen Biedermann (Grüne). Für die SPD-Fraktion waren Michael Morsbach, Marko Preuß und Martina Reichenbach vor Ort. Weiterlesen

#SPDfürSchulen in Neukölln

Neue Schulgebäude für Berlin …

In den kommenden zehn Jahren werden wir 5,5 Milliarden Euro investieren, um neue Schulen zu bauen und bestehende Schulgebäude zu sanieren. Diese Berliner Schulbauoffensive ist das seit langem größte Investitionsvorhaben und der Schwerpunkt des Senats in dieser Wahlperiode. In den vergangenen fünf Jahren ist die Schülerzahl um fast 28.000 Kinder und Jugendliche gestiegen und dieser Trend wird sich fortsetzen. Deshalb benötigt Berlin neue Schulen. Wir haben dafür berlinweit 2,8 Milliarden Euro eingeplant, das entspricht rund 60 neuen Schulen. Für die Sanierung von bestehenden Schulgebäuden stehen 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung, für den baulichen Unterhalt weitere 1,5 Milliarden Euro. Bereits in diesen Sommerferien wird die unterrichtsfreie Zeit genutzt, um an fast allen Schulen fleißig zu sanieren und zu bauen.

… und bereits konkret in diesem Sommer in Neukölln.

Auch im Bezirk Neukölln werden in den Sommerferien 2018 zahlreiche Sanierungs- und Baumaßnahmen an den Schulgebäuden durchgeführt, zum Beispiel

  • an der Hermann-von Helmholtz-Schule werden drei Maßnahmen angegangen: die energetische Sanierung von Dach, Fassade, Fenster und Sonnenschutz für eine Million Euro, die Brandschutzsanierung für 300.000 Euro und beim Hort die energetische Sanierung einschließlich Lichtkuppeln für 220.000 Euro;
  • an der Fritz-Karsen-Schule werden ebenfalls mehrere Maßnahmen für insgesamt 2,27 Millionen Euro angegangen, u.a. Sanierung der WC-Anlagen, Schaffung eines zweiten Rettungswegs, Sanierung von Dach und Fassade, Sanierung des Dachs von Aula und Seitenflügel, ein Aufzug und die Sanierung der Sprachsignalisierungsanlage;
  • an der Schule am Bienwaldring wird für 550.000 Euro der Brandschutz saniert;
  • am Albert-Schweitzer-Gymnasium werden für 150.000 Euro die Fenster saniert;
  • an der Alfred-Nobel-Schule werden für 225.000 Euro die Sanitärräume und der Aufzug saniert.

Wir sanieren Berlins Schulgebäude, damit die Schülerinnen und Schüler in besseren Schulgebäuden in das neue Schuljahr starten können.

Zu Besuch bei Neuköllns Imkern

Martin Hikel im Gespräch mit Herrn Fiedler, Vorsitzender der Kleingartenanlage Rudower Schweiz und Fraktionär Peter Scharmberg

Zusammen mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD Neukölln, Peter Scharmberg, besuchte der Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) am 7. Juli den Tag der offenen Tür beim Berliner Imkerverein Neukölln 1923 im Peter Paul Lasarenko Garten in Rudow. Hier wurde Hikel von der Neuköllner Ehrennadelträgerin Gutrun Timm herzlich begrüßt.

Frau Timm widmet sich seit mehr als 50 Jahren der Bienenzucht, fing als einzige Frau in Berlin mit der Königinnen-Zucht an und ist seit 1995 Zuchtobfrau des Landesverbandes Berlin im Imkerverband für die Zucht von Bienenköniginnen. Weiterlesen

Regenbogenflagge am Rathaus gehisst

v.li.: Jörg Steinert (LSVD), Stadtrat Bernward Eberenz, Thomas Schwarz (SchwuZ), Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Stadtrat Jochen Biedermann und Sylvia Edler.

Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel hat am 10. Juli gemeinsam mit dem Bezirksamtskollegium, Jörg Steinert vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg, Thomas Schwarz aus dem Vorstand des SchwuZ, der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirks Sylvia Edler sowie der Neuköllner SPD-Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein die Regenbogenflagge vor dem Rathaus gehisst. Bis zum diesjährigen Christopher-Street-Day am 28. Juli wird die Flagge im Zentrum von Neukölln wehen.

 

 

Das Hissen der Regenbogenflagge auf dem Rathausvorplatz ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden. Das ist gut so. Gar nicht gut ist, dass Argumentationen, die Homo- und Bisexualität als vermeintlich widernatürlich stigmatisieren, bei einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung anschlussfähig sind. Nicht zuletzt lässt sich erkennen, dass diese Stigmatisierungen in letzter Zeit wieder häufiger in die politische und gesellschaftliche Debatte eingebracht werden, hält die Antidiskriminierungsstelle des Bundes als Ergebnis einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Befragung fest. Weiterlesen

„Neuköllner Schwimmbär“ – Nichtschwimmerquote halbiert

Wer sieht, mit welcher Freude und Leichtigkeit sich die Kinder im Schwimmbad bewegen, mag nicht glauben, dass viele von ihnen vor wenigen Tagen noch richtig Angst vor dem Wasser hatten. Die Schwimmlehrer des Wassergewöhnungsprojekts Neuköllner Schwimmbär haben auch in der vierten Runde ganze Arbeit geleistet. Unterstützt wurden sie diesmal von drei Geflüchteten aus Afghanistan, die zu Rettungsschwimmern ausgebildet wurden. Insgesamt nahmen 70 Neuköllner Grundschulklassen am Projekt teil. Mehr als 1400 Zweitklässler aus 25 Neuköllner Grundschulen wurden eine Woche lang unter fachkundiger Anleitung der Schwimmtrainerinnen und -trainer des Vereins Neuköllner Schwimmbär e.V. im Kombibad Gropiusstadt an die angstfreie Bewegung im Wassers herangeführt.

Kulturstadträtin Korte überreichte die Schwimmbär-Urkunden

„Das Projekt unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) leistet einen maßgeblichen und nachhaltigen Beitrag dafür, die Nichtschwimmerquote an den Neuköllner Schulen weiter zu senken“, freut sich Schul- und Sportstadträtin Karin Korte (SPD). Sie will auch im kommenden Jahr die Projektwochen für die Zweitklässler fördern. Denn weitere Erfolge werden sich nur zeigen, so Korte, wenn die Kontinuität gesichert bleibt. Korte war in Begleitung der SPD-Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein gekommen, um den Schülerinnen und Schülern der Hugo-Heimann-Schule vor Ort die Schwimmbär-Urkunden zu überreichen. Auch Cordula Klein zeigte sich begeistert von dem Projekt. „Schwimmen wird hier den Kindern spielerisch beigebracht. Es ist schön zu sehen, wieviel Spaß sie dabei haben, sich eine Kultur- und Überlebenstechnik anzueignen. Mit dem Berliner Ferienpass, der nur neun Euro kostet, können die Kinder nun bei freiem Eintritt die Bäder der Berliner Bäder-Betriebe nutzen und unter anderem 100 Tage kostenlos schwimmen gehen“, betont Frau Klein.

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Parkraumbewirtschaftung – eine Chance für Neukölln?

Symbolbild

Der Ausschuss für Straßen, Grünflächen und Ordnung hat sich in seiner Sitzung am Mittwoch auf Vorschlag der rot-grünen Zählgemeinschaft dafür ausgesprochen, eine Machbarkeitsstudie zur Parkraumbewirtschaftung im Neuköllner Norden in Auftrag zu geben.

Der Ausschussvorsitzende Marko Preuß (SPD) dazu: „Wir wollen prüfen lassen, ob eine Parkraumbewirtschaftung die Situation der Bewohner*innen verbessert, und ob sie wirtschaftlich sein kann. Uns erreichen viele Anfragen der Wohnbevölkerung im Norden des Bezirkes, die in ihren Straßen keine Parkplätze mehr finden. Wir gehen davon aus, dass eine Parkraumbewirtschaftung dazu beitragen kann, diese Situation zu verbessern. Ob dem so ist, wird die Studie zeigen, die Erfahrungen aus anderen Bezirken lassen hoffen. Die Ergebnisse der Studie werden dann Grundlage für weitere Diskussionen und gegebenenfalls Entscheidungen sein. Der SPD geht es dabei weder um eine ideologische Verteufelung des Autos, noch darum, Einnahmen zu erzielen, sondern um eine mögliche Entlastung der Menschen vor Ort“.

Konfliktlotsen zertifiziert

Konfliktlotsen mit Polizeidirektor Tschisch und den Prävetionsbeauftragten Dix (1.vli.) und Oltersdorf.

Im Rahmen einer Feierstunde hat am 14. Juni an der Rose-Oehmichen-Grundschule in Rudow die Übergabe der Zertifikate an neun ausgebildete Konfliktlotsen durch Polizeidirekttor Andreas Tschisch stattgefunden. Tschisch gehört dem Leitungsstab der Polizeipräsidentin Barbara Slowik an und ist damit Berlins oberster Verkehrspolizist. In dieser Funktion war es ihm eine Herzensangelegenheit, den Schülerinnen und Schülern der Rose-Oehmichen-Schule für ihr ehrenamtliches Engagement im Bereich der Konfliktlotsen zu danken. In seiner Rede hob Tschisch hervor, dass die Rose-Oehmichen-Grundschule eine der wenigen Schulen ist, deren Schülerinnen und Schüler die rund 44 Stunden umfassende Ausbildung absolvieren. Er versprach, dass die Konfliktlotsenausbildung auch im kommenden Jahr in Zusammenarbeit mit der Schule stattfinden wird. „Ich freue mich schon, wenn ihr mit euren gelben Westen auf dem Schulhof steht und euren Dienst macht“, betonte Tschisch und dankte den Schülerinnen und Schülern für ihr ehrenamtliches Engagement. Außerdem dankte er den Schulleiterin Martina Graße für die erfolgreiche Kooperation in den vergangenen Jahren und wünschte den Kindern der Schule viel Glück bei ihrer Aufgabe.

Konfliktlotsen erhalten eine besondere Ausbildung, um zwischen Schülerinnen und Schülern Streitigkeiten zu schlichten. Sie lernen Konfliktsituationen zu erkennen und präventiv einzugreifen. Sie bleiben allparteilich, das heißt, sie sie geben keine Lösung vor, sondern unterstützen die Parteien darin, selbst zu Entscheidungen und Kompromissen zu finden.

„Konfliktlotsen sollen die Konfliktparteien dazu bewegen, selbstbestimmte Lösungen für ihren Streit zu finden und Vereinbarungen zu treffen, bei denen es keine Verlierer gibt – eine anspruchsvolle Arbeit“, betont der Rudower Bezirksverordnete Peter Scharmberg, der bereits im vergangenen Jahr an der feierlichen Übergabe der Zertifikate an die Schülerinnen und Schüler teilgenommen hat. „Ich finde es bemerkenswert, dass sich an der Rose-Oehmichen-Grundschule über viele Jahre hinweg so viele Schülerinnen und Schüler finden, die diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen, das verdient großen Respekt!“, so Scharmberg. „Ich danke auch den Präventionsbeauftragten Sabine Oltersdorf und Anja Dix vom Polizeiabschnitt 56 am Zwickauer Damm, die mit der Ausbildung der Kinder zu Konfliktlotsen wertvollen Beitrag leisten, Gewalt an Schulen zu vermeiden“. In diesem Sinne dankte auch die Schulleiterin der Polizei, ihren Schülerinnen und Schülern und insbesondere den anwesenden Eltern, die ihre Kinder dabei unterstützen.