Erster Stolperstein in Rudow auf Initiative von „Rudow empört sich“ verlegt

Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) wohnt der Verlegung des Stolpersteins bei

„Ich sterbe schwer, aber mit dem Bewusstsein, dass ich nicht gemordet habe.“ Diese Worte schrieb der Kriegsgegner Otto Laube aus Rudow in seinem letzten Brief am Tag seiner Hinrichtung am 5. Juni 1944. Weil er sich für die Beendigung des Krieges ausgesprochen hatte, war er von einem Kollegen denunziert und von Roland Freisler, dem Vorsitzenden des Volksgerichtshofs, zum Tode verurteilt worden.
Schon im Ersten Weltkrieg war Otto Laube als Deserteur zwei Jahre inhaftiert gewesen. Dass er auch unter der NS-Diktatur aus seiner Kriegsablehnung keinen Hehl machte, kostete ihn sein Leben.
76 Jahre nach Laubes Tod wurde seiner mit einer Stolpersteinverlegung in der Fleischerstraße 6 im Rudower „Handwerkerviertel“ gedacht.
Die Initiative zur Verlegung des Stolpersteins ging von “Rudow empört sich“ aus. Kooperiert hat man Schülern des Geschichts- und Leistungskurs von Kimon Beltrop. Geschichtslehrer an der Otto Hahn-Oberschule, verlegt hat den Stein Michael Rohrmann.  Claudia von Gélieu erinnerte an die Opfer der Brand- und PKW-Anschläge in Rudow und machte ihrer Trauer darum Luft, dass die Polizei bis heute keinen Täter dingfest gemacht hat. Zu Betroffenen der Anschläge gehören neben ihr auch Heinz-Jürgen-Ostermann, der SPD Bezirksverordnete Peter Scharmberg und Pfarrerin Beate Dirschauer, die der Stolpersteinverlegung beiwohnten.  Auch Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) war vor Ort und bedauert die mangelnde Aufklärung der Anschläge. Er ehrte insbesondere die Arbeit und das Engagement der Schüler, die zu Otto Laube recherchierten und ihre Erkenntnisse vortrugen.

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Tausch- und Sperrmüllmarkt in 2020 war großer Erfolg

Packen tatkräftig mit an: Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) und Helfer

Als Bezirksbürgermeister Martin Hikel den ersten Tausch- und Sperrmüllmarkt in diesem Jahr am 6. Juni auf dem Wildenbruchplatz besucht, blickt er auf lange Schlangen: Auf Bürger, die mit Abstand anstehen, um auch in Corona-Zeiten ihren Sperrmüll zu entsorgen, das eine oder andere Teil aus ihrem Hab und Gut weiterverschenken oder tauschen wollen. Die BSR ist mit zwei Müllwagen und mehreren gut gelaunten Arbeitern vor Ort, die in dankbare Augen blicken. Nach dem erfolgreichen Testlauf im vergangenen Jahr organisiert das Bezirksamt Neukölln auch in diesem Jahr insgesamt zehn Tausch- und Sperrmüllmärkte im Bezirk. Neukölln geht damit im Rahmen der vor Jahren ins Leben gerufenen Aktion „Schön wie wir – für ein lebenswertes Neukölln“ weiter voran im Kampf gegen Müll auf den Straßen und in Grünanlagen.

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Modularer Ergänzungsbau an der Sonnen-Grundschule eingeweiht

Freuen sich über bessere Bedingungen für die Schüler: Bildungsstadträtin Karin Korte, Senatorin Sandra Scheeres, Schulleiterin Karoline Pocko-Moukoury, Bürgermeister Martin Hikel und Stadtrat Jochen Biedermann (v.re.)

SPD-Fraktionär Wolfgang Hecht und Schulleiterin Karoline Pocko-Moukoury sind sich einig. Mit dem Modularen Ergänzungsbau an der Sonnen-Schule ist ein „tolles Gebäude“ entstanden mit hellen und freundlichen Räumen, „die zur Lernmotivation der Schüler und zur Aufwertung der Schule beitragen“. Eingeweiht wurde der Neubau am 3. Juni im Beisein von Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Bezirksbürgermister Martin Hikel, Schul- und Bildungsstadträtin Karin Korte, Bezirksstadtrat Jochen Biedermann und etlichen Mitgliedern aus der Schul- und Bauverwaltung. Der Modulare Ergänzungsbau (MEB) der Sonnen-Schule verfügt auf drei Etagen über 16 allgemeine Unterrichtsräume mit je 60 Quadratmetern Fläche, zehn Gruppenräume mit je 25 Quadratmetern, einen Lehrerstützpunkt, einen Lehreraufenthaltsraum, eine Mensa mit 170 Quadratmetern sowie eine Ausgabeküche mit rund 40 Quadratmetern Fläche.

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Pilotprojekt: Drei neue Spielstraßen in Neukölln

Bezirksbürgermeister Martin Hikel (2.v.re.) freut sich über die temporären Spielstraßen in Neukölln. Mit dabei: SPD-Fraktionär Wolfgang Hecht und Derya Caglar MdA

Am Pfingstsonntag eröffnete Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) im Beisein des SPD Bezirksverordneten Wolfgang Hecht und Derya Caglar (SPD, MdA) zwei der ersten drei temporären Spielstraßen in Neukölln. Die erste Spielstraße wurde um 13.00 Uhr zwischen dem Karl-Marx-Platz und dem Richardplatz eröffnet, die zweite um 14.00 Uhr in der Selkestraße nahe des Körnerpark. Die dritte Spielstraße ist in der Hobrechtstraße im Reuterkiez. Für alle Spielstraßen gilt ab Pfingsten an Sonn- und Feiertagen ein absolutes Halte- und Durchfahrtsverbot, damit Kinder die Straßen zum Spielen nutzen können.
Im Vorfeld hatte das Bezirksamt Anwohner aufgerufen, sich über das
Beteiligungsportal des Landes auf der Webseite www.mein.berlin.de für insgesamt sechs Spielstraßenvorschläge zu engagieren. Um die Aktion durchzuführen war die ehrenamtliche Unterstützung durch die Nachbarschaft erwünscht und notwendig. Anwohner konnten auf der Webseite ihre Unterstützung für die Spielstraße kund tun. Somit konnten drei der sechs Vorschläge nun umgesetzt. Gekennzeichnet sind die Spielstraßen durch Spielstraßen- und Halteverbotsschilder. Unterstützend begleitet werden die Ehrenamtlichen, durch die Jugendgruppe des Neuköllner Technischen Hilfswerk Neukölln (THW). Sie sorgen für die Straßenabsperrung und stellen sicher, dass etwa Rettungswagen passieren können. Das Bezirksamt wird das Pilotprojekt Spielstraßen eng begleiten und auswerten.

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Technisches Hilfswerk Neukölln füllte Desinfektionsmittel für Schulen ab

Die Ehrenamtlichen des THW Neukölln mit Einsatzleiter Steven Leubeling bei der Übergabe der Kanister an Bezirksstadträtin Karin Korte, 18.05.2020, Foto: THW/Yannic Winkler

Der Bezirk Neukölln hat von der Senatsbildungsverwaltung zur Unterstützung der Schulen kürzlich einen 1.000-Liter-Tank Desinfektionsmittel in Empfang genommen. Dieser allerdings muss mit den Bezirken Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf geteilt werden.  Um die ordnungsgemäße Abfüllung und die Verteilung des Desinfektionsmittels an die Schulen zu organisieren, bat Bezirksstadträtin Karin Korte das Technische Hilfswerk (THW) Neukölln um Unterstützung – und der THW war sofort zur Stelle. Acht Frauen und Männer des THW Neukölln kommissionierten am 18. Mai im Beisein von Schulstadträtin Korte die Desinfektionsmittel für die Schulen des Bezirks. Die Ehrenamtlichen füllten aus einem 1.000-Liter-Behälter jeweils fünf Liter des Hände-Desinfektionsmittels in 200 Kanister ab und beklebten sie sachgemäß mit einem Produktetikett. Nur einen Tag später konnten die THWler bereits 66 der Kanister an Neuköllner Grund- und Oberschulen ausliefern.Die restlichen Kanister werden  von THW-Kameraden aus Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf für ihre Bezirke in Neukölln abgeholt. „Ich freue mich, dass alle Neuköllner Schulen mit Desinfektionsmitteln beliefert werden“, betont Schulstadträtin Korte und bedankt sich sehr bei den Kameradinnen und Kameraden des THW Neukölln für ihre schnelle und professionelle Unterstützung.“

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Unsere Straßenbäume brauchen Wasser!

Der Sommer kommt. Der kommende Feiertag und die nächsten Wochen versprechen Sonne und sommerliche Temperaturen, kaum und wenig Niederschlag. Doch was uns freut, ist für das Grün in dieser Stadt eine enorme Strapaze. Bereits in den Monaten März und April gab es keine nennenswerten Regenfälle – die Pflanzen in der Stadt leiden, vor allem nach zwei sehr trockenen Jahren. Auch in Neukölln ist die Situation unzureichend, auch wenn die Mitarbeitenden des Grünflächenamtes und zusätzlich beauftragte Firmen intensiv wässern.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel: „Wir brauchen Bäume zum Leben – und jetzt brauchen die Bäume uns alle, um überleben zu können. Unsere Straßenbäume benötigen dringend Wasser. Deshalb bitte ich die Bürgerinnen und Bürger unser Grünflächenamt dabei zu unterstützen, die Bäume vor dem Vertrocknen zu schützen und uns unsere grünen Neuköllner Oasen zu erhalten.“

Seit heute ist die Plattform giessdenkiez.de online. Dort sind Daten aus den Bezirksämtern, auch aus Neukölln, zum Zustand und Alter der Straßenbäume zusammengefasst. Für jeden einzelnen Neuköllner Straßenbaum kann der individuelle Wasserbedarf eingesehen werden.

Besonders viel Wasser benötigen neu gepflanzte Bäume und andere Pflanzen am Straßenrand. Einmal pro Woche 8 – 12 Eimer (!) pro Baum empfiehlt auch der BUND-Berlin, damit auch das tiefere Wurzelwerk erreicht wird. An vielen Stellen in Neukölln gibt es große Pumpen auf dem öffentlichen Straßenland, an denen Wasser zur Bewässerung entnommen werden kann. Jede Bewässerung hilft dabei, die Bäume und Vegetation vor dem Absterben durch Vertrocknung zu schützen.

Quelle: Bezirksamt Neukölln

Neuköllner Sportvereine wieder im Spiel

Sportamtsleiter Bleschke und Sportstadträtin Korte freuten sich über den guten Neustart

Sportstadträtin Karin Korte (SPD) hat am späten Nachmittag des 18. Mai zusammen mit Sportamtsleiter Markus Bleschke das degewo-Stadion besucht, das fortan mit eingeschränkten Vereinsbetrieb genutzt werden kann. Anlass des Besuchs eines Trainings der Bambinis der Berlin Bears im degewo Stadion war die Öffnung zusätzlicher Neuköllner Sportanlagen, auf denen das kontaktlose Sporttreiben im Freien möglich ist. Korte und Bleschke konnten sich von der Einhaltung der besonderen Regeln während der Corona-Pandemie überzeugen. Erleichtert sind alle Beteiligten, dass die Neuköllner Sportvereine wieder durchstarten können. „Ich freue mich sehr, dass insbesondere Kinder und Jugendliche nach der langen Durststrecke mit Homeschooling nun wieder auf Sportplätzen ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben können“, betont Mirjam Blumenthal, Vorsitzende der SPD-Fraktion Neukölln und des Jugendhilfeausschusses in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln. Sie freut sich zusammen mit Schul- und Sportstadträtin Korte: „Das ist ein großer Gewinn für die Jugendlichen und die Familien“, so Blumenthal weiter. 

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