Mahnmal für Burak Bektaş geschändet

Die Skulptur am Tag der Enthüllung.

Mit Bestürzung hat die SPD Neukölln die Meldung der Polizei Berlin aufgenommen, dass die Gedenkskulptur für Burak Bektaş an der Rudower Straße mittels einer Chemikalie durch unbekannte Täter beschädigt wurde. Die Sachbeschädigung soll zwischen dem 14. und 18. April 2018 stattgefunden haben.

Severin Fischer, Kreisvorsitzender der Neuköllner SPD, erklärt:
„Die Beschädigung der Skulptur für Burak Bektaş bereits zwei Wochen nach ihrer Einweihung macht mich fassungslos. Es ist unerträglich, dass der Ort des Gedenkens an das Opfer einer bis heute nicht aufgeklärten Tat auf diese feige Weise attackiert wurde. Ich setze darauf, dass die Neuköllner Zivilgesellschaft am Samstag ein klares Zeichen gegen den rechten Terror in unserem Bezirk setzt. Die Neuköllner SPD steht dabei geschlossen an ihrer Seite.

Wer am Mahnmal für Burak Bektaş verdächtige Beobachtungen gemacht hat, möge bitte Hinweise an den Staatsschutz beim LKA unter 030/4664953223 oder jede andere Polizeidienststelle abgeben.

Die Skulptur „Algorithmus für Burak und ähnliche Fälle!“ der Künstlerin Zeynep Delibalta wurde erst am 8. April offiziell enthüllt. Am kommenden Samstag, den 21. April 2018, ruft das Bündnis Neukölln gemeinsam mit der SPD Neukölln und vielen weiteren Initiativen zu einer Demonstration gegen den rechten Terror in Neukölln auf. Die Demo startet um 15:00 Uhr am Bat-Yam-Platz in der Gropiusstadt und wird um 16:30 Uhr mit einer Abschlusskundgebung am Gedenkort Burak Bektaş an der Rudower Straße enden.

Tafel am Gedenkort

Neukölln hat ein EngagementZentrum

Bezirksbürgermeister Hikel eröffnet mit Bandschnitt das EngagementZentrum für die Neuköllner. V.li.. : Sabrina Müller vom Team des EngagementZentrums, Sören Bott von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Jens Holger Ahrens, Geschäftsführer der AWO Südost, Friedemann Walther, Vorsitzender der Bürgerstiftung Neukölln und Olivia Reber (EngagementZentrum).

„Ehrenamt braucht Hauptamt“, betonte die damalige Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey (SPD) in einer Diskussion zum Thema „Gemeinsam gegen Kinderarmut“, zu der die Spendeninitiative „Deutschland rundet auf“ Anfang November 2015 in Berlin eingeladen hatte. Dieser Überzeugung zufolge hatte der Bezirk im Ressort des damaligen Sozialstadtrats Bernd Szczepanski (Grüne) die Neuköllner Koordinierungsstelle für Flüchtlingsfragen (NKF) eingerichtet, die bis heute erfolgreich mit ehrenamtlichen Helfern zusammenarbeitet und die Hilfen sinnvoll gestaltet. An diesen Erfolg erinnerte der neue Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) in seiner Rede zur feierlichen Eröffnung des EngagementZentrums in der Hertzbergstraße 22 und knüpft damit nahtlos an die Politik von Giffey an. „Mit dem EngagementZentrum ist eine Anlaufstelle für alle entstanden, die sich ehrenamtlich engagieren möchten oder mit Ehrenamtlichen arbeiten“, so Hikel. „Mit der Unterstützung des Ehrenamts durch hauptamtliche Strukturen wollen wir das Ehrenamt anerkennen, stärken und vor allem wertschätzen“, betonte Neuköllns neuer Bürgermeister. Auch werde man „Plattform für bestehendes Engagement sein und gemeinsam ein Leitbild für das Ehrenamt in Neukölln entwickeln“ , versprach er.   Weiterlesen

SPD Neukölln wählt neuen Vorstand – Severin Fischer folgt Franziska Giffey

Der neue geschäftsführende Kreisvorstand der SPD Neukölln mit Familienministerin Franziska Giffey.

Die SPD Neukölln hat am gestrigen Samstag für die nächsten zwei Jahre einen neuen Kreisvorstand gewählt: Als Nachfolger von Franziska Giffey wurde der bisherige stellvertretende Kreisvorsitzende Severin Fischer zum neuen Vorsitzenden gewählt.

„Mein politischer Anspruch ist es, die Zukunft für die Menschen in unserem Bezirk zu verbessern. Ich stehe dafür ein, dass die Politik der SPD Neukölln sich an den konkreten Lösungen und Ergebnissen vor Ort messen lassen muss. Ich möchte die Tradition guter Bildungspolitik in der Neuköllner SPD fortsetzen und trete für einen starken Staat ein, der die geltenden Regeln für alle durchsetzt“, so der frisch gewählte Kreisvorsitzende.

In ihrem Amt als stellvertretende Vorsitzende bestätigt wurde die Politikwissenschaftlerin und Buckower Bezirksverordnete Almuth Draeger. Neu gewählt wurden als weitere stellvertretende Vorsitzende die Sportwissenschaftlerin und Rixdorfer Abgeordnete Nicola Böcker-Giannini sowie der Neuköllner Lehrer Marcel Hopp. Ebenfalls neu gewählt wurde als Kassiererin die Diplom-Volkswirtin und Abgeordnete Derya Çağlar. Komplettiert wird der geschäftsführende Kreisvorstand durch den neuen Schriftführer Fabian Fischer, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter für eine Bundestagsabgeordnete arbeitet.

Die bisherige Kassiererin Karin Korte und der Schriftführer Marc-Niklas Förster kandidierten auf eigenen Wunsch nicht noch einmal. Die SPD Neukölln dankt beiden für ihr Wirken und ihr großes Engagement im geschäftsführenden Kreisvorstand der Neuköllner SPD.

Dr. Severin Fischer (34) arbeitet nach Stationen in der wissenschaftlichen Politikberatung nunmehr im Leitungsstab des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). In seiner Freizeit engagiert er sich unter anderem ehrenamtlich als Fußballschiedsrichter auf Berlins Sportplätzen und setzt sich dabei für ein faires und diskriminierungsfreies Miteinander ein.

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Veranstaltung „Positionen Pro Berliner Neutralitätsgesetz“

Die Initiative Pro Berliner Neutralitätsgesetz lädt ein:

Am Donnerstag, den 12. April 2018 von
19.00 bis ca. 21.30 Uhr wollen wir

im Oberstufenzentrum Banken, Immobilien und
Versicherungen, Alt Moabit 10, 10557 Berlin nähe
U-Bhf. Turmstraße, Hauptbahnhof, Bus 187, 245

mit:

  • Seyran Ateş (Rechtsanwältin, Ibn Rushd – Goethe Moschee),
  • Dr. Fritz Felgentreu (SPD, Bundestagsabgeordneter Neukölln),
  • Hildegard Greif-Gross (Schulleiterin),
  • Michael Grunst (DIE LINKE, Bezirksbürgermeister Lichtenberg),
  • Ahmad Mansour (Autor, Psychologe),
  • Walter Otte (Rechtsanwalt, Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Säkulare Grüne – Bündnis 90/Die Grünen),
  • Ronald Rahmig (Vorsitzender Vereinigung der Leitungen berufsbildender Schulen in Berlin e.V.), u.a.

über „Positionen Pro Berliner Neutralitätsgesetz“ diskutieren.

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Rudow liest hat sich etabliert

Vorstand der AG Rudow mit Autor Boris Pfeiffer (2.v.li) Kulturstadträtin Karin Korte (Mitte), Bibliotheksleiterin Susann Schaller (1.v.re.) und dem Fraktionsvorsitzenden der SPD Neukölln, Martin Hikel (3.v.li.)

Neuköllns neu gewählte Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport, Karin Korte, hatte in diesem Jahr die Ehre, am 5. März das dreitätige Lesefest Rudow liest zu eröffnen. Sie kam mit Neuköllns SPD Fraktionsvorsitzenden Martin Hikel, der seitdem 21.03.2018 neuer Bezirksbürgermeister ist, um spannende Lesungen zu erleben. Als erster las der Krimi- und Kinderbuchautor Boris Pfeiffer. Die Schlusslesung bestritt Jan Böttcher, er las in der Evangelischen Kirchengemeinde Rudow vor 50 Zuhörern aus seinem Buch „Das Kaff“ vor. Als Rudowerin war es Korte eine große Freude, dass ihr erster offizieller Termin als Bezirksstadträtin auf das schöne, von Leporello-Buchhändler Heinz-Jürgen Ostermann initiierte und von Mitgliedern der Aktionsgemeinschaft Rudow (AG Rudow) und weiteren Rudower Institutionen mitgetragene, Lesefest fiel. Weiterlesen

BVV Neukölln wählt Martin Hikel zum Bezirksbürgermeister

Foto: BA Neukölln

Nach dem Wechsel der ehemaligen Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey in die Bundesregierung hat die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln in ihrer heutigen Sitzung Neuwahlen für das Amt des Bezirksbürgermeisters durchgeführt.

Zum Bezirksbürgermeister wurde Martin Hikel (SPD)
bei 49 abgegebenen gültigen Stimmen mit 27 Ja-Stimmen, 17 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen gewählt.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel wurde 1986 in Berlin geboren und hat nach seinem Studium der Politikwissenschaften und Mathematik für Lehramt als Lehrer in einer Berliner Schule gearbeitet. Er war seit 2011 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln und seit 2016 Fraktionsvorsitzender der SPD. Als Bezirksbürgermeister ist er nunmehr für die Abteilung Finanzen und Wirtschaft verantwortlich.

Martin Hikel: „Ich werde mich den großen Herausforderungen des Amtes mit ganzer Kraft stellen. Den pragmatischen und problemorientierten politischen Kurs, für den wir 2016 gewählt worden sind, werde ich fortsetzen. Das heißt für mich: Bildungserfolg darf nicht von der sozialen Herkunft abhängig sein. Deshalb müssen die besten Schulen in die härtesten Kieze. Bildung bleibt in Neukölln unser wichtigster politischer Schwerpunkt. Wer sich allerdings gegen unser friedliches Miteinander stellt, kann nicht mit unserer Unterstützung rechnen. Hier müssen klare Grenzen gezogen werden.“

Quelle: Bezirksamt Neukölln