Bund unterstützt Deutsches Chorzentrum in Neukölln mit 5,9 Millionen Euro

Der Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages hat in der vergangenen Nacht beschlossen, dass der Deutsche Chorverband e.V. für den Bau des Deutschen Chorzentrums 5,9 Millionen Euro erhält. Der Deutsche Chorverband errichtet mit Unterstützung des Bundes und des Landes Berlin das Deutsche Chorzentrum in Berlin am Standort Karl-Marx-Straße 145.

Vom Deutschen Bundestag wurde 2018 eine Förderung des ersten Bauabschnitts von Ausbau und Sanierung des historischen Bestandsgebäudes über 1,3 Mio. Euro beschlossen. Nun gibt der Bund in 2020 ganze 4 Mio. Euro und im Folgejahr 1,9 Mio. Euro hinzu. Der Deutsche Chorverband muss dazu Mittel in gleicher Höhe beisteuern. Dies gelingt ihm durch Eigenmittel, einem Kredit bei der Berliner Sparkasse, Mitteln der Lotto-Stiftung sowie des Landes Berlin im Rahmen der Kita-Förderung.

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu, der sich intensiv für die Unterstützung des Chorzentrums durch den Bundestag eingesetzt hat, freute sich über den Erfolg: „Berlin ist Hauptstadt und internationales Aushängeschild Deutschlands. Da ist es folgerichtig, dass Berliner Kultur auch mit Mitteln des Bundes unterstützt wird. Ich freue mich sehr, dass Neukölln davon profitiert und im Bezirk nun ein Leuchtturm der Chorkultur entstehen wird“.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel erklärte: „In Neukölln ist viel in Bewegung. Gerade die Kunst- und Kulturszene ist so lebendig und vielfältig wie nie. Das Deutsche Chorzentrum, das im Herz von Neukölln entsteht, ist eine Bereicherung für den Bezirk und seine Menschen. Ich freue mich sehr über die Unterstützung des Bundestags, mit der dieses in Deutschland einmalige Projekt möglich wird.“

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1 Jahr „Respekt Coaches“

Mit dem Bundesprogramm „Respekt Coaches“ wird ein verständnis- und respektvolles Miteinander an Schulen gefördert. Heute kamen Respekt Coaches, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, ins Gespräch. Eine tolles und wichtiges Projekt, das heute an der Fritz-Karsen-Schule seinen 1. Geburtstag gefeiert hat. Die Fritz-Karsen-Schule ist die erste Berliner „Schule der Vielfalt“, sie ist außerdem „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Ein Jahr „Respekt Coaches“: 40.000 Schülerinnen und Schüler nutzen das Bundesprogramm gegen Mobbing und Gewalt. Ausgrenzung, Gewalt, religiöses Mobbing und Rassismus – an vielen Schulen in Deutschland ist das ein großes Problem. Seit genau einem Jahr geht das Bundesfamilienministerium mit dem Programm „Respekt Coaches“ dagegen vor – und zwar dort, wo die Probleme anfangen: im alltäglichen Miteinander auf dem Schulhof und in der Klasse. Die „Respekt Coaches“ stärken als Anti-Mobbing-Profis die Persönlichkeit und die sozialen Kompetenzen junger Menschen. Sie tragen mit ihrem Angebot dazu bei, dass es erst gar nicht zu Gewalt und Radikalisierung auf dem Schulhof kommt. Die Schülerinnen und Schüler lernen ein respekt- und vorurteilsfreies Miteinander.

Familienministerin Dr. Franziska Giffey: „Fast 40.000 Schülerinnen und Schüler haben seit dem Start des Bundesprogramms mit einem Respekt Coach gearbeitet. An rund 300 Schulen wurden mehr als 1000 Workshops, AGs und andere Angebote durchgeführt. Das zeigt wie groß der Bedarf ist und dass wir hier nicht nachlassen dürfen. Als Jugendministerin ist es mir wichtig, die Schulen darin zu unterstützen, tolerante und weltoffene Schülerinnen und Schüler hervorzubringen, die wissen, wie man ohne Gewalt und Hass zusammenlebt. Denn das gehört zu unserer demokratischen Gesellschaft dazu: Man muss nicht einer Meinung sein, aber man muss anders Denkenden mit Respekt begegnen.“

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Quo Vadis? – Die Zukunft der Buckower Felder

Lebhafte Debatte in Buckow. Auf dem Podium: Roland Schröder, Ingo Malter, Almuth Draeger, Martin Hikel und Mike Petersen (v.li.)

Der direkte Austausch mit Anwohnerinnen und Anwohnern ist für die Politik essentiell. Deswegen gehen wir regelmäßig raus auf die Straßen und in die Kieze und nehmen Anregungen und Wünsche mit auf.

Auf der Veranstaltung von Fraktion vor Ort im Buckower Leonardo-da-Vinci-Gymnasium ging es genau darum. Wie sollen die Buckower Felder zukünftig aussehen? Wie kann der Nahverkehr zukunftsorientiert gestaltet werden? Wie genau können die entstehenden Flächen von der BVG erschlossen werden? Wie kann eine infrastrukturelle Daseinsvorsorge entstehen, die auch in der Mobilität eingeschränkten Personen uneingeschränkt zur Verfügung gestellt werden kann? Wie sehen die Pläne für zu Fuß Gehende und Rad Fahrende aus ohne den motorisierten Verkehr außen vor zu lassen? Wie können wir sicherstellen, dass vor allem der soziale Wohnungsbau gefördert wird? Diese und weitere Fragen zu den Buckower Feldern haben wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert.

Auf dem Podium zu Gast waren:
Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Neukölln
Ingo Malter, Geschäftsführer STADT und LAND Wohnbauten mbH
Roland Schröder, Vorsitzender der SPD-Fraktion Pankow
Mike Petersen, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Moderation: Almuth Draeger, Mitglied der SPD-Fraktion Neukölln

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Gedenken der Toten der einstigen innerdeutschen Grenze

Am 9. November gedachte die Rudower SPD zusammen mit weiteren Rudowern, Bezirksbürgermeister Martin Hikel, ihren Bezirksverordneten Peter Scharmberg, Eva-Marie Schoenthal und Gabriela Gebhardt sowie dem SPD Bundestagsabgeordneten Dr. Fritz Felgentreu am Gedenkkreuz am Neudecker Weg 7 den Toten an der innerdeutschen Grenze. Unweit der Gedenkstelle waren Dieter Berger 1963 und Lutz Schmidt 1987 von Grenzsoldaten an der Berliner Mauer erschossen worden. Das Gedenkkreuz wurde 1987/1988 von der „Arbeitsgemeinschaft 13. August“ an der Köpenicker Straße 18s  aufgestellt und war lange Zeit nicht sichtbar, weil es durch Sträucher verdeckt war. Einst wiederentdeckt hatte es Mitte der 80er Jahre der Publizist Hermann Bubke, erzählt Scharmberg. Er sorgte 2008 zusammen mit Bubke dafür, dass das Amt für Naturschutz- und Grünflächen sich fortan um das Kreuz kümmert. Anfang April 2017 wurde das Kreuz an die heutige Stelle umgesetzt.  Vor der Umsetzung hatte das Bezirksamt den angrenzenden Gehwegabschnitt zwischen der Straße An der Rudower Höhe bis zur Bezirksgrenze mit einem Kostenaufwand von 12.000 Euro überarbeitet. Notwendig wurde die Umsetzung des Mauerkreuzes, weil die Straße 18s für die Arbeiten am Neubau der Clay-Sekundarschule am Neudecker Weg 14-22 gebraucht wird. Das Holzkreuz hat seitdem im Neudecker Weg 7 einen angemessenen neuen Standort erhalten und steht nur wenige Meter entfernt vom markierten ehemaligen Mauerverlauf. Ausgewählt wurde der neue Standort an der Grenze zum Nachbarbezirk Treptow-Köpenick gemeinsam mit dem Mauermuseum Berlin/Haus am Check Point Charlie. Einen besonderen Dank richtete der Bezirk Neukölln an die städtische Wohnungsgesellschaft Stadt und Land, die einen Teil ihrer Freifläche für die Umsetzung des Gedenkkreuzes zur Verfügung gestellt hat.

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Solidarität mit Mirjam Blumenthal – SPD Neukölln verurteilt Drohungen gegen Kommunalpolitikerin

Die SPD Neukölln verurteilt die öffentlich geäußerten Drohungen durch Carsten Stahl, Vorsitzender von „Camp Stahl“, und erklärt sich mit der Fraktionsvorsitzenden der BVV-Fraktion Neukölln, Mirjam Blumenthal, solidarisch. Carsten Stahls Handlungen entsprechen weder den von ihm selbst propagierten Werten „Respekt, Mut und Toleranz“, noch akzeptieren wir einen solchen Umgang mit Menschen, die kommunalpolitische Verantwortung in unserem Land übernehmen.
Die SPD Neukölln fordert zudem den zuständigen Bezirksstadtrat Falko Liecke dazu auf, dem Beschluss der BVV Neukölln Folge zu leisten, sich öffentlich von den Äußerungen von Carsten Stahl zu distanzieren und spätestens nach diesen Vorfällen eine Zusammenarbeit mit „Camp Stahl“ auszuschließen. 

Herzlich Willkommen, Gabriela Gebhardt

In der Oktober-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln wurde Gabriela Gebhardt aus Rudow als Bezirksverordnete aufgenommen. Sie rückt für Marc-Niklas Förster mit der Erfahrung von über 15 Jahren Neuköllner Kommunalpolitik im Gepäck nach. Diese Kompetenz wird sie zukünftig im Gesundheits- und Grünflächenausschuss mit Leidenschaft einbringen.

Nachdem Gabriela 2010 von Bündnis90/Grüne zur SPD gewechselt war, wurde sie mit der Wahl 2011 Bürgerdeputierte und anschließend 2013 als Nachrückerin Verordnete. Nach Ende dieser Legislatur übernahm sie erneut die Rolle als Bürgerdeputierte, bevor sie im Oktober diesen Jahres erneut nachrückte und nun Verordnete im Gesundheits- und Grünflachenausschuss wurde.

Glück auf, liebe Gabi. Wir freuen uns auf dich.

Ball unter Sternen 2019 – Benefiz-Gala für das Ricam-Hospiz

Übergaben ihre Spende für das Ricam-Hospiz an Toska Holtz (3.v.re.): Die SPD-Fraktionäre Eva-Marie Schoenthal, Gabi Gebhardt, Eugen Kontschieder und Marko Preuß (v.li.), Bildungsstadträtin Karin Korte (mi.) und Bezirksbürgermeister Martin Hikel (re.)

Zum vierzehnten Mal lud das Ricam-Hospiz zur Benefiz-Gala, und viel Neuköllner Prominenz kam ins Hotel Estrel. Bei gutem Essen, tollen Showeinlagen und mitreißender Musik wurde bis in die Nacht die Tanzfläche unsicher gemacht. Auch Bezirksbürgermeister Martin Hikel ließ es sich nicht nehmen, bei einem Wiener Walzer zur Eröffnung das Tanzbein zu schwingen. Natürlich war auch die SPD-Fraktion mit vielen Mitgliedern vertreten, darunter natürlich auch wieder die Vorsitzende des Sozialausschusses, Eva-Marie Schoenthal.
Aber man war nicht nur zum Feiern gekommen, es galt eine gute Sache zu unterstützen: Die Ricam-Stiftung schafft das erste Tages-Hospiz (https://www.ricam-hospiz.de/hospiz/tageshospiz/). Hier sollen todkranke Menschen, die zu Hause wohnen können, tagsüber oder nachts ins Hospiz kommen, lindernde Therapien erhalten, Kraft tanken und trotz schwerer Krankheit am sozialen Leben teilhaben. 12 Tages- und 4 Nachtplätze sollen im neuen Haus angeboten werden. Ein Pilotprojekt, das sogar von der Bundesregierung gefördert wird. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) ließ es sich nicht nehmen, als inzwischen langjährige Schirmherrin persönlich dabei zu sein.

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