STELLENAUSSCHREIBUNG

Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin

sucht zum 01. Juni 2018 ein*e Mitarbeiterin für die Fraktionsgeschäftsstelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden

befristet bis zum Ende der XX. Wahlperiode.

 

Der Aufgabenbereich umfasst:

  • allgemeine Assistenz des Fraktionsvorstandes
  • Vor- und Nachbereitung der Fraktionssitzungen sowie der Tagungen der BVV
  • Strategische Weiterentwicklung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion inkl. Internetauftritt und Social Media Bereich
  • Organisation von öffentlichen Veranstaltungen der Fraktion
  • Terminkoordination der Fraktion und des Fraktionsvorstandes
  • Vor- und Nachbereitung der Klausurtagung

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22. Internationaler Sportbadpokal der SG Neukölln

Die SPD Fraktionäre Kontschieder und Scharmberg ehrten die Sieger-Teams mit Pokalen und übergaben an den Sieger eine Rixi Friedens- und Freundschaftsbär, den Bezirksbürgermeister Hikel spendierte.

Am Pfingstsonntag überreichte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Neuköllner SPD in der Bezirksverordnetenversammlung Peter Scharmberg zusammen mit seinem Fraktionskollegen Eugen Kontschieder viele Medaillen und drei große, von der SPD Fraktion gespendete Pokale beim diesjährigen Internationalen Sportbadpokal der Schwimmgemeinschaft Neukölln (SG Neukölln) Tags zuvor übernahm Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel zusammen mit Sportstadträtin Karin Korte (beide SPD) die Siegerehrung. Bereits zum 22. Mal organisierte die SG Neukölln die internationale Schwimmveranstaltung, welche auf die Initiative des langjährigen Schwimmwarts Dietrich Bolz zurückgeht. Der Internationale Sportbadpokal setzt als Veranstaltung das um, was sich Bolz immer wünschte. Er träumte von einer Schwimmveranstaltung für junge Sportler, bei der man sich im Schwimmwettkampf bewährt und die darüber hinaus Gelegenheit bietet, sich gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen. Weiterlesen

Heimatverein lädt zur Mühlenausstellung

Bezirksbürgermeister Hikel (2.v.re.) mit dem Vorstand des Heimatvereins Manfred Ziemer (3.v.re) und Jutta Kendzia (1.v.li.) sowie den SPD Fraktionären Schoenthal (3.v.li.), Scharmberg (1.v.re.) und Bertil Wewer (Grüne).

Am 12. Mai hat Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) die neue Ausstellung des Rudower Heimatvereins „Mühlen in Rudow, Neukölln und Umgebung“ zusammen mit dem 1. Vorsitzenden des Vereins Manfred Ziemer eröffnet. Zu Gast waren auch die SPD Bezirksverordneten Eva-Marie Schoenthal und Peter Scharmberg sowie Bertil Wewer von den Grünen.  Hikel lobte die Ausstellungsmacher und hob die Bedeutung der Mühlen und ihren vielfältigen Einsatz in der Wirtschaft im vorindustriellen Zeitalter hervor. So dienten beispielsweise Holländerwindmühlen in den Niederlanden nicht nur als Getreidemühlen, sondern auch als Windpumpen zur Entwässerung von Poldern, also niedriggelegenem Gelände in der Nähe  von Gewässern. In Neukölln weist die Lohmühlenbrücke darauf hin, dass in ihrer Umgebung in den heutigen Bezirksteilen Neukölln, Treptow und Kreuzberg einst Lohmühlen standen, die Baumrinde oder Blätter zerkleinerten, die zum Gerben von Tierhäuten verwandt wurden, um Leder zu produzieren. Die Lohmühlen zerkleinerten Eichen- und Fichtenmehl zu Borkenmehl. Mühlen waren  Kraftwerke, die zu vielen wirtschaftlichen Zwecken eingesetzt wurden. So gab es Knochenmühlen, die aus Tierknochen organischen Dünger herstellten, Sägemühlen, um Schnittholz zu gewinnen oder Steinmühlen, um Steine rundzuschleifen, um nur einige Beispiele zu nennen. Mühlen wurden auch in Rudow eingesetzt. Der frühste Nachweis dafür datiert auf das Jahr 1375, da war Rudow als Ort zwei Jahre alt. Im Landbuch Karls IV  steht, dass der Müller an den Kaland (Glaubensbrüderschaft) in Cölln 20 Scheffel Roggen zu entrichten habe. Rudows letzte Mühle war im Besitz der Familie Brandt und wurde laut Rudows Dorfchronist Dieter Ephan 1918 nach Breddin in die Prignitz verkauft.

Die Ausstellung des Rudower Heimatvereins wirft einen Blick auf die Geschichte der Mühlen in Rudow, Neukölln, Berlin und Umgebung und dokumentiert mit  bebilderten Auskunfttafeln die spannende Geschichte der Mühlen und ihrer fortschreitenden Technologie bis zur Gegenwart. Zu sehen sind dabei verschiedenste Exponate, von alten Fotografien bis hin zu Gemälden und Dingen wie einem historischen Scheffel für Getreide aus dem Jahr 1818.

Rudower Heimatverein
Die Mühlen in Rudow, Neukölln, Berlin und Umgebung
noch bis zum 3. Juni 2018

Ausstellungsraum des Heimatvereins in der Alten Dorfschule Rudow
Alt-Rudow 60

Geöffnet: Samstags und Sonntag von 11.00 – 16.00 Uhr. Für Gruppen können besondere Termine abgesprochen werden.  Tel. 030 / 6 62 36 62, Öffentliche Verkehrsmittel: U- Bahnhof Rudow, Bus X7, 162,171,172, 260, 271, 372, 372, 744.

 

SPD Neukölln wählt neue Fraktionsspitze in der BVV Neukölln

Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln hat in ihrer Fraktionssitzung am 16. Mai eine neue Fraktionsvorsitzende gewählt. Nachdem der bisherige Fraktionsvorsitzende Martin Hikel zum Bezirksbürgermeister von Neukölln gewählt wurde, fand nun die Neuwahl der Fraktionsspitze statt.

Als Fraktionsvorsitzende wurde die bisherige stellvertretende Vorsitzende Mirjam Blumenthal gewählt.

Die SPD-Fraktion Neukölln hat sich dafür entschieden mit einer weiblichen Doppelspitze die Fraktionspolitik zu vertreten. Diese wird nun von Mirjam Blumenthal und Cordula Klein vertreten. „Andere reden nur darüber, wir leben es vor – Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Politik ist möglich“, so Cordula Klein.  Ebenfalls neu in den Vorstand wurde der langjährige Bezirksverordnete Marko Preuß gewählt.

„Die SPD ist in Neukölln von den Bürger*innen gewählt worden um mit Herz und Verstand praktische Politik vor Ort zu gestalten. Die SPD-Fraktion wird mit den Schwerpunktthemen Bildung für Alle, Sicherheit im Kiez, gutes Leben und Wohnen in Neukölln, Arbeit und soziale Teilhabe sowie ausfinanzierter Jugendarbeit diesen Auftrag weiter zuverlässig und gewissenhaft umsetzen“, so Mirjam Blumenthal.

Mirjam Blumenthal (45) ist seit 2011 Bezirksverordnete der SPD in Neukölln. Sie arbeitet beim SPD Parteivorstand und ist Vorsitzende beim DGB Kreisverband Neukölln. Ihre politischen Schwerpunkte liegen in der beruflichen Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie in der Kinder- und Jugendpolitik.

Cordula Klein (49) ist seit 2001 Bezirksverordnete der SPD in Neukölln. Sie ist beruflich tätig bei der Deutschen Telekom und hat ihren politischen Schwerpunkt in der Bildungspolitik.

Offenes Neukölln 2018 – Wir sind dabei, ihr auch?

Unter dem Motto „Offenes Neukölln“ veranstaltet das Bündnis Neukölln von Freitag, 1. Juni bis Sonntag, 3. Juni 2018 zum zweiten Mal ein buntes Festival. Alle Neuköllner*innen und ihre Gäste sind herzlich eingeladen, drei Tage lang gemeinsam zu feiern und zu diskutieren.

Das Programm kann ab sofort hier abgerufen werden. Wir sind ebenfalls mit Aktionen von unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Fritz Felgentreu, der SPD Gropiusstadt und der SPD Hermannstraße dabei. Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt.

Mehr als 150 spannende Veranstaltungen zeigen, dass Neukölln zusammensteht gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft: Film- und Theatervorführungen, Garten- und Straßenfeste, Lesungen und Workshops, Vorträge und Diskussionen, Planspiele und Stadtrundgänge, Ausstellungen und Konzerte. Während des gesamten Wochenendes wird das Bündnis Neukölln an einem Infostand auf dem Alfred-Scholz-Platz über das Festival und über seine Arbeit informieren.

*Hintergrund:* Seit Mai 2016 haben extreme Rechte zahlreiche Angriffe auf Menschen verübt, die sich für ein vielfältiges Neukölln und gegen Rassismus und Ausgrenzung engagieren.1 Im vergangenen November wurden 16 Stolpersteine geschändet, im Februar brannten erneut Autos, im April wurde das Denkmal für Burak Bektaş wenige Tage nach der Enthüllung mutwillig beschädigt.

Diese Anschläge sind die extremste Auswirkung einer gesellschaftlichen Debatte, die sich zunehmend nach rechts verschiebt. Eine Sprecherin des Bündnis Neukölln erläutert die Motive der Organisator*innen: „Mit dem Festival ‚Offenes Neukölln‘ wollen wir den öffentlichen Raum zurückerobern und die wesentlichen Fragen wieder in den Vordergrund der öffentlichen Debatte stellen: Was ist eine gerechte Gesellschaft? Wie wollen wir zusammenleben?“

Galerie im Saalbau zeigt Tuschezeichnungen von Helena Hernández

„CROSSING THE LINE“ heißt die neue Ausstellung in der Galerie im Saalbau, die am 23. März durch Katharina Bieler, der Leiterin des Fachbereichs Kultur eröffnet wurde. Sie begrüßte zur Vernissage die vielen Gäste, unter ihnen die Künstelerin und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Neuköllner SPD, Michael Morsbach.

Die Ausstellung zeigt Tuschezeichnungen von Helena Hernández. Nach Studium in Mexiko City, Luzern und Wien lebt Helena Hernández heute in Neukölln und arbeitet in Berlin und Mexiko. Ihr eigentliches Sujet sind kleinformatige Zeichnungen winziger Lebewesen, die sie oft mit Materialien zu überraschenden Werken kombiniert. Für die Ausstellung hat sie eigens großformatige, mehr als raumhohe Papierbahnen gestaltet. Dafür sei sie trotz ihrer Höhenangst in ihrem kleinen Atelier auf die Leiter gestiegen, erfahren die Besucher, und die Kuratorin Natalia Raaben ergänzt die Geschichte und erzählt, wie die Werke von Mexiko nach Berlin transportiert wurden

Auf dem Ausstellungsflyer ist Helena Hernandez bei der aufwändigen Arbeit zu sehen. Mit dem Tuschepinsel färbt sie eine großformatige Fläche schwarz und lässt dabei hunderte kleiner, kreisförmiger Flächen frei, die wie Luftblasen wirken. Auch diese Bahnen hat sie teilweise mit Materialien und Fundstücken vom Straßenrand Neuköllns, zu witzigen und anregenden Installationen kombiniert. Viele witzige Details lassen sich auch auf den beiden Lampenschirmen finden und den bemalten Luftballons. Trotz der nicht allzu großen Ausstellungsräume braucht der Besucher, wenn er alle überraschenden Momente der Werke entdecken will, etwas Zeit. Michael Morsbach jedenfalls wünscht der „Ausstellung mit Witz“ viele Besucher.

Die Ausstellung „Crossing the Line“ ist noch bis zum 27. Mai in der Galerie im Saalbau in der Karl-Marx-Straße 141 zu sehen, Öffnungszeiten: Di. – So. 10 – 20 Uhr.

McDonald’s schafft neue Arbeitsplätze im modernisierten Restaurant


210 Sekunden dauert es im Durchschnitt, bis der Kunde nach der Bestellung sein Essen bekommt. Das ist eine von vielen Kennzahlen, die Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) am 24. März bei seinem Besuch zur offiziellen Wiedereröffnung des McDonald’s Restaurant in der Rudower Straße 100 von Inhaber Dennis Froitzheim erfährt. Hikel kam in Begleitung des Leiters der Wirtschaftsförderung im Bezirksamt, Clemens Mücke und des stellvertretenden Vorsitzenden der SPD Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, Michael Morsbach. Beim knapp 500 000 € teuren Umbau wurde der Gastbereich komplett neugestaltet und die Küche wurde modernisiert. Wie effizient man hier nach der Modernisierung arbeitet, konnten die Gäste am Beispiel des Ablaufs einer Bestellung vor Ort beobachten: Beim Umbau wurde eigens eine Funkortungsanlage installiert, die das Verteilen der am Front Counter bestellten Mahlzeit an den richtigen Tisch erleichtert. Dabei werden alle Burger erst nach der Bestellung frisch zubereitet, es gibt also keine auf Vorrat zubereitete Ware mehr. Auch kann sich der Kunde im Restaurant das Essen an den Tisch bringen lassen.

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