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Literatur, die bewegt: 800 Besucher bei „Rudow liest“

Literatur, die bewegt: 800 Besucher bei „Rudow liest“ 1
Erlebten inspirierende Literatur: Neuköllns Kulturstadträtin Janine Wolter, Kulturstadträtin a.D. Karin Korte und Peter Scharmberg (SPD) (v.li.) mit der Autorin Maria Bidian (2.v.li.)

Vom 13. bis zum 15. März 2026 präsentierten Autorinnen und Autoren renommierter Verlage ihre Werke an zum Teil ungewöhnlichen Orten in Rudow und boten dabei eine beeindruckende Vielfalt literaischer Genres. Ob Familienroman, historische Erzählung, humorvolle Prosa, autofiktionales Drama oder spannender Thriller – insgesamt 11 Lesungen sowie vier Schullesungen machten auch die 14. Ausgabe von „Rudow liest“  zu einem abwechslungsreichen kulturellen Ereignis. Viele der vorgestellten Bücher waren druckfrisch. Inhaltlich griff das Lesefestival auch in diesem Jahr zentrale gesellschaftliche und existenzielle Fragen auf: Es ging beispielsweise um den Umgang mit Trauer und seelischen Verletzungen, um Liebe, Armut und Essstörungen in der Kindheit, um die Herausforderungen des Mutterseins, um weibliche Lebensentwürfe, das Erwachsenwerden sowie den Überlebenswillen in schwierigen Zeiten. Besonders reizvoll war erneut die Wahl der Veranstaltungsorte. Gelesen wurde unter anderem im TUI-Reisecenter in Alt-Rudow, beim Hörakustiker GanzOhr, in der Alten Klosterapotheke sowie auf dem Rudower Wochenmarkt – Orte, an denen man Literatur nicht unbedingt erwartet und die dem Festival seinen besonderen Charakter verleihen.

Traditionsgemäß wurde „Rudow liest“ von unserer Neuköllner Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Janine Wolter, eröffnet. Bereits der Auftakt war lange vor Beginn ausgebucht: 55 Gäste besuchten die Eröffnungslesung mit Maria Bidian in der Gertrud-Haß-Bibliothek. Zu den Gästen zählten neben unserem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Peter Scharmberg auch unsere ehemalige Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Karin Korte sowie die Ehrenvorsitzende der Aktionsgemeinschaft Rudow (AG Rudow), Renate Humernik.

Janine Wolter begrüßte die Anwesenden herzlich und würdigte das große Engagement der Aktionsgemeinschaft Rudow (AG Rudow), insbesondere des Buchhändlers Heinz-Jürgen Ostermann, der das Lesefestival Rudow Liest 2012 ins Leben gerufen hat. Gemeinsam mit engagierten Gewerbetreibenden sorgt die AG Rudow bis heute dafür, dass Lesungen in lokalen Geschäften stattfinden und die Honorare der Autorinnen und Autoren getragen werden. Jahr für Jahr beteiligt sich an Rudow liest auch der Verein Alte Dorfschule Rudow sowie die Evangelische Kirchengemeinde Rudow an diesem großartigen Kulturevent, das traditionsgemäß eine Woche vor der Leipziger Buchmesse stattfindet. Dort sollte Heinz-Jürgen Ostermann ursprünglich am 19. März den mit 7000 Euro dotierten Buchhandlungspreis zusammen mit weiteren Buchhandlungen in unserer Republik von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer entgegennehmen. Wolter beglückwünschte Ostermann zum Buchhandlungspreis. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sagte den Termin allerdings kurzfristig ab und entging so einer direkten Auseinandersetzung mit den nominierten Buchhändlerinnen und Buchhändlern.

Hintergrund: Der parteilose Weimer, der durch die CDU ins Amt kam, war in die Kritik geraten, weil er drei durch die unabhängige Fachjury bereits als Preisträger nominierte Buchhandlungen ausschloss mit der Begründung, es gäbe verfassungsschutzrechtliche Bedenken. Er tat dies kund, ohne weiter konkrete Angaben zu den verfassungsgeschichtlichen Bedenken zu machen. Wolter nahm das Thema auf und mahnte, dass Kunst- und  Meinungsfreiheit hohe und schützenswerte Güter der Demokratie sind, die es zu wahren gilt. Sie als Stadträtin für Bildung und Kultur diktiere nicht, welche Bücher eine Bibliothek präsentieren soll und welche  Ausstellungen in den Galerien gezeigt werden, sondern überlasse dies den damit beauftragten Fachleuten in den Fachbereichen, obgleich die freiheitliche Gesellschaft schauen müsse, wo unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung angegriffen wird.

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Sorgte für Gänsehautmomente: Maria Bidian liest aus ihrem Roman

Welch tiefe und traumatische Spuren ein diktatorisches Regime generationsübergreifend hinterlässt und wie schwierig es ist, mit diesem Erbe umzugehen, darum geht es in dem Debütroman „Das Pfauengemälde“ von Maria Bidian. Es geht um die Frage: Wie kann man loslassen und sich dennoch erinnern? Die Autorin nimmt uns mit ihrer Protagonistin mit auf eine Reise ins Rumänien der Gegenwart und taucht ein in die rumänische Zeitgeschichte und die Nachwirkungen der Ära des kommunistischen Diktators Nicolae Ceaușescu, die mit der Revolution im Dezember 1989 endete.

Im Mittelpunkt des Romans von Maria Bidian steht Ana, die im Sommer in den Zug nach Rumänien steigt. Endlich soll ihre Familie nach Jahrzehnten und einem langen Prozess ihren enteigneten Besitz zurückerhalten. Während sich die Verwandtschaft – aus ganz unterschiedlichen Gründen – nur für das sagenumwobene Haus interessiert, will Ana vor allem eines finden: das Pfauengemälde, ein Familienerbstück, von dem der Vater so oft erzählt hat. Jahre zuvor reiste der Vater selbst nach Rumänien, um das Pfauengemälde abzuholen. Er hatte sein Ziel aber nicht erreicht, weil er dort starb. Ana will das nun vollenden, und plagt sich mit der Frage, ob sie seinen Tod hätte verhindern können, wenn sie mit ihm gereist wäre. Mit der Reise in ein Land, das sie nur aus Sommerurlauben mit der Familie kennt, begibt sich Ana auch auf eine innere Reise, eine Reise durch ihre eigenen Erinnerungen, durch die Vergangenheit der Familie und durch die Vergangenheit des Landes und spürt die Trauer um ihren Vater, die sie bewältigen will, indem sie das Pfauengemälde findet. Dabei erlebt sie intensiv Land und Leute, das Alltagsleben der Menschen, ihre Freuden und Vergnügungen, ihre Gastfreundschaft, ihre Ängste, Sorgen und Hoffnungen. Der Zeitpunkt von Anas Reise, so erzählt es die Autorin den Besucherinnen und Besuchern ihrer Lesung in Rudow, fällt in die Jahre 2017/ 2018, also eine der politisch turbulentesten Phasen der jüngeren rumänischen Geschichte, die geprägt war von massiven Bürgerprotesten gegen Korruption und einer gleichzeitig boomenden Wirtschaft. Die Menschen trauten dem Regime nicht und wollten nur eines nicht, eine Rückkehr zu Gepflogenheiten, wie sie im korrupten Terror-Regime der Ära Ceausescu Gang und Gäbe waren. An einem schönen Sommerabend lernt Ana ein Pärchen kennen, das sie animiert, in Bukarest an einer Demonstration gegen die Regierung teilzunehmen. Sie zeigt Haltung und tut das, was ihr Vater einst tat und wofür er im Gefängnis landete, um schließlich nach Deutschland zu fliehen. Sie kämpft für die Freiheit und ein menschenwürdiges Leben. Ana wird auf der Demonstration verletzt und wird im Hause der ersten Frau ihres Vaters, Elisa, aufgenommen. Hier erfährt sie, was es mit dem Pfauengemälde auf sich hat. Es steht stellvertretend für all das Leid, das die Familie erfuhr: das Leid durch die Enteignungen, das Leid in den berüchtigten Gefängnissen des Geheimdienstes Securitate, an das sich die Familie nicht erinnern mag, um sich den Glauben zu bewahren an ein gutes Leben in Würde und Freiheit. 

Glänzend moderiert wurde die Lesung von der ehemaligen Marzahner Bibliothekarin Renate Zimmermann. 

Maria Bidian wurde 1988 in Mainz geboren und lebt heute in Berlin sowie in einem kleinen Dorf in Transsilvanien in der Nähe von Sibiu (Hermannstadt), wo sie ein altes Bauernhaus renoviert. „Das Pfauengemälde“ erschien 2024 bei Zsolnay/Hanser Literaturverlage. „Bücher wie das Pfauengemälde von Maria Bidian können dazu beitragen, Vorurteile und Klischees über Bord zu werfen, die unser Bild von Rumänien immer noch einseitig und negativ bestimmen. Indem die deutsch-rumänische Autorin anhand der Geschichte einer Familie Lebensrealitäten, historische Erfahrungen und die Aufbruchstimmung der Rumänen als demokratischer Teil Europas sichtbar macht, trägt sie zum Verständnis eines Landes unserer Europäischen Union bei, dessen Bewohnerinnen mehrheitlich pro europäisch gesinnt sind und bereit sind, dafür zu kämpfen. Andererseits macht das Buch Lust darauf, ein Land zu entdecken, das weit über den Dracula Mythos und Armutsgeschichten hinaus sehr viele kulturelle Schätze birgt“, urteilt unser Fraktionär Scharmberg.

Gemeinsam gegen Armut – Grundstein für Pilotprojekt Tee- und Wärmestube Plus in Neukölln gelegt

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Armut eine Stimme geben: Die SPD-Fraktionäre Peter Scharmberg und Gabriela Gebhardt, SPD-Kreisvorsitzende Derya Caglar, SPD-Fraktionsvorsitzende Cordula Klein und Neuköllns Stadträtin Janine Wolter (v.li.)

Am 24. März wurde auf der Neuköllner Schillerpromenade gefeiert. Der Grundstein für die Tee- und Wärmestube Plus wurde in der Allerstraße / Ecke Schillerpromenade gelegt. Die Fertigstellung des Baus mit einem Bauvolumen von 5,3 Mio. Euro ist bis Ende 2027 geplant. Das Projekt wird vom Kirchenkreis Neukölln finanziert und unter anderem durch Fördermittel der Lottostiftung unterstützt. Träger der Einrichtung wird das Diakoniewerk Simeon sein. Als Rednerinnen und Redner eingeladen wurden die Unterstützenden des Projekts, so die Frau unseres Bundespräsidenten, die First Lady Elke Büdenbender, unsere Berliner Bürgermeisterin sowie Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey, und unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel. Die Besucher der Grundsteinlegung wurden vom Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln, Dr. Christian Nottmeier, ganz herzlich begrüßt. Er sprach zu Beginn seiner Rede das Ziel der neuen Einrichtung an: „Angesichts wachsender Armut und steigender Wohnungslosigkeit ist es uns als Kirche ein Anliegen, hier in Nord-Neukölln präsent zu bleiben und die sozial-diakonische Arbeit auszubauen. Mit der Tee- und Wärmestube Plus entsteht ein Ort der Würde und der Teilhabe – mitten im Schillerkiez. Er soll Menschen stärken, statt sie weiter zu verdrängen.“

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SPD Kreisvorsitzende Derya Caglar mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein und Christiane Wanjura-Hübner (v.li.)

Zur Grundsteinlegung gekommen waren auch unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, ihre Stellvertreterin Gabriela Gebhardt, ihr Stellvertreter Peter Scharmberg sowie unser Bürgerdeputierter Andreas Domann. Ebenso vor Ort war unsere Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport und Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin, Janine Wolter. Schließlich hat sich unsere SPD Fraktion von Beginn an für das Projekt Tee- und Wärmestube zusammen mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Senatorin und Berliner Bürgermeisterin, Franziska Giffey sowie der First Lady für die Tee- und Wärmestube  Plus stark gemacht.  Aus dem Abgeordnetenhaus kam Derya Çağlar, dort stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion.

Die Tee- und Wärmestube Plus soll die Arbeit der bisherigen Tee- und Wärmestube Neukölln fortführen. Sie ist seit 40 Jahren eine unverzichtbare Anlaufstelle für Menschen, die von Armut, Wohnungs- oder Obdachlosigkeit betroffen sind. Täglich finden sie dort warme Mahlzeiten, Waschmöglichkeiten, eine Kleiderkammer sowie professionelle Beratung und verlässliche Begleitung.

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Die besten Wünsche für das Projekt „Wärmestube plus“ begleiteten die Grundsteinlegung

Schon seit langem zeichnete sich ab, dass die in der Weisestraße ansässige Tee- und Wärmestube aus allen Nähten platzt, weil der Ansturm der Gästinnen und Gäste dauerhaft sehr hoch ist. Hinzu kommt, dass der Mietvertrag für die bisherigen Räume nicht verlängert wurde. Von daher haben sich der Evangelische Kirchenkreis Neukölln sowie das Diakoniewerk Simeon entschieden, diese wichtige Arbeit dauerhaft zu sichern und weiterzuentwickeln. Auf kirchlichem Grund entsteht nun in der Allerstraße / Ecke Schillerpromenade ein moderner Neubau – in unmittelbarer Nähe zum bisherigen Standort. Neben den bewährten niedrigschwelligen Hilfsangeboten wird die neue Tee- und Wärmestube Plus um ein zentrales Element erweitert: 16 längerfristig bewohnbare Einzelappartements schaffen dringend benötigten Wohnraum für Menschen in besonders schwierigen Lebenssituationen. Ziel ist es, die Bewohner*innen ohne zeitlichen Druck in eigenen Wohnraum zu vermitteln. Dieses „Plus“ – Wohnen auf Zeit – eröffnet Menschen neue Perspektiven und ermöglicht Stabilisierung und Teilhabe, begleitet durch professionelle Sozialarbeit.

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Auch Elke Büdenbender hatte sich lange für das Projekt eingesetzt

Entwickelt hat das Konzept für die neue Tee- und Wärmstube Plus der Armutsbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin Brandenburg oberschlesische Lausitz, Thomas de Vachroi. Von dessen Konzept zeigte sich von Beginn an auch unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel überzeugt: „Hier in Neukölln entsteht ein Pilotprojekt, das zeigt, wie wir als Gesellschaft mit Armut und Obdachlosigkeit umgehen können und die Welt ein bisschen besser machen“, betonte er. 

„Die Verbindung aus niedrigschwelliger Unterstützung im Alltag und echten Perspektiven durch Wohnen und Beratung ist genau der richtige Ansatz im Umgang mit Obdachlosigkeit“, hob Giffey in ihrer Rede hervor. Damit liege „ein Modell mit Vorbildcharakter“ vor „das auch für andere Orte in der Stadt wegweisend sein kann. Wer ein sicheres Dach über dem Kopf hat, gewinnt Stabilität, Würde und neue Chancen“. Und genau darum gehe es: „Menschen nicht allein zu lassen, sondern sie auf ihrem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten“, ergänzte Giffey und sprach wie Hikel „all denen, die sich hier tagtäglich mit großem Engagement für andere einsetzen und den Ort mit Herz und Haltung gestalten“, ihren besonderen Dank aus.

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Thomas de Vachroi (2.v.li.) bei der langgeplanten Grundsteinlegung

Elke Büdenbender besuchte die Tee- und Wärmestube bereits im November 2020 und zeigte sich tief beeindruckt von Vachrois Konzept der neuen Tee- und Wärmestube Plus, für das sie sich fortan einsetzte.   Orte wie dieser „schaffen einen festen Punkt in einem Leben, das oft von Unsicherheit geprägt ist. Seit vielen Jahren geschieht hier im Schillerkiez genau das: Menschen finden Unterstützung, Orientierung und Begegnung. Heute legen wir hier ein Fundament aus Beton. Aber auch ein Fundament aus Verantwortung und Solidarität. Ein Gebäude allein verändert keine Welt. Aber durch all die Menschen, die sich darin für andere engagieren, kann es zu einem Ort werden, an dem ein Leben in Würde und Selbstbestimmung wieder beginnt“, sagte die First Lady.

Für das Diakoniewerk Simeon sprach der Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung  Dr. Oliver Unglaube. „Mit dem neuen Standort schaffen wir verlässlichen Raum für Menschen, die Unterstützung benötigen“, sagte Unglaube. Gerade angesichts wachsender sozialer Ungleichheit sei es entscheidend, „konkrete Lösungen vor Ort umzusetzen. Ein sicheres Zuhause, Schutz und gesellschaftliche Teilhabe sind keine Privilegien, sondern grundlegende Rechte, die allen Menschen zustehen“, so Unglaube weiter.

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Senatorin Franziska Giffey erläutert die lange Planung des Projektes


„In der Zeitkapsel, die wir heute im Fundament versenkt haben, liegen neben den Bauplänen, Kirchenkreisinfo und Konzeption auch Informationen über die Kampagne „Armut eine Stimme geben“. Gegründet vom Diakoniewerk Simeon, dem Evangelischen Kirchenkreis Neukölln und der Berliner Sparkasse, soll sie zukünftigen Generationen davon zeugen, dass wir in Berlin nicht weggesehen haben“, bemerkte Vachroi nach der Grundsteinlegung. Für ihn ist damit ein großer Traum greifbar geworden. Er dankte allen Mitgestaltern, den Verantwortlichen und vor allem dem Ehrenamt. Ohne eure unermüdliche Arbeit im Hintergrund könnten wir dieses Projekt schlichtweg nicht realisieren.“

„In den Reden zur Grundsteinlegung ist deutlich geworden, um was es unserer SPD in der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe geht: Es geht darum, Menschen wieder in reguläres Wohnen zu bringen, damit sie auf dieser gesicherten Grundlage wieder die Kraft finden, in Arbeit zu kommen. Das Konzept der Tee- und Wärmestube Plus, die Menschen ohne zeitlichen Druck in eigenen Wohnraum zu vermitteln, bietet dafür aus unserer Sicht noch bessere Chancen als dies bislang der Fall war. Von daher war und ist es für uns immer wieder eine große Freude, die Arbeit der Tee- und Wärmestube zu unterstützen“, sagt unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein.

Prressemitteilung: SPD-Fraktion Neukölln fordert vollständige Aufklärung nach Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses

Die SPD-Fraktion Neukölln sieht nach der Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses am 30. März 2026 erheblichen weiteren Aufklärungsbedarf im Zusammenhang mit den bekannt gewordenen Vorfällen im Verantwortungsbereich des Jugendamtes.

In der Sitzung vom 30. März 2026 sind neue Informationen zur Tragweite des organisatorischen Versagens innerhalb des Jugendamtes deutlich geworden – insbesondere im Hinblick auf die Rolle und das konkrete Handeln der Jugendamtsleitung. Diese Erkenntnisse waren weder in der Akteneinsicht vom 20. März 2026 noch in der regulären öffentlichen Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 19. März 2026 in dieser Form und Tiefe ersichtlich.

Die SPD-Fraktion fordert daher die zuständige Jugendstadträtin Sarah Nagel (Die Linke) auf, unverzüglich für vollständige Transparenz zu sorgen: „Wir erwarten, dass schnellstmöglich eine vollständige und widerspruchsfreie Aktenlage hergestellt wird, die die unterschiedlichen Aussagen aller Beteiligten kongruent abbildet – und zwar noch vor Beginn der BVV- Sitzungswoche am 13. April. Zudem fordern wir, dass die unabhängige Aufklärungskommission bis zum Ende der Osterpause eingesetzt wird und ihre Arbeit aufnimmt“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzende Cordula Klein.

Ungeachtet der nun erweiterten Informationslage sieht die SPD-Fraktion weiterhin ein eklatantes Verantwortungs- und Führungsversagen im Jugendamt. Die fachliche und politische Verantwortung trägt die zuständige Jugendstadträtin – einschließlich ihrer Gesamtverantwortung für das Handeln nachgeordneter Ebenen.

Die SPD-Fraktion kündigt an, auf Grundlage der vollständig aufgearbeiteten Aktenlage und in enger Abstimmung mit ihrem Zählgemeinschaftspartner Bündnis 90/Die Grünen die weiteren politischen Schritte zu beraten und zu entscheiden.

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70 Jahre Britzer Baumblütenfest

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Vom 27. März bis zum 19. April findet zum 70. Mal die traditionelle Britzer Baumblüte statt. Zum Frühlingsbeginn lädt das Volksfest auf das Festgelände Parchimer Allee neben dem grünen Gutspark Britz. Seit vielen Jahren nun begeistert das traditionelle Fest Jung und Alt. Bei freiem Eintritt gibt es viele Überraschungen für die ganze Familie. Neben Autoscooter, Breakdance und Familienachterbahn bietet der gemütliche Biergarten Platz zum Verweilen, Essen oder Trinken. Außerdem gibt es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

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Eröffnet wurde das Fest am 27. März durch unseren Bürgermeister Martin Hikel und Schausteller Thilo Wollenschläger. Hikel schlug den thematischen Bogen vom benachbarten Unesco-Weltkulturerbe Hufeisensiedlung zum immateriellen Weltkulturerbe Volkfeste und Schaustellerkultur. Er wies in seiner Rede auf die verbindende Kraft von Volksfesten hin: „Volksfeste bringen Freude und sind wichtig für die Menschen, um sich auszutauschen und Differenzen abzubauen“, betonte er. In dieser Hinsicht lud er dazu ein, auch mit den anwesenden Mandatsträgern ins Gespräch zu kommen.

Zur Eröffnung waren neben unserer Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein und unseren Bürgerdeputierten Jörg Stempel und Joachim Terborg auch Marcel Hopp MdA und die SPD-Kreisvorsitzenden Derya Caglar und Joachim Rahmann gekommen.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 14 bis 22 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 22 Uhr
Eintritt frei!

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Menschenkette für Demokratie: Rudow zeigt Haltung gegen rechte Gewalt

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Die SPD steht an der Seite derer, die für Demokratie und gegen rechte Gewalt stehen

Rund 300 Menschen haben am 21. März zum diesjährigen Internationalen Tag gegen Rassismus in Rudow eine Menschenkette gebildet und damit ein Zeichen gesetzt gegen Rassismus und für 100 Prozent Menschenwürde, Respekt, Vielfalt und Demokratie. Auch unsere SPD- Fraktion war zugegen, mit unserem Rudower Bezirksverordneten Peter Scharmberg, unserer stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Gabriela Gebhardt sowie unserem Bürgerdeputierten Andreas Domann. Ebenso vor Ort war unsere Berliner Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey.

Zu der alljährlichen Aktion aufgerufen hatte die zivilgesellschaftliche Initiative „Rudow empört sich – Gemeinsam für Respekt und Vielfalt“. Sie hatte sich als Reaktion auf eine massive Serie rechtsextremer Anschläge und Drohungen in Rudow, Britz und Buckow gegründet und setzt sich seit dem mit friedlichen und kreativen Mitteln für ein demokratisches Miteinander ein. Sie organisierte unter anderem Open Air-Filmabende, offene Tafeln, historische Fahrradtouren durch Rudow, Gesprächsabende und eine Stolpersteinverlegung. Dafür wurde ihr 2025 der Neuköllner Engagementpreis verliehen. 

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Bezirksbürgermeister Hikel hält das Grußwort

Hauptredner am Internationalen Tag gegen Rassismus in Rudow war unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel. Er stellte klar, „dass wir zwar das Thema Vielfalt schon ein Stück weit als Normalität leben, aber dies eben noch keine Selbstverständlichkeit ist.“ Sichtbar werde dies im Alltag etwa, „wenn Menschen sich auf die Wohnungssuche machen und vielleicht einen Namen haben, der nicht nach Schneider oder Schmidt klingt, sondern der eine andere Herkunft verrät, und dann eben nicht eingeladen werden zur Wohnungsbesichtigung.“ Auch in Bewerbungsgesprächen zeige sich diese Ungleichbehandlung. Menschen mit ausländisch klingenden Namen, „vielleicht einem türkisch- oder arabischen Nachnamen“, werden mitunter anders bewertet und müssen höhere Anforderungen erfüllen als Personen mit Namen wie Schmidt, Schneider oder Hikel. Der Kampf gegen Rassismus sei daher „immer auch ein Kampf für Fairness und für gleichberechtigte Teilhabe.“ Mit Blick auf die AfD, die während der Menschenkette einen Wahlkampfstand aufbaute, betonte Hikel das Engagement von „Rudow empört sich“, der Alten Dorfschule Rudow sowie jedes Einzelnen in Rudow, der sich Rassismus entgegenstellt. Es liege in der Verantwortung aller, jenen entgegenzutreten, die das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte, die Zeit von 1933–1945, „nur als ein kleinen Vogelschiss in der Geschichte“ bezeichnen. „Sie versuchen genau diesen Teil unserer Wurzeln, unserer Herkunft zu tilgen, um damit eine Umkehr herbeizuführen und den Spaltpilz in unserer Gesellschaft wieder hineinzutragen“, betonte Hikel. Mit Blick auf unsere Geschichte wisse man, warum man sich für Gerechtigkeit und Demokratie einsetze. „Dafür müssen wir die Menschen überzeugen, dass genau dieser Weg nicht nur in die Irre, sondern ins Verderben führt für alle Menschen in unseren Gesellschaften.“ Das dürfe sich niemals wiederholen. Es sei eine gemeinsame Verantwortung. „Und ich glaube, in der Breite, wie Sie, wie Ihr sie hier darstellt, gibt es Hoffnung, dass wir genau diese Spaltpilze isolieren können, damit sie eben auf Granit treffen, wenn sie versuchen, uns zu spalten, dass sie nicht weiterkommen, dass die besseren Argumente, nämlich die demokratischen Argumente, überzeugen“, so Hikel. 

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Heinz Ostermann (mit Claudia von Gélieu, 2.v.li.) berichtet von seinen Erfahrungen

Für die Initiative sprach die Politikwissenschaftlerin, Historikerin und Publizistin Claudia von Gélieu. Sie war neben vielen anderen selbst Opfer eines rechtsextrem motivierten Brandanschlags auf ihren Pkw, so wie unser Genosse Scharmberg und unsere Genossinnen Gebhardt und Mirjam Blumenthal. Gélieu berichtete vom fünften rechten Angriff auf den Rudower Buchhändler Heinz-Jürgen Ostermann, der Rudow empört sich“ gründete. Ein gezielt geworfenes Ei auf sein Schaufenster habe für Angst gesorgt. Ostermann habe den Angriff am Morgen des 23. Februar entdeckt. Das Ei sei exakt an der Stelle platziert worden, an der eine „Rudow empört sich“-Postkarte angebracht ist. Dort befinden sich zudem ein Plakat gegen rechte Populisten sowie eine Kopie seiner Urkunde der Neuköllner Ehrennadel, die ihm auch für sein zivilgesellschaftliches Engagement für ein friedliches Neukölln ohne Rassismus und Ausgrenzung verliehen wurde. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie rechter Gewalttaten in Neukölln ein, der die Generalstaatsanwaltschaft mehr als 200 Straftaten zurechnet. „Dieses Mal war es „nur“ ein Ei. Doch es zeigt, die Versuche zivilgesellschaftlich Engagierte einzuschüchtern, gehen weiter“, sagte Gélieu. Sie kritisierte, dass eine diesbezügliche Anfrage der Initiative „Rudow empört sich“ an die zuständige Polizeidirektion unbeantwortet geblieben sei.

„Rudow zeigte mit der Menschenkette eindrucksvoll, was unsere Demokratie stark macht: Zusammenhalt, Vielfalt und der klare Wille, sich Hass und Ausgrenzung entgegenzustellen. Als SPD stehen wir fest an der Seite all jener, die sich tagtäglich für ein respektvolles Miteinander einsetzen. Rassismus und rechter Terror haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, Haltung zu zeigen, Betroffene zu schützen und die demokratischen Werte aktiv zu verteidigen – hier in Rudow und überall in unserem Land“, sagt Scharmberg.

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Rudow engagiert sich

Pressemitteilung: Mutmaßliche Vergewaltigung in Jugendfreizeiteinrichtung Wutzkyallee: SPD-Fraktion Neukölln fordert Stadträtin Sarah Nagel (Linke) zur Aufklärung auf

Nach dem Bekanntwerden der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 16-Jährigen im Jugendclub Wutzkyallee liegen schwerwiegende strukturelle Mängel im Kinderschutz vor. Der Vorfall wurde innerhalb des Jugendamts wochenlang nicht ordnungsgemäß bearbeitet, trotz weiterer Belästigungsvorwürfe erfolgte keine Anzeige.
Für den 30. März ist eine Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses anberaumt. „Wir erwarten dann klare Antworten der Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke) zu dem Vorfall, um eine politische Bewertung vornehmen zu können. Wir fordern Fakten, Aufklärung, Konsequenzen – und zwar sofort! Auch die Fraktion Die Linke steht hier in einer besonders hohen Verantwortung, ihre Bezirksstadträtin in die Pflicht zu nehmen – daran werden wir sie messen. Vor der Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses werden wir dem dringlichen Antrag der CDU in der Bezirksverordnetenversammlung am 25. März nicht zustimmen“, erklärt Klein weiter. „Nach dem Sonderausschuss werden wir alle Fakten auswerten und uns weitere Maßnahmen vorbehalten.“

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Pressemitteilung: Mutmaßliche Vergewaltigung in Jugendfreizeiteinrichtung Wutzkyallee: SPD- Fraktion Neukölln fordert lückenlose Aufklärung und strukturelle Konsequenzen

Die mutmaßliche Vergewaltigung einer 16-Jährigen im Jugendclub Wutzkyallee erschüttert den Bezirk und offenbart schwerwiegende strukturelle Mängel im Kinderschutz. Seit über drei Wochen sind die Vorwürfe bekannt, doch zentrale Fragen bleiben unbeantwortet. Besonders alarmierend: Der Vorfall wurde innerhalb des Jugendamts wochenlang nicht ordnungsgemäß bearbeitet, trotz weiterer Belästigungsvorwürfe erfolgte keine Anzeige.

„Wir missbiligen und kritisieren die Arbeit der Jugendstadträtin Sarah Nagel (Die LINKE) aufs Schärfste“, erklärt Fraktionsvorsitzende Cordula Klein. „Wir fordern eine gründliche Prüfung und Aufklärung des Vorfalls, und zwar sofort! Es muss umgehend und richtig gehandelt werden. Konsequenzen müssen folgen. Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sind Schutzräume für Kinder und Jugendliche. Sie müssen dort sicher sein. Wir stehen solidarisch an der Seite des Opfers und ihrer Familie.“

Die SPD-Fraktion Neukölln fordert:
• Sofortige, vollständige Aufklärung: Welche Schutz- und Präventionsmaßnahmen wurden ergriffen? Warum versagten Meldewege und Verantwortlichkeiten?
• Transparenz und Konsequenzen: Klare politische Verantwortung, personelle Konsequenzen und Stärkung der Fachkräfte im Kinderschutz.
• Stärkung bewährter Träger: Der langjährige Träger MaDonna Mädchenkult.Ur. e.V., der auf Missstände hinwies, darf nicht durch Kürzungen geschwächt werden.
• Externe Untersuchung: Unabhängige Gutachten müssen Abläufe im Jugendamt und Bezirksverwaltung analysieren, um Vertrauen zurückzugewinnen.

„Kinderschutz ist keine Option, sondern eine rechtliche und moralische Pflicht“, betont die SPD Fraktionsvorsitzende Cordula Klein weiter. „Wir stehen an der Seite der Betroffenen und fordern: Keine Vertuschung, kein Wahlkampf auf Kosten der Aufklärung oder parteipolitische Abrechnungen, jetzt muss gehandelt werden.“

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Grandioses Charity Concert zu gunsten krebskranker und sozial benachteiligter Kinder

Grandioses Charity Concert zu gunsten krebskranker und sozial benachteiligter Kinder 25

Die „Memory“-Charity-Show „Stars in Concert LIVE“ bietet ein Feuerwerk an fantastischer Musik. Das war auch am 9. März dieses Jahres so, als die Charity-Doppelgängershow zum 28. Mal im Neuköllner Estrel Hotel vor mehr als 400 Zuschauern stattfand, unter ihnen unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriela Gebhardt.

Nur ein Jahr nach dem Start von „Stars in Concert“ wurde mit dem Charity Concert eine Tradition ins Leben gerufen, die bis heute ungebrochen anhält und Jahr für Jahr berlinweit größte Anerkennung genießt. Organisiert wird das Charity Concert von der Initiative Kinder in Gefahr e. V. in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Bernhard Kurz und der Estrel-Direktorin Ute Jacobs. Der Titel „Memory-Charity-Show“ wurde zu Ehren und im Andenken an die Initiatoren der alljährlichen Benefizveranstaltung Teddy Klapper und Siegfried Herrmann gewählt. Die Schirmherrschaft übernahm Neuköllns Alt-Bürgermeister Prof. Bodo Manegold. Für das Format „Stars in Concert“ hat der Produzent Bernhard Kurz in Las Vegas für sein Lebenswerk den begehrten „Lifetime Achievement Award“ erhalten. In diesem Jahr kommt der Reinerlös des Charity Concerts in Höhe von 32.000 Euro der „Initiative Kinder in Gefahr e. V.“ und dem Verein „Kinderhilfe – Hilfe für krebs- und schwerkranke Kinder e.V.“ zugute.

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Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriela Gebhardt ist begeistert vom Engagement

Der Verein „Kinderhilfe – Hilfe für krebs- und schwerkranke Kinder e. V.“ kümmert sich um krebskranke und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche und wurde auf Wunsch der Sparda-Bank ausgewählt. Sie überreichte unter großem Applaus einen symbolischen Scheck in Höhe von 25.000 Euro an Siegfried Helias, Vorsitzender der „Initiative Kinder in Gefahr e. V.“.

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Die Show „Stars in Concert“ ist längst ein Neuköllner Markenzeichen geworden. In der einzigartigen Live-Show des Produzenten Bernhard Kurz interpretieren Weltklasse-Künstlerinnen und -Künstler die größten Megastars des Musikbusiness – live und faszinierend authentisch. Diesmal traten die Doubles von Madonna, Robbie Williams, Jennifer Lopez, den Blues Brothers und Aretha Franklin auf, begleitet von einer großartigen Band und zwei fantastischen Tänzerinnen, die allesamt auf ihren freien Tag sowie ihre Gagen zugunsten des guten Zwecks verzichteten.

Der von Siegfried Helias geführte Neuköllner Verein „Initiative Kinder in Gefahr e. V.“ unterstützt die Betreuung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Für sein soziales Engagement wurde Helias bereits mit dem Bundesverdienstkreuz sowie der Neuköllner Ehrennadel (2025) ausgezeichnet.

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Der Berliner Verein „Kinderhilfe – Hilfe für krebs- und schwerkranke Kinder e. V.“ ist seit mehr als 40 Jahren eine zentrale Stütze für Familien in Ausnahmesituationen. Gegründet im Mai 1983 als Selbsthilfegruppe, hat sich die Organisation zu einem professionellen Netzwerk entwickelt, das heute an vier Standorten tätig ist: Berlin, Potsdam, Frankfurt (Oder) und Königs Wusterhausen. Unter dem Motto „Keiner soll allein bleiben“ leistet der Verein Hilfe zur Selbsthilfe. Im Mittelpunkt stehen Kinder, die an Krebs oder anderen schweren chronischen Krankheiten leiden, sowie deren Eltern und Geschwister. Ziel des Vereins „Kinderhilfe e. V.“ ist es, Familien durch individuelle Beratung und Begleitung auf Augenhöhe zu entlasten. Gewährleistet wird dies durch die drei Säulen Beratung und Betreuung, stationäre Hilfen sowie Geschwisterarbeit und Erholung.

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Im Bereich Beratung erhalten Betroffene in den Kontaktstellen kostenfreie Unterstützung bei sozialen und psychologischen Fragen. Zu den stationären Hilfen zählen Elternwohnungen in Kliniknähe, zum Beispiel am Campus Virchow-Klinikum, um Familien während der Behandlung zusammenzuhalten. Darüber hinaus gibt es Freizeitangebote, Reisen sowie Erholungsaufenthalte im vereinseigenen Landhaus Krummsee, die den Familien wichtige Auszeiten vom belastenden Alltag ermöglichen.
Ebenso bietet der Verein Trauerbegleitung in spezifischen Gruppenangeboten für Kinder und Jugendliche in Potsdam und Königs Wusterhausen an.

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Unterstützen kann man den gemeinnützigen Verein durch Spenden oder indem man im Secondhand-KiezKinderLaden „KiKiLa“ in der Schulze-Boysen-Straße einkauft. Die Erlöse aus dem Verkauf von Kinderkleidung fließen direkt in die Projektarbeit. Geöffnet ist der Laden montags von 12.00 bis 17.00 Uhr sowie dienstags bis donnerstags von 12.00 bis 18.00 Uhr. Wer Kindersachen spenden möchte, ruft am besten vorher dienstags bis donnerstags zwischen 12.00 und 18.00 Uhr unter 030 – 587 138 88 an oder schreibt eine E-Mail an info@kinderhilfe-ev.de.

„Die Memory-Charity-Show ‚Stars in Concert‘ ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Kultur und gesellschaftliches Engagement in Neukölln zusammenkommen. Mein großer Dank gilt den großartigen Künstlerinnen und Künstlern, den Organisatoren sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Einsatz krebskranken und sozial benachteiligten Kindern helfen. Solche Initiativen zeigen, dass in unserem Neukölln und in unserem Berlin Solidarität, Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement gelebt werden“, betont unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gebhardt.

Grandioses Charity Concert zu gunsten krebskranker und sozial benachteiligter Kinder 31

Einladung zur Bürger:innensprechstunde

Die SPD-Fraktion Neukölln lädt am Donnerstag, den 26. März 2026 ab 18:00 Uhr zu einer Bürger:innensprechstunde in das Kleine Landhaus (Alt-Rudow 31, 12357 Berlin) ein.

Unsere stellv. Fraktionsvorsitzende Gabriela Gebhardt (Mitglied in den Ausschüssen für Gesundheit sowie Bürgerdienste, Antidiskriminierung, Gleichstellung und Queerpolitik) und unser Bezirksverordneter Jürgen Koglin (stellv. Vorsitzender im Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit und Mitglied in den Ausschüssen für Ordnung und Sport) freuen sich mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

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Vereine stärken heißt Zusammenhalt stärken – der Reiter-Verein Rudow zeigt, was Gemeinschaft leisten kann

Vereine stärken heißt Zusammenhalt stärken – der Reiter-Verein Rudow zeigt, was Gemeinschaft leisten kann 32
In jedem Jahr unterstützt die SPD-Fraktion Neukölln gern die Arbeit des Reiterverein Rudow: Fraktionsvorsitzende Cordula Klein (2.v.li.) mit Stellvertreter Peter Scharmberg, Schatzmeisterin Manuela Jogsch, Senatorin Franziska Giffey, 1. Vorsitzendem Jens Gapp und Stadträtin Janine Wolter (v.li.)

Vereine wie der Reiter-Verein Rudow sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sie leisten wertvolle Arbeit, indem sie unter anderem den Nachwuchs fördern und Begegnungsräume für alle Generationen schaffen. Von daher verdient dieses Engagement aus Sicht unserer SPD-Fraktion Anerkennung und Unterstützung, die wir seit Jahrzehnten leisten.

Traditionell lädt der Reiter-Verein Rudow (RV Rudow) ein zum Neujahrsbrunch in das Vereinscasino Steckenpferd am Ostburger Weg ein, präsentiert einen Rückblick auf die Aktivitäten im Jahr zuvor und gibt Auskunft über die Planungen des laufenden Jahres. Am 28. Februar war es wieder so weit. Gekommen waren wieder viele Sponsoren, Privat- und Geschäftsleute sowie Mitglieder der Parteien der bürgerlichen Mitte, die die den Verein seit Jahren tatkräftig unterstützen. Sie alle wurden ganz herzlich vom 1. Vorsitzenden des RV Rudow, Jens Gapp, und von der Schatzmeisterin Manuela Jogsch begrüßt. Mit unserer Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein und ihrem Stellvertreter Peter Scharmberg war auch unsere SPD- Fraktion bei dem wichtigen Empfang zugegen. Diesmal in Begleitung unserer Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Janine Wolter. Auch unsere Genossin Franziska Giffey, Berlins Bürgermeisterin, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Rudow, war zugegen. Nach der Begrüßung der Gäste berichtete Schatzmeisterin Jogsch über den Stand der Entwicklung des Vereins.

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Die erste gute Nachricht lautete, dass auch in diesem Jahr wieder zwei Turniere und ein Reitertag auf dem weitläufigen Gelände des RV Rudow am Ostburger Weg 1 stattfinden. Das diesjährige Frühjahrsturnier findet am Wochenende des 6. und 7. Juni statt und ist dem Nachwuchs von Reiter*innen und Pferden gewidmet. Dabei wird es eine Neuerung geben: Für die jüngsten Nachwuchsreiter*innen, die Altersgruppe von 4 bis 10 Jahren, wird es zusätzlich zum normalen Führzügel-Wettbewerb einen Cross-Country-Führzügelwettbewerb geben. Bei dieser Prüfung werden Pferd und Teilnehmer*in von einer Person über einen kleinen Geländeparcours geführt.  Auch das beim Publikum sehr beliebte „Jump & Run“ soll wieder stattfinden. Beim Jump & Run müssen die Springreiter*innen den Parcours erfolgreich überwinden und zu ihrem oder ihrer Team-Fahrer*in sprinten, der oder die schließlich mit einem Auto den Parcours durchfahren muss.

Spannend wird es beim Frühjahrsturnier im Juni auch bei den fünf Qualifikationen für die Berlin-Cups des Regionalverbands Berlin. Die dabei ermittelten Finalist*innen werden am 29. November 2026 (1. Advent) im Rahmen eines Reitertages beim RV Rudow antreten. Mit den Berlin-Cups unterstützt der Regionalverband der Reit- und Fahrvereine Berlin e.V. auch die Partnerschaft mit „Reiter für Afrika“. Reiter für Afrika, www.partnerschaft-fuer-afrika.de,  ist eine Initiative von Reiter*innen und Pferdemenschen unter dem Dach des Vereins Partnerschaft für Afrika e.V. . Engagierte Reiter führen Tombolas, Verlosungen oder andere Aktionen in den Vereinen durch und unterstützen hiermit Projekte für Kinder von „Partnerschaft für Afrika“.

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Auch der Termin für das zweite Turnier des Jahres steht bereits fest. Es wird am letzten Septemberwochenende, dem 26. und 27. September am Ostburger Weg stattfinden. Beim Turnier im Jahr 2025 hatte sich die Springmannschaft des RV Rudow für die Teilnahme an einer Prüfung zur Veranstaltung „100 Jahre Grüne Woche“ qualifiziert. Bei der am 24. Januar in den Messehallen abgelegten Prüfung belegte das Team des RV Rudow schließlich Platz 2, vier Teams qualifizierten sich. Auch die Lehrgänge in Dressur und Springen wird der RV Rudow wieder durchführen, sie sind ebenso offen für Teilnehmer*innen aus anderen Vereinen.

Soweit der Blick nach vorne. Im vergangenen Jahr habe man die Turniere erfreulicherweise mit Gewinn abschließen können. „Das verdanken wir Ihnen mit Ihren großzügigen Spenden und unseren vielen ehrenamtlichen Helfer*innen unter unseren Mitgliedern“, betonte Frau Jogsch. Froh sei man auch darüber, dass die alte Hallenbeleuchtung durch LED-Lampen ersetzt werden konnte. Möglich gemacht hatten dies Spenden und der Arbeitseinsatz von Vereinsmitgliedern. Pro Reihe wurden 72 Lampen installiert – und das mal sechs, so Jogsch. Neben der Stromersparnis bewirkt die neue Beleuchtung auch eine bessere Ausleuchtung der Halle.

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Als Belastung werden steigende Preise, unter anderem bei der Energieversorgung, und höhere Personalkosten gesehen. Das werde man wohl nur über höhere Preise bei den Angeboten refinanzieren können. Positiv sei, dass sich mit der Ausweitung des Reitschulbetriebs auf das Wochenende hier die Einnahmen erhöhten.

„Gerne bin ich der Einladung gefolgt. Es ist schön zu sehen, wie erfolgreich das Jahr 2025 für den Verein verlaufen ist und wie engagiert die Planungen für 2026 vorangetrieben werden. Der Reiter-Verein Rudow kann weiterhin mit unserer Unterstützung rechnen“, verspricht unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein. Sie freut sich „schon jetzt auf die kommenden Veranstaltungen – die Termine stehen längst in meinem Kalender“, bemerkt sie. 

Apropos: Auch das geführte Ponyreiten, das 2025 von April bis Oktober durchgeführt wurde, sei sehr gut angenommen worden, freute sich Frau Jogsch. Von daher werde es auch in diesem Jahr stattfinden. Ebenfalls wird der RV Rudow wieder die beliebten Ferienkurse für Kinder ab 7 Jahren anbieten. Die ersten beiden Ferienkurse seien schon ausgebucht. Allerdings werde es auch Ferienkurse in den Sommer – und in den Herbstferien geben.

Eine Anmeldung erfolgt über das Büro des RV Rudow
unter 030 – 61 79 46 44 oder 030 – 664 16 66
donnerstags von 15:00 bis 17:30 Uhr oder per Email an: reiterverein-rudow@gmx.de
Mehr Informationen unter:
https://www.reiterverein-rudow.de/Ferienkurs.htm

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