Pressemitteilungen

70 Jahre Britzer Baumblütenfest

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Vom 27. März bis zum 19. April findet zum 70. Mal die traditionelle Britzer Baumblüte statt. Zum Frühlingsbeginn lädt das Volksfest auf das Festgelände Parchimer Allee neben dem grünen Gutspark Britz. Seit vielen Jahren nun begeistert das traditionelle Fest Jung und Alt. Bei freiem Eintritt gibt es viele Überraschungen für die ganze Familie. Neben Autoscooter, Breakdance und Familienachterbahn bietet der gemütliche Biergarten Platz zum Verweilen, Essen oder Trinken. Außerdem gibt es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

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Eröffnet wurde das Fest am 27. März durch unseren Bürgermeister Martin Hikel und Schausteller Thilo Wollenschläger. Hikel schlug den thematischen Bogen vom benachbarten Unesco-Weltkulturerbe Hufeisensiedlung zum immateriellen Weltkulturerbe Volkfeste und Schaustellerkultur. Er wies in seiner Rede auf die verbindende Kraft von Volksfesten hin: „Volksfeste bringen Freude und sind wichtig für die Menschen, um sich auszutauschen und Differenzen abzubauen“, betonte er. In dieser Hinsicht lud er dazu ein, auch mit den anwesenden Mandatsträgern ins Gespräch zu kommen.

Zur Eröffnung waren neben unserer Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein und unseren Bürgerdeputierten Jörg Stempel und Joachim Terborg auch Marcel Hopp MdA und die SPD-Kreisvorsitzenden Derya Caglar und Joachim Rahmann gekommen.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 14 bis 22 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 22 Uhr
Eintritt frei!

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Menschenkette für Demokratie: Rudow zeigt Haltung gegen rechte Gewalt

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Die SPD steht an der Seite derer, die für Demokratie und gegen rechte Gewalt stehen

Rund 300 Menschen haben am 21. März zum diesjährigen Internationalen Tag gegen Rassismus in Rudow eine Menschenkette gebildet und damit ein Zeichen gesetzt gegen Rassismus und für 100 Prozent Menschenwürde, Respekt, Vielfalt und Demokratie. Auch unsere SPD- Fraktion war zugegen, mit unserem Rudower Bezirksverordneten Peter Scharmberg, unserer stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Gabriela Gebhardt sowie unserem Bürgerdeputierten Andreas Domann. Ebenso vor Ort war unsere Berliner Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey.

Zu der alljährlichen Aktion aufgerufen hatte die zivilgesellschaftliche Initiative „Rudow empört sich – Gemeinsam für Respekt und Vielfalt“. Sie hatte sich als Reaktion auf eine massive Serie rechtsextremer Anschläge und Drohungen in Rudow, Britz und Buckow gegründet und setzt sich seit dem mit friedlichen und kreativen Mitteln für ein demokratisches Miteinander ein. Sie organisierte unter anderem Open Air-Filmabende, offene Tafeln, historische Fahrradtouren durch Rudow, Gesprächsabende und eine Stolpersteinverlegung. Dafür wurde ihr 2025 der Neuköllner Engagementpreis verliehen. 

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Bezirksbürgermeister Hikel hält das Grußwort

Hauptredner am Internationalen Tag gegen Rassismus in Rudow war unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel. Er stellte klar, „dass wir zwar das Thema Vielfalt schon ein Stück weit als Normalität leben, aber dies eben noch keine Selbstverständlichkeit ist.“ Sichtbar werde dies im Alltag etwa, „wenn Menschen sich auf die Wohnungssuche machen und vielleicht einen Namen haben, der nicht nach Schneider oder Schmidt klingt, sondern der eine andere Herkunft verrät, und dann eben nicht eingeladen werden zur Wohnungsbesichtigung.“ Auch in Bewerbungsgesprächen zeige sich diese Ungleichbehandlung. Menschen mit ausländisch klingenden Namen, „vielleicht einem türkisch- oder arabischen Nachnamen“, werden mitunter anders bewertet und müssen höhere Anforderungen erfüllen als Personen mit Namen wie Schmidt, Schneider oder Hikel. Der Kampf gegen Rassismus sei daher „immer auch ein Kampf für Fairness und für gleichberechtigte Teilhabe.“ Mit Blick auf die AfD, die während der Menschenkette einen Wahlkampfstand aufbaute, betonte Hikel das Engagement von „Rudow empört sich“, der Alten Dorfschule Rudow sowie jedes Einzelnen in Rudow, der sich Rassismus entgegenstellt. Es liege in der Verantwortung aller, jenen entgegenzutreten, die das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte, die Zeit von 1933–1945, „nur als ein kleinen Vogelschiss in der Geschichte“ bezeichnen. „Sie versuchen genau diesen Teil unserer Wurzeln, unserer Herkunft zu tilgen, um damit eine Umkehr herbeizuführen und den Spaltpilz in unserer Gesellschaft wieder hineinzutragen“, betonte Hikel. Mit Blick auf unsere Geschichte wisse man, warum man sich für Gerechtigkeit und Demokratie einsetze. „Dafür müssen wir die Menschen überzeugen, dass genau dieser Weg nicht nur in die Irre, sondern ins Verderben führt für alle Menschen in unseren Gesellschaften.“ Das dürfe sich niemals wiederholen. Es sei eine gemeinsame Verantwortung. „Und ich glaube, in der Breite, wie Sie, wie Ihr sie hier darstellt, gibt es Hoffnung, dass wir genau diese Spaltpilze isolieren können, damit sie eben auf Granit treffen, wenn sie versuchen, uns zu spalten, dass sie nicht weiterkommen, dass die besseren Argumente, nämlich die demokratischen Argumente, überzeugen“, so Hikel. 

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Heinz Ostermann (mit Claudia von Gélieu, 2.v.li.) berichtet von seinen Erfahrungen

Für die Initiative sprach die Politikwissenschaftlerin, Historikerin und Publizistin Claudia von Gélieu. Sie war neben vielen anderen selbst Opfer eines rechtsextrem motivierten Brandanschlags auf ihren Pkw, so wie unser Genosse Scharmberg und unsere Genossinnen Gebhardt und Mirjam Blumenthal. Gélieu berichtete vom fünften rechten Angriff auf den Rudower Buchhändler Heinz-Jürgen Ostermann, der Rudow empört sich“ gründete. Ein gezielt geworfenes Ei auf sein Schaufenster habe für Angst gesorgt. Ostermann habe den Angriff am Morgen des 23. Februar entdeckt. Das Ei sei exakt an der Stelle platziert worden, an der eine „Rudow empört sich“-Postkarte angebracht ist. Dort befinden sich zudem ein Plakat gegen rechte Populisten sowie eine Kopie seiner Urkunde der Neuköllner Ehrennadel, die ihm auch für sein zivilgesellschaftliches Engagement für ein friedliches Neukölln ohne Rassismus und Ausgrenzung verliehen wurde. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie rechter Gewalttaten in Neukölln ein, der die Generalstaatsanwaltschaft mehr als 200 Straftaten zurechnet. „Dieses Mal war es „nur“ ein Ei. Doch es zeigt, die Versuche zivilgesellschaftlich Engagierte einzuschüchtern, gehen weiter“, sagte Gélieu. Sie kritisierte, dass eine diesbezügliche Anfrage der Initiative „Rudow empört sich“ an die zuständige Polizeidirektion unbeantwortet geblieben sei.

„Rudow zeigte mit der Menschenkette eindrucksvoll, was unsere Demokratie stark macht: Zusammenhalt, Vielfalt und der klare Wille, sich Hass und Ausgrenzung entgegenzustellen. Als SPD stehen wir fest an der Seite all jener, die sich tagtäglich für ein respektvolles Miteinander einsetzen. Rassismus und rechter Terror haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, Haltung zu zeigen, Betroffene zu schützen und die demokratischen Werte aktiv zu verteidigen – hier in Rudow und überall in unserem Land“, sagt Scharmberg.

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Rudow engagiert sich

Pressemitteilung: Mutmaßliche Vergewaltigung in Jugendfreizeiteinrichtung Wutzkyallee: SPD-Fraktion Neukölln fordert Stadträtin Sarah Nagel (Linke) zur Aufklärung auf

Nach dem Bekanntwerden der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 16-Jährigen im Jugendclub Wutzkyallee liegen schwerwiegende strukturelle Mängel im Kinderschutz vor. Der Vorfall wurde innerhalb des Jugendamts wochenlang nicht ordnungsgemäß bearbeitet, trotz weiterer Belästigungsvorwürfe erfolgte keine Anzeige.
Für den 30. März ist eine Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses anberaumt. „Wir erwarten dann klare Antworten der Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke) zu dem Vorfall, um eine politische Bewertung vornehmen zu können. Wir fordern Fakten, Aufklärung, Konsequenzen – und zwar sofort! Auch die Fraktion Die Linke steht hier in einer besonders hohen Verantwortung, ihre Bezirksstadträtin in die Pflicht zu nehmen – daran werden wir sie messen. Vor der Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses werden wir dem dringlichen Antrag der CDU in der Bezirksverordnetenversammlung am 25. März nicht zustimmen“, erklärt Klein weiter. „Nach dem Sonderausschuss werden wir alle Fakten auswerten und uns weitere Maßnahmen vorbehalten.“

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Pressemitteilung: Mutmaßliche Vergewaltigung in Jugendfreizeiteinrichtung Wutzkyallee: SPD- Fraktion Neukölln fordert lückenlose Aufklärung und strukturelle Konsequenzen

Die mutmaßliche Vergewaltigung einer 16-Jährigen im Jugendclub Wutzkyallee erschüttert den Bezirk und offenbart schwerwiegende strukturelle Mängel im Kinderschutz. Seit über drei Wochen sind die Vorwürfe bekannt, doch zentrale Fragen bleiben unbeantwortet. Besonders alarmierend: Der Vorfall wurde innerhalb des Jugendamts wochenlang nicht ordnungsgemäß bearbeitet, trotz weiterer Belästigungsvorwürfe erfolgte keine Anzeige.

„Wir missbiligen und kritisieren die Arbeit der Jugendstadträtin Sarah Nagel (Die LINKE) aufs Schärfste“, erklärt Fraktionsvorsitzende Cordula Klein. „Wir fordern eine gründliche Prüfung und Aufklärung des Vorfalls, und zwar sofort! Es muss umgehend und richtig gehandelt werden. Konsequenzen müssen folgen. Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sind Schutzräume für Kinder und Jugendliche. Sie müssen dort sicher sein. Wir stehen solidarisch an der Seite des Opfers und ihrer Familie.“

Die SPD-Fraktion Neukölln fordert:
• Sofortige, vollständige Aufklärung: Welche Schutz- und Präventionsmaßnahmen wurden ergriffen? Warum versagten Meldewege und Verantwortlichkeiten?
• Transparenz und Konsequenzen: Klare politische Verantwortung, personelle Konsequenzen und Stärkung der Fachkräfte im Kinderschutz.
• Stärkung bewährter Träger: Der langjährige Träger MaDonna Mädchenkult.Ur. e.V., der auf Missstände hinwies, darf nicht durch Kürzungen geschwächt werden.
• Externe Untersuchung: Unabhängige Gutachten müssen Abläufe im Jugendamt und Bezirksverwaltung analysieren, um Vertrauen zurückzugewinnen.

„Kinderschutz ist keine Option, sondern eine rechtliche und moralische Pflicht“, betont die SPD Fraktionsvorsitzende Cordula Klein weiter. „Wir stehen an der Seite der Betroffenen und fordern: Keine Vertuschung, kein Wahlkampf auf Kosten der Aufklärung oder parteipolitische Abrechnungen, jetzt muss gehandelt werden.“

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Grandioses Charity Concert zu gunsten krebskranker und sozial benachteiligter Kinder

Grandioses Charity Concert zu gunsten krebskranker und sozial benachteiligter Kinder 17

Die „Memory“-Charity-Show „Stars in Concert LIVE“ bietet ein Feuerwerk an fantastischer Musik. Das war auch am 9. März dieses Jahres so, als die Charity-Doppelgängershow zum 28. Mal im Neuköllner Estrel Hotel vor mehr als 400 Zuschauern stattfand, unter ihnen unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriela Gebhardt.

Nur ein Jahr nach dem Start von „Stars in Concert“ wurde mit dem Charity Concert eine Tradition ins Leben gerufen, die bis heute ungebrochen anhält und Jahr für Jahr berlinweit größte Anerkennung genießt. Organisiert wird das Charity Concert von der Initiative Kinder in Gefahr e. V. in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Bernhard Kurz und der Estrel-Direktorin Ute Jacobs. Der Titel „Memory-Charity-Show“ wurde zu Ehren und im Andenken an die Initiatoren der alljährlichen Benefizveranstaltung Teddy Klapper und Siegfried Herrmann gewählt. Die Schirmherrschaft übernahm Neuköllns Alt-Bürgermeister Prof. Bodo Manegold. Für das Format „Stars in Concert“ hat der Produzent Bernhard Kurz in Las Vegas für sein Lebenswerk den begehrten „Lifetime Achievement Award“ erhalten. In diesem Jahr kommt der Reinerlös des Charity Concerts in Höhe von 32.000 Euro der „Initiative Kinder in Gefahr e. V.“ und dem Verein „Kinderhilfe – Hilfe für krebs- und schwerkranke Kinder e.V.“ zugute.

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Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriela Gebhardt ist begeistert vom Engagement

Der Verein „Kinderhilfe – Hilfe für krebs- und schwerkranke Kinder e. V.“ kümmert sich um krebskranke und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche und wurde auf Wunsch der Sparda-Bank ausgewählt. Sie überreichte unter großem Applaus einen symbolischen Scheck in Höhe von 25.000 Euro an Siegfried Helias, Vorsitzender der „Initiative Kinder in Gefahr e. V.“.

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Die Show „Stars in Concert“ ist längst ein Neuköllner Markenzeichen geworden. In der einzigartigen Live-Show des Produzenten Bernhard Kurz interpretieren Weltklasse-Künstlerinnen und -Künstler die größten Megastars des Musikbusiness – live und faszinierend authentisch. Diesmal traten die Doubles von Madonna, Robbie Williams, Jennifer Lopez, den Blues Brothers und Aretha Franklin auf, begleitet von einer großartigen Band und zwei fantastischen Tänzerinnen, die allesamt auf ihren freien Tag sowie ihre Gagen zugunsten des guten Zwecks verzichteten.

Der von Siegfried Helias geführte Neuköllner Verein „Initiative Kinder in Gefahr e. V.“ unterstützt die Betreuung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Für sein soziales Engagement wurde Helias bereits mit dem Bundesverdienstkreuz sowie der Neuköllner Ehrennadel (2025) ausgezeichnet.

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Der Berliner Verein „Kinderhilfe – Hilfe für krebs- und schwerkranke Kinder e. V.“ ist seit mehr als 40 Jahren eine zentrale Stütze für Familien in Ausnahmesituationen. Gegründet im Mai 1983 als Selbsthilfegruppe, hat sich die Organisation zu einem professionellen Netzwerk entwickelt, das heute an vier Standorten tätig ist: Berlin, Potsdam, Frankfurt (Oder) und Königs Wusterhausen. Unter dem Motto „Keiner soll allein bleiben“ leistet der Verein Hilfe zur Selbsthilfe. Im Mittelpunkt stehen Kinder, die an Krebs oder anderen schweren chronischen Krankheiten leiden, sowie deren Eltern und Geschwister. Ziel des Vereins „Kinderhilfe e. V.“ ist es, Familien durch individuelle Beratung und Begleitung auf Augenhöhe zu entlasten. Gewährleistet wird dies durch die drei Säulen Beratung und Betreuung, stationäre Hilfen sowie Geschwisterarbeit und Erholung.

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Im Bereich Beratung erhalten Betroffene in den Kontaktstellen kostenfreie Unterstützung bei sozialen und psychologischen Fragen. Zu den stationären Hilfen zählen Elternwohnungen in Kliniknähe, zum Beispiel am Campus Virchow-Klinikum, um Familien während der Behandlung zusammenzuhalten. Darüber hinaus gibt es Freizeitangebote, Reisen sowie Erholungsaufenthalte im vereinseigenen Landhaus Krummsee, die den Familien wichtige Auszeiten vom belastenden Alltag ermöglichen.
Ebenso bietet der Verein Trauerbegleitung in spezifischen Gruppenangeboten für Kinder und Jugendliche in Potsdam und Königs Wusterhausen an.

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Unterstützen kann man den gemeinnützigen Verein durch Spenden oder indem man im Secondhand-KiezKinderLaden „KiKiLa“ in der Schulze-Boysen-Straße einkauft. Die Erlöse aus dem Verkauf von Kinderkleidung fließen direkt in die Projektarbeit. Geöffnet ist der Laden montags von 12.00 bis 17.00 Uhr sowie dienstags bis donnerstags von 12.00 bis 18.00 Uhr. Wer Kindersachen spenden möchte, ruft am besten vorher dienstags bis donnerstags zwischen 12.00 und 18.00 Uhr unter 030 – 587 138 88 an oder schreibt eine E-Mail an info@kinderhilfe-ev.de.

„Die Memory-Charity-Show ‚Stars in Concert‘ ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Kultur und gesellschaftliches Engagement in Neukölln zusammenkommen. Mein großer Dank gilt den großartigen Künstlerinnen und Künstlern, den Organisatoren sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Einsatz krebskranken und sozial benachteiligten Kindern helfen. Solche Initiativen zeigen, dass in unserem Neukölln und in unserem Berlin Solidarität, Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement gelebt werden“, betont unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gebhardt.

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Einladung zur Bürger:innensprechstunde

Die SPD-Fraktion Neukölln lädt am Donnerstag, den 26. März 2026 ab 18:00 Uhr zu einer Bürger:innensprechstunde in das Kleine Landhaus (Alt-Rudow 31, 12357 Berlin) ein.

Unsere stellv. Fraktionsvorsitzende Gabriela Gebhardt (Mitglied in den Ausschüssen für Gesundheit sowie Bürgerdienste, Antidiskriminierung, Gleichstellung und Queerpolitik) und unser Bezirksverordneter Jürgen Koglin (stellv. Vorsitzender im Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit und Mitglied in den Ausschüssen für Ordnung und Sport) freuen sich mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

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Vereine stärken heißt Zusammenhalt stärken – der Reiter-Verein Rudow zeigt, was Gemeinschaft leisten kann

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In jedem Jahr unterstützt die SPD-Fraktion Neukölln gern die Arbeit des Reiterverein Rudow: Fraktionsvorsitzende Cordula Klein (2.v.li.) mit Stellvertreter Peter Scharmberg, Schatzmeisterin Manuela Jogsch, Senatorin Franziska Giffey, 1. Vorsitzendem Jens Gapp und Stadträtin Janine Wolter (v.li.)

Vereine wie der Reiter-Verein Rudow sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sie leisten wertvolle Arbeit, indem sie unter anderem den Nachwuchs fördern und Begegnungsräume für alle Generationen schaffen. Von daher verdient dieses Engagement aus Sicht unserer SPD-Fraktion Anerkennung und Unterstützung, die wir seit Jahrzehnten leisten.

Traditionell lädt der Reiter-Verein Rudow (RV Rudow) ein zum Neujahrsbrunch in das Vereinscasino Steckenpferd am Ostburger Weg ein, präsentiert einen Rückblick auf die Aktivitäten im Jahr zuvor und gibt Auskunft über die Planungen des laufenden Jahres. Am 28. Februar war es wieder so weit. Gekommen waren wieder viele Sponsoren, Privat- und Geschäftsleute sowie Mitglieder der Parteien der bürgerlichen Mitte, die die den Verein seit Jahren tatkräftig unterstützen. Sie alle wurden ganz herzlich vom 1. Vorsitzenden des RV Rudow, Jens Gapp, und von der Schatzmeisterin Manuela Jogsch begrüßt. Mit unserer Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein und ihrem Stellvertreter Peter Scharmberg war auch unsere SPD- Fraktion bei dem wichtigen Empfang zugegen. Diesmal in Begleitung unserer Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Janine Wolter. Auch unsere Genossin Franziska Giffey, Berlins Bürgermeisterin, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Rudow, war zugegen. Nach der Begrüßung der Gäste berichtete Schatzmeisterin Jogsch über den Stand der Entwicklung des Vereins.

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Die erste gute Nachricht lautete, dass auch in diesem Jahr wieder zwei Turniere und ein Reitertag auf dem weitläufigen Gelände des RV Rudow am Ostburger Weg 1 stattfinden. Das diesjährige Frühjahrsturnier findet am Wochenende des 6. und 7. Juni statt und ist dem Nachwuchs von Reiter*innen und Pferden gewidmet. Dabei wird es eine Neuerung geben: Für die jüngsten Nachwuchsreiter*innen, die Altersgruppe von 4 bis 10 Jahren, wird es zusätzlich zum normalen Führzügel-Wettbewerb einen Cross-Country-Führzügelwettbewerb geben. Bei dieser Prüfung werden Pferd und Teilnehmer*in von einer Person über einen kleinen Geländeparcours geführt.  Auch das beim Publikum sehr beliebte „Jump & Run“ soll wieder stattfinden. Beim Jump & Run müssen die Springreiter*innen den Parcours erfolgreich überwinden und zu ihrem oder ihrer Team-Fahrer*in sprinten, der oder die schließlich mit einem Auto den Parcours durchfahren muss.

Spannend wird es beim Frühjahrsturnier im Juni auch bei den fünf Qualifikationen für die Berlin-Cups des Regionalverbands Berlin. Die dabei ermittelten Finalist*innen werden am 29. November 2026 (1. Advent) im Rahmen eines Reitertages beim RV Rudow antreten. Mit den Berlin-Cups unterstützt der Regionalverband der Reit- und Fahrvereine Berlin e.V. auch die Partnerschaft mit „Reiter für Afrika“. Reiter für Afrika, www.partnerschaft-fuer-afrika.de,  ist eine Initiative von Reiter*innen und Pferdemenschen unter dem Dach des Vereins Partnerschaft für Afrika e.V. . Engagierte Reiter führen Tombolas, Verlosungen oder andere Aktionen in den Vereinen durch und unterstützen hiermit Projekte für Kinder von „Partnerschaft für Afrika“.

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Auch der Termin für das zweite Turnier des Jahres steht bereits fest. Es wird am letzten Septemberwochenende, dem 26. und 27. September am Ostburger Weg stattfinden. Beim Turnier im Jahr 2025 hatte sich die Springmannschaft des RV Rudow für die Teilnahme an einer Prüfung zur Veranstaltung „100 Jahre Grüne Woche“ qualifiziert. Bei der am 24. Januar in den Messehallen abgelegten Prüfung belegte das Team des RV Rudow schließlich Platz 2, vier Teams qualifizierten sich. Auch die Lehrgänge in Dressur und Springen wird der RV Rudow wieder durchführen, sie sind ebenso offen für Teilnehmer*innen aus anderen Vereinen.

Soweit der Blick nach vorne. Im vergangenen Jahr habe man die Turniere erfreulicherweise mit Gewinn abschließen können. „Das verdanken wir Ihnen mit Ihren großzügigen Spenden und unseren vielen ehrenamtlichen Helfer*innen unter unseren Mitgliedern“, betonte Frau Jogsch. Froh sei man auch darüber, dass die alte Hallenbeleuchtung durch LED-Lampen ersetzt werden konnte. Möglich gemacht hatten dies Spenden und der Arbeitseinsatz von Vereinsmitgliedern. Pro Reihe wurden 72 Lampen installiert – und das mal sechs, so Jogsch. Neben der Stromersparnis bewirkt die neue Beleuchtung auch eine bessere Ausleuchtung der Halle.

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Als Belastung werden steigende Preise, unter anderem bei der Energieversorgung, und höhere Personalkosten gesehen. Das werde man wohl nur über höhere Preise bei den Angeboten refinanzieren können. Positiv sei, dass sich mit der Ausweitung des Reitschulbetriebs auf das Wochenende hier die Einnahmen erhöhten.

„Gerne bin ich der Einladung gefolgt. Es ist schön zu sehen, wie erfolgreich das Jahr 2025 für den Verein verlaufen ist und wie engagiert die Planungen für 2026 vorangetrieben werden. Der Reiter-Verein Rudow kann weiterhin mit unserer Unterstützung rechnen“, verspricht unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein. Sie freut sich „schon jetzt auf die kommenden Veranstaltungen – die Termine stehen längst in meinem Kalender“, bemerkt sie. 

Apropos: Auch das geführte Ponyreiten, das 2025 von April bis Oktober durchgeführt wurde, sei sehr gut angenommen worden, freute sich Frau Jogsch. Von daher werde es auch in diesem Jahr stattfinden. Ebenfalls wird der RV Rudow wieder die beliebten Ferienkurse für Kinder ab 7 Jahren anbieten. Die ersten beiden Ferienkurse seien schon ausgebucht. Allerdings werde es auch Ferienkurse in den Sommer – und in den Herbstferien geben.

Eine Anmeldung erfolgt über das Büro des RV Rudow
unter 030 – 61 79 46 44 oder 030 – 664 16 66
donnerstags von 15:00 bis 17:30 Uhr oder per Email an: reiterverein-rudow@gmx.de
Mehr Informationen unter:
https://www.reiterverein-rudow.de/Ferienkurs.htm

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Solidarität braucht Struktur – Netzwerk Ehrenamt startet neu durch

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Im Gespräch mit der Neuköllner Seniorenvertretung erfuhr der SPD-Bezirksverordnete Michael Morsbach (mi.) viel Neues

Am 12. Februar 2026 fand der Neujahrsempfang des Netzwerks Ehrenamt Neukölln im Saal der Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Neukölln statt. Der Einladung gefolgt waren zahlreiche Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, die sich für die Stärkung des Ehrenamts in Neukölln einsetzen. Zum Netzwerktreffen eingeladen hatte auch Neuköllns Engagementbeauftragter Philipp Rhein. Neben Bezirksbürgermeister Martin Hikel nahmen auch der SPD- Bezirksverordnete Michael Morsbach sowie unsere Bürgerdeputierte Julia Pankratyeva an der Veranstaltung teil.

Das im Jahr 2008 gegründete Netzwerk Ehrenamt Neukölln hat zum Ziel, zivilgesellschaftliches Engagement zu stärken und weiterzuentwickeln. Es schafft Gelegenheiten zum Austausch, bündelt Erfahrungen, reflektiert bestehende Strukturen und entwickelt Perspektiven für das Engagement im Bezirk. Derzeit hat das Netzwerk 31 Mitglieder, berichtete Monika Fritsch-Behrens vom Sprecherrat. Die Mitglieder treffen sich alle zwei bis drei Monate zum Stammtisch und tauschen sich über ihre Arbeit, Herausforderungen und Erfolge aus. Der diesjährige Neujahrsempfang stand unter dem Motto, Ideen für die zukünftige Ausrichtung des Netzwerks zu sammeln. Dafür waren zu verschiedenen Themenfeldern Stelltafeln im Foyer aufgebaut, beispielsweise zu den Bereichen Arbeitsweise, Sitzungsstruktur und Leitungsmodell.

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Unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel dankte den zahlreichen Engagierten für ihren Einsatz. Er erinnerte an den kürzlich verstorbenen Dietrich Schippel, der das Netzwerk mit aufgebaut hat, und würdigte dessen langjähriges Engagement. Hikel betonte die zentrale Bedeutung des Ehrenamts für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ehrenamtliches Engagement sei gelebte Demokratie, weil Bürgerinnen und Bürger aktiv Verantwortung übernehmen und das Zusammenleben solidarisch mitgestalten.

Als Gastrednerin sprach Dr. Gabriele Stilla-Bowman vom Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin. Sie hob hervor, dass die Engagementarbeit in Neukölln vorbildlich sei. Besonders positiv sei die enge Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Engagementbeauftragten und Bezirksamt. Gleichzeitig ermutigte sie das Netzwerk, sich weiterzuentwickeln, neue Mitglieder einzubinden und die Sichtbarkeit des Engagements im Bezirk zu erhöhen.

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Monika Fritsch-Behrens informiert über die Arbeit des Sprecherrats

Am 18. März 2026 wird ein Engagementforum im Rathaus Neukölln stattfinden. Dort sollen die Ergebnisse der Ideensammlung vorgestellt, eine neue Satzung beschlossen und ein neuer Vorstand gewählt werden.

„Auch der diesjährige Neujahrsempfang im Rathaus hat eindrucksvoll gezeigt, wie richtig und wichtig es war, dass wir uns als SPD-Fraktion konsequent für die Schaffung einer Stelle für einen Engagementbeauftragten eingesetzt haben – gemäß unserem Grundsatz: Ehrenamt braucht Hauptamt. Mit dieser Koordinierungsstelle sowie mit Institutionen wie dem von uns unterstützten Neuköllner EngagementZentrum und dem Neuköllner Engagementpreis wird bürgerschaftliches Engagement nicht nur gewürdigt, sondern nachhaltig strukturell gestärkt und abgesichert. Unsere SPD- Fraktion wird sich auch weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die vielen Ehrenamtlichen in Neukölln auch künftig verlässliche Rahmenbedingungen vorfinden und ihre wichtige Arbeit kraftvoll entfalten können“, sagt unsere Bürgerdeputierte Pankratyeva.

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Bürgerdeputierte Pankratyeva informiert sich zur Ausrichtung des Netzwerkes

Jubiläum – zum 10. Mal wurde der Neuköllner Kunstpreis vergeben

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Bezirksstadträtin Janine Wolter (li.) erlebte mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein inspirierende Kunst

Am 13. Februar 2026 hat unsere Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Janine Wolter, den 10. Neuköllner Kunstpreis in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Martin Hikel im Heimathafen Neukölln vergeben. Auch unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein war mit dabei und freute sich mit den nominierten sowie den ausgezeichneten Künstler*innen.

In seiner Rede ließ unser Bezirksbürgermeister Hikel keinen Zweifel daran, wie wichtig Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft sind. Kunst sei unschätzbar; Kulturförderung und Kunst gehörten grundsätzlich zu einer demokratischen Gesellschaft dazu, so Hikel. Auch in diesem Jahr war die Beteiligung am Neuköllner Kunstpreis sehr hoch: 160 Künstler*innen, die in Neukölln leben oder hier ein Atelier haben, hatten sich beworben.

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Die Preisträger*innen des Abends

„Der Neuköllner Kunstpreis ist längst mehr als eine Auszeichnung. Er ist ein sichtbares Zeichen für die Lebendigkeit, Qualität und Vielfalt unserer lokalen Kunstszene. Die eingereichten Arbeiten spiegeln nicht nur eine enorme Bandbreite an Ausdrucksformen wider, sondern auch die Internationalität unseres Bezirks“, sagte unsere Kulturstadträtin Wolter. In diesem Zusammenhang würdigte sie die Arbeit der Galerien und ihren Wert als Orte, an denen wir zusammenkommen, Kunst kostenfrei genießen und uns mit anderen über unsere Gesellschaft austauschen können. Gemeinsam mit unserem Bezirksbürgermeister Hikel dankte Stadträtin Wolter allen, die am Gelingen der Verleihung des Neuköllner Kunstpreises mitgewirkt haben.

Der erste Preis, dotiert mit 3.000 Euro, ging an die Künstlerin Va-Bene Elikem Fiatsi für das Werk „Monument of Second Skin“. Die Künstlerin vereine „mit ihrer Installation eine Fülle an weiblich gelesener Kleidung mit einer großflächigen, an eine Backsteinmauer erinnernden Fotowand. Dabei werde die Kleidung als ‚zweite Haut‘ verstanden – als Medium, unterschiedliche Persönlichkeiten sichtbar werden zu lassen.“ Die Installation könne auch als Vorhang gelesen werden, „den die Betrachtenden fast voyeuristisch zur Seite schieben müssen, um die darunterliegende Ebene aus intimen Fotos der Künstlerin zu enthüllen, die ihren langjährigen Prozess der Transition dokumentieren. Mit dieser Arbeit öffne die Künstlerin einen direkten Einblick in ihre persönliche Geschichte und verweise geradezu plastisch auf den gesellschaftlichen Diskurs der Anerkennung nicht-binärer Geschlechtsidentitäten“, urteilte die Jury.

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Bezirksbürgermeister Martin Hikel hielt ein Grußwort

Der Jury gehörten in diesem Jahr Sven Beckstette (Kurator Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart), Claudia von Funcke (Künstlerin und Preisträgerin des Neuköllner Kunstpreises 2018), Yolanda Kaddu-Mulindwa (Leitung Kommunale Galerien Neukölln), Kat Nowak (Festivalleitung 48 Stunden Neukölln), Ceren Saner (Künstlerin und Preisträgerin des Neuköllner Kunstpreises 2024) sowie Laura Helena Wurth (Kunstkritikerin und Autorin) an. Geleitet wurde die Jury von Nora Zender (ohne Stimmrecht).

Den mit 2.000 Euro dotierten zweiten Preis erhielt Laura Köran für die Videospiel-Installation „Total Siege of the Sky“ (2024). Das Werk besteche durch seine „ironische Verschränkung von Gaming-Elementen und beißender Kritik an militärischen und patriarchalen Machtstrukturen“. Dabei überreize die Künstlerin „die Symboliken von Krieg und Macht bis ins Lächerliche. Indem sie den Blick in übertriebener Weise auf den ‚Spaßfaktor‘ lenkt, lasse sie die mitspielenden Betrachtenden sich zugleich unterhalten und höchst unwohl fühlen. Die Mehrdimensionalität dieser Kritik am aktuellen politischen Weltgeschehen und dem militärisch-industriellen Komplex“ mache den Reiz dieses Werkes aus, so die Jury.

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Für die Videoinstallation „Sun Eaters“ wurde die ukrainische Künstlerin Maryna Makarenko mit dem dritten Preis ausgezeichnet und erhielt ein Preisgeld von 1.000 Euro. „Sun Eaters“ sei „eine präzise und poetische Auseinandersetzung mit Ressourcenkonflikten und verhandle einen utopischen Gegenentwurf zur Kriegsrealität der Krim“, dem Ort der Kindheit der Künstlerin, mit dem sie persönliche Erinnerungen teilt. Damit schaffe Makarenko „eine eigene, friedliche Gegenwelt und distanziere sich von der aufgezwungenen, nationalistischen Kriegsgeschichte des realen Ortes. Formal wie inhaltlich überzeugt die Arbeit durch dichte Bildsprache und politische Relevanz“, heißt es in der Würdigung der Jury.

Ein Werk der Künstlerin Anita Esfandiari wurde als Zusatzpreis von der Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land angekauft und „findet seinen Platz in der Konzernzentrale des Neuköllner Wohnungsbauunternehmens“, so Geschäftsführerin Natascha Klimek.

„Zehn Jahre Neuköllner Kunstpreis bedeuten zehn Jahre gelebte kulturelle Vielfalt in unserem Bezirk. Der  Neuköllner Kunstpreis steht für Offenheit und Dialog und hat sich längst als feste Größe in der Berliner Kunstlandschaft sowie als wichtige Plattform für die lokale Kunstszene etabliert. Er ist eine Auszeichnung –  und er ist darüberhinaus unser klares kulturpolitisches Bekenntnis zur Freiheit der Kunst, zur Förderung kreativer Räume und zu einem lebendigen, demokratischen Miteinander in Neukölln“, hebt unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein hervor. 

Die Arbeiten der acht nominierten Künstler*innen für den Neuköllner Kunstpreis 2026 (Rula Ali, Anita Esfandiari, Va-Bene Elikem Fiatsi, Uladzimir Hramovich, Selma Laura Köran, Maryna Makarenko, muSa michelle mattiuzzi und Tatsuma Takeda) sind noch bis zum 19. April 2026 in der Galerie im Saalbau in der Karl-Marx-Straße 141 zu sehen. Die Galerie ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Einladung zur Bürger:innensprechstunde

Die SPD-Fraktion Neukölln lädt am Donnerstag, den 26. Februar 2026 ab 18:00 Uhr zu einer Bürger:innensprechstunde in die Villa Rixdorf (Richardplatz 6, 12055 Berlin) ein.

Unsere Bezirksverordneten Marina Reichenbach (Vorsitzende im Ausschuss für Bildung, Schule und Kultur) und Michael Morsbach (Vorsitzender im Ausschuss für Ordnung) freuen sich mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

260217_PM Einladung zur Bürger:innensprechstunde