Pressemitteilungen

Nachhaltig und gerecht für Neukölln: Die Rot-Grüne Zählgemeinschaft wird ihre Arbeit bis 2026 fortsetzen

Gemeinsame Pressemitteilung von SPD Neukölln und Bündnis 90/Die Grünen Neukölln

Die Kreisvorsitzenden der SPD, Mirjam Blumenthal und Fabian Fischer, sowie die Vorstandssprecherinnen von Bündnis 90/Die Grünen Neukölln, Lisa Ruppel und Christina Hilmer-Benedict, erklären mit Blick auf die kommende BVV-Sitzung am Mittwoch, 26. April 2023, dass SPD und Bündnis 90/Die Grünen in Neukölln die rot-grüne Zählgemeinschaft fortführen und dabei auf die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten eineinhalb Jahre aufbauen wollen. Die Fraktionen der Zählgemeinschaft werden bei Abstimmungen Mehrheiten mit den anderen demokratischen Fraktionen in der BVV suchen.

Grundlage der Zusammenarbeit bleibt die Zählgemeinschaftsvereinbarung „Nachhaltig und gerecht. Gemeinsam für Neukölln. Die Zählgemeinschaft wird am 26. April erneut Martin Hikel als Bezirksbürgermeister von Neukölln zur Wahl vorschlagen.

Der Co-Kreisvorsitzende der SPD Neukölln, Fabian Fischer erklärt: „Rot-Grün ist ein gutes Team und macht eine sehr gute Arbeit für die Menschen im Bezirk. Mit Martin Hikel, Karin Korte und Jochen Biedermann haben wir exzellente Vertreter*innen im Bezirksamt, die mit Tatkraft und Sachverstand arbeiten. Gleichzeitig danke ich Mirjam Blumenthal für ihre hervorragende Arbeit. Aufgrund des Wahlergebnisses wird sie dem Bezirksamt leider nicht mehr angehören, was wir sehr bedauern.“

Für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln erklären die Vorstandssprecherinnen Lisa Ruppel und Christina Hilmer-Benedict: „Der 2021 geschlossene Zählgemeinschaftsvertrag umfasst eine Vielzahl an Projekten, mit denen beide Parteien ehrgeizige Ziele verfolgen – etwa in den Bereichen Klimaschutz, Mieter*innenschutz und soziale Gerechtigkeit. Wir freuen uns, den gemeinsamen Weg fortsetzen zu können und uns weiter gemeinsam im Bezirk für diese Themen einzusetzen. Zudem ist uns die Sicherstellung der gleichberechtigten Teilhabe am politischen, sozialen und kulturellen Leben der gesamten Bezirksgesellschaft und der Kampf gegen alle Formen von Diskriminierung und Rassismus in Neukölln weiter gemeinsames Anliegen, das wir zusammen mit der Bezirksgesellschaft umsetzen und stärken werden.“

Die Zählgemeinschaft hat Gespräche mit der LINKEN sowie mit der CDU gesucht. Das Neuköllner Bezirksamt soll sich wie folgt zusammensetzen:

SPD Neukölln:

  • Martin Hikel (als Bezirksbürgermeister, zuständig u.a. für Finanzen, Verwaltung, Facility Management und Bürgerdienste)
  • Karin Korte (als Stadträtin für Bildung, Schule, Sport und Kultur)

Bündnis 90/ Die Grünen Neukölln:

  • Jochen Biedermann (als Stadtrat für Stadtentwicklung, Straßen und Grünflächen, Umwelt und Natur)

CDU Neukölln:

  • Ordnungsamt
  • Amt für Soziales und Gesundheitsamt

Die LINKE Neukölln:

  • Jugendamt

Der gesetzlichen Regelung folgend steht der CDU der Posten des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters zu.

Dem Wahlergebnis vom 12. Februar 2023 Rechnung tragend wird der Bezirksverordnetenvorsteher künftig von der CDU gestellt. Die SPD wird den stellvertretenden Vorsteher stellen.

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Kochen für Bedürftige in der Tee- und Wärmestube

Kochen für Bedürftige in der Tee- und Wärmestube 1

In einer Wohnküche für rund 80 Personen zu kochen ist normalerweise eine Herausforderung. Seit sehr vielen Jahren unterstützen sie mit Spenden der SPD- Fraktion Neukölln die Tee- und Wärmestube in der Weisestraße 34 und sind mit Kochevents präsent: Von daher sind Cordula Klein und Nilgün Hascelik bestens vertraut mit den Räumlichkeiten der Einrichtung und schafften es auch zum 26. Februar, einem Sonntag, das schmackhafte Menü pünktlich um 15.00 Uhr zur Essenausgabe an die mehr als 80 bedürftigen Gäste mit großer Freude zu verteilen. Wieder mit als Helfer beim Kochen dabei waren Pema, Felix und Ruvi. Unterstützung erhielt das Team diesmal auch von unserem Bezirksbürgermeister Martin Hikel. Er hatte die ehrenvolle Aufgabe, heiße Kartoffeln zu schälen, Zwiebeln zu schneiden und anderes mehr.

Eine gute Gelegenheit, um in entspannter Atmosphäre mit Marion Timm, der Geschäftsführerin des Diakoniewerk Simeon über dies und das vor Ort zu plaudern. Auch sie half mit. Auf dem Menüplan stand diesmal Bratwurst – von der Rixdorfer Blutwurstmanufaktur, dem so genannten Blutwurstritter – mit frischem Kartoffelsalat sowie ein vitaminreicher Obstsalat. Zum Schluss gab es auch noch ein Stück Käse-Apfelkuchen, gespendet von der Nachbarschaftshilfe Schillerkiez. Also gab es jede Menge zu tun. Während die Frauen Klein, Hascelik und Timm zusammen mit Bezirksbürgermeister Hikel den großen Bottich mit Zutaten für den Kartoffelsalat füllten, waren Pema, Felix und Ruvi in der Küche mit dem Kleinschnibbeln der Zutaten für den Obstsalat beschäftigt und wachten über die dampfenden Riesentöpfe, gefüllt mit Kartoffeln. Zum Finale traf man sich in der kleinen Küche wieder, um die letzten Vorbereitungen für die Essensausgabe zu treffen.

Kochen für Bedürftige in der Tee- und Wärmestube 2

Punkt 15 Uhr bildete sich die erste lange Schlange im Flur der Einrichtung. Jetzt musste alles schnell und Hand in Hand gehen. Auch Thomas de Vachroi, Deutschlands einziger Armutsbeauftragter, half mit. Gegen 15.30 Uhr war die Tee- und Wärmestube fast bis zum letzten Platz gefüllt. Neben dem Essen bietet die soziale Einrichtung den Gästen auch die Möglichkeit, ihre Wäsche zu waschen und zu duschen. Auch davon wird heute reichlich Gebrauch gemacht, sodass die Sozialarbeiter Achim und Aljoscha auch an diesem Sonntag reichlich zu tun haben. Sie ordnen die Post für die Gäste, geben die Briefe an die Empfänger und helfen beim Ausfüllen von Anträgen, so etwa einem Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis. Ebenso zu ihren Aufgaben gehört die Durchführung von Alkoholtests. Wer hier durchfällt, muss die Einrichtung verlassen. Schon weil die Gefahr besteht und die Erfahrung lehrt, dass der Aufenthalt der übrigen Gäste nachhaltig gestört wird. Schließlich kommen sie, um sich hier bei einer warmen Mahlzeit auszuruhen vom Stress der Straße, um Fernzusehen oder auch um Schach zu spielen oder sich untereinander auszutauschen.

So wie in der Stadt selbst, ist auch die Gesellschaft hier multikulturell, wobei alle eine Stimme haben und gehört werden. „Armut eine Stimme geben“, ist schließlich das Motto von Vachroi. Hier in der Tee- und Wärmestube wird es Tag für Tag gelebt. „Ich war überrascht, wie groß der Bedarf für eine warme Mahlzeit war. Am Monatsende ist das Geld oft knapp, und das sieht man gut in der Tee- und Wärmestube, welcher Wochentag ist oder welcher Tag im Monat. Danke für die tolle und wichtige Arbeit die vor Ort gemacht wird“,  betont unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein.

Neuköllner Kunstpreis 2024

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SPD-Fraktionsvorsitzende Cordula Klein mit Natscha Klimek, Kulturstadträtin Karin Korte, Dorothee Bienert (Fachbereich Kultur) und Fraktionär Wolfgang Hecht (v.re.)

Die Gewinnerinnen des Neuköllner Kunstpreis 2024 stehen fest. Sie wurden am 16. Februar im Heimathafen Neukölln in der Karl-Marx-Straße bekanntgegeben. Das oblag unserer Kulturstadträtin Karin Korte. Insgesamt hatten sich mehr als 130 Künstlerinnen für den Neuköllner Kunstpreis, der seit 2017 vergeben wird, beworben. Korte würdigte die Diversität der Neuköllner Kunstszene und bemerkte, dass es auch diesmal angesichts der Qualität der eingereichten Arbeiten für die Jury nicht leicht gewesen sei, eine Entscheidung zu treffen. Bevor sie die Gewinnerinnen des Preises bekannt gab, dankte sie der Jury um Nora Zender sowie dem Fachbereich Kultur für ihre Arbeit.

Der Neuköllner Kunstpreis ist mit 6000 Euro dotiert. Hinzu kommt alljährlich ein Sonderpreis der Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“, die mit der Vergabe des Preises das gewürdigte Kunstwerk ankauft. Der 1. Preis ging in diesem Jahr an Ceren Saner und ihr Werk „Insight The Ring“, eine fotografische Serie, die die Lebenswirklichkeiten verschiedener queerer Communities und zugleich verschiedener Generationen verbindet. „Saners Bilder bringen zusammen, was nebeneinader existiert, aber nicht voneinander weiß“, so das Statement der Jury. Dabei fange die Künstlerin „mit sensiblem Blick intime, fragile Momente ein, in denen sie den Protagonistinnen unmittelbar und mit Würde begegnet. Saner wurde vor Ort von ihren Fans stürmisch und lautstark gefeiert.
Der 2. Preis ging an Sophia Uckmann für ihre Installtion „Flachkörperstudie II“. Die fragile Installation besticht schon dadurch, dass sie unter „Einsatz neuer, mithilfe von Bakterien selbst hergestellter organischer Materialien“ zustande kam. Mit der Installation „drängen sich Fragen nach dem Fragilen zwischen Mensch und Natur auf, nach der Wertung künstlicher und natürlicher Materialien, nach Beständigkeit und Veränderung“. Das organische Material selbst wirke wie in einer Zwischenstufe schwebend, wie eine künstliche Haut, „die durch ihre bloße physische Masse in fortwährender Gefahr scheint, durchbohrt zu werden“, urteilt die Jury.
Den 3. Preis bekam Johanna Brummack. Sie wurde für ihr Werk „ObsCare“ gewürdigt. Die begehbare Installation besteht aus bunten Hängematten und gemütlichen Sitzkissen, die Geborgenheit und Sicherheit vermitteln. Durchbrochen wird die Stimmung dann, wenn jene, die sich in der Installtion häuslich einrichten, die herumliegenden Kopfhörer aufsetzen. Hier hören sie Geschichten aus dem prekären Alltag der Fürsorge, respektive aus verschiedenen Bereichen der Care-Arbeit, die zur weiteren Beschäftigung mit der Thematik anregen sollen.

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Ceren Saner mit ihrem Werk „Insight The Ring“

Der Sonderpreis von Stadt und Land ging diesmal an Constanze Vogt für ihre Installation „reifen3.2020/ #7.2022/ #8.2023“. Dazu meint die Jury zu recht, es sei ein „Werk von poetischer Leichtigkeit, wobei die Künstlerin „klare, zeichnerisch anmutende Linien mit verspielten Elementen“ kombiniere. Das Werk wurde von „Stadt und Land“ Geschäftsführerin Natascha Klimek vorgestellt, sie gratulierte auch der Künstlerin. „Die Breite und Tiefe der künstlerischen Werke, die die Jury in diesem Jahr für den Neuköllner Kunstpreis erreicht haben, ist – wieder einmal von bemerkenswerter Vielfalt geprägt. Jede Künstlerin und jeder Künstler hat mit ihrer beziehungsweise seiner einzigartigen Vision und Ausdrucksweise nicht nur meine Sinne berührt, sondern auch mein Innerstes bewegt“, lautet das Fazit von Klimek.

Bewerben konnten sich alle Künstler*innen mit Wohnsitz oder Atelier in Neukölln. Eine Fachjury nominierte sieben von ihnen für eine Gruppenausstellung in der Galerie im Saalbau. Der 1. Preis: war mit 3.000 Euro, der 2. Preis mit 2.000 Euro und der 3. Preis mit 1.000 Euro dotiert. „Mit der Vergabe des Neuköllner Kunstpreis legt der Bezirk ein besonderes Augenmerk auf das Schaffen der unzähligen in Neukölln ansässigen Künstler, die Teil der für Neukölln bedeutsamen Kultur- und Kreativwirtschaft sind. Auch die diesjährige Ausstellung der Nominierten zeigt, dass die in Neukölln beheimateten Künstler qualitativ hochwertige Kunstwerke schaffen. Von daher ist es gut, dass die bezirkliche Wirtschaftsförderung bereits seit vielen Jahren ein starker Partner des Vereins „Kreativnetzwerk Neukölln“ ist und zusammen mit den Kreativen bereits große Projekte wie „Unternehmen Neukölln“, den „Kreativkongress“ sowie das Branchenbuch „Branchenvielfalt Neukölln, Wirtschaftsstandort und seine Unternehmen“ umgesetzt hat“, freut sich unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, die zusammen mit unserem Fraktionär Wofgang Hecht der Verleihung des Neuköllner Kunstpreis beiwohnte.

Die sieben Arbeiten der Nominierten für den Neuköllner Kunstpreis 2024 sind noch bis zum 12. Mai in der Galerie im Saalbau in der Karl-Marx-Straße 141 zu sehen. Die Galerie ist täglich von 10 – 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Gedenken an Hatun Sürücü

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Gedenken Hatun Sürücu: Hakan Demir MdB und die Bezirksverordneten Marina Reichenbach und Wolfgang Hecht (v.li.)

Am Morgen des 7. Februar 2024 versammelten sich vor dem Gedenkstein von Hatun Sürücü in der Oberlandstraße rund 70 Menschen, um des Mordes an der jungen Frau vor 19 Jahren zu gedenken.  Als Zeichen der Anteilnahme hat unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg, Jörn Oltmann sowie mit den Bezirksverordnetenvorstehern Karsten Schulze (Neukölln) und Stefan Böltes (Tempelhof-Schöneberg) einen Kranz niedergelegt. Am Gedenken nahmen auch unsere Bezirksverordneten Marina Reichenbach und Wolfgang Hecht sowie eine Gruppe junger Männer von HEROES® teil. HEROES setzen sich ehrenamtlich gegen Unterdrückung im Namen der Ehre ein, gegen Strukturen in Gesellschaft und Familie, die Menschen ein freies Leben verbieten, weil dies angeblich dem Ansehen der Familie, der Community oder des Landes schadet. „Alle Mädchen und Frauen sollen ein selbstbestimmtes Leben frei von patriarchaler Gewalt führen können. Weil dies auch 19 Jahre nach der Ermordung Hatun Sürücüs nicht der Fall ist, sollte der wertevermittelnde Ethikunterricht für alle Schülerinnen und Schüler gestärkt werden“, fordert Reichenbach.

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Hatun Sürücü wuchs mit ihren fünf Brüdern und drei Schwestern in Kreuzberg auf. Nachdem ihr Vater sie mit der 8. Klasse vom Gymnasium holt, verheiratet er sie in Istanbul mit ihrem Cousin. Hatun wird schwanger, kehrt allein nach Berlin zurück und bringt ihr Kind zur Welt. Sie verlässt ihre Familie, zieht in ein Wohnheim für minderjährige Mütter, holt ihren Hauptschulabschluss nach, absolviert dann erfolgreich eine Lehre als Elektroinstallateurin und steht 2005 kurz vor der Gesellenprüfung. Schließlich will sie ihr Fachabitur in Süddeutschland machen. Doch dazu kommt es nicht mehr, die Morddrohungen gegen sie, die sie der Polizei meldete, wurden wahrgemacht. Hatun Sürüci wurde am 07. Februar 2005 an der Tempelhofer Oberlandstraße von ihrem Bruder Ayhan Sürüci ermordet, weil die junge Frau ein selbstbestimmtes Leben führen wollte. „Hatun Sürücü wollte nur eines: Ihr gutes Recht auf ein freies Leben, in dem freien Land, in dem sie geboren wurde“, sagte Hikel. Dafür habe sie den Schritt gewagt,  aus dem ihr von der Familie vorgegebenen Rollenbild auszubrechen – und musste letztlich dafür mit dem Leben bezahlen“, so Hikel weiter. Dieser schreckliche Femizid sei auch nach 19 Jahren immer noch unfassbar und gleichzeitig Mahnung an uns alle. Man dürfe es nicht tolerieren, „dass auch heute noch Mädchen und Frauen Angst vor Gewalt oder sogar vor dem Tod haben müssen, weil sie ein freies, selbstbestimmtes Leben führen möchten“. 

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Am Gedenken für Hatun Sürücü nahmen auch die Gleichstellungsbeauftragte für Neukölln Sylvia Edler, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner sowie unsere Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe sowie unser Bundestagsabgeordneter Hakan Demir teil. In Neukölln wurde am 07. Februar die Brücke über die Autobahn A100 in der Sonnenallee nach Hatun-Sürücü benannt.

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Bürger*innensprechstunde der SPD-Fraktion Neukölln am 13.2.24 entfällt

Liebe Bürger*innen,

aus organisatorischen Gründen muss die Bürger*innensprechstunde der SPD- Fraktion Neukölln am Dienstag, den 13. Februar 2024 ausnahmsweise leider entfallen.

Für Fragen, Anregungen und Wünsche sind wir aber trotzdem gern für Sie da! Besuchen Sie uns im Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Str. 83, 12043 Berlin (Voranmeldung gern unter 030/ 90239 2498) oder schreiben Sie uns eine Email: info@spdfraktionneukoelln.de

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

„Der Mensch dahinter“ – Respekt gegenüber Polizei und Feuerwehr

„Der Mensch dahinter“ - Respekt gegenüber Polizei und Feuerwehr 14
Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel (mi.) mit Einsatzkräften der Berliner Feuerwehr

Schon seit langem gehört es auch zum Alltag von Berliner Einsatzkräften der Berliner Polizei, der Berliner Feuerwehr, der Rettungsdienste und der Ordnungsämter, dass sie in ihrer Arbeit mit respektlosem Verhalten, Gewalt und Übergriffen konfrontiert werden. Bilder davon, von Angriffen beim Jahreswechsel 2022/23 aus Berlin, gingen um die Welt. Angriffe auf Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen haben viele Menschen sprachlos zurückgelassen. Seitdem arbeitet auch das Bezirksamt Neukölln mit unserem Bezirksbürgermeister Martin Hikel auf vielen Ebenen daran, dieser Fehlentwicklung des mangelnden Respekts innerhalb der Gesellschaft entgegenzuwirken. Die private „Initiative für Respekt und Toleranz“ hat dieses nach wie vor präsente Thema in den Vordergrund gerückt und die Wanderausstellung „Der Mensch dahinter“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit der Berliner Gewerkschaft der Polizei, die auch Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr vertritt, ist es nun gelungen, diese Ausstellung nach Neukölln zu holen. Hinter der privaten „Initiative für Respekt und Toleranz“ stehen Andrea Wommelsdorf und Burkard Knöpker, Charlotte Beck und Dr. Dirk Reinhardt. Frau Wommelsdorf und Herr Knöpker waren eigens zur Ausstellungseröffnung in Neukölln aus Münster/Westfalen angereist. Zur Motivation der Initiatoren der Ausstellung sagte Wommelsdorf: „Menschen, die täglich unter Stress Entscheidungen in Sekundenschnelle treffen müssen, um anderen zu helfen, verdienen unsere Wertschätzung und unseren Dank. Gerade angesichts der zunehmenden Übergriffe gegenüber Leuten in Uniform dürfen wir nie vergessen, dass uns hier Menschen gegenüberstehen.“ Ihre ganz persönliche Geschichte und ihren Berufsalltag zu kennen, sei ein wichtiger erster Schritt zu einem respektvollen Miteinander“.

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SPD-Fraktionär Wolfgang Hecht besichtigt die Ausstellung

An der Ausstellungseröffnung nahmen neben unserem Bezirksbürgermeister Martin Hikel auch unser Fraktionär Wolfgang Hecht teil. Ebenso vor Ort waren der Landesbezirksvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Stephan Weh. Berlins Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik sowie Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen. Für Homrighausen war es selbstverständlich, den Auftakt der Ausstellung persönlich zu begleiten und somit ein besonderes und vor allem wichtiges Zeichen für Respekt und Wertschätzung zu setzen. Begleitet wurde der Landesbranddirektor von Einsatzkräften der Neuköllner Freiwilligen Feuerwehr und den Kiezbeauftragten der Berliner Feuerwehr.

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Peter Hertzfeldt mit Polizeipräsidentin Barbara Slowik

In der Ausstellung zu sehen sind rund 40 Porträts von Protagonistinnen und Protagonisten, die  bewegende Geschichten aus ihrem Berufsalltagerzählen – nicht als anonyme Uniformträger, sondern als Menschen, denen man in der U-Bahn, im Supermarkt oder beim Sport begegnet. Die in der Ausstellung gezeigten Fotoporträts von Einsatzkräften der Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften sind sehr eindrucksvoll, die Texte dazu auf den Tafeln sind Teil eines Kurzporträts. „Mit der Ausstellung wird für Werte geworben, die selbstverständlich sein sollten in unserer Gesellschaft: Gegenseitige Achtung und ein würdevoller Umgang miteinander. Diese Werte aber scheinen aber immer weniger Bedeutung zu haben, wenn Menschen anderen Menschen in Uniformen begegen, die signaliseren, dass ihre Träger für unseren demokratischen Staat arbeiten. Da macht sich mehr und mehr Hass breit, der mitunter darin mündet, dass Lebensretter während ihrer Arbeit verbal und mitunter tätlich angegriffen werden, nur weil sie gewissenhaft ihren Dienst für uns und damit an der Gesellschaft tun. Ein unhaltbarer Zustand. In diesem Sinne gilt es, den Initiatoren der Ausstellung sehr zu danken. Sie machen klar, dass hinter jeder Uniform ein Mensch wie du und ich steht, den es erst einmal zu achten gilt“, meint unser Fraktionär Wolfgang Hecht.     

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Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei. Sie kann bis zum 23. Februar täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr im Rathaus Neukölln auf der 1. und 2. Etage betrachtet werden. Sie steht insbesondere auch Schulklassen und Jugendclubs offen, die sich mit den Erlebnissen von Einsatzkräften und dem gesellschaftlichen Respekt ihnen gegenüber auseinandersetzen wollen. Parallel werden Exponate der Ausstellung in digitaler Form im Neuköllner Einkaufszentrum „Gropiuspassagen“ gezeigt.

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Kaffeewette unseres Bezirksbürgermeisters 2024 mit Rekordergebnis

Kaffeewette unseres Bezirksbürgermeisters 2024 mit Rekordergebnis 19
Die Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Emine Demirbüken-Wegner mit Michael Lind (re.)

Am 26. Januar stand das Ergebnis der diesjährigen Kaffeewette zwischen unserem Bezirksbürgermeister Martin Hikel und dem Nahkauf Betreiber Michael Lind fest. Allein unser Bezirksbürgermeister Hikel ging die Wette im 5. Jahr in Folge ein und rief dazu die Bürger Neuköllns auf, für Einrichtungen der Neuköllner Obdachlosen- und Kältehilfe zu spenden. In diesem Jahr gehen die Spenden in Neukölln an Eva’s Obdach und Kubus, an die Tee- und Wärmestube sowie an die Essensausgabe der Martin-Luther-Genezareth-Gemeinde, das Nachtcafé der Fürbitt-Melanchthon-Kirche und an die Angebote der St. Christophorus-Gemeinde. Die Beteiligung an der Kaffeewette ist auch für die SPD Fraktion Neukölln längst zur Tradition geworden, dies ebenso wie weitere eigene Spendeninitiativen für Einrichtungen der Kälte- und Obdachlosenhilfe. So etwa kocht die  Neuköllner SPD Fraktion zum wiederholten Maße für bedürftige Besucher der Diakonieeinrichtung Tee- und Wärmestube Neukölln in der Weisestraße, in diesem Jahr steht schon ein Termin für den 25. Februar fest.

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Die SPD-Fraktion Neukölln mit den von ihr gesammelten Kaffeespenden

Für dieses Jahr hatten die Bezirksverordneten der SPD-Fraktion der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zudem einstimmig beschlossen, die Sitzungsgelder der BVV im Januar 2024 dafür zu nutzen, die diesjährige Neuköllner Kaffeewette mit weiteren Beiträgen zu unterstützen. Insgesamt konnte die SPD-Fraktion gemeinsam mit dem Neuköllner SPD-Kreisverband 137 Packungen Kaffee, zehn Packungen Kakaopulver und vier Packungen Cappuccino-Pulver zur diesjährigen Kaffeewette beisteuern. Zusammen mit rund 100 Päckchen Kaffee, gespendet von Schüler*innen und  Eltern des Albert Schweitzer-Gymnasium sowie weiteren großzügigen Spenden der Neuköllner Bürgerschaft, kamen in diesem Jahr insgesamt 671 Päckchen Kaffee im Rathaus Neukölln an. Das sind für Neukölln 233 Pakete mehr als im Vorjahr und Rekord!

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Wie bereits im vergangenen Jahr, ging auch der Bezirk Reinickendorf mit Michael Lind eine Kaffeewette ein. Auf Einladung von Bezirksbürgermeister Hikel kam von daher Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner in den Rixdorf-Salon des Rathauses, um Michael Linds Spende für den Nordbezirk entgegenzunehmen. Lind versprach, pro 200 Packungen Kaffee, Kakao und Tee, die in der Zeit vom 18. bis zum 25. Januar in den beiden Rathäusern abgegeben wurden, 500,- EUR für die Kältehilfe draufzulegen. Großzügigerweise wurden es mehr. So überreichte Herr Lind je einen Scheck in Höhe von 2500 € an Neukölln und Reinickendorf.  „Wenn wir helfen können, sind wir immer dabei. Gerne haben wir uns an der Kaffeewette beteiligt“, so unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein. Und unsere Fraktionärin Nilgün Hascelik ergänzt: „Es ist uns ein großes Bedürfnis gewesen, zu helfen und die Wette, wer mehr sammeln kann, zu gewinnen. Vor allem geht es darum, etwas Gutes für Menschen in Not zu tun“.

Kaffeewette unseres Bezirksbürgermeisters 2024 mit Rekordergebnis 22

„Suppe auf Achse“ bei KUBUS

„Suppe auf Achse“ bei KUBUS 23
Die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Marina Reichenbach (re.) und Bezirksbürgermeister Martin Hikel (li.) mit Gernot Zessin von KUBUS

Unter dem Motto: „Suppe auf Achse“ hat das Team der Neukölln Arcaden in diesem Jahr zum zweiten Mal an zwei Tagen Suppe an Bedürftige auf dem Gelände von KUBUS in der Teupitzer Straße in Neukölln verteilt. Mit dabei am Mittwoch, dem 24. Januar war unsere Fraktionärin Marina Reichenbach. Auch unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel und unser Bundestagsabgeordneter Hakan Demir halfen mit, selbstgekochte warme Gemüsesuppe an Bedürftige zu verteilen.

„Suppe auf Achse“ bei KUBUS 24
Das Team der Neukölln Arcaden mit Martin Hikel, Gernot Zessin und Hakan Demir MdB (v.li.)

Ziel der Aktion „Suppe auf Achse“ ist es, auf die zunehmend schwierige Situation vieler obdachloser und armer Menschen aufmerksam zu machen. Wer wollte, bekam die Suppe mit Geflügelwürstchen und Brötchen serviert. „Die Neukölln Arcaden haben eine lange Beziehung zu KUBUS und helfen gerne mit Geldspenden, Sachspenden oder eben diesmal mit einer warmen Mahlzeit“, sagt Nadia Seniuta, die neue Centermanagerin der Neukölln Arcaden. Sie wollen mit dieser Aktion auf die Situation von Obdachlosen aufmerksam machen, Beispiel geben, zeigen, dass jeder in schwierigen Zeiten helfen kann und dass „jedes Hinsehen hilft“, so Seniuta. Gernot Zessin, zuständig bei Kubus für die Öffentlichkeitsarbeit, dankte den Neukölln Arcaden für ihre Unterstützung.

„Suppe auf Achse“ bei KUBUS 25
Martin Hikel und Marina Reichenbach

Die gemeinnützige Kubus gGmbH betreibt auf dem Gelände in der Teupitzer Straße eine Suppenküche, die an Werktagen zwei Gerichte anbietet und bietet auch Schlafplätze für Obdachlose. In Berlin sind Zählungen zufolge rund 2000 Menschen obdachlos. Hinzu kommen Schätzungen zufolge 50.000 Wohnungslose. Gerade für sie ist die kalte Jahreszeit eine Herausforderung, wo jede Hilfe recht ist. Von daher würdigte unser Bezirksbürgermeister die Aktion und die „unerlässliche Arbeit von Kubus“. Bereits einen Tag zuvor kochte das Team der Arcaden um Centermanagerin Nadja Seniuta „Chili sin Carne“ und teilte das Essen an die Bedürftigen auf dem Gelände von Kubus aus. „Suppe auf Achse ist in diesen Zeiten ein wichtiges Signal der Solidarität. Es braucht aber insgesamt bezahlbare Wohnungen und vor allem mehr soziale Hilfen, damit weniger Menschen auf Lebensmittelspenden angewiesen sind“, meint unsere Fraktionärin Reichenbach.

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PM: Kältehilfe statt Sitzungsgeld – Die Bezirksverordneten der SPD unterstützen die Kaffeewette

Die Bezirksverordneten der SPD-Fraktion in der BVV Neukölln haben beschlossen, die Sitzungsgelder der BVV im Januar 2024 dafür zu nutzen, die diesjährige Neuköllner Kaffeewette mit weiteren Beiträgen zu unterstützen.

Insgesamt hat die SPD-Fraktion gemeinsam mit dem Neuköllner SPD-Kreisverband damit 137 Packungen Kaffee, zehn Packungen Kakaopulver und vier Packungen Cappuccino-Pulver zur diesjährigen Kaffeewette beitragen können.
Pro 200 Packungen Kaffee, Kakao und Tee, die in der Zeit vom 18. bis zum 25. Januar im Rathaus Neukölln abgegeben wurden, spendet Unternehmer Michael Lind 500,- EUR für die Kältehilfe in Neukölln. Die Spenden der Kaffeewette werden diesen Freitag um 11:30 Uhr übergeben.

20240125 PM Kältehilfe statt Sitzungsgeld

Beste Stimmung beim 22. Tower-Run in der  Gropiusstadt

Beste Stimmung beim 22. Tower-Run in der  Gropiusstadt 27
SPD-Fraktionsvorsitzende Cordula Klein übergibt die Pokale an die glücklichen Sieger

Mit großer Freude und freiwilligem Engagement ist unsere SPD- Fraktion alljährlich Teil der Organisation des Tower-Run, eines der bedeutendsten Sportereignisse des Bezirks. Unsere Fraktionäre sichern unter anderem mit Streckenposten die Strecke ab und sorgen so für die Sicherheit der Läufer und einen reibungslosen Rennverlauf. Beim Tower-Run kooperiert der TuS Neukölln auch mit der IDEAL Baugenossenschaft.

167 Läuferinnen und Läufer trafen sich in diesem Jahr am Sonntagmorgen des 14. Januar am größten Wohnhochhaus Deutschlands, dem Ideal-Hochhaus in der Fritz-Erler-Allee 120, um nach einem 475m Lauf (Feuerwehr 50m) die 29. Etage zu erklimmen. Punkt 11.00 Uhr startete unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel per Starterklappe traditionsgemäß den ersten Lauf. Mit dabei war auch unsere Stadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport, Karin Korte. Wie in den vergangenen Jahren war der Lauf international besetzt. Läufer aus Polen, Italien und Ungarn waren anzutreffen. Schließlich wird mit dem Lauf der „Tower Run World Cup 2024“ und die Laufserie „Towerrunning Germany 2024“ eröffnet. Unter den 167 Läuferinnen und Läufern waren diesmal sehr viele Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner anzutreffen.  Alle 54 erreichten das Ziel. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass sie in voller Montur an den Start gehen, das heißt 30 Kg Ausrüstung! Eine weitere Herausforderung ist das Laufen mit Atemschutzgerät. Dazu bedarf es einer speziellen Atemtechnik.

Beste Stimmung beim 22. Tower-Run in der  Gropiusstadt 28
Bezirksbürgermeister Martin Hikel (2.v.re.) und Sportstadträtin Karin Korte (re.) mit dem DLRG, darunter Joachim Terborg (li.)

Bei dem diesjährigen Tower-Run gingen auch zwei unserer Genossen mit auf die Strecke: Unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Max von Chelstowski lief die Strecke in 5:27 min. und belegte Platz 48 in der Gesamtwertung. Und unser Bürgerdeputierter Maximilian Neudert erreichte Platz 54. Der schnellste Läufer war in diesem Jahr Arved Pfeil von der Berliner Turnerschaft. Seine Zeit: 3:29 min. . Damit konnte Pfeil den Streckenrekord, der bei 3:16 min. liegt, nicht knacken, blickte aber auf dem Siegertreppchen glücklich in die neue Laufsaison. Platz 2 ging an Petru Tulban von der Berliner Turnerschaft. Er lief die Strecke in 3,41min. . Görge Heimann von Towerrunnig Germany belegte Platz 3 mit 3:42min. .

Claudia Becker heißt die glückliche Siegerin bei den Damen. Ihre Zeit: 5:22min.. Platz 2 ging an Martina Wildner von der TuS Lichterfelde (5:40 min.), knapp gefolgt von Katja Schnee vom Amateur Boxclub Freyburg, die mit 5:41 min. Platz 3 schaffte.

Bei den Männern gibt es noch einen Altstar zu erwähnen. Konrad Beyer von der TuS Neukölln belegte auch diesmal Platz 1 in der Altersklasse der 80jährigen. Bemerkenswert dass er mit seiner Leistung in der Gesamtwertung Platz 101 von 113 gewerteten Läufen belegt. Bei den Feuerwehrmännern siegte Maté Fegywerneky von der AMB Feuerwehrtechnik mit 3:37 min. . Sein Teamkollege David Windischmann war nur eine Sekunde langsamer. Und Christian David von den FirefightersRunForCharity erreichte mit wenigen Sekunden Abstand zum Erstplatzierten mit der Laufzeit von 3:41min. .Platz 3. Bei den Feuerwehrdamen siegte in der „Weiblichen Hauptklasse“ (WHK) Claudia Knebel. Sie lief die Strecke souverän in 6:54min. . Platz 2 ging an Antonia Kulhawy (FFW Eixe), sie absolvierte die Strecke in der Zeit 7:26 min. . Chiara Bubner vom Team Ostsachsen holte mit 8:03 min. Platz 3. In der Gesamtwertung. In der weiblichen Hauptklasse errang Sarah Pfetzing von der Feuerwehr Leipzig mit 8.33 min. Platz drei hinter Kulhawy und Bubner.  

Auch beim diesjährigen Tower-Run herrschte eine tolle Stimmung unter den Läufer*innen und Zuschauer*innen. Er wurde dankenswerterweise auch von der DLRG Gruppe Neukölln und einem Team des Arbeiter-Samariter-Bund begleitet. Neben den Gesamtsiegern bekamen auch die Besten in den Altersklassen eine Urkunde und wurden mit einer Medaille für ihre Leistungen gewürdigt. „Vielen Dank an die Menschen, die diese Veranstaltung möglich machten und unterstützt haben. Es ist schon sehr beeindruckend, welche Zeiten hier gemessen werden. Es war zwar ziemlich kalt, aber es macht immer viel Spaß, dabei zu sein,“ meint unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein.

Beste Stimmung beim 22. Tower-Run in der  Gropiusstadt 38
Max von Chelstowski (li.) und Max Neudert feierten eine beeindruckende Zeit mit Platz 48 und 54 in der Gesamtwertung

Hockey Club Berlin Brandenburg feierte Erfolge beim 5jährigem Jubiläum

Hockey Club Berlin Brandenburg feierte Erfolge beim 5jährigem Jubiläum 39
Der Vorstand des HCBB mit Sophie Lehsnau, Vizepräsidentin Sportinfrastruktur des Landessportbunds Berlin

Am 13. Januar gab es Grund zu feiern. Der noch junge Verein Hockey Club Berlin Brandenburg (HCBB) blickt nun auf sein 5jähriges Jubiläum. Und nicht nur das, er kann in seiner jungen Vereinsgeschichte bereits auf schöne Erfolge stolz sein. Um all dies zu feiern, lud der Verein in die Aula der Fritz-Karsen-Schule zum Neujahrsempfang ein. Dort auf dem Sportplatz der Schule trainiert und spielt der Verein. Möglich machte dies unsere Sportstadträtin Karin Korte, die zusammen mit unserer Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein und unserem Bezirksbürgermeister an der Feier auf Einladung teilnahm. Sie alle gratulierten dem Verein und würdigten seine Leistungen. „Herzlichen Glückwunsch zum 5. Geburtstag und für die rasante Mitgliederentwicklung vom Verein. Ich wünsche dem HCBB viel Teamplay, weiterhin sportliche Erfolge und viel Spaß“, so unsere Fraktionsvorsitzende  Klein, die ebenso wie unser Sportstadträtin Korte, die positive Entwicklung des Vereins seit Jahren im Blick hat. Bereits zum Adventshockey 2022 konnte Korte dem Verein bescheinigen, dass der HCBB den Sportplatz der Fritz-Karsen-Schule vorrangig nutzen kann. In wenigen Jahren gelang es dem HCBB mit seinem Vorstand um Wulf Rietdorf (1. Vorsitzender) und Michael Gnadke (2. Vorsitzender) auch trotz den Coronajahren seine Mitgliederzahl von 34 auf aktuell 530 Mitglieder zu steigern. In sportlicher Hinsicht gelang der erste Erfolg bereits 2020, die Knaben B (mU12) nahmen an der Endrunde teil. Einen großen Erfolg errangen die Spielerinnen der wU18 Anfang 2022, sie wurden Berliner Vizemeister. Außerdem stieg die Damenmannschaft in der Halle aus der 2. Verbandsliga auf. Mit dem Berliner Pokalsieg der wU12 errang der HCBB 2022 einen weiteren sportlichen Erfolg. Ferner wurden mit Lukas und Marius zwei HCBB Spieler für das Special Hockey Team Deutschland 2023 nominiert.

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SPD-Fraktionsvorsitzende Cordula Klein mit Hakan Demir MdB und Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Neukölln (v.li.)

Auch der Start ins neue Jahr 2023 verlief für den HCBB schon mal sehr gut. Der Sportplatz war nun mit Hilfe von Spenden hockeygerecht umgebaut und fertiggestellt worden: So konnte der Punktspielbetrieb auf dem Sportplatz der Fritz-Karsen-Schule starten.  Auch 2023 blickte der Verein auf sportliche Erfolge: Das Team der weiblichen U 12 nahm auch diesmal an der Endrunde in der Halle teil.  Erfolgreich war erneut die Damenmannschaft. Sie schaftten ungeschlagen in der Halle den Aufstieg aus der 1. Verbandsliga in  die Oberliga –  die höchste Berliner Liga. Aktuell stehen sie Punktgleich mit dem Tabellenplatz 1 auf Platz 2 und sichern sich eine Aufstiegschance in die Regionalliga. Ebenso auf dem Feld gelang den Damen der Aufstieg in die 1. Verbandsliga, mittlerweile spielt der Großteil der HCBB-Teams im Ligabetrieb. Gold gab es zudem bei den Special Olympics World Games in Berlin für Lucas mit dem Team Deutschland 2. Marius wiederum erzielte mit Team Deutschland einen 4. Platz. Mit 20 Trainern und  Betreuern sowie 530 Mitgliedern und dem Kinderschutzsiegel  ist der HCBB fit für die Zukunft. Entsprechend ausgelassen wurde das 5jährige Jubiläum zum Neujahrsempfang mit Show, Tanz, Buffet, Musik für die Großen und einer eineinhalbstündigen Kinderdisco gefeiert.

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