Pressemitteilungen

5 Mio. EUR in Schulsportanlagen der Hans-Fallada-Schule investiert

5 Mio. EUR in Schulsportanlagen der Hans-Fallada-Schule investiert 1
Schulleiterin Carola Schröder weiht die neuen Anlagen gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Schulstadträtin Karin Korte (re.) ein.

Für rund 620.000 Euro sind die Sportflächen der Hans-Fallada-Schule im Rahmen eines Schulfestes eingeweiht wurden. Damit kann nach dem Abschluss der Komplettsanierung der Sporthalle am 28. Mai vergangenen Jahres ein weiterer Haken gesetzt werden. Damit sind mehr als 5 Mio. Euro in die Sanierung der Sportanlagen investiert worden. So war die Freude groß bei den Schülerinnen und Schülern sowie ihrer Schulleiterin Carola Schröder. Sie hat zusammen mit Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel  und der Stadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport Karin Korte feierlich das Band durchtrennt. An dem feierlichen Akt nahm auch unser Fraktionär Wolfgang Hecht teil.

Die Sportflächen der Hans-Fallada-Schule (auf einem Gebiet von ca. 3030 m²) wurden im Rahmen einer Investitionsmaßnahme des Bezirks im Umfang von 620.000 Euro umfänglich saniert. Die neu geordneten Spielbereiche bieten genug Platz für verschiedene Sportarten. Den Schüler*innen stehen jetzt drei unterschiedlich große Spielfelder zur Verfügung Sie sind durch verschiedene Markierungen definiert. So gibt es ein Großspielfeld mit den Maßen 18m x 33m welches mit zwei Bestandsfußballtoren und neuen Ballfangzäunen ausgestattet ist. Eine Rasenfläche trennt das Großspielfeld von zwei Kleinspielfeldern. Der ehemalige Bolzplatz, ein Kleinspielfeld von 11m x16m, wird als „Fußballarena“ neu definiert. Auch hier umschließt ein Ballfangzaun die neue Arena. Das andere Spielfeld ist ein Multifunktionsspielfeld mit zwei Basketballkörben an den Stirnseiten. Die Multifunktionsfläche hat unterschiedliche Markierungen auf dem Boden und bietet die Möglichkeit, verschiedene Sportarten wie Federball oder Volleyball auszuführen. Im Süden des Schulhofes befinden sich zudem noch drei 75m Laufbahnen sowie eine Weitsprunganlage mit zwei Laufbahnen (45m). Zwischen der Weitsprunganlage und dem bestehenden Spielplatz gibt es durch eine Geländemodellierung eine räumliche aber durchquerbare Trennung. Durch die Verkleinerung des Kunststoffbelags erhöhte sich der Grünanteil auf dem gesamten Schulhof. „Jeder Cent, der in unsere Schulen und in moderne Sportanlagen für die Schülerschaft fließt, ist gut investiertes Geld. Die Bewegung an der frischen Luft ist gut für eine gesunde Entwicklung der Grundschüler, viel Spaß bei der Nutzung“, wünscht ihnen unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein. 

Die Hans-Fallada-Schule umfasst eine Grundschule mit rund 430 Schulplätzen sowie ein sonderpädagogisches Förderzentrum, das etwa 70 Schüler*innen der Klassenstufe 3 bis 10 besuchen.

Riesenerfolg: Hunderte feierten beim Sommerfest der SPD- Fraktion unser Neukölln

Riesenerfolg: Hunderte feierten beim Sommerfest der SPD- Fraktion unser Neukölln 2
SPD-Fraktionsvorsitzende Cordula Klein begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste.

Gut essen und trinken, schöne Gespräche führen, engagierte Menschen aus dem Bezirk und SPD kennenlernen und mit Bezirksverordneten ins Gespräch kommen – zum diesjährigen Sommerfest der SPD- Fraktion Neukölln begrüßte die Fraktionsvorsitzende Cordula Klein rund 270 Gäste im Casino am Buschkrug und dankte den Kleingärtnern am Buchkrug und der Casinobetreiberin und ihrem Team für die Gastfreundschaft. Unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein begrüßte engagierte Bürger und Funktionäre aus allen möglichen gesellschaftlichen Bereichen, die mit ihrem Engagement nachhaltig und positiv den Bezirk prägen und sich sich auf dem Sommerfest ein Stelldichein gaben.

Riesenerfolg: Hunderte feierten beim Sommerfest der SPD- Fraktion unser Neukölln 3
Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey mit Schönefelds Bürgermeister Christian Hentschel (li.) und Udo Haase

Ob Sportfunktionär*in, Verbandsvorstand oder -vorständin, Kleingärtner* in, Armutsbeauftragter, Landwirt, Unternehmer*in, Circusdirektor oder Schulleiter*in, freudig begrüßen konnte Klein die ganze Vielfalt der Neuköllner Gesellschaft. Unter den Gästen: Alt-Bürgermeister und ehemaliges CDU Mitglied Prof. Bodo Manegold, Udo Haase, Alt- Bürgermeister von Schönefeld und sein Nachfolger im Amt, Christian Hentschel. Ebenso begrüßen konnte Klein Samira Tanana vom Fraktionsvorstand der Grünen Neukölln und viele weitere Gäste.
Gekommen waren ebenso unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel, SPD Mitglieder aus der SPD- Fraktion des Abgeordentenhaus von Berlin, unser Bundestagsabgeordneter Hakan Demir sowie unsere Senatorin für Bildung, Jugend und Familie Astrid-Sabine Busse. Mit Spannung von vielen erwartet: Unsere Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey.

Unser Bürgermeister dankte den Anwesenden für ihr Vertrauen in die Tatkraft der Neuköllner SPD – sechs Direktmandate konnten bei der zurückliegenden Wahl geholt werden. Ein Schwerpunkt seiner Rede lag auf der Bildungspolitik, die, so Hikel, seit 2001 im Zentrum der Neuköllner SPD steht. Hier geht es um „gleichberechtigte Teilhabe, Chancengleichheit und Integration. Wir wollen, dass Neuköllner Schülerinnen und Schüler ihre Potentiale voll ausschöpfen können, um später ihre Stärken produktiv in die Gesellschaft einbringen zu können“, so Hikel. Er wies auf die Leuchttürme im Schulbereich, Campus Rütli und Campus Efeuweg hin und hob hervor, dass täglich in Neukölns Schulen 116.000 EUR fließen. Er jedenfalls freue sich, wenn voraussichtlich kommendes Jahr die neue Clay-Schule in Rudow und das neue Leonardo-Gymnasium fertiggestellt sind. Mit Blick auf Udo Haase und Christian Hentschel hob Hikel hervor, dass der Öffentliche Personen- und Nahverkehr durch Taktverdichtungen von bestehenden Linien, Unterstützung von Car-Sharing-Diensten auch außerhalb des S-Bahn-Rings vorangebracht werden muss. Es gehe um einen nachhaltige Mobilitätswandel. Dazu gehöre, und das habe höchste Priorität, insbesondere auch die Verlängerung der U7 zum Flughafen BER und in die Wohnquartiere ins Umland. Er wünsche sich, dass „hier mehr Dampf rein kommt“, so Hikel. Er jdenfalls bleibe hartnäckig.

Bauen, Bildung, beste Wirtschaft und ein bürgernahe moderne Verwaltung, ein sicheres Berlin und bezahlbare Wohnungen seien die großen Themen der Regierenden, wobei Wohnen Chefinnensache sei, betonte Franziska Giffey in ihrer Rede. Ziel sei es, 100.000 Wohnungen in der Legislatur zu bauen, wobei 50 % davon im mittleren Preissegment liegen. Damit sich Menschen morgen keine Sorgen um bezahlbaren Wohnraum machen müssen, gelte es, nicht konfrontativ vorzugehen, sondern gewissenhaft. Dafür habe Giffey das Bündnis für Wohnungsneubau ins Leben gerufen. Derzeit arbeite man ebenso daran, die Berliner Wirtschaft nach Corona weiter voranzubringen, derzeit habe sie wieder den Stand von 2019 erreicht, es gehe langsam nach vorne. Neben der Bewältigung der Coronapandemie und den Folgen stehen auch die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine im Fokus. Von den 280.000 Flüchtlingen aus der Ukraine seien 68.000 in Berlin geblieben, davon 4000 Kinder, die mit Kita und Schulplätzen versorgt werden. In diesem Zusammenhang dankte unsere Regierende allen Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement. Mit Blick auf den Armutsbeauftragten der Diakonie Thomas de Vachroi griff Giffey auch das Thema Obdachlosigkeit auf. Als Berliner Landesregierung arbeite man daran, bis 2030 Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit zu überwinden. Dafür leiste die Tee- und Wärmestube Neukölln einen wichtigen Beitrag. Zu guter Letzt dankte sie allen Anwesenden für ihren Einsatz und eröffnete das Büffet. Bei herrlichsten Sommertemperaturen nutzten viele Besucher in gemütlicher Runde die Zeit zum Austausch mit der Politik, knüpften Kontakte und feierten ausgiebig unser Neukölln bis in die späten Abendstunden.

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Herrliches Sommerfest in Rudows „Zwicke“

Herrliches Sommerfest in Rudows „Zwicke“ 31
Unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Peter Scharmberg freut sich über das gelungene Fest für den guten Zweck.

Kinder üben sich mit Fahrradfahren oder fahren mit dem kleinen Polizeiauto auf der Wiese auf dem Parcours der Jugendverkehrsschule Rudow, toben ausgelassen in der Hüpfburg, schlagen Nägel in ein Brett oder drehen das Glücksrad – unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Peter Scharmberg aus Rudow besuchte am 11. Juni das Sommerfest des Kinderclubhaus Zwicke am Zwickauer Damm. Gegründet wurde es vor 75 Jahren als Jugendfreizeitzentrum Rudow“ auf Initiative der Jugendlichen der Siedlung am Zwickauer Damm. Sie träumten von einem Jugend- und Freizeitheim und
trugen diesen Traum in die Öffentlichkeit. So gelang es ihnen mit Hilfe des Magistrats (SPD-
Oberbürgermeisterin Louise Schröder) und dem Siedler Alfred Heyer, ihren Traum zu erfüllen
„Wir wurden alle eingespannt, klopften Steine, die aus den Trümmern der Stadt angekarrt
wurden, holten bei Nacht und Nebel Kalk aus dem damaligen Kalkwerk Rüdersdorf und
buddelten eine Birke irgendwo im Umland aus dem Märkischen Sand, die wir hier einpflanzten.
So konnte am 16. August 1947 der Grundstein gelegt werdeng, erzählt Gertrud Moll. Auch
sie ist heute anwesend und unterhält sich ausgiebig mit Scharmberg.

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Viele Siedler in Rudow kamen einst aus den engen und dunklen Mietskasernen Neuköllns und
hatten in Rudow die Chance, sich aus der Not heraus ein neues Leben aufzubauen. Geprägt
von Werten wie Solidarität und gegenseitiger Hilfsbereitschaft, Toleranz, Verlässlichkeit und
Vertrauen, schafften es die Siedler trotz widrigster Umstände, sich ein Heim für ihre Familien zu
sichern. So entstanden in der Folge auch Gemeinschaftseinrichtungen wie die „Zwicke“ oder
das Vereinsheim der Siedler am Waldrand, für das 1950 der Grundstein gelegt wurde. Wie so
vieles hatten die Nazis die Siedleridee, die in der sozialdemokratisch geprägten Weimarer
Republik ihren Ursprung hatte, adaptiert und ihren rassistischen Stempel aufgedrückt. Doch die
Siedleridee, einkommensschwachen Familien und Personen die Möglichkeit zu bieten, sich durch
eigene Arbeit ein Häuschen mit Garten zu bauen, der als Selbstversorgung diente, geht auf die
Gründung der Heimstätten AG Groß-Berlin (HEIMAG) am 14. Mai 1919 zurück (heute
Gewobag).

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„Auch heute noch weht in der Zwicke der positive demokratische Geist der Arbeiterbewegung
und ihrer Werten. Das Essen, leckere Salate und Süßes, wurde von der Gemeinschaft
mitgebracht und konnte gegen kleines Geld gekauft werden, das wiederum den Kindern und
Jugendlichen in der Zwicke zu Gute kommt. Zusammengekommen sind hier heute Familien aus
den unterschiedlichsten Herkunftsländern, um gemeinsam und in Frieden ein Fest der Freude bei sonnigem Wetter zu feiern, und das ist ihnen mit Hilfe des Zwicke Team um Tanja Schleef-
Ruppert auf das Beste gelungen“, freut sich Scharmberg.

Tag der offenen Tore bei der Freiwilligen Feuerwehr Rudow

Tag der offenen Tore bei der Freiwilligen Feuerwehr Rudow 34
Zu Besuch bei de Freiwilligen Feuerwehr Rudow: SPD-Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, stellv. Vorsitzende Peter Scharmberg, Bezirksstadträtin Karin Korte, Hakan Demir MdB (v.li.), Gabriela Gebhardt, Andreas Domann und Gudrun Nägeler (v.re.)

Das Interesse an der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Rudow (FF Rudow) ist ungebrochen. Hunderte Menschen kamen zum Tag der offenen Tore, um Einblick in die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzgruppe zu bekommen. Ehrungen und Beförderungen wurden abgehalten und die Besucher hatten Gelegenheit, einen Blick in ein Rettungsfahrzeug zu werfen und neueste Feuerwehrtechnik der Berliner Feuerwehr zu bestaunen. Ferner konnten sie sehen, wie ein Brand professionell gelöscht wird. Von uns mit dabei: die Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, Bezirksbürgermeister Martin Hikel, unsere Stadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport, Karin Korte, der Bundestagsabgeordnete Hakan Demir, die Bezirksverordneten Gabriela Gebhardt und Peter Scharmberg sowie der Bürgerdeputierte und Mitglied des Fördervereins der FF Rudow, Andreas Domann. Sie suchten und fanden das Gespräch mit den Feuerwehrleuten und wurden ganz herzlich von der Vorsitzenden des Fördervereins der FF Rudow Gudrun Nägeler begrüßt. „Sehr gerne bin ich zum “Tag der offenen Tore“ zur FF Rudow gekommen. Dankbar bin ich für die klaren Worte, welche Sorgen die Feuerwehrleute in Rudow haben. Sie brauchen in Rudow dringend bezahlbaren Wohnraum, um weiterhin mit viel Herz und Leidenschaft im Notfall in Rudow zur Stelle zu sein. Wir werden auf jeden Fall schauen, was wir machen können“, so Cordula Klein.       

Herausragendes Merkmal aller Feuerwehren ist, dass sie jederzeit jedem Hilfe gewähren, unabhängig von sozialem Stand, von Herkunft oder politischer, religiöser oder sexueller Orientierung. Die FF Rudow bekennt sich zu einem bunten Berlin und besteht aus einer Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr, der Ehrenabteilung sowie den Freunden und Förderern des Fördervereins, die sie bestens unterstützen. So auch am Tag der offenen Tore, den sie mitgestalteten und sich unter anderem um das Wohl der Gäste mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gegen Spenden kümmerten. Die FF Rudow besteht seit 117 Jahren und deckt hauptsächlich den Ortsteil Rudow ab – bei Großbränden, zum Katastrophenschutz und darüber hinaus. Es werden im Monat 120 Einsätze gefahren, davon 60 Rettungseinsätze. Dieser enorme ehrenamtliche Einsatz wird gegenwärtig von 34 Männer und Frauen im Alter von 18-60 Jahren aktiv geleistet. Hinzu kommen 22 Mitglieder im Alter von 12-18 in der Rudower Jugendfeuerwehr. Inklusion wird hierbei großgeschrieben, sodass sich auch Jugendliche mit Behinderungen beteiligen können. Sie wurde 1981 gegründet, um den Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Rudow sicher zu stellen. Auch heute bildet die Nachwuchsarbeit in der Jugendfeuerwehr einen Grundpfeiler der FF Rudow. Dazu hat sicher auch der Tag der offenen Tore beigetragen, an dem viele Jugendliche und Familien mit ihren Kinder teilnahmen und damit die Arbeit der FF Rudow würdigten. 

Immer nah an den Menschen – Wahlkreisbüro von Nina Lerch eröffnet

Immer nah an den Menschen – Wahlkreisbüro von Nina Lerch eröffnet 38

Die Berliner SPD stellt mit 36 Abgeordneten die größte Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Eine dieser Abgeordneten ist unsere direkt ins Abgeordnetenhaus gewählte Nina Lerch. Sie hat es in kürzester Zeit vermocht, in der Christoph-Ruden-Straße in Buckow ihr Wahlkreisbüro zu eröffnen, um von Beginn an nah an den Bürgern zu sein.

Immer nah an den Menschen – Wahlkreisbüro von Nina Lerch eröffnet 39

Viele unserer SPD Bezirksverordneten gaben ihr zur Eröffnung ihres Büros am 3. Juni mit einem Besuch die Ehre und wünschten ihr viel Erfolg. Dies als Zeichen einer traditionell sehr guten politischen Zusammenarbeit zwischen der Bezirks- und der Landesebene der Berliner SPD. Unter den Besuchern weilten unter anderem die die Neuköllner SPD-Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel, unsere Stadträtin für Jugend und Gesundheit Mirjam Blumenthal, Sportstaatssekretärin Dr. Böcker-Giannini, der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Lars Oeverdieck (SPD), der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Neukölln, Dr. Christian Nottmeier,
Neuköllns Alt-Bürgermeister Prof. Bodo Manegold, unser Bundestagsabgeordneter Hakan Demir, unsere Bezirksverordneten Thomas Blesing, Jürgen Koglin und Wolfgang Hecht sowie unsere Genossinnen Derya Çağlar und Tamara Lüdke aus dem Berliner Abgeordnetenhaus.

Das großzügige Wahlkreisbüro in der Christoph-Rudow-Straße in Buckows Hans-MartinHelbich-Siedlung liegt eingebettet zwischen dem neu entstehenden Leonardo-Da-Vinci – Gymnasium und dem ebenfalls im Entstehen begriffenen neuen Quartier Buckower Felder. Nur wenige Hundert Meter vom Bürgerbüro entfernt liegen in östlicher Richtung die Buckower Höfe, wo derzeit 176 neue Wohnungen gebaut werden, und in nördlicher Richtung erstreckt sich der Buckower Dorfkern mit der historischen Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert. Ein nahezu idealer Standort.

Wer das Wahlkreisbüro von Nina Lerch betritt und um sich blickt, weiß gleich, wie es hier langgeht. Links an der Wand hängt ein Plakat mit einem Foto von Regine Hildebrandt mit den Lettern: „Erzählt mir nich, dasset nich jeht“. Mit diesem Leitspruch hat und will Nina Lerch weiter Politik für die Bürger machen und hat gleich eines der Probleme in ihrem Wahlkreis und in Neukölln angepackt. Während der Haushaltsverhandlungen hat sie sich dafür eingesetzt, dass mit 4 Mio. Euro die BSR zukünftig den Gesamtauftrag zur Abholung von illegalem Sperrmüll hat, mit 2. Mio. Euro noch mehr Parkanlagen in Berlin durch die BSR gereinigt werden, mit 3 Mio. Euro Parks saniert werden, um den Erholungseffekt zu steigern und für noch mehr Menschen und Tiere Naturräume bieten. Und zu guter Letzt werden „mit 3 Mio. Euro unsere Stadtplätze verschönert werden, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern!“, so Lerch. Ein sehr guter Start. Dazu gehört auch, dass bereits zur Eröffnung des Büros die anwesenden Bezirksverordneten Anliegen von Bürger*innen klären konnten. „Die SPD Fraktion der BVV Neukölln freut sich, mit einer starken Frau wie Nina Lerch gemeinsam Politik für die Bürger in Berlin und unserem Neukölln zu machen – für eine kinderfreundliche, sichere und saubere Stadt mit kostenfreier Bildung und bezahlbaren Wohnungen“, betont Cordula Klein.


Wahlkreisbüro Nina Lerch

Christoph-Ruden-Straße 5, 12349 Berlin
Tel.: 030/ 930 21 412
post@nina-lerch.de


Öffnungszeiten
Montag 10-15 Uhr, Dienstag 13-18 Uhr, Mittwoch 10-15 Uhr, Donnerstag 10-15 Uhr
Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind nach Absprache möglich. An schulfreien
Tagen bleibt das Büro geschlossen!

Tolles Pfingstkonzert in der Alten Dorfschule Rudow

Tolles Pfingstkonzert in der Alten Dorfschule Rudow 50
Gute Musik bei bestem Wetter: Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Scharmberg und Rainer Knörr (v.re.)

Das traditionelle Pfingstkonzert im Hof der Alten Dorfschule ist einer der Höhepunkte im Leben der Kulturinstitution in Rudow. In diesem Jahr gab es am Pfingstsonntag, dem 5. Juni viel Rock´n Roll mit den Blue Comets. Sie begeisterten die rund 200 Besucher*innen mit Songs von Elvis, Paul Anka, Chuck Berry, Dion und vielen weiteren Stars aus der Blütezeit des Rock`n Roll.

Möglich sind solche groß angelegten Konzerte durch die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen des Vereins Alte Dorfschule Rudow und die Kooperation mit dem Kulturamt Neukölln. Teil eines Konzepts, das vor 21 Jahren in der Amtszeit unseres damaligen Stadtrats für Bildung- und Kulturwesen Wolfgang Schimmang (31.7.1945 – 4.6.2014) gegen den Widerstand der CDU entstanden ist. Die Alte Dorfschule als dezentrale Kultureinrichtung ist nur eines der vielen auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Projekte, für die Schimmang zeichnet. Dazu gehört auch der Umzug des Museum Neukölln auf den Gutshof Britz. Das Museum Neukölln ist eines der profiliertesten regionalgeschichtlichen Museen Berlins und wurde bereits in der Amtszeit von Wolfgang Schimmang 1987 mit dem Museumspreis des Europarates ausgezeichnet. Einer, der sich an die Gründungszeit der Alten Dorfschule Rudow mit Wolfgang Schimmang gerne und gut erinnert und ihn vermisst, ist unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Peter Scharmberg. Auch er ist heute mit vielen Genossinnen und Genossen aus der Abteilung Rudow sowie mit unserem Bezirksbürgermeister Martin Hikel vor Ort.

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Uwe Heiland und Eva-Marie Schoenthal

Während Hikel ganz herzlich die Konzertbesucher begrüßte, kümmerte sich Scharmberg zusammen mit den Mitgliedern der SPD Abteilung Rudow um das leibliche Wohl der Besucher mit köstlicher Thüringer Bratwurst vom Grill. Natürlich gab es auch ausreichend Zeit für Scharmberg und Hikel, mit den Bürger*innen vor Ort ins Gespräch zu kommen, etwa mit dem neuen Vorsitzenden der Alten Dorfschule Rudow, Klaus Pankau. Allzu gerne hätten Scharmberg und Hikel Schimmang in ihrer Mitte gehabt. „Die Alte Dorfschule Rudow als Kultureinrichtung in einer Zeit der Sparzwänge ins Leben zu rufen, war ein Meisterstück und passte zu Wolfgang Schimmang. Was seine Projekte auszeichnete, war stets eine lückenlose und gewissenhafte Vorbereitung, die es, wie auch im Fall der Gründung der Alten Dorfschule Rudow als Kulturinstitution, dem politischen Mitbewerbern extrem schwer machte, sie schlechtzureden und zu verhindern“, sagt Scharmberg. „Dabei war und ist Schimmangs Rezept einfach. Er hörte den Menschen vor Ort zu, nahm ihre Bedürfnisse ernst und wahr und setzte sich, wenn er von der Nachhaltigkeit einer Sache zum Wohle der Bürger überzeugt war, mit aller Kraft für sie ein. Schimmang hat viele Kämpfe gewonnen, nur einen hat er leider am vor genau acht Jahren verloren, den Kampf gegen seine heimtückische Krankheit. Wir werden das Andenken um seine Verdienste für unseren Bezirk bewahren.“       

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Glückwunsch: 25 Jahre  Sportbadpokal der SG Neukölln

Glückwunsch: 25 Jahre  Sportbadpokal der SG Neukölln 56
Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Scharmberg überreicht die Medaillen

Zum 25. Jubiläum des Internationalen Sportbadpokal der Schwimmgemeinschaft Neukölln (SG Neukölln) kamen insgesamt 24 Vereine aus vier europäischen Ländern in das Bad am Kleiberweg 3. Mit Kauna sporto mokyla Startas aus Litauen, KS Delfin Gdynia aus Polen und Rivne Sports Schools aus der Ukraine waren auch Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem europäischen Ausland vertreten. Zudem kamen Vereine aus Niedersachen, Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Nordrheinwestfalen und Berlin nach Britz, um das Jubiläum sportlich mitzufeiern. Bei sonnigem Wetter und einer fantastischen Atmosphäre überreichten Bezirksbürgermeister Martin Hikel, unsere SPD Fraktionsvorsitzende Cordula Klein sowie unsere Bezirksverordneten Svenja-Michell Felgentreu, Peter Scharmberg, Max Neudert und Marko Preuß am 4. Juni Medaillen an die jungen Schwimmer auf dem Siegerpodest. Sportstadträtin Korte musste leider erkrankungsbedingt kurzfristig ihre Teilnahme absagen. Auch der Neuköllner Bezirksverordnetenvorsteher Lars Oeverdieck und Dr. Nicola Böcker-Giannini, Staatssekretärin für Sport, gratulierten vor Ort zum Jubiläum.

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Auch SPD-Fraktionsvorsitzende Cordula Klein war bei der Siegerehrung zugegen.

Die internationale Schwimmveranstaltung geht auf die Initiative des langjährigen Schwimmwarts Dietrich Bolz zurück. Der Internationale Sportbadpokal setzt als Veranstaltung das um, was sich Bolz immer wünschte: Er träumte von einer Schwimmveranstaltung für junge Sportler, bei der man sich im Schwimmwettkampf bewährt und die darüber hinaus Gelegenheit bietet, sich gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen. Bolz ist im Jahre 2003 mit nur 50 Jahren viel zu früh verstorben. Ihm zu Ehren erhielt diese Veranstaltung den Zusatz „Dietrich-Bolz-Gedächtnis-Schwimmen“. Für die punktbeste Leistung über 100 Meter Brust wird nun alljährlich der „Dietrich-Bolz-Pokal“ verliehen, da Bolz als Laie aus Spaß im Jahr 2001 über diese Strecke seinen einzigen Schwimmwettkampf bestritten hatte. Im Vordergrund des Sportbadpokal stand auch zum 25jährigen Jubiläum die Begegnung der Schwimmer*innen, die auf dem Gelände Zelte aufgebaut und bei einer sehr guten Versorgung mit Speis und Trank an zwei Tagen viel Gelegenheit zu Gesprächen und viel Spaß hatten. Davon konnten sich Cordula Klein und Svenja-Michell Felgentreu bei einem Rundgang über das Schwimmbadgelände am Kleiberweg mit dem Präsidenten der SG Neukölln, Michael Steinke, überzeugen. „Für uns ist es immer wieder eine  große Freude, Medaillen überreichen zu können und das „Ameisengewimmel“ zu erleben. Danke an alle, die zum Erfolg dieser großartigen Veranstaltung beigetragen haben“, hebt unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein hervor. 

Den sportlichen Wettkampf entschieden die Schwimmerinnen und Schwimmer aus Litauen vom KSM Startas Kaunas für sich mit 1.053 Punkten. Den zweiten Platz belegte die SG Steglitz Berlin mit 406 Punkten und Platz drei ging an KSV Neptun Berlin mit 392 Punkten. Den Dietrich-Bolz-Gedächtnis-Pokal mit der punktbesten Leistung über 100m Brust hat Emil Thore Schildhauer (Jahrgang 2005) von der SG Steglitz Berlin mit  622 Punkten für sich entschieden. Er ging nach 1:08,99 Minuten ins Ziel.

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Glückwunsch: 25 Jahre  Sportbadpokal der SG Neukölln 61

In Neukölln lauft die Wärmewende

In Neukölln lauft die Wärmewende 62
Gute Wünsche für die Neuköllner Wärmewende befestigten am Richtbaum FHW-Vorstand Stefan Preidt, Polier Olaf Friedrich von Matthäi, die FHW-Aufsichtsratsvorsitzende Tanja Wielgoß, Ralf Großhauser, Geschäftsführer von Zeppelin Power Systems und Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel (v.li.).

Noch sieht der hohe große Raum des neuen Gebäudes am Fernheizkraftwerk Neukölln leer aus. Wie er später auf den Betrachter wirkt, wenn alles fertig ist und er mit modernster Motorentechnik von Zeppelin Power Systems angereichert ist, darauf weist eine Tafel an der Wand hin, auf die unser Fraktionär Wolfgang Hecht voller Interesse blickt. Das Fernheizwerk Neukölln (FHW) und der Generalunternehmer Zeppelin Power Systems errichten derzeit am Weigandufer 49 mit dem Bauunternehmen Matthäi eine hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage mit einer Leistung von 10 Megawatt elektrisch und 10 Megawatt thermisch. Im Juli wird die Erzeugungsanlage eingebaut. Ab 2023 soll sie 10.000 Haushalte mit Strom und 4.000 Haushalte mit Wärme versorgen. Für das neue Blockheizkraftwerkgebäude wurde am 19. Mai im Beisein von Bezirksbürgermeister Martin Hikel mit Wolfgang Hecht, FHW-Vorstand Stefan Preidt, der FHW Aufsichtsratsvorsitzenden Tanja Wielgoß, Ralf Großhauser als Geschäftsführer von Zeppelin Power Systems und Olaf Friedrich, Polier der Firma Matthäi Richtfest gefeiert.

In Neukölln lauft die Wärmewende 63
SPD-Fraktionär Wolfgang Hecht zeigt sich begeistert vom Projekt.

Das sehr flächeneffiziente, kompakte Blockheizkraftwerk wird über einen sehr hohen Wirkungsgrad verfügen. Der Motor, das Herzstück der Anlage, wird in Deutschland erstmals eingesetzt. Eine weitere Besonderheit: Die Kombination mit einer 1,3 Megawatt-Großwärmepumpe wird die hohe Effizienz zusätzlich steigern. So kann auch Niedertemperatur-Abwärme, die sonst verloren ginge, für die lokale Fernwärme genutzt werden. Der Brennstoffausnutzungsgrad der Anlage wird damit bis zu 98 Prozent betragen. Die flexible Anlage kann perspektivisch auch mit Wasserstoffbeimischung betrieben werden. Ihre Wasserstoff-Fähigkeit leistet einen wichtigen Beitrag zum Transformationsprozess von effizient genutzten fossilen Brennstoffen hin zu regenerativen Brennstoffen. Ihr Bau ist außerdem Startpunkt einer umfassenden Transformation, für die das FHW Neukölln 70 Millionen Euro investiert.

Bei diesem ökologisch-sozialen Umbau ersetzt das Unternehmen im laufenden Betrieb Wärme Erzeugungsanlagen durch neue, umweltfreundlichere und integriert verstärkt regenerative Energiequellen wie Biomasse und industrielle Abwärme. Ziel ist die Versorgung mit klimafreundlicher Energie mit dem Schwerpunkt auf grüner Wärme. Erstes großes Etappenziel ist der Steinkohle-Ausstieg bis 2025, also fünf Jahre früher als es für die Republik geplant hat, darauf wies Tanja Wielgoß nicht ohne Stolz hin. Bis 2025 sollen 75 Prozent der erzeugten Wärme aus hocheffizienten KWK-Anlagen und erneuerbaren Energien stammen. Bezirksbürgermeister Hikel würdigte die Investition in die Wärmewende und zeigte sich begeistert davon, dass hiermit eine Energieeffizienz bis zu 98 Prozent erreicht wird. Auch dass die Anlage bereits so konzipiert ist, dass sie in Zukunft auch mit Wasserstoff laufen kann und zukunftsfähig konzipiert ist, beeindruckte Hikel sehr. Vorerst allerdings wird die hocheffiziente Anlage noch mit Erdgas betrieben. Peter Scharmberg, stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses in der Bezirksverordnetenversammlung freut sich jedenfalls über die Fortschritte in der Energieversorgung in Neukölln: „Mit der Grundsteinlegung zum Umspannwerk von Stromnetz Berlin im April 2021 am Rollberg und der Wärmewende, die das Fernheizkraftwerk mit dem kompakten Blockheizkraftwerk der Fernheizkraftwerk Neukölln AG am Weigandufer einleitet, werden nun in Neukölln rund 100 Mio. EUR investiert, um eine moderne und effiziente Stromversorgung für die Bürger in Neukölln für die Zukunft zu gewährleisten. Dafür danken wir den Unternehmen“.

Spendenaufruf: Sachspenden für Geflüchtete

Liebe Mitbürger*innen,

die Situation der aus dem Krieg geflüchteten Menschen ist nach wie vor drastisch. Deswegen möchten wir als SPD-Fraktion Neukölln das Mögliche tun, um zu helfen. Gemeinsam mit KUBUS möchten wir Sie bitten, zu spenden, um die größte Not zu lindern.

Benötigt werden Dinge des täglichen Bedarfs wie:

Hygieneprodukte:

– Körperlotion, Handcreme, Gesichtscreme

– Einwegrasierer, Rasierschaum

– Damenbinden und Tampons, Wattepads

– Aftershave, Deo

– Windeln (alle Größen) und Feuchttücher

– Cremes für Babies und Kleinkinder

– Babynahrung (Milchpulver oder Brei im Glas)

– Babyflaschen, Kindertrinkbecher und Nuckel

– Taschentücher, Einmalwaschlappen und Pflaster

Schulsachen:

– Stifte: Bleistifte, Buntstifte, Füller, Patronen, Tintenkiller, Fineliner, Textmarker

– Lineal, Anspitzer, Radiergummi

– Collegeblocks, Hausaufgabenhefte, A4 Schulhefte Linien+Kariert

– farbige Schnellhefter, Stabile Postmappe A4,

– Schulranzen, Sportbeutel, Sportschuhe

Lebensmittel:

– Tee

– Nudeln, Reis, Linsen

– Zucker, Mehl, Gewürze

– Öl, Margarine

– Tütensuppen, Dosensuppen

– andere haltbare Lebensmittel

Textilien:

– Unterwäsche (NEU) für Damen, Herren und Kinder

Die gesammelten Spenden werden von KUBUS direkt an die Bedürftigen weitergegeben. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.kubus-berlin.de

Die genaue Liste aller benötigten Dinge finden Sie hier

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Sie können Ihre Spenden hier abgeben:

KUBUS:

gemeinnützige Gesellschaft für soziale Arbeit mbH Anerkannter Träger der Freien Jugendhilfe

Teupitzer Str. 39 12059 Berlin, Tel: 030 81 03 35 145

Rathaus Neukölln:

SPD-Fraktion, Raum A460, Altbau, 4. OG, Karl-Marx-Str. 83, 12040 Berlin Tel: 030 90239 2498

Mo-Do von 14:00-18:30 Uhr oder Fr 14:00-16:00 Uhr

Ausstellungseröffnung „Kicker, Kämpfer und Legenden, Juden im Deutschen Fussball“

Ausstellungseröffnung „Kicker, Kämpfer und Legenden, Juden im Deutschen Fussball“ 66
Die informative Ausstellung trifft auf großes Interesse

Mit der Ausstellung „Kicker, Kämpfer und Legende -Juden im Deutschen Fussball“ wird ein wichtiges Kapitel deutscher Fußballgeschichte in Erinnerung gerufen: Die Gründungszeit, in der im Wesentlichen jüdische Fußballer, Trainer, Funktionäre und Journalisten den Fußball populär machten. Die Ausstellung ist am 12. Mai von unserem Bezirksbürgermeister Martin Hikel offiziell in der Dreieinigkeitskirchengemeinde in der Lipschitzallee eröffnet worden. Der Eröffnung wohnten unter anderem die Dreieinigkeitskirchengemeindepfarrerin Nora Rämer, Claudio Offenburg vom Präsidium Makkabi Deutschland, Jens Gnielka von Grün-Weiß Neukölln, Heinz-Jürgen Ostermann von der Initiative „Rudow empört sich, Gemeinsam für Respekt und Vielfalt“ und unsere Jugendstadträtin Mirjam Blumenthal bei.  Die von Rudow empört sich in Kooperation mit der Dreieinigkeitskirchengemeinde initiierte Ausstellung gehört zum Begleitprogramm eines Internationalen Fussballturniers, das ursprünglich anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs in Europa am 8. Mai 2020 stattfinden sollte, aber coronabedingt zweimal verschoben wurde. Es findet nun an Pfingsten statt. 

Eingebettet und passend zur Ausstellung gibt es am Donnerstag, den 19.5.22 um 19.00 Uhr im Zentrum Dreieinigkeit bei freiem Eintritt einen Vortrag des Göttinger Autors Bernd-M. Beyer über den Fußballpionier Walther Bensemann. Beyer hat zahlreiche Publikationen rund um den Fußball vorgelegt, darunter den biographischen Roman über Walther Bensemann mit dem Titel: „Der Mann, der den Fußball nach Deutschland brachte“.

Ausstellungseröffnung „Kicker, Kämpfer und Legenden, Juden im Deutschen Fussball“ 67

Der jüdische Mitbürger Walther Bensemann hat den Fußball in Deutschland etabliert, die Fußballzeitschrift „Der Kicker“ ins Leben gerufen und den Deutschen Fußballbund (DFB) im Januar 1900 mitgegründet. Julius Hirsch und Gottfried Fuchs waren lange Zeit das Traumsturmduo des deutschen Fußballs, und Kurt Landauer war der legendäre Präsident des FC Bayern München. 1933 wurden auch ihre Karrieren abrupt beendet. 1938 wurden alle Sportaktivitäten für Jüdinnen und Juden verboten, sie teilten das Schicksal aller europäischen Juden. Walther Bensemann (1873 Berlin-1934 Montreux) ging ins Exil und starb am 12. November in Montreux vermutlich an einem Herzleiden. Julius Hirsch (1892-1945) wurde im März 1943 von den Nationalsozialisten nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet. Das genaue Todesdatum ist unbekannt und wurde 1950 rückwirkend auf den 8. Mai 1945 datiert. Gottfried Fuchs (1989-1972) gelang über Frankreich und die Schweiz 1940 die Flucht nach Kanada. Versuche des ehemaligen Tennis Borussia Berlin Spielers und langjährigen Bundestrainer der Deutschen Nationalmannschaft Sepp Herberger, Fuchs anlässlich der Olympischen Spiele von 1972 Fuchs auf Kosten des DFB als Zeichen der Wiedergutmachung einzuladen, scheiterten am Votum des DFB Vorstands. Im 13-köpfigen Vorstand des DFB saßen mit Hans Deckert und Degenhard Wolf immerhin zwei ehemalige Mitglieder der NSDAP, und das DFB-Präsidiumsmitglied, der Frankfurter Rudolf Gramlich, später Träger der Bundesverdienstkreuzes und der Goldenen Ehrennadel des DFB, hatte unmittelbar nach Kriegsbeginn einem SS-Totenkopfverband angehört, der in Polen mordete, lesen wir in Wikipedia, das Bezug nimmt auf den Spiegel Artikel „Herbergers Held“ von M. Wulzinger.

Ausstellungseröffnung „Kicker, Kämpfer und Legenden, Juden im Deutschen Fussball“ 68

Unser Bürgermeister Hikel betonte zur Ausstellungseröffnung, dass wir im Sport keine Sonderbehandlung für bestimmte Gruppen brauchen, „aber Solidarität mit jenen, die von Hass bedroht sind“. Das von Jens Gnielka von Grün-Weiß Neukölln und Michael Binek vom TSV Rudow initiierte Internationale Fussballturnier sei ein Zeichen gegen die Vereinnahmung von Fußball durch Nationalismus. Und es sei ein Signal dafür, dass man sich dem Antisemitismus entgegenstellt, so Hikel. Claudio Offenburg gab zu bedenken, dass nach dem Ende der NS-Zeit keiner der ehemaligen Sportler Interesse an dem Schicksal ihrer jüdischen Mitspieler zeigte.

Die Ausstellung “Кicker, Kämpfer und Legende – Juden im Deutschen Fussball” ist bis Pfingstmontag, den 06. Juni 2022 wie folgt geöffnet:

Di, 9.00-16.00 Uhr; Mi, 10.00 -18.00 Uhr; Do, 9.00-14.00 Uhr; Fr, 9.00-14.00 Uhr, Sa, 15.00-18.00 Uhr, So, 15.00-18.00 Uhr. Pfingstsonntag geschlossen, Pfingstmontag ab 15.00 mit Finissage ab 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Größere Gruppen stimmen ihren Besuch mit der Buchhandlung Leporello ab, ,Tel. 030/ 665 261 53.

Das Internationale Fussballturnier mit Mannschaften aus sechs Ländern findet am 04.und 05. Juni auf den Sportstätten des Grün-Weiß Neukölln und dem TSV Rudow statt. Gespielt wird auf beiden Plätzen parallel in der Zeit von 09.00 – 14.00 Uhr. Mit dabei ist auch unsere Partnerstadt Bat-Yam aus Israel.