30 Jahre „Schnelle Socke“

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Der SPD-Vizefraktionsvorsitzende und Mitglied des Neuköllner Sportausschusses Peter Scharmberg (li.) verbrachte einen inspirierenden und sportlichen Nachmittag unter jungen Talenten

Die „Schnelle Socke“, das bedeutende Kurzstrecken-Laufevent für Schüler*innen unseres Bezirks, feierte in diesem Jahr ihr 30jähriges Jubiläum. Für uns mit dabei war unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Peter Scharmberg. Er hatte am 23.  Juni viel Freude an den Vorläufen zu den Finals in der Sportanlage in der Buschkrugallee und einem durchweg fairen Sportwettbewerb, wo gegenseitiger Respekt vor der Leistung anderer gelebt wurde. 

Seit 30 Jahren findet die „Schnelle Socke“ statt. 20 bis 35 Neuköllner Schulen beteiligen sich jährlich an diesem Event, zu dem Kinder der 2. bis 6. Klassen zugelassen sind. In diesem Jahr hat die Schnelle Socke in 27 Neuköllner Grundschulen und Grundstufen stattgefunden. Wie in nahezu allen Jahren zuvor, nahmen mehr als 10.000 Kinder aus rund 500 Klassen dezentral an den schulischen Vorrunden teil. Insgesamt kämpften rund 500 Kinder aus den 4 Jahrgängen 2014 – 2017 um die Trophäe der „Schnellen Socke“ Neukölln.

Zunächst aber sprinten die Kinder in den Schulen über 30m, fliegend durch die Lichtschranken und geben ihr Bestes. Wer gerade rennt, wird von den Mitschüler*innen und angefeuert, wobei der Name jedes Kindes gerufen wird – ein Erlebnis, nicht nur für die schnellen Kinder. Die zwei besten Jungen und Mädchen jedes Jahrgangs treffen beim Finale der Schnellen Socke Neukölln aufeinander.

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Der Spaß am Sport und der Fairnessgedanke standen an diesem Tag im Mittelpunkt

Auf dem Sportplatz an der Buschkrugallee gibt es acht Sprintgeraden, weshalb acht Kinder in den Sprintfinals dabei sein konnten. Für die Kinder war das natürlich richtig aufregend, als sie auf die schnellsten Kinder aus anderen Schulen trafen. „Dieser Sprintwettkampf der schnellsten ist fest in Neukölln verankert und viele Menschen, die heute bereits 30 oder gar 40 Jahre alt sind können sich an diesen Tag der Finals um die Schnelle Socke noch gut erinnern“, bemerkten die Schulsportwarte Marco Guhl und Jesco Veisz im Vorfeld der Finals über 50m.

Sie freuten sich insbesondere darüber, dass zum Jubiläum in diesem Jahr auch „ISTAF macht Schule“ leichtathletische Bewegungsangebote machte und Landestrainer in Leichtathletik mit einer Dreisprung-Challenge die Sprinttalente herausforderten. Dafür kam Katrin Funk-Wachner, langjährige Landestrainerin des Berliner Leichtathletikverbandes. Gefreut hatten sich Guhl und Weisz auch über den Besuch zweier herausragender Sportgrößen. Zum einen kam James Adebola, Deutscher-Jugendmeister über 60m und 200m vor drei beziehungsweise vier Jahren, sowie Lisa Marie Kwaye (Schnelle Socke Siegerin 2006 – 2009). Lisa Kwaye hat mit ihrer Teilnahme in vielen erfolgreichen Staffeln über 4x100m und über 200m im Halbfinale bei den Olympischen Spielen das erreicht, wovon viele kleine schnelle Socken aus Neukölln sicher in den letzten 30 Jahren träumten: Sie nahm an den Olympischen Spielen in Tokio 2021 und Paris 2024 teil und gewann die Bronzemedaille mit der 4×100-Meter-Staffel bei der Europameisterschaft 2018. Außerdem war sie Deutsche Meisterin über 100 Meter (2020) und mehrfache Deutsche Hallenmeisterin über 60 Meter. Ihre persönlichen Bestzeiten liegen bei 11,19 Sekunden (100 m) und 22,77 Sekunden (200m). Kwaye und Adebola gaben Autogramme, beantworteten geduldig Fragen der jungen Läufer*innen und posierten auf den Fotos der Siegerehrungen an der Seite der Kinder. Während die Sieger*innen über die 50m Finals einen Pokal erhielten, bekamen alle Teilnehmenden eine Urkunde zur Erinnerung.  

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Ein Vorbild für die jungen Läufer: Die herausragenden Leichtathleten Lisa Marie Kwaye und James Adebola (v.re.)

Von 22 teilnehmenden Schulen hatten 18 Schulen Schüler*innen in den Finalläufen. Unter den acht Pokalsieger*innen waren alle Ortsteile des Bezirks vertreten. Lauftalente gibt es also von Nordneukölln bis in den Süden.

„30 Jahre Schnelle Socke zeigen eindrucksvoll, welchen Stellenwert der Schulsport in Neukölln hat. Hier werden nicht nur Schnelligkeit und Ehrgeiz gefördert, sondern auch Fairness, Teamgeist und Respekt. Es ist schön zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder dabei sind. Solche Veranstaltungen verdienen auch künftig unsere volle Unterstützung“, betont unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Scharmberg. 

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