Kümmern sich um das Wohl der Gäste der Tee- und Wärmestube: Das Team um Bezirksstadträtin Janine Wolter, Pema, die SPD- Fraktionsvorsitzende Cordula Klein und Thomas de Vachroi (v.re.)
Trotz wechselhaftem Wetter mit sonnigen und vielen regnerischen Abschnitten, am 15. Juni 2026 rund 100 Gäste die Tee- und Wärmestube in der Weisestraße 34. Schließlich spricht es sich schnell rum, wenn es etwas besonderes Leckeres zu Essen gibt. Dafür sorgte unsere Neuköllner SPD zum widerholten Male mit Spenden. Für Sie vor Ort war unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, begleitet von unserer Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Janine Wolter, Pema, dem Armutsbeauftragten der Evangelischen Kirche Berlin- Brandenburg – oberschlesische Lausitz, Thomas de Vachroi und zwei Helferinnen mit Herz und Leidenschaft. Auf dem Speiseplan standen diesmal delikate Buletten, gefertigt vom Rixdorfer Traditionsmetzger „Blutwurstritter“, selbstgemachter frischer Kartoffelsalat mit Dill sowie als Nachspeisen frischer Obstsalat und etliche Sorten Kuchen, darunter Apfelstreusel, Bienenstich, Mandarinen-Schmand-Kuchen, Marmorkuchen und Quarkkäulchen.
Rund drei Stunden arbeitete das kleine Team, das später auch von Mona Wellnitz unterstützt wurde: 20 Kilo festkochende Kartoffeln mussten gekocht werden, und allerlei Zwiebeln, Gürkchen, Melonen, Äpfel und saftige Orangen mussten kleingeschnitten werden. Allein das Obst wog 15kg. Zur Essensausgabe um Punkt 15.00 kam mit Katja und Patrick von der Nachbarschaftshilfe Schillerkiez nochmals Verstärkung für die Essensausgabe. Schnell füllte sich der Vorraum der Einrichtung mit Gästen, danach folgte eine kurze Verschnaufpause, die allerdings nicht lange anhielt, von 15.30 bis 17.00 Uhr gab es im Flur zur Küche kaum ein Durchkommen. Es ist dem eingespielten Team zu verdanken, dass alle Gäste recht schnell ihr Menü mit warmer Bulette auf dem Tisch hatten. Einige wollten einen Nachschlag und freuten sich darüber. Kuchen zum Kaffee wurde sogar an den Tischen serviert, dafür sorgte Patrick mit allem Charme der Welt. Und während die Essensausgabe lief, wurde im Hintergrund der schmalen Küche schon fleißig abgewaschen, sauber gemacht und Geschirr weggeräumt. Darüber hinaus standen für die Gäste an diesem Sonntag zwei Sozialarbeiter und eine Sozialarbeiterin zur Verfügung. Und auch die hatten alle Hände voll zu tun, teilten Handtücher aus für jene, die duschen wollten, verteilten Post und führten etliche Gespräche, um Problemlösungen zu erarbeiten und Perspektiven zu eröffnen.
Summa summarum zeigten sich die Gäste sehr zufrieden und dankbar. Die Stimmung unter ihnen war dementsprechend sehr gut. Während die einen die schöne Zeit für Gespräche nutzten, machten es sich andere im Fernsehraum bequem und wärmten sich auf, nachdem sie aus dem Regen kamen.
„Die große Resonanz in der Tee- und Wärmestube zeigt einmal mehr, wie wichtig Orte der Begegnung und Unterstützung in unseren Kiezen sind. In der Tee- und Wärmestube des Diakoniewerk Simeon erfahren die Gäste Gemeinschaft, Wertschätzung und ein offenes Ohr. Mein herzlicher Dank gilt allen Ehrenamtlichen, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie den Mitarbeitenden vor Ort, die mit großem Engagement dazu beigetragen haben, diesen Nachmittag möglich zu machen. Solidarität zeigt sich im konkreten Handeln – und genau das haben wir heute wieder gemeinsam gelebt“, sagt unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein.
Die stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Gabriela Gebhardt und Peter Scharmberg nahmen die neuen Spielgeräte in Augenschein
Am 11. Juni war es soweit: Zwei Jahre nachdem die Oskar-Heinroth-Schule den Einzug in den neuen Ergänzungsbau feiern konnte, wurde nun die mit Spielgeräten neu ausgestattete Schulwiese eingeweiht. Schon bevor unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel am Rohrdommelweg ankam, versammelten sich rund 150 Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse auf der Wiese, um den Ehrengast gemeinsam mit Schulleiterin Katrin Reinhardt mit der Schulhymne zu begrüßen. Begleitet von einer Gitarre sangen die Kinder: „Wir sind die Schule, die Oskar-Heinroth heißt, Rohrdommelweg 1, damit es jeder weiß. Alle sind willkommen hier und darum singen wir! Di dum di da di dum di da…“. Unser Bezirksbürgermeister Hikel freute sich sehr über den Empfang, begrüßte die Kinder ganz herzlich, würdigte die Arbeit der anwesenden Mitarbeiterin und Mitarbeiter des Grünflächenamts und begrüßte zudem unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriela Gebhardt und unseren stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Peter Scharmberg. In diesem Zusammenhang erklärte den Kindern kurz und kindgerecht, was eine Bezirksverordnetenversammlung ist und wünschte ihnen viel Freude beim Spiel in den Pausen.
Die neue Spielwiese wurde sofort ausprobiert
Den Plan für die Gestaltung der Wiese mit Spielgerätschaften entwickelte der Gartenbauingenieur Markus Bode vom Grünflächenamt im Rahmen seines Bachelorstudiums. Es war sein letztes großes Projekt vor dem Abschluss seines Studiums, erzählt er. Hier auf der Schulwiese gleich rechts vor dem Haupteingang können die Kinder fortan Open-Air-Schach und Fußball spielen, toben oder auf schicken Holzliegen aus heimischer, witterungsbeständiger und nachhaltiger Douglasie gemeinsam chillen. Zudem lädt ein Balancierpfad aus langlebiger Robinie dazu ein, spielerisch ihren Gleichgewichtssinn, ihre Koordination und ihre Trittsicherheit zu entwickeln. Gleich danach folgt ein Balancier-Rundholz, das zur Förderung der Balance nach links und rechts ermuntert. Das Ganze mündet entlang des Pfades in einen Mikadohaufen, ein Kletter – und Balancierspiel. Letzteres wurde in Eigenproduktion entwickelt, so Herr Bode. Zwei Tischtennisplatten ergänzen das Spielgeräte-Ensemble. Für seine Arbeit und sein Engagement haben Herr Bode, seine Ausbildungsleiterin beim Grünflächenamt, Katharina Kasak und sein Kollege Martino Boccignone einen kräftigen Applaus mit Jubelschreien von den Kindern erhalten.
Nachdem die neue Spielfläche freigegeben wurde, gab es kein Halten mehr. Begleitet von lauten Jubelschreien gingen die Kinder ihrem Bewegungsdrang nach, eroberten ihr neues Spielfeld und testeten die neuen Spielgeräte voller Begeisterung und Freude. Während die Kinder weiter unter Aufsicht spielten, lud Schulleiterin Reinhardt unseren Bezirksbürgermeister und unsere Bezirksverordneten zum Frühstück ein – eine gute Gelegenheit, um über die Freuden, Sorgen und Nöte der Schule zu sprechen.
Das Team des Grünflächenamtes gestaltete die Fläche mit viel Liebe zum Detail
Die Oskar-Heinroth-Schule besuchen rund 700 Kinder, wobei die Nachfrage steigt, so Schulleiterin Reinhardt. Sie ist eine offene Ganztagsgrundschule mit einem musikalischen Schwerpunkt und verfügt zudem über eine eigene ergänzende Betreuung und einen Hort. Besonderer Wert wird an der Schule auch auf einen respektvollen und freundlichen Umgang miteinander und auf die Lese- und Bewegungsförderung gelegt. Neu an der Schule ist die im Januar des Jahres gegründete Musical AG, die von Joséphine Herrmann, Popmusikstudentin und Sängerin, geleitet wird. Reichlich Luft nach oben gäbe es in der „Musikalischen Grundschule“ im Bereich der Sonderpädagogik in der Personalausstattung, um den Bedürfnissen der Kinder mit Förderbedarf, respektive der Inklusion besser gerecht zu werden, erfuhren Hikel, Scharmberg und Gebhardt im Gespräch.
„Die neugestaltete Schulwiese an der Oskar-Heinroth-Schule schafft Raum für Bewegung, Begegnung und gemeinsames Lernen. Hier können die Schüler*innen ihre Pausen aktiv gestalten und ihre sozialen Fähigkeiten stärken. Mein besonderer Dank gilt dem Grünflächenamt, allen Beteiligten der Schule sowie Markus Bode, der mit großem Engagement und kreativen Ideen dieses Projekt mit seinen Kollegen vorangebracht hat.
Der Dank und die große Begeisterung der Schüler*innen zeigt, dass Bode den modernen Bedürfnissen der Schülerschaft gerecht wurde“, sagt Scharmberg. Zum Schluss dankten Hikel, Gebhardt und Scharmberg der Schulleitung für die Einladung und das offene Gespräch.
Die glücklichen Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, Bild: BA Neukölln/ Scherer-Rügert
Beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend musiziert“, der vom vom 21.-26. Mai 2026 in München und vom 27. – 31. Mai in Regensburg stattgefunden hat, wurden fünf Schülerinnen und Schüler unserer Musikschule Paul Hindemith Neukölln mit einem Preis ausgezeichnet. Der Wettbewerb zählt zu den renommiertesten Musikwettbewerben für junge Talente in Deutschland.
In der Kategorie Akkordeon-Kammermusik in der Altersgruppe IV überzeugten die 14-jährige Akkordeonspielerin Rubina Cvjetkovic aus der Musikschulklasse Gerhard Scherer-Rügert zusammen mit den Gästen Luisa Lavarello (Violine) und Henriette Köster (Violoncello) die Jury vollends und Cvjetkovic bekam den 1. Preis. In der Kategorie Holzblasinstrumente Altersgruppe III erreichten die Klarinettistin Martha Kantenwein und der Klarinettist Tayo Viohl aus der Klasse Susanne Pudig an der Musikschule Paul Hindemith, beide 12 Jahre alt, den 3. Preis.
In der Kategorie Kammermusik Streichinstrumente Altersgruppe III erspielten die beiden Schwestern Jana (12 Jahre) und Lenya Kolinsky (14 Jahre) von unserer Musikschule Paul Hindemith Neukölln den 2. Preis mit ihren Violinen. Sie werden in der Klasse von Mathias Mory unterrichtet.
Insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler unserer Neuköllner Musikschule gewannen im Regionalwettbewerb Berlin-Süd von „Jugend musiziert“ im Februar 2026 einen Preis. Im Landeswettbewerb Berlin im März 2026 wurden 22 junge Musikerinnen und Musiker unserer Musikschule ausgezeichnet. Einige Teilnehmende wurden aufgrund ihres Alters trotz Auszeichnung mit einem Preis nicht in den Landes- oder Bundeswettbewerb weitergeleitet. Grund: Nicht alle Altersgruppen sind zum Bundeswettbewerb zugelassen.
„Herzlichen Glückwunsch! Um sich beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ als Preisträger*in auszuzeichnen, bedarf es Talent, Fleiß, Beharrlichkeit und einer fundierten Ausbildung durch professionelle Dozent*innen. Das haben die jungen Preisträgerinnen und Preisträger gezeigt. Sie steckten über Monate hinweg mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte, ihrer Familie und ihren Freunden ihre Freizeit in das Projekt Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und wurden schließlich mit Preisen belohnt. Das verdient höchste Anerkennung. Diese gebührt auch jenen, die ihr Ziel diesmal verpasst haben“, gratuliert unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein.
Die Musikschule Paul Hindemith Neukölln ist die drittälteste Musikschule moderner Art in Deutschland. Gegründet wurde sie im Jahr 1927, als Geburtshelfer trat maßgeblich unsere bedeutender Schulstadtrat Kurt Löwenstein (1885-1939) auf. Löwenstein war auch die treibende Kraft der weltlichen Schulen, die einem kritisch-freidenkerischem Denken entsprachen. So gab es im Arbeiterbezirk Neukölln elf weltliche Schulen, so etwa die Rütli-Schule als Lebensgemeinschaftsschule. Zu den Lehrkräften an der Musikschule zählte 1930 auch der berühmte Komponist Paul Hindemith (1895-1963), weswegen die Schule seinen Namen seit ihrem 75jährigen Bestehen (2002) trägt. Zu den Besonderheiten der Schule gehören Spezialausbildungen als Vorbereitung auf ein Musikstudium im Bereich Klassik und Jazz und als einzige öffentliche Musikschule der Bundesrepublik mit einer umfassenden Hochschulvorbereitung im Bereich Musical.
Freuten sich mit Neukölln über den Aufstieg des SV Tasmania: Bezirksbürgermeister Martin Hikel (mi.) mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein, Sportstadträtin a.D. Karin Korte (2. u.1. v. re.) und SPD-Fraktionärin Franziska Jahke (li.)
Mit einem 5:0-Auswärtssieg am 30. Mai gegen den Tabellensiebten Eintracht Mahlsdorf beendete der Neuköllner Traditionsfußballclub SV Tasmania Berlin die Saison in der NOFV-Oberliga Nord und festigte damit seine Führung in der Liga. Mit sechs Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten SV Lichtenberg 47 wurde die Saison souverän beendet und der erneute Aufstieg in die Regionalliga Nordost gesichert.
Im Anschluss an das letzte Spiel der Saison und die Meisterfeier in Mahlsdorf empfing unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel am Samstag das erfolgreiche Team im Rathaus Neukölln. Hier trugen sich Almir Numic (1. Vorsitzender) und Hussein Ahmad (2. Vorsitzender) im Vorzimmer des Bezirksbürgermeisters in das Goldene Buch ein. Auf dem Rathausbalkon präsentierten die Spieler anschließend traditionell den Meisterpokal und feierten mit ihren zahlreichen Fans, bevor es mit dem Mannschaftsbus, einem offenen Doppeldecker, weiter zur Abschlussfeier in das heimische Werner-Seelenbinder-Stadion ging.
Den Empfang im Rathaus begleiteten auch unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, die Bezirksverordnete Franziska Jahke und unsere ehemalige Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Karin Korte.
Mit 82:32 Toren und einer Tordifferenz von 50 Toren bewies der SV Tasmania Berlin, dass er die stärkste Offensive und Defensive der Liga hatte. Im Vergleich: Der Tabellenzweite kam zum Saisonende auf eine Tordifferenz von 32 Toren. Mit dem deutlichen Sieg zum Abschluss krönte sich der SV Tasmania zudem als würdiger Meister der NOFV-Oberliga Nord 2025/26 – anders als vor fünf Jahren über eine komplette Spielzeit, denn die „Corona-Saison 2020/21“ wurde seinerzeit nach neun Spieltagen abgebrochen.
In der Heimwertung belegte man ebenso den 1. Rang (40 Punkte) wie im ersten Halbjahr (34 Punkte). Das zweitbeste Team war Tasmania mit 27 Zählern in der Auswärtswertung, und 33 Punkte in der Rückrunde reichten immer noch für Rang 3.
In das heimische Werner-Seelenbinder-Stadion des SV Tasmania wurde in den vergangenen Jahren viel investiert. Dafür hatte die SPD-geführte Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen bereits 2023 Mittel in Höhe von 2,2 Millionen Euro bereitgestellt. Insgesamt wurden rund 6 Millionen Euro investiert.
Der SC Tasmania 1900 Berlin ist als der schlechteste Bundesligacluballer Zeiten in die Fußballgeschichte eingegangen. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga nach der Saison 1965/66 spielten die „Tasmanischen Teufel“ jedoch mehrere Saisons erfolgreich in der Regionalliga Berlin und qualifizierten sich bis 1973 mehrfach für die Aufstiegsrunde zur Bundesliga.
Das Ganze hatte jedoch einen bitteren Beigeschmack: Tasmania ging das Geld aus, und der Verein musste im Juli 1973 Bankrott anmelden. Er löste sich schließlich auf. Das war die Geburtsstunde des Nachfolgevereins Tasmania Berlin, der allerdings zunächst SV Tasmania 73 hieß. Dieser spielte immerhin zehn Jahre in der Oberliga. Danach ging es jedoch wieder bergab – bis in die Bezirksliga.
1999 schien wieder Licht am Ende des Tunnels auf: Die Wohnungsbaugesellschaft Gropiusstadt trat als neuer Sponsor auf, was wiederum mit einer Namensänderung einherging. Fortan nannte sich der Verein SV Tasmania Gropiusstadt 73. Erst 2011 erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen SV Tasmania Berlin. Damit wollte man sich wieder auf die eigenen Wurzeln und den SV Tasmania 1900 besinnen, der vor 123 Jahren in Rixdorf gegründet wurde.
Die kommende Saison bestreiten die Blau-Weiß-Roten damit zum zweiten Mal nach 2021/22 (damals: 20. Platz, 17 Punkte) in der Regionalliga Nordost. Die Spielzeit beginnt am Wochenende vom 24. bis 26. Juli 2026.
„Der Aufstieg des SV Tasmania Berlin in die Regionalliga Nordost ist ein großartiger Erfolg für den Verein, seine Mitglieder, die ehrenamtlich Engagierten und die vielen Fans. Die Mannschaft hat über die gesamte Saison hinweg beeindruckende Leistungen gezeigt und sich den Meistertitel mehr als verdient. Besonders freut mich, dass die umfangreichen Investitionen in das Werner-Seelenbinder-Stadion nun dazu beitragen, dass der Verein optimale Bedingungen für die neue sportliche Herausforderung vorfindet. Tasmania ist ein wichtiger Teil der Neuköllner Sportlandschaft und ein Aushängeschild für unseren Bezirk. Für die kommende Regionalliga-Saison wünsche ich dem Team viel Erfolg und zahlreiche begeisternde Fußballmomente“, freut sich Frau Klein.
Buken für den guten Zweck: Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nilgün Hascelik, Kulturstadträtin Janine Wolter und Fraktionsvorsitzende Cordula Klein (v.li.)
Nach der Vergabe der Medaillen bei der Siegerehrung an die jungen Sportler*innen beim Sportbadpokal am Pfingstsamstag und -sonntag engagierte sich unsere Fraktion am Pfingstmontag bei der mittlerweile traditionellen „Kuchenschlacht“ in der Tee- und Wärmestube des Diakoniewerks Simeon in der Weisestraße – mit Kuchenspenden und tatkräftiger Unterstützung vor Ort.
Mit dabei waren unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, Felix sowie unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nilgün Hascelik. Sie waren Teil des Helferteams von „Armut eine Stimme geben“, einer Kampagne des Armutsbeauftragten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Thomas de Vachroi.
Sichtlich mit dem Ergebnis zufrieden: Cordula Klein
Ebenfalls erneut als Helferin vor Ort engagierte sich unsere Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport sowie Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin von Neukölln, Janine Wolter. Auch der Superintendent des Kirchenkreises Neukölln, Dr. Christian Nottmeier, unterstützte die Aktion.
Insgesamt gaben die Helfer*innen an diesem Tag mehr als 60 Torten und Kuchen an die zahlreich erschienenen Gäste aus. Bei herrlichem Sommerwetter konnten rund 100 Gäste draußen auf zahlreichen Sitzgelegenheiten in aller Ruhe ihren Kuchen genießen und miteinander ins Gespräch kommen. Bereits zu Beginn der Kuchenausgabe um 14 Uhr bildeten sich kleine Schlangen vor den Ausgabefenstern.
Die Gäste konnten aus einer großen Auswahl an Torten und Kuchen wählen, die auch liebevoll von den Mitgliedern der SPD-Fraktion Neukölln gebacken wurden: Serviert wurden unter anderem Schwarzwälder Kirschtorte, selbst gebackener Käsekuchen, Donauwelle, Bienenstich, Kirsch- und Apfelstreusel, köstliche selbstgemachte türkische Apfeltaschen, Zitronenkuchen und Mandarinenschmandkuchen. Dazu gab es reichlich Kaffee, Tee, Wasser, Fanta, Cola und vieles mehr.
Das Event wurde dank vieler fleißiger Hände ein voller Erfolg
Zum Schluss konnten diejenigen, die noch Appetit auf Kuchen hatten, ihre mitgebrachten Behälter füllen lassen und auf Wunsch kleine Snacks sowie Marzipantüten mit nach Hause nehmen. Gegen 17 Uhr war das Kuchenbüfett schließlich leer gefegt.
Neben dem Team von „Armut eine Stimme geben“ hatten auch die Sozialarbeiter*innen alle Hände voll zu tun. Sie beraten die Menschen vor Ort auf Augenhöhe, helfen beispielsweise bei der Arbeitsplatzsuche und beim Schreiben von Bewerbungen, beraten bei Schulden, vermitteln in Notübernachtungen und Wohnprojekte, richten auf Wunsch Postadressen ein und geben Post aus.
„Ohne Euch wäre all das nicht möglich. Ihr zeigt, wie viel Gemeinschaft entstehen kann, wenn Menschen an andere denken.“ Mit diesen Worten bedankte sich der Armutsbeauftragte bei allen Spender*innen und dem Helferteam vor Ort.
Auch Felix half tatkräftig mit
„Gerade an Feiertagen wird deutlich, wie wichtig Orte der Begegnung und des sozialen Miteinanders sind. Die Tee- und Wärmestube leistet wertvolle Arbeit für Menschen, die Unterstützung brauchen. Es war schön zu sehen, wie viel Wärme, Gemeinschaft und Solidarität an diesem Nachmittag spürbar waren“, bemerkt unsere Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nilgün Hascelik. Auch unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein freute sich über dieses gelungene Event: „Mein herzlicher Dank gilt allen Helfer*innen, Spender*innen und Mitarbeitenden, die diese Aktion möglich gemacht haben“.
Schon am 14. Juni 2026 geht es weiter: Dann kocht unsere Fraktion wieder gemeinsam mit unserer Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport sowie Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin, Janine Wolter, in der Tee- und Wärmestube.
Verteilten mit großer Freude die Medaillen an die Sieger*innen: Der stellv. Fraktionsvorsitzende Peter Scharmberg, Sportstadträtin Janine Wolter, Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, Marcel Hopp MdA und SG Neukölln- Geschäftsführer Jochen Hanz (v.li.)
Am Pfingstwochenende war es wieder so weit: Zum 29. Mal fand an zwei Tagen der Internationale Sportbadpokal im Sportbad Britz der Schwimmgemeinschaft Neukölln statt. In diesem Jahr nahmen am 23. und 24. Mai Schwimmerinnen und Schwimmer aus den USA, den Niederlanden und Litauen teil – insgesamt also drei internationale Gastnationen. Insgesamt absolvierten 904 Sportler*innen beeindruckende 4.175 Einzelstarts sowie 85 Staffelwettbewerbe. Neben zahlreichen Berliner Vereinen waren auch Schwimmvereine aus Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen vertreten.
Sportstadträtin Janine Wolter vergibt die Medaillen
Ohne ehrenamtliche Helfer*innen wäre ein so großes Sportereignis für Kinder und Jugendliche nicht möglich. Rund 100 Menschen engagierten sich gemeinsam mit der SG Neukölln, um den Sportbadpokal erfolgreich umzusetzen. Mit dabei waren auch unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, ihr Stellvertreter Peter Scharmberg sowie unsere Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport und Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin, Janine Wolter. Am Samstagnachmittag überreichten sie die von der SPD-Fraktion gespendeten Gold-, Silber- und Bronzemedaillen an die jungen Sportler*innen – ein mehrstündiger Siegerehrungsmarathon, der trotz großer Hitze allen sichtlich Freude bereitete. Auch Marcel Hopp MdA (SPD), half bei der Medaillenvergabe am Samstag fleißig mit. Darüber hinaus nutzten wir die Gelegenheit zum Austausch mit führenden Vertreterinnen der SG Neukölln über aktuelle und zukünftige Vorhaben. Am Sonntag übernahm unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Marko Preuß die ehrenvolle Aufgabe, Medaillen an die Sieger zu überreichen.
Der Internationale Sportbadpokal geht auf die Initiative des langjährigen Schwimmwarts Dietrich Bolz zurück. Er träumte von einer Schwimmveranstaltung für junge Sportler*innen, bei der nicht nur der Wettkampf, sondern auch Begegnung und Austausch im Mittelpunkt stehen. Bolz verstarb vor 21 Jahren im Alter von nur 50 Jahren viel zu früh. Ihm zu Ehren erhielt die Veranstaltung den Zusatz „Dietrich-Bolz-Gedächtnis-Schwimmen“.
Auch Peter Scharmberg ließ sich die Ehrung nicht nehmen
Für die punktbeste Leistung über 100 Meter Brust wird seitdem jährlich der „Dietrich-Bolz-Pokal“ verliehen. Bolz selbst war leidenschaftlicher Freizeitschwimmer und absolvierte im Jahr 2001 über 100 Meter Brust seinen einzigen offiziellen Wettkampf. Der Wettbewerb unterstreicht zudem, dass der SG Neukölln nicht nur der Leistungssport, sondern vor allem die Jugendförderung am Herzen liegt: Im Mittelpunkt des Internationalen Sportbadpokals steht seit jeher die Begegnung junger Schwimmerinnen und Schwimmer. Auch in diesem Jahr wurden wieder Zelte auf der Wiese des Schwimmbadgeländes aufgebaut, so dass genügend Zeit für Gespräche, gemeinsames Spielen und für das Knüpfen neuer Freundschaften blieb. Für ein reichhaltiges und gesundes Speisenangebot sorgten die ehrenamtlichen Helferinnen der SG Neukölln. Für die jüngeren Teilnehmerinnen wurde zusätzlich eine Hüpfburg aufgebaut. Außerdem bietet das wunderschöne grüne Gelände mit seinem Spielplatz und vielen schattigen Plätzen ideale Bedingungen – besonders an sonnigen Tagen.
In der Mannschaftswertung belegten in diesem Jahr die Wasserfreunde Spandau 04 e. V. mit 603 Punkten den ersten Platz. Den Sieg beim Gedächtnispokal über 100 Meter Brust (weiblich und männlich gemeinsam gewertet) errang Adrian Fluck vom Zehlendorfer TSV von 1888 mit einer Zeit von 1:07,83 Minuten und 589 Punkten.
„Der Internationale Sportbadpokal der SG Neukölln ist weit mehr als ein sportlicher Wettkampf. Er fördert Werte wie Teamgeist, Zusammenhalt, Respekt und Fairness. Junge Menschen aus verschiedenen Ländern kommen hier zusammen, lernen sich kennen und erleben Gemeinschaft über Sprach- und Ländergrenzen hinweg. Gerade in unserem multikulturellen Bezirk Neukölln sind solche internationalen Begegnungen von besonderer Bedeutung. Gleichzeitig zeigt die Veranstaltung eindrucksvoll, wie wichtig ehrenamtliches Engagement und starke Sportvereine für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Förderung junger Menschen sind“, sagt Scharmberg. Und unsere Fraktionsvorsitzende Klein ergänzt: „Besonders beeindruckend ist, mit wie viel Leidenschaft die vielen Ehrenamtlichen dieses große Sportfest möglich machen. Solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig Sportvereine für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und für junge Menschen in unserem Bezirk sind. Unser herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die dieses besondere Sportwochenende möglich gemacht haben.“
Die SPD-Fraktion Neukölln lädt am Donnerstag, den 28. Mai 2026 ab 16:00 Uhr zu einer Bürger:innensprechstunde in das SPD-Fraktionsbüro (Rathaus Neukölln, Raum A 460, Karl-Marx-Str. 83, 12040 Berlin) ein.
Unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein (Mitglied in den Ausschüssen für Haushalt, Verwaltung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Bildung, Schule und Kultur sowie Soziales) freut sich, bei einer Tasse Kaffee oder Tee oder einem Kaltgetränk mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
Kamen mit den Rudowern in entspannter Atmosphäre ins Gespräch: der stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Scharmberg (li.) und Senatorin Franziska Giffey
Ausgelassen und mit reichlich guter Laune feierten die Rudowerinnen und Rudower am Wochenende vom 9. auf den 10. Mai ihr von der Aktionsgemeinschaft Rudow in Kooperation mit „Hauptstadt Kultur“ veranstaltetes zweitägiges Straßenfest. Auf drei Bühnen wurde rundum abwechslungsreiche Livemusik mit tollen Stimmen geboten. Ob an der Hauptbühne Alt-Rudow Ecke Krokusstraße, am Schmiedeteich oder an der Bühne in der Krokusstraße – überall füllten sich die Bänke bis zum letzten Platz. Ob Schlagermusik mit dem „Schlagerkanzler“ Martin Martini, soulige Pop- und Diskomusik mit Victoria, Countryklänge, Irish Folk und Akustik-Cover mit William Gardener oder Rock, Soul, Schlager, Pop und Rock’n’Roll mit Mickey Cyrox – für Groß und Klein und alle Musikgeschmäcker wurde Bezauberndes auf den Bühnen geboten.
Die stellv. SPD- Fraktionsvorsitzenden Peter Scharmberg und Gabriela Gebhardt mit Christa Kaiser (v.re.)
Den Anfang machte am Samstag noch vor der offiziellen Eröffnung ein Puppentheaterspiel mit gesanglichen Einlagen für die Jüngsten. Für sie gab es etliche Highlights: Ein antikes Riesenrad und Karussellfahren nahe dem Schmiedeteich sowie Entenangeln begeisterten sie. Ebenso wie Bungee-Jumping und besonders die von der Aktionsgemeinschaft Rudow kostenfrei bereitgestellte Aktion „Rudow bewegt sich“: An zehn Stationen konnten sich die Kinder sportlich beweisen. Mit dabei war auch wieder der Hockey Club Berlin Brandenburg. Hier hatten die Kinder die Aufgabe, einen Ball zielsicher ins Tor zu bringen. Hatten die Kinder die zehn Stationen geschafft, bekamen sie von AG-Rudow-Mitglied Nicole Haufe vom Friseursalon NH eine Goldmedaille überreicht. Doch zuvor mussten sie jedoch noch einmal kräftig zudrücken: Mit Hilfe eines Handkraftgeräts wurde ihre Handkraft in Kilogramm gemessen. Von Nicole Haufe angefeuert, erzielten die Kinder erstaunliche Ergebnisse. Schließlich kam sie bei der Goldmedaillenausgabe kaum zur Ruhe – so gut wurde die Aktion „Rudow bewegt sich“ auch diesmal von den Kindern angenommen. Mit der Medaille auf der Brust flanierten sie dann voller Stolz über die Meile. Diese überzeugte in diesem Jahr auch mit mehr als 100 Ständen, wie AG-Rudow-Vorstand Christian Jüttner in seiner Rede zur Eröffnung am Samstag zur Eröffnung bemerkte. An dieser konnten Bezirksbürgermeister Martin Hikel und unsere Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betrieb sowie Berlins Bürgermeisterin, Franziska Giffey, leider nicht teilnehmen – sie waren auf unserem Landesparteitag präsent.
Giffey kam jedoch am späten Nachmittag und hatte für die zahlreichen Besucher an ihrem Stand vor ihrem Bürgerbüro in Rudow gute Nachrichten im Gepäck. Das Wasserwerk Johannisthal wird wieder ans Netz genommen. Das hat der Aufsichtsrat der Berliner Wasserbetriebe am 6. Mai 2026 beschlossen. Grund dafür: das Bevölkerungswachstum der Stadt. Für Rudow heißt das, der Grundwasserspiegel sinkt. Besonders für Anwohner im so genannten Blumenviertel, in deren Keller zuweilen Wasser- stand, sinkt. Zwecks Regulierung der Grundwasserstände wird zudem die Brunnengalerie im Glockenblumenweg saniert. Im Juni soll es dazu eine Informationsveranstaltung geben.
Auch dank des guten Wetters war die Rudower Frühlingsmeile bis zur Lasershow von „Hauptstadtlaser“, die den Abschluss am Samstag bildete, sehr gut besucht. Zu den Besucher*innen zahlten auch unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriela Gebhardt und unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Peter Scharmberg aus Rudow. „Die Rudower Frühlingsmeile hat erneut gezeigt, wie lebendig und herzlich unser Ortsteil ist. Besonders beeindruckend war erneut zu sehen, mit wie viel Engagement Vereine, Unternehmen, Ehrenamtliche und die Aktionsgemeinschaft Rudow dieses Fest möglich gemacht haben. Die Mischung aus Musik, Familienangeboten und nachbarschaftlicher Begegnung hat Menschen jeden Alters zusammengebracht. Solche Veranstaltungen stärken den Zusammenhalt und machen Rudow lebens- und liebenswert“, so Scharmberg.
Der Abwahlantrag gegen die Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke) erreichte auf der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 20. Mai 2026 mit 34 von 48 Stimmen nicht die nötige Zweidrittelmehrheit von 37 Stimmen. CDU und SPD stimmten für die Abwahl der Stadträtin Nagel. Die Fraktionen der Grünen und der Linken haben gegen die Abwahl gestimmt.
„Wegen des erheblichen öffentlichen Vertrauensverlustes und des Fehlverhaltens der Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke) ist unsere Zustimmung zum Abwahlantrag eine folgerichtige und notwendige Konsequenz. Die Ablehnung des Abwahlantrages in der BVV bedauern wir sehr. Somit bleibt das Fehlverhalten der Jugendstadträtin Nagel politisch folgenlos, und an die betroffenen Frauen und Mädchen wird ein falsches Signal gesendet“, erklärt die Vorsitzende der SPD-Fraktion Cordula Klein und fügt hinzu:
„Bis zuletzt haben wir gehofft, dass die Jugendstadträtin für die erforderliche Transparenz und Aufklärung sorgt. Sie muss jetzt politische Verantwortung übernehmen. Wir werden weiterhin die Aufarbeitung kritisch begleiten und genau hinschauen, welche Maßnahmen für die Zukunft getroffen werden, um größtmöglichen Schutz zu gewährleisten.
Die SPD-Fraktion grenzt sich inhaltlich und strategisch eindeutig von der AfD-Fraktion ab. Im Gegensatz zur AfD, die eine frauenfeindliche Politik vertritt und sich sexistischer Frauenbilder bedient, ist es der SPD ein Grundanliegen, für Frauenrechte und Gewaltschutz einzustehen. „Die Zustimmung der AfD zum Abwahlantrag erfolgte nicht aus Überzeugung, sondern aus taktischem Opportunismus“, betont Klein
Hießen die Gäste zum Wahlkampfauftakt willkommen: SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach (4.v.li.), Janine Wolter, Spitzenkandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisteriun (3.v.li.), Fraktionsvorsitzende Cordula Klein (re.) und Kreisvorsitzende Derya Caglar MdA (5.v.li.)
Rund 200 Menschen trafen sich auf Einladung der SPD Neukölln und der SPD- Fraktion am Abend des 30. April zum „Tanz in den Mai“ im „Jungen Tanzhaus Berlin“ in der Lucy-Lameck-Straße in Neukölln. Das Junge Tanzhaus Berlin (JTB) in Neukölln ist die bundesweit erste Institution, die sich voll und ganz dem Tanz für Kinder und Jugendliche widmet. Geboten wird ein vielfältiges Programm aus Kursen, professionellen Aufführungen und offenen Sessions.
Zur guten Laune der Besucher bei unserem Tanz in den Mai trugen auch das Buffet mit Snacks, die Vielfalt an Getränken, der schöne Garten und die frühsommerlichen Temperaturen bei. Herzlichst begrüßt wurden die Besucher*innen von den Kreisvorsitzenden Derya Çağlar MdA und Joachim Rahmann und unserer Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein. Grußworte gab es auch von unserem Spitzenkandidaten Steffen Krach sowie der SPD-Spitzenkandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin von Neukölln, Janine Wolter. Ebenfalls vor Ort waren der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Hakan Demir MdB, unsere Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey sowie unser Marcel Hopp MdA. Mit Anne Roever und Charlotte Mende standen darüber hinaus weitere Kandidatinnen für das Berliner Abgeordnetenhaus für Gespräche bereit. Zudem kamen etliche unserer Bezirksverordneten. Darüberhinaus waren unsere Bürgerdeputierten Jörg Stempel, Daniela von Hoerschelmann, Andreas Domann, Alexandra Julius Frölich und Julia Pankratyeva zugegen.
Ferner nahmen viele Personen der Zivilgesellschaft die Einladung wahr. So der Armutsbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Thomas de Vachroi, Neuköllns verdienter Polizist im Ruhestand, Peter Herzfeldt, die Stadtteilmütter mit Maria Macher, Gerhard Richter, Direktor des Erlebniscircus Mondeo, Wolfgang Fiedler, Vorstand der Kleingartenanlage Rudower Schweiz, sowie etliche Mitglieder migrantischer Vereine, um nur einige zu nennen.
Sie alle wurden von den Redner*innen ganz herzlich begrüßt. In der Eröffnungsrede dankte unser Kreisvorsitzender Joachim Rahmann Gera Rindermann vom „Jungen Tanzhaus Berlin“ für die Gastfreundschaft und wies darauf hin, dass sie Ansprechpartnerin für all jene ist, die „über diesen Ort und die künstlerische Arbeit hier“ mehr wissen wollen. Die Reden beim Tanz in den Mai 2026 zeichnen insgesamt ein geschlossenes Bild sozialdemokratischer Politik, das von Optimismus, sozialer Gerechtigkeit und dem Anspruch geprägt ist, Berlin und insbesondere Neukölln aktiv und bürgernah zu gestalten. Zu Beginn seiner Rede betonte unser Kreisvorsitzender Rahmann vor allem die Motivation und den inneren Zusammenhalt der Genoss*innen. Für ihn erklärt sich große Beteiligung unserer Genoss*innen schlicht daraus, „weil wir Mitglieder der SPD sind und versuchen, die Gesellschaft besser zu machen“. Gleichzeitig grenzte sich Rahmann gegenüber gesellschaftlichem Pessimismus ab: „Zynismus gibt es gerade genug, es gibt genug Leute, die negativ über Neukölln reden, die uns auseinanderbringen wollen“. Dem setzt er unsere klare Haltung entgegen: Es lohnt sich „für unsere Freiheit, für unser Miteinander, für unsere Solidarität zu kämpfen, auch wenn Gegenwind da ist“.
„Der Tanz in den Mai steht für Aufbruch, für Gemeinschaft und für neue Energie“, sagte unsere Kreisvorsitzende Derya Çağlar. Mit Blick auf die anstehenden Wahlen formulierte sie unseren Anspruch deutlich: „Es geht darum, wie wir unsere Stadt gestalten wollen, solidarisch, gerecht, aber auch in die Zukunft blickend“. Dabei zeigt sie sich überzeugt, dass unsere SPD sowohl programmatisch als auch personell gut aufgestellt sei: Man habe „gute und richtige Antworten und auch die richtigen Menschen“, um Berlin zu führen, so Çağlar mit Blick auf unsere Kandidat*innen und insbesondere unseren Spitzenkandidaten Steffen Krach. Er verteidigte den 1. Mai als zentrales Symbol der Arbeiterbewegung und stellte klar, dass er rein gar nichts von den Plänen aus der CDU hält, den 1. Mai als Feiertag abzuschaffen: „Mit der SPD wird es so etwas nicht geben, der 1. Mai bleibt der Tag der Arbeit“. Die Vorschläge von Friedrich Merz und Jens Spahn bezeichnet er als Ablenkung von eigentlichen Problemen und als „Angriff auf den Sozialstaat“, der „eine einseitige Belastung von niedrigen und mittleren Einkommen“ darstelle. Gleichzeitig warnte Krach vor dem politischem Einfluss der AfD: „Die AfD ist niemals eine Alternative, sie bekämpft Arbeitnehmer*innenrechte und die Gewerkschaften. Für Krach ist klar, dass die kommenden Monate auch davon geprägt sein werden, die AfD politisch zurückzudrängen und dies klar zu machen.
Inhaltlich legte er einen Schwerpunkt auf die soziale Frage, insbesondere den Wohnungsmarkt: „Wir haben ein Problem mit bezahlbarem Wohnraum“. Als Antwort darauf beschreibt Krach eine Kombination aus staatlichem Eingreifen und Transparenz: Es gelte „absolute Transparenz auf dem Wohnungsmarkt“ durch Instrumente wie ein Mietregister respektive Mietkataster zu schaffen, um Mietwucher entgegenzutreten. Als Ziel formulierte er: „Wir werden bauen, wir werden regulieren und wir werden deckeln“. Insgesamt stellt er heraus, dass Politik konkret entlasten müsse: „Es geht darum, ganz konkret die Menschen zu entlasten“, damit sie wieder mehr Geld in der Tasche haben. Mit der Mietpreisprüfstelle als offizieller Einrichtung des Landes könne jeder und jede den Mietvertrag der Mietpreisprüfstelle vorlegen und sehen, ob er Mietvertrag „eigentlich rechtskonform ist oder ob der Mietwucher betrieben wird“. Das zentrale digitale Mietenkataster wird ca. 2,2 Millionen Mietverhältnisse erfassen und als erstes seiner Art in Deutschland Verstöße gegen die Mietpreisbremse mithilfe von KI automatisch erkennen.
Unsere Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Janine Wolter beschrieb zu Beginn ihrer Rede die sozialdemokratischen Werte, die sie in ihrer Arbeit lebt: „Ich denke nicht in Zuständigkeiten, sondern in Verantwortung“, sagte sie und betonte ihre Nähe zu den Menschen vor Ort. „Ich bin unterwegs, ich treffe Initiativen, ich treffe Vereine Einzelpersonen, die sich engagieren. Und ich höre ganz viel aus dem Bezirk, aus den Kiezen. Viele Bürgerinnen und Bürger seien verunsichert, zugleich gebe es aber auch „Hoffnung in die Sozialdemokratie“. Besonders deutlich wird ihre Haltung beim Thema Ordnung und Sicherheit, wo sie sich gegen eine rein auf Bestrafung basierende Politik wendet. Aussagen wie „Strafen müssen wehtun, sind doch kein Ansatz“ kritisierte sie Neuköllns CDU Ordnungsstadtrat Gerrit Kringel. Wolter plädiert stattdessen für ein umfassenderes Konzept aus Regeln, Zusammenarbeit und Prävention. Ihr Ziel sei es, die Gesellschaft nicht zu spalten. Deswegen gelte es neben der Durchsetzung von Gesetzen und Regeln auch zu fragen: „Wie können wir die Menschen erreichen? Denn nur starke Kieze, starke Bildungseinrichtungen und gut geförderte Jugendeinrichtungen- und Initiativen stärken doch die Gemeinschaft. Wir müssen zusammenrücken, wir dürfen uns nicht spalten lassen“, so Wolter. Auch sie hob in ihrer Rede die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums hervor. Für starke Kieze sei es eine Voraussetzung, „dass Neukölln bezahlbar bleibt“. Das gelte auch für die Infrastruktur als Grundlage funktionierender Kieze, wozu Bildung und Jugendarbeit und gut ausgestattete Schulen gehören. Es sei „nicht ehrlich“, wenn einige Parteien in der BVV schweigen, wenn über Vorkaufsrecht und Mietpreisbremse diskutiert werde, dann aber auf der anderen Seite rausgehen und so tun, als seien sie für die Menschen da. Die SPD baue vielleicht etwas länger, dafür aber ohne Menschen auszuschließen. Sie baut „solide, fair, und alle haben die Möglichkeit, dort zu wohnen“.
Die Reden machten deutlich: Wir als SPD sind die Kraft des sozialen Ausgleichs, die dem gesellschaftlichen Pessimismus Optimismus entgegensetzt, sich gegen konservative Sozialkürzungen und rechtspopulistische Positionen abgrenzt und gleichzeitig konkrete Lösungen für zentrale Probleme wie Wohnen, Zusammenhalt und funktionierende öffentliche Strukturen anbietet. Nach den Reden, für die es kräftigen Applaus gab, eröffnete Steffen Krach als DJ den Tanzabend. Ein weiterer Höhepunkt war die Tombola mit schönen Preisen und der Kicker, der ausgiebig genutzt wurde. Neben dem Feiern gab es auch reichlich Zeit für Gespräche.
Wir danken allen, die diese Veranstaltung vorbereitet und unterstützt haben. So eine Veranstaltung durchzuführen und zu planen, benötigt viel Kraft und Zeit. Ehrenamt macht trotzdem Spaß, auch wenn es mal anstrengend ist.
Am 1. Mai waren unsere Mitglieder der SPD-Fraktion und des Kreises zahlreich auf den Straßen vertreten, um gemeinsam mit den Gewerkschaften und vielen anderen ihre Werte von sozialer Gerechtigkeit und Freiheit zu vertreten.