
Mit Unterstützung der SPD-Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein und Daniela Meier hat die Sri-Lanka-Community in Berlin am 1. Februar wieder einmal gezeigt, was gelebte Nachbarschaft bedeutet: Gemeinsam mit Farhan, Jayani, Uresha, Tharindu, Pema und Felix wurde ein köstliches Gericht aus Sri Lanka gekocht. Diesmal gab es Chicken-Mango mit Reis und zum Nachtisch einen Obstsalat mit frischem Quark. Außerdem standen verschiedene Kuchen zur Auswahl, so selbstgebackener Marmorkuchen, Apfel-und Käsekuchen, die mit Tee und frisch gebrühtem Kaffee gereicht wurden.
Erwartungsgemäß füllte sich die Tee- und Wärmestube nach der Öffnung für Besucher gegen 15.00 Uhr im Nu – schließlich zeigte das Außenthermometer minus sieben Grad Celsius an, und es war windig und feucht, sodass die gefühlte Temperatur weit darunter lag. In solchen Momenten gibt es nichts Schöneres, als in der warmen Stube zu sitzen und eine Tasse Kaffee und Kuchen zu genießen, auf Wunsch auch mit Sahne.

Als den Gästinnen und Gästen der Tee- und Wärmestube schließlich der wohlige Duft des Chicken-Mango in die Nase stieg, hatten die vielen Helferinnen und Helfer bereits mehrere Stunden damit verbracht, allerlei Obst mundgerecht zu schneiden, mehrere Kilo Reis zu kochen sowie Kuchen, Kaffee- und Teekannen sowie Kaltgetränke für rund 100 Besucher bereitzustellen. Kein leichtes Unterfangen, gerade in einer kleinen Küche und auf engstem Raum. Da aber das Team die Räumlichkeiten bereits gut kennt, bestens eingespielt ist und stets mit viel Herzblut und Freude an die Arbeit geht, verlief beim Kochen alles reibungslos. Dafür sorgte auch der professionelle Blick von Farhan, der das überaus erfolgreiche Restaurant Ceylon Bay in der Fuggerstraße leitet. Er hatte den Riesentopf mit dem Chicken-Mango bereits im Restaurant vorbereitet und dann mitgebracht. Für die Kaltgetränke und leckeren Cream Cracker aus Sri Lanka sorgte diesmal Newrest Germany, Standort Berlin.

Der Armutsbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Thomas de Vachroi, zeigte sich am Abend höchst zufrieden. Alle Gäste konnten versorgt werden, und der riesengroße Topf mit dem Hauptgericht war leer. Besonders freute er sich auch über die schöne Atmosphäre an diesem Tag. Alle rückten ungefragt etwas zusammen, damit auch jeder einen Platz bekam. „Zum Schluss bleibt ein großes Dankeschön: an Ceylon Bay und die Sri-Lanka-Community, an Cordula Klein und Daniela Meier, an Newrest Berlin und an alle, die mit anpacken. Ihre immerwährende Hilfe und Unterstützung machen aus einem einfachen Mittagessen einen Moment der Menschlichkeit, der weit über diesen einen Februartag hinausstrahlt“, so Vachroi.

Derzeit nimmt die Tee- und Wärmestube sehr gerne haltbare Nahrungsmittel entgegen, darunter auch Reis, Nudeln, Gewürze und Tee.
Kontakt
Tee- und Wärmestube Neukölln, Weisestraße 34, 12049 Berlin
Tel.: 030 622 28 80, t.devachroi@diakoniewerk-simeon.de
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