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Neuköllner SPD verurteilt erneuten Brandanschlag auf das Anton-Schmaus-Haus

Neuköllner SPD verurteilt erneuten Brandanschlag auf das Anton-Schmaus-Haus 1Am heutigen frühen Morgen haben Unbekannte wiederholt einen Brandanschlag auf das Anton-Schmaus-Haus – der Kinder- und Jugendeinrichtung der Neuköllner Falken – in Britz verübt. Fünf Brandsätze wurden auf die Holzfassade geworfen.

Das Haus sollte am 4. Dezember nach dem Brandanschlag vom 27. Juni 2011 wiedereröffnet werden. Die Arbeiten zur Instandsetzung waren in vollem Gange. Der Schaden ist erneut erheblich und macht die Nutzung auf absehbare Zeit unmöglich.

Das Datum des heutigen Brandanschlags, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, drängt erheblich den Verdacht auf, dass hier wiederholt Rechtsextreme am Werk waren.

„Die Neuköllner SPD verurteilt den erneuten Brandanschlag auf das Schärfste und steht solidarisch an der Seite der Neuköllner Falken und ihrer demokratiefördernden Jugendarbeit“, sagt der Vorsitzende der Neuköllner SPD, Dr. Fritz Felgentreu. „Wir Demokratinnen und Demokraten lassen nicht zu, dass die vielfältigen zivilgesellschaftlichen Aktivitäten gegen radikale Ideologien geschwächt werden. Nazis haben in unserer Gesellschaft keinen Platz“.

Die Gropiusstadt wird in den kommenden fünf Jahren keinen eigenen Abgeordneten haben! CDU nimmt Verantwortung nicht an.

Spätestens seit der Wahl des neuen Bezirksamtes Neukölln ist es amtlich: Das Berliner Abgeordnetenhaus wird ohne eine Stimme aus dem Neuköllner Wahlkreis 5 seine Entscheidungen fällen: Der Wahlkreisgewinner Falko Liecke (CDU) nimmt sein Mandat nicht an.

Der mit nur 284 Stimmen Abstand unterlegene SPD-Abgeordnetenhauskandidat des Wahlkreises 5, Jan-Christopher Rämer kommentiert diesen Vorgang mit großem Bedauern:
„Gerade in dieser Zeit, wo die Gropiusstadt vor großen Veränderungen steht, wäre ein eigener Abgeordneter im Parlament dringend nötig gewesen. Die Veränderung der Bevölkerungsstruktur und den daraus resultierenden Notwendigkeiten an den Schulen aber auch an barrierefreien Umbauten an den Wohnhäusern ist hier nur eines der Themen.

Wer wird denn nun die Sorgen und Nöte der Menschen von hier in das Abgeordnetenhaus tragen? Diese Frage wird dem ehemaligen Kandidaten derzeit fast in jedem Gespräch gestellt. Die Bestürzung ist bei vielen Menschen in der Gropiusstadt groß und sie fühlen sich von der CDU getäuscht, um ihren Abgeordneten betrogen.

Auch ich ärgere mich über das CDU-Manöver. 50 Jahre Gropiusstadt und kein Abgeordneter – in diesem Kontext hätte für die Gropiusstadt viel erreicht werden können. Selten war die Gelegenheit so günstig die Themen einer Großwohnsiedlung jenseits der Innenstadt auf die Tagesordnung der Landespolitik zu bringen. Und auch dem Problem der Grundwasserstände im Blumenviertel fehlt nun die nötige Lobby im Abgeordnetenhaus.“

Der Vorsitzende der SPD Gropiusstadt, Andreas Tetzlaff hat weitere große Sorgen nach diesem Verhalten der CDU:
„Jetzt wird es mal wieder heißen, dass Politiker nach einer Wahl nicht halten was sie vorher versprechen! Die CDU und Falko Liecke erweisen mit ihrem Verhalten der Demokratie einen Bärendienst. Die Wählerinnen und Wähler fühlen sich zu Recht um ihre Stimme betrogen. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Menschen sich politisch nicht vertreten fühlen und am Wahltag lieber zu Hause bleiben.

Für die Gropiusstadt heißt dies auch, dass sie im kommenden Jahr ihr 50. Jubiläum ohne eigenen Abgeordneten feiern wird. Umso intensiver werden sich die Bezrksverordneten der SPD Gropiusstadt, Horst Meseberg, Jutta Finger und Jan-Christopher Rämer nun um den Ortsteil kümmern. Denn auch Bezirksverordnete seitens der CDU haben weder Gropiusstadt noch das Blumen- und Vogelviertel. Auch dieses ist ein Resultat der CDU internen Machtkämpfe der Vergangenheit.

Wir haben uns hier zur Wahl gestellt um Verantwortung zu übernehmen. Und diese werden wir wahrnehmen. Gern auch für alle, die uns diesmal nicht gewählt haben und jetzt um ihre Stimme geprellt wurden.“

SPD Neukölln: „Wowereit ist auf dem richtigen Weg!“ Unterstützung für die Einführung einer Vorschulpflicht

Die Neuköllner SPD unterstützt den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit darin, das letzte Kita-Jahr in eine Vorschulpflicht umzuwandeln. PISA- und IGLU-Studien belegen, dass ein Kitabesuch die Sprach- und Sozialkompetenz der Kinder fördert und Kitakinder sechsmal häufiger einen Bildungsabschluss machen. Eine Vorschulpflicht stärkt die Chancengleichheit aller Kinder für den Start in ein selbstbestimmtes Leben ohne Hartz IV. Die Neuköllner SPD fordert deshalb seit Jahren die Einführung einer Kita-Pflicht für die letzten drei Kitajahre.

Der Neuköllner SPD-Vorsitzende Fritz Felgentreu wörtlich:
„Mit seinem Vorstoß ist der Regierende Bürgermeister eindeutig auf dem richtigen Weg. Schon heute sind die letzten drei Kitajahre beitragsfrei. Damit hat der Senat bereits eine Grundlage für die Einführung der Vorschulpflicht geschaffen. Ich hoffe sehr, dass es gelingt, schon jetzt im Rahmen der Koalitionsgespräche auch die Berliner CDU von dieser Notwendigkeit zu überzeugen. Mit einer Vorschulpflicht – am besten für drei Jahre – könnte auch die geplante Herdprämie der Bundesregierung in Berlin nicht mehr soviel Schaden anrichten.“

SPD und CDU bilden in der Neuköllner BVV eine Zählgemeinschaft zur Bürgermeisterwahl Buschkowskys

Nach konstruktiven Gesprächen haben die Neuköllner Kreisverbände der SPD und der CDU die Bildung einer Zählgemeinschaft zur Wahl von Heinz Buschkowsky zum Neuköllner Bezirksbürgermeister vereinbart. Weiterhin hat sich die Zählgemeinschaft auf folgende Ressortstruktur verständigt.

* Finanzen und Wirtschaft (mit Steuerungsdienst, Facility Management, Ordnungsamt) – SPD – Heinz Buschkowsky
* Bildung, Schule, Kultur und Sport (mit Schulstationen, EU-Beauftragte) – SPD – Dr. Franziska Giffey
* Bauen, Natur und Bürgerdienste (mit Quartiersmanagement) – SPD – Thomas Blesing
* Jugend und Gesundheit – CDU – Falko Liecke
* Soziales (mit Trägerangelegenheiten Jobcenter) – Grüne

SPD und CDU betonen, dass das Vorschlagsrecht für das Bezirksamt nach D’Hondt uneingeschränkt Anwendung findet. Allerdings erinnern beide Parteien daran, dass sie in den letzten Monaten mehrfach öffentlich darauf hingewiesen haben, Frau Bezirksstadträtin Vonnekold in der nächsten Wahlperiode nicht mehr mittragen zu können.

Dazu erklären die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU, Lars Oeverdieck und Michael Büge:

Frau Vonnekold hat es im Laufe ihrer 5-jährigen Amtszeit nicht vermocht, Kooperations- und Leitungsfähigkeiten zu entwickeln und eine angemessene Rolle innerhalb des Kollegialorgans einzunehmen. Insbesondere haben ihr verantwortungsloser Umgang mit öffentlichen Mitteln und der Mangel an Einsicht in eigene Fehleinschätzungen jedwedes Vertrauen in die Amtsführung von Frau Vonnekold schwinden lassen.

* Nach ihrem Amtsantritt Ende 2006 überschreitet das Jugendamt von 2007 bis 2009 sein Budget um ein Defizit von fast 6,7 Millionen Euro, das von den übrigen Ressorts ausgeglichen werden muss. Der einstimmige Beschluss des Kollegiums von 2009, durch ein externes Fachcontrolling Schwachstellen in der Ausgabepraxis des Jugendamtes zu identifizieren, wird Frau Vonnekold im Nachhinein wegen des wachsenden Rechtfertigkeitsdrucks unbequem. Sie deklariert die auswärtige Controllerin als eine in ihre Abteilung eingeschleuste Spionin und verunglimpft das Gutachten zur „Ausforschungsmaßnahme“.
* Ungeachtet dessen meint die Jugendstadträtin, aus der Schuldenübernahme durch andere Abteilungen ein Gewohnheitsrecht ableiten zu können. Anstatt in ihrer Führungsverantwortung für Haushaltsdisziplin zu sorgen, sie seit 2010 hartnäckigweiterhin auf den Unterstützungsgeldern der anderen Abteilungen.
* Durch Weitergabe vert Unterlagen unternimmt Frau Vonnekold den für ein Bezirksamtsmitglied unzulässigen Versuch der Beeinflussung einer entsprechenden BVV-Entscheidung. Nach „rechtlicher Beratung“ räumt sie die Amtspflichtverletzung ein und entschuldigt sich beim Kollegium für ihr Fehlverhalten.
* Während der BVV-Sitzung selbst geschieht in Neukölln noch nie Dagewesenes. Die Jugendstadträtin erhebt öffentlich den Vorwurf, dass das Bezirksamt dem Jugendamt zweckgebundene Mittel vorenthalten und den Hauhaltsplan rechtswidrig aufgestellt habe. Der Irritation und Rufschädigung des Bezirksamtes folgt zwar eine öffentliche Entschuldigung, die aber den völligen Bruch innerhalb des Kollegiums nicht mehr aufhalten kann.
* Die von der Jugendstadträtin stereotyp zugesagte Nivellierung der erneuten massiven Ausgabensteigerung in 2011 erweist sich immer wieder als ein Wunschtraum. Im Sommer zeichnet sich infolge des andauernd anhaltenden ungezügelten Ausgabeverhaltens des Jugendamtes erneut ein Defizit von über 4 Millionen Euro ab. Als das Bezirksamt die Reißleine zieht und zur Wahrung seines politischen Gestaltungsspielraums Konsolidierungsmaßnahmen insbesondere in anderen Abteilungen vorbereitet, wird dies von Frau Vonnekold als politischer Irrsinn bezeichnet sie verschweigt der Bezirksverordnetenversammlung erhebliche Konsolidierungsmöglichkeiten ihrer Abteilung.
* Für ein Bezirksamtsmitglied ebenfalls bemerkenswert sind die Aussagen von Frau Vonnekold in der BVV: „Kamerales (kassenmäßiges) Sparen ist haushaltspolitischer Unsinn. Nur, wer viel ausgibt, erhält auch viel Geld.“ Hiermit offenbart sie ihre Haltung, dass sie dem vom Gesetzgeber beschlossenen Haushaltplan nur nachrichtliche Bedeutung zumisst, die für sie keine bindende Wirkung entfaltet.
* Die Jugendstadträtin bezeichnet den politischen Druck der überwältigen Mehrheit der Bezirksverordneten nach Herstellung eines seriösen Finanzgebarens als absurd, dämlich und verantwortungslos. Hierbei schreckt sie auch nicht davor zurück, die Fraktionen als Handlager darzustellen, die das angeblich schändliche Spiel des Bezirksbürgermeisters willig übernehmen. Damit bringt sie nicht nur ihre Abschätzigkeit und Respektlosigkeit gegenüber den Entscheidungen des Bezirksparlaments als ihrem Kontrollorgan zum Ausdruck, sondern sie stellt auch die demokratischen Spielregeln der Gewaltenteilung in Abrede.
* Frau Vonnekold stellt auch in der kollegialen Arbeit am Projekt Campus Rütli ihre fehlende Teamfähigkeit unter Beweis. Trotz des zuvor im Bezirksamt einstimmig gefassten Beschlusses, die bisherigen Ressortstrukturen zugunsten einer einheitlichen Campusleitung aufzugeben, weigert sich Frau Vonnekold, die Kooperationsvereinbarung für die Abteilung Jugend zu unterzeichnen. Das Bezirksamt muss ihr die Kompetenzen entziehen und die fehlende Zustimmung der Jugenddezernentin ersetzen.
Das nicht länger hinnehmbare politische Agieren der Jugendstadträtin kann kurz zusammengefasst werden: Frau Vonnekold ist überfordert, sie hat ihre Abteilung nicht im Griff, sie verletzt ihre Amtspflichten, sie negiert die Gewaltenteilung, sie ist völlig teamunfähig, uneinsichtig und zu verantwortungsbewusstem Verhalten in Haushaltsfragen nicht in der Lage. Insoweit kann Frau Vonnekold nicht erwarten, dass SPD und CDU ihr aufgrund der gewonnenen Erfahrungen erneut das Vertrauen für eine pflichtgetreue Amtsführung aussprechen werden. Beide Parteien stellen den Grünen jedoch anheim, eine alternative Personalentscheidung zu ermöglichen.

Neuköllner Parteien stehen gemeinsam gegen Rechts!

Zu den am Sonntag, den 18. September, anstehenden Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen erklären die Parteien von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE :

Neuköllner Parteien stehen gemeinsam gegen Rechts! 2Gemeinsam wollen wir, die demokratischen Parteien in Neukölln, ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rassismus setzen.

Die NPD vertritt unverhohlen einen biologistischen Rassismus sowie menschenverachtende Postionen und schreckt dabei auch nicht vor Gewalt zurück.

Die rechtspopulistischen Parteien instrumentalisieren gesellschaftliche Fragen und soziale Problemstellungen dafür, Menschen mit Migrationshintergrund und hier insbesondere Muslime für die dargestellten Probleme verantwortlich zu machen.

In den letzten Wochen ist es insbesondere durch die NPD gehäuft zu Anfeindungen, Einschüchterungsversuchen und Beleidigungen gekommen – nicht nur gegenüber den Vertreterinnen und Vertreter der demokratischen Parteien, sondern auch gegenüber Bürgerinnen und Bürgern, die nicht in das dumpfe rassistische Weltbild dieser Parteien passen. Dieses Verhalten spiegelt einmal mehr die Menschenverachtung hinter ihrer Ideologie wider.

Trotz sehr unterschiedlicher politischer Einstellungen steht für uns der respektvolle Umgang miteinander im Vordergrund. Deshalb setzen wir hiermit ein Zeichen: Für Rechts außen ist kein Platz in Neukölln!

Deshalb, liebe Neuköllnerinnen und Neuköllner, gehen Sie am Sonntag wählen und verhindern Sie durch eine hohe Wahlbeteiligung den Einzug rechtsextremistischer und rechtspopulistischer Parteien in die Neuköllner BVV!

Enttarnung der Wahlkampfstörer, die hinter der „Buskowsky-Jugend“ stecken

Nach guter alter Stasi-Manier – unter falschem Namen und im Dunkeln – agiert der Agitprop-Wahlkampf-Störtrupp aus dem Dunstkreis der LINKEN gegen die SPD in Neukölln.

Durch Recherchen des rbb-Politikmagazin KLARTEXT konnte gestern eine Gruppe Wahlkampfstörer enttarnt werden, die sich „Buskowsky-Jugend“ nennt und bisher ausschließlich verdeckt agierte. Sie fiel bislang vor allem durch Störaktionen bei der Verpackung von Bio-Brotboxen für ABC-Schützen, durch vermutlichen Diebstahl in den Neukölln-Arcaden sowie mit skurrilen Thesen im Internet auf. Für die nächsten Wochen hat die Gruppe weitere Aktionen angekündigt.

Fest steht jetzt, dass die Gruppenaktivitäten offenkundig aus dem Büro der LINKEN-Bundestagsabgeordneten Katja Kipping gesteuert wurden. Initiator und Sprecher der Gruppierung ist Kippings Mitarbeiter Stefan Gerbing. Als Sprecher der Gruppe agierte er bisher ausschließlich unter dem Falschnamen Hans-Peter Gençlik. Die Bundestagsabgeordnete Kipping erklärte eilfertig, dass sie nichts von Gerbings Aktivitäten gewusst habe und ihr Mitarbeiter das alles in seiner Privatzeit organisiert hätte.

Es scheint für DIE LINKE noch ein langer Weg hin zu einer demokratischen Partei zu sein. Eine Wahlkampfkampagne unter falschen Namen und im Dunkeln gegen einen amtierenden SPD-Bezirksbürgermeister ist keine Form des demokratischen Wettstreits miteinander.

Heinz Buschkowsky: „Für mich stehen ein paar Fragen im Raum. Spielte dieser auf mich angesetzte Störtrupp auch bei anderen Aktionen wie Diebstahl, Zerstörung und Beschmieren meiner Wahlplakate eine Rolle? Wurden zur Steuerung der Gruppenaktivitäten die Einrichtung des Bundestages benutzt? Welche Erklärung gibt der Spitzenkandidat der Berliner LINKEN Senator Wolf für diesen abenteuerlichen Vorgang ab?“

Neuköllner SPD verurteilt Brandanschlag auf das Anton-Schmaus-Haus

Neuköllner SPD verurteilt Brandanschlag auf das Anton-Schmaus-Haus 3In der Nacht von Sonntag auf Montag haben Unbekannte einen Brandanschlag auf das Anton-Schmaus-Haus – der Kinder- und Jugendeinrichtung der Neuköllner Falken – in Britz verübt. Dabei wurde ein erheblicher Sachschaden verursacht.

Bereits im Mai erhielten die Neuköllner Falken von der „Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (mbr)“ den Hinweis, dass erneut ein Foto des Anton-Schmaus-Hauses auf einer Internetseite von autonomen Nationalisten veröffentlich worden sei. Vor diesem rechtsextremen Hintergrund hat das
Landeskriminalamt Ermittlungen aufgenommen. Die Einrichtung war bereits in der Vergangenheit mehrfach Ziel rechter Anschläge.

„Die Neuköllner SPD verurteilt den Brandanschlag auf das Schärfste und steht solidarisch an der Seite der Neuköllner Falken“, sagt der Vorsitzende der Neuköllner SPD, Dr. Fritz Felgentreu. „Wir Demokratinnen und Demokraten lassen nicht zu, dass die vielfältigen zivilgesellschaftlichen Aktivitäten
gegen radikale Ideologien geschwächt werden. Politisch motivierte Gewalt hat in unserer Gesellschaft keinen Platz“.

SPD Neukölln-Mitte zu Gast bei der BSR

Ohne sie würde der Alltag der Berlinerinnen und Berliner nicht funktionieren – tagtäglich sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der landeseigenen Berliner Straßenreinigung (BSR) im Einsatz, damit unsere Straßen so schnell wie möglich gesäubert und unsere Abfälle beseitigt werden. Die Diskussion des Berliner Abfallwirtschaftskonzepts im Abgeordnetenhaus nahm die SPD Neukölln-Mitte zum Anlass, sich mit dem Thema Entsorgung auseinanderzusetzen.

Im Rahmen ihrer heutigen Versammlung, besuchten die Mitglieder der Abteilung die BSR in der Gradestraße, wo sie von Rolf Wiegand, BSR-Personalrat, ehrenamtlicher verdi-Landesvorsitzender und SPD-Kandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Südende und Sabine Thümler, Pressesprecherin der BSR, empfangen wurden. Nach einer kurzen Vorstellung der Arbeit der BSR ging es in der anschließenden Diskussion insbesondere um den „Müllstreit“ zwischen der BSR und dem Entsorger Alba. Dabei zeigten sich die Anwesenden optimistisch, dass mit dem nun gefundenden Kompromiss, der die Einführung einer gemeinsamen Tonne für Wertstoffe vorsieht, der Weg zu einer nachhaltigen Lösung geebnet wurde.

Sigmar Gabriel zu Gast beim Neuköllner Wahlkampfauftakt

Sigmar Gabriel zu Gast beim Neuköllner Wahlkampfauftakt 4Am Montag begrüßte die Neuköllner SPD zu ihrem Wahlkampfauftakt auf ihrem Kreisparteitag in der Rütlischule den SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel.

Er machte in seiner Rede deutlich, dass der Tagungsort das beste Beispiel sozialdemokratischer Kommunalpolitik ist: Probleme nicht schönreden, sondern gemeinsam anpacken. Neukölln entwickelte mit dem „Campus Rütli“ ein modernes Bildungskonzept, bei dem Kinder und Jugendliche von der Kita bis zum Eintritt in Ausbildung oder Beruf begleitet werden.

Sigmar Gabriel lobte auch die Albert-Schweitzer-Schule, das er auf Veranstaltungen bundesweit als Vorbild für sozialdemokratische Bildungspolitik preist: Das Gymnasium stand 2005 mangels Anmeldezahlen und einer Abiturquote von nur 10 Prozent kurz vor der Schließung. Neukölln machte aus der Albert-Schweitzer-Schule das erste Ganztagsgymnasium Berlins und arbeitet seit dem eng mit dem Türkisch-Deutschen-Zentrum zusammen, das die Nachmittagsgestaltung übernimmt. Die Anmeldezahlen haben sich mehr als verdoppelt und die Abiturquote liegt inzwischen im Berliner Durchschnitt.

Sigmar Gabriel lobte unseren Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky als „Anwalt von Neukölln“ als einen, der „Politik nicht nur mit dem Kopf, sondern mit vollem Herzen macht“.

Und Heinz Buschkowsky, mit dem die Neuköllner SPD als Zugpferd bei den Bezirkswahlen antritt, hielt eine Ansprache und verdeutlichte, was in den Jahren seit 2001 alles in Neukölln erreicht worden ist: unter anderem die Sanierung der Eislaufbahn und des Schloss‘ und Gutshof Britz, der Ausbau der Musikschule und des Ganztagsschulangebots, deutschlandweit die meisten Deutschkurse, die Förderung des Mitmachzirkus für Grundschulkinder „Mondeo“, die Einführung von 200 Stadtteilmüttern, Schulstationen und Wachschutz vor Schulen und vieles mehr. Vieles davon finanziert Neukölln – trotz schwieriger Bezirkshaushaltslage – aus eigener Tasche. Heinz Buschkowsky machte deutlich: Wo Neukölln ist, ist vorn!

Abschließend nominierte die Neuköllner SPD einstimmig Klaus Wowereit als Spitzenkandidaten der Berliner SPD, die auf ihrem Landesparteitag am 13. Mai ihren Spitzenkandidaten wählen und ihr Wahlprogramm verabschieden wird.

SPD Neukölln-Mitte zu Gast beim Türkisch-Deutschen Zentrum e.V.

Mit großem Interesse verfolgten die Mitglieder der SPD-Abteilung Neukölln-Mitte heute die Vorstellung des Türkisch-Deutschen Zentrums e.V. (TDZ). Auf Einladung der Generalsekretärin Nilgün Hascelik waren wir in die Karl-Marx-Straße gekommen, um einen Einblick in die Geschichte und die Tätigkeit des Vereins zu erhalten. Eines der zentralen Anliegen des 1996 in Neukölln gegründeten Zentrums ist die Kinder- und Erwachsenenbildung.Überdies engagiert sich der Verein in besonderem Maße hinsichtlich der Beratung von Migrantinnen und Migranten. So wird neben Sprach- und Förderkursen sowie Sport- und Freizeitaktivitäten für Kinder unter anderem auch die Begleitung bei Behördengängen angeboten. Bekanntheit erlangte das Türkisch-Deutsche Zentrum durch seinen herausragenden Einsatz bei der buchstäblichen Rettung des von Schließung bedrohten Albert-Schweitzer-Gymnasiums. So gelang es mithilfe des Einsatzes ehrenamtlicher „Coaches“ und des TDZ, aus dem Gymnasium innerhalb weniger Jahre eine Vorzeigeschule zu machen.

Im Anschluss an die Vorstellung des TDZ konnten wir den SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Fritz Felgentreu begrüßen und mit ihm über den Entwurf des SPD-Wahlprogramms für die Abgeordnetenhauswahl 2011 diskutieren. Insbesondere die Schwerpunkte des Programms, das auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Berlin setzt, stießen bei uns auf Zustimmung.