Gestern besuchten wir die High-Deck-Siedlung in unserem Abteilungsgebiet. Als erstes sahen wir uns den Jugendtreff „The Corner“ in der Köllnischen Allee an. Dort werden Jugendliche ab 14 Jahren vom Team um Heike Hirth betreut und unterstützt. Neben der gemeinsamen Freizeitgestaltung stehen Schülerhilfe, Berufsorientierung und Streetworking im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Bei unserer zweiten Station haben wir uns im Nachbarschaftstreff „mittendrin“ versammelt und wurden in einem sehr interessanten Vortrag von der Leiterin des Quartiersmanagements (QM) Ines Müller über das Leben, die Probleme und die verschiedenen Aktionen des QM in der High-Deck-Siedlung auf den neusten Stand gebracht.
Continue reading „Besuch des Quartiersmanagements High-Deck-Siedlung“
Pressemitteilungen
Weihnachtsfeier der SPD Neukölln-Mitte
Die SPD-Abteilung Neukölln-Mitte hat heute ihre traditionelle Weihnachtsfeier veranstaltet. In festlichem Rahmen wurden unsere langjährigen Parteimitglieder im AWO-Restaurant „S…Cultur“ geehrt. Unsere Jubilare in diesem Jahr sind unter anderem Dagmar Lemke und Burkhard Kind für 40 Jahre Mitgliedschaft. Toll, dass Ihr so lange dabei seid und unseren gemeinsamen Abend durch Eure Erzählungen versüßt habt!
Veranstaltung: „Muslimisch und Schwul – Gibt´s nicht, oder doch?!“

Diese Frage stellten die Schwusos Neukölln und luden zu einer Podiumsdiskussion ein. Das Thema ist offensichtlich von großen öffentlichem Interesse, denn rund 140 Berlinerinnen und Berliner nutzten die Gelegenheit zum Meinungsaustausch. Es war ein vorsichtiger Auftakt, um sich mit einem sensiblen Thema auseinanderzusetzen.
Fritz Felgentreu, Vorsitzender der SPD Neukölln, führte souverän durch einen unterhaltsamen und informativen Abend. Auf dem Podium saßen ihm zur Seite: Kirsten Fussan (Landesgeschäftsführerin der SPD Berlin), Maria Tischbier (Ansprechpartnerin der Berliner Polizei für gleichgeschlechtliche Lebensweisen) und Enver Cetin (DITIB, Trägerverein der Sehitlik-Moschee). Die direkt Betroffenen, homosexuelle Frauen und Männer aus dem islamisch-geprägten Umfeld, haben im Vorfeld der Veranstaltung reihenweise abgesagt an der Diskussion teilzunehmen, da negative oder gar repressive Reaktionen befürchtet wurden.

Continue reading „Veranstaltung: „Muslimisch und Schwul – Gibt´s nicht, oder doch?!““
Erklärung zum Stellenabbau in den Bezirksämtern
Die AfA Neukölln erklärt ihre Solidarität mit den Beschäftigten in den Bezirksämtern, die zurzeit von weiterem Stellenabbau betroffen sind. Für die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit der zweigliedrigen Verwaltung ist es nicht sinnvoll, hier noch weiter Personal abzubauen.
Die Aufgaben fallen nicht weg, und die Auslagerung von Aufgaben/Privatisierung ist in der Regel ein mehr an Kosten für die öffentliche Hand. Diese Erfahrung musste gerade Neukölln am eigenen Leib durchleiden.
Continue reading „Erklärung zum Stellenabbau in den Bezirksämtern“
Kein Raum für Nazis und Rassist_innen in Rudow! (Bündnis Neukölln)
Seit einigen Tagen mobilisiert die Berliner NPD fü,r den 24. November 2012 zu einem Aufmarsch durch den sü,dlichen Neukö,llner Ortsteil Rudow. Die Demo richtet sich gegen eine geplante provisorische Unterkunft fü,r Flü,chtlinge, die fü,r zwei Jahre in Containern auf einer Brachflä,che in der August-Frö,hlich-Straße/Kanalstraße untergebracht werden sollen.
Interview mit dem Kreisvorsitzenden der Schwusos Neukölln
Jahresabschluss der AG Migration und Vielfalt Neukölln
Ein interessantes und solides Jahr liegt hinter uns und es ist in einer geselligen Runde eine Gelegenheit darüber zu resümieren.Wir würden uns freuen, wenn Ihr mit uns einen angenehmen Abend unter Freunden verbringen möchtet.
Neuköllner SPD fordert eine differenzierte Islam-Politik (Grünauer Erklärung)

#Bekenntnis zur Glaubensfreiheit als Privatsache
An dem Grundsatz, dass der Glaube eines Menschen Privatsache ist, müssen wir eisern festhalten. Nur dieser Grundsatz ist einer freiheitlich-demokratischen Ordnung angemessen. Das Recht von Eltern, die Religion ihrer Kinder zu bestimmen, erlischt mit dem vollendeten 14. Lebensjahr. Der Ethik-Unterricht muss Jugendlichen vermitteln, dass sie sich anders entscheiden dürfen. Die Schule muss ein religiös neutraler Raum bleiben. Wir bekennen uns ausdrücklich zum Berliner Neutralitätsgesetz, das dem Personal des Öffentlichen Dienstes verbietet, auffällige weltanschauliche Symbole zu tragen.
#Religiöse Abstriche an der Schulpflicht begrenzen
Es ist eine gute, lebensnahe Lösung, dass Berliner Schulkinder sich aus Anlass des Zucker- und Opferfestes vom Unterricht befreien lassen können. Weitere Abstriche an der Schulpflicht lehnen wir ab. Insbesondere die Teilnahme am Sport-, Schwimm und Biologieunterricht darf nicht aus religiösen Gründen verweigert werden. Wo es nötig ist, kann durch schulinterne Lösungen (z.B. Teilungsunterricht) religiösen Befindlichkeiten Rechnung getragen werden.
#Gewaltbereite Salafisten bekämpfen
Ihre Grenze wird die Toleranz des freiheitlich-demokratischen Staates dort haben, wo Religionsausübung zur Gefahr für die Freiheit selbst wird, die er garantiert. Deshalb müssen gewaltbereite Gruppierungen innerhalb der salafistischen Strömungen wie bisher mit den Mitteln des Verfassungschutzes beobachtet und, wenn nötig, durch Verbote, polizeiliche Präventions- und staatsanwaltliche Verfolgungsmaßnahmen
bekämpft werden.
Zur Förderung der religiösen Integration fordert die Neuköllner SPD zudem folgende religionspolitische Maßnahmen:
*Die Kultusministerkonferenz wird aufgefordert, sich auf bundesweit einheitliche Regelungen zur Anerkennung von zwei muslimischen Feiertagen zu einigen, an denen muslimische Kinder von der Teilnahme am Unterricht befreit werden.
*Die Ausbildung von Imamen und Religionslehrern an deutschen Universitäten muss ausgebaut werden. Ergänzend zu Tübingen, Münster und Osnabrück müssen auch an einer Berliner Universität Studiengänge für die Ausbildung von Imamen und Lehrerinnen und Lehrern eingerichtet werden.
*Bund und Länder müssen Kriterien entwickeln, unter welchen Voraussetzungen islamische Glaubensgemeinschaften als Körperschaften Öffentlichen Rechts anerkannt werden können. Das geistliche Personal muss über einen theologischen Abschluss einer deutschen Universität verfügen und sich zum Grundgesetz und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland bekennen.
*Im Land Berlin muss der Grundsatz durchgesetzt werden, dass nur Lehrerinnen und Lehrer mit einem Abschluss in Islamischer Religionslehre von einer deutschen Universität islamischen Religionsunterricht erteilen dürfen.
Stellungnahme 4. Juni 2012
Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Rentnerinnen und Rentner wollen jetzt sofort – just in time – ihr Leben selbst und unabhängig von staatlichen Unterstützungen gestalten.
Wir wollen nicht immer mehr und öfter an der Nadel des Staates hängen!
Wir verlangen Gehälter und Löhne, die uns unabhängig von Wohn-, Strom-, Heiz-, Aufstocker-, SGB II Geld usw., usw. stellen.
Wir verlangen Gehälter und Löhne die Arbeit und Armut im Alter ab Renteneintritt – aber nicht mit 67 sondern 65 Jahre – ausschließen.
Horst Kühn
Vorsitzender der AfA Neukölln
Neuköllner SPD nominiert Jan Stöß als Landesvorsitzenden
Auf dem Kreisparteitag am 31. Mai hat die Neuköllner SPD den Vorsitzenden der SPD Friedrichshain-Kreuzberg, Dr. Jan Stöß, als Landesvorsitzenden der Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nominiert. Auf Stöß entfielen 42 Stimmen und auf Michael Müller – der den Landesverband seit acht Jahren führt, noch einmal kandidiert und Stadtentwicklungssenator ist – 32 Stimmen. Es gab 2 Enthaltungen.
Beide Kandidaten stellten sich vor und diskutierten ausführlich und leidenschaftlich über ihre Positionen mit den Neuköllner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten.
