Jede 3. Berliner Schule ist eine Brennpunktschule oder eine Problemschule, die droht, weiter abzurutschen. Jede fünfte von ihnen liegt in Neukölln. Auf Initiative der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus werden wir ihnen mit bis zu 100.000 € pro Jahr unter die Arme greifen. Die 15 Millionen € sind keine „Reparaturmittel“ für gescheiterte Schulen, sondern eine zusätzliche Unterstützung, die schwierige Sozialstrukturen berücksichtigen und Leistung belohnen. Unser Programm für Brennpunktschulen ist kein Not-Programm, sondern ein Mut-Programm.
Wir Neuköllner Sozialdemokraten haben dafür viele Jahre gekämpft und ich selbst habe seit meiner Wahl ins Abgeordnetenhaus intensiv dafür gearbeitet, dass das Brennpunktschulen-Programm aufgelegt wird. Denn wir wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig und dringend notwendig eine stärkere Unterstützung von Schulen in sozial schwierigen Kiezen ist.
Die SPD will Schulen in sozialen Brennpunkten und Problemschulen, die drohen abzurutschen, aus dem Teufelskreislauf holen. Dabei gehen wir bewusst weg vom Gießkannen-Prinzip und hin zu einer gezielten Unterstützung. Wir lassen keine Schule zurück, sondern geben ihnen und ihren Schülern eine Zukunft, denn sie sollen bessere Perspektiven als eine Hartz IV-Karriere haben. Die härtesten Kieze brauchen die besten Schulen.
Ab Februar 2014 werden diesen Schulen auf Initiative der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus pro Jahr 15 Millionen € zur Verfügung gestellt. Ein Fünftel davon fließt in Neuköllner Schulen. Uns ist dabei die Eigenständigkeit der Schulen besonders wichtig, denn vor Ort weiß man am besten, was gebraucht wird.
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