Lokaler Aktionsplan des Bezirks Neukölln für Rudow

Mit dem Programm „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie, gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ will das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Zivilgesellschaft stärken, Toleranz und Demokratie fördern und die Arbeit mit rechtsextremistisch gefährdeten Jugendlichen unterstützen. Für das Programm sollen jährlich 19 Mio. € Bundesmittel zur Verfügung gestellt werden.
Projektträger wurden aufgerufen, ihr Interesse an der Förderung eines Modellprojekts gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu bekunden. Es wurde ein Begleitausschuss gebildet, der die eingereichten Projekte bewertet und die Fördersumme festlegt. Sabine Knörr wirkt für Rudow mit.

Wegen der zunehmenden Präsenz rechtsextremistischer Gruppierungen in Rudow hat sich Ende 2006 unter Führung der SPD Rudow ein „Aktionsbündnis für Demokratie und Vielfalt und gegen Rechtsextremismus“ gebildet, um den rechtsextremistischen Gruppierungen eine zivilgesellschaftliche Grenze zu setzen. Das Bündnis trifft sich einmal im Monat, es hat mit Unterstützung des LAP öffentlichkeitswirksame Initiativen gestartet
(Flyer und Stadtteilfest für Vielfalt und Toleranz). Zudem beseitigen die Mitglieder die Symbole rechtsextremistischer Gruppierungen im öffentlichen Raum.

Nach den beiden Brandanschlägen im Rudower Blumenviertel (2008) hat sich eine Anwohnerinitiative gebildet, die die gutnachbarschaftlichen Beziehungen zwischen
Anwohner/innen mit und ohne Migrationshintergrund im Blumenviertel fördern möchte. Die Anwohnerinitiative ist mit dem Aktionsbündnis bereits vernetzt.

In den vergangenen Monaten gestalteten Neuköllner Kinder und Jugendliche aus Schulen und Freizeiteinrichtungen Postkarten, Geschirr, ein Wandflies und T-Shirts. Sie produzierten Videoclips, Songs, Trickfilme und spielten Theater. Die Ergebnisse wurden am 19. September 2008 im Jugendclub UF präsentiert. Die vorgestellten Arbeiten waren beeindruckend!

Wegen der guten Erfahrungen des letzten Jahres hat der Jugendhilfeausschuss die Fortschreibung des lokalen Aktionsplans einstimmig beschlossen.

3. Rudower Wein-Picknick der SPD Rudow

Die Rudower SPD lädt zum 3. Rudower Wein-Picknick ein. Auf dem Hof der Alten Dorfschule werden verschiedene Sorten Wein, zur atmosphärischen Live-Musik, angeboten.

Um das Picknick zu vervollständigen, kann jeder Gast seine Nachbarn und Freunde sowie sein Lieblingsessen mitbringen. Die SPD Rudow bietet Rheinhessenwein aus Worms (Wies-Oppenheim), Selters, Saft oder Sekt an. Gläser werden bereitgestellt.

Bei dieser Gelegenheit können die Rudowerinnen und Rudower neben vielen netten Nachbarn und kultureller Untermalung auch ihre Kommunalpolitiker kennen lernen und aktuelle Informationen
austauschen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Wanderung auf dem Jacobsweg

Von Frankreich über die Pyrenäen nach Santiago de Compostela und noch ein Stück weiter bis zur Küste lückenlos komplett zu Fuß mit Übernachtungen fast ausschließlich in Pilgerherbergen wanderten zwei alte Wanderprofis (Manfred Schollmayer und Manfred Reschke, beide SPD) und hatten, wie alle, die dort unterwegs sind, eine Fülle von Erlebnissen. Mit über 200 Bildern und lebhaften Worten nehmen sie alle Teilnehmer des Abends (8. Juni 2007, 18 Uhr) noch einmal auf diese Reise mit. Denn es ist auf ausdrücklichen Wunsch eine Wiederholung eines Diaabends des Berliner Wanderclubs.
Neben den persönlichen Erlebnissen werden die Gäste auch in komprimierter Zusammenfassung das Wesentlichste über die Historie, die Bauwerke, sowie Mythen und Legenden erfahren und die aktuelle Situation des Jacobswege-Trends allgemein, nach dem Ende der Veranstaltung auch auf Wunsch Tipps und Hinweise zur Realisierung einer solchen Tour geboten bekommen…

SPD fordert CDU auf, die Kosten für den Neubau der Straße Alt-Rudow zu übernehmen

Der Fraktionsvorsitzende der SPD BVV-Fraktion, Jürgen Koglin, fordert die Neuköllner CDU auf, ihr Wort den Rudower AnwohnerInnen gegenüber einzuhalten, dass ihnen beim Neubau der Straße Alt-Rudow keine Kosten entstehen. Schon während des Wahlkampfes 2006 versprach die damalige Bezirksstadträtin für Bauwesen, Stefanie Vogelsang, den AnwohnerInnen der Straße Alt-Rudow den Neubau ihrer Straße ohne zusätzlich Kosten für die Betroffenen durchzuführen. Dies tat sie, obwohl sie als zuständige Stadträtin darüber informiert war, dass das Straßenausbaubeitragsgesetz eine finanzielle Kostenbeteiligung der AnwohnerInnen vorsieht.

Es ist offensichtlich, dass die CDU mit diesem Verhalten Wahlkampf führen wollte und die AnwohnerInnen bewusst getäuscht hat.

In der vergangegenen BVV-Sitzung betonte Koglin, dass sich der nun zuständige SPD-Baustadtrat Blessing selbstverständlich an das geltende Gesetz hält und aus diesem Grund auch die AnwohnerInnen von Alt-Rudow auf mehreren Veranstaltungen über die Baumaßnahmen und die entstehenden Kosten informiert hat.

Auch das Verhalten der CDU und ihres Ortsvorsitzenden Sascha Steuer gegenüber der Rudower Betroffenen unverantwortlich.
Dieser hatte die Neuköllner Bauverwaltung aufgefordert die Gesetze in rechtlich sehr fragwürdiger Weise zu interpretieren.

Aus diesem Grund fordert die Neuköllner SPD die CDU auf, zu ihren falschen Versprechungen zu stehen und die Kosten für den Neubau der Straße Alt-Rudow für die Betroffenen selbst zu übernehmen.

Kundgebung fur ein demokratisches und tolerantes Rudow

Am Samstag, den 9. Dezember 2006, missbrauchen rechtsextreme Kräfte erneut unseren Stadtteil für einen Aufmarsch, um ihre dumpfen Parolen zu verbreiten. Der Aufmarsch startet in Schöneweide und endet an der Rudower Spinne (U-Bhf. Rudow).

Die Rudower Bürgerinnen und Bürger stehen für ein friedliches und tolerantes Miteinander und gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Dieses Zeichen werden wir am 9. Dezember 2006 deutlich setzen. Lassen Sie uns gemeinsam ein zeigen, dass es in Rudow ein starkes burgerschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus gibt.

Treffpunkt:
Samstag, 9. Dezember 2006, um 12.00 Uhr,
Neudecker Weg / Ecke Neuköllner Straße
(gegenüber dem P+R-Parkplatz Rudower Spinne)
Zeigen Sie mit Ihrer Teilnahme, dass es unter uns keinen Platz für Intoleranz gibt!

Gemeinsam für Rudow.

Rudower Spinnefest am 28. August 2005

Das traditionelle Rudower Spinnefest findet zum 24. Mal am Sonntag, den 28.08.2005 ab 12.00 h statt. Erneut wird die Rudower Spinne am U-Bahnhof Rudow Ort der ausgewogenen Mischung aus Unterhaltung, Spaß für die ganze Familie und Informationsplattform, insbesondere für alle Rudowerinnen und Rudower, jedoch auch für die Neuköllner, Berliner und Brandenburger, sein.

Für gute Stimmung werden die Zerrwanst-Teens, eine Street Dance Band und weitere Akteure sorgen. Ein besonderer Programmpunkt auf der Bühne wird der Auftritt der kleinen und großen Artisten des Kinderzirkus Cabuwazi sein. Cabuwazi ist ein Zirkus zum Selbermachen für Kinder zwischen 10 und 17 Jahren. An vier Standorten in Berlin (Altglienicke, Kreuzberg, Marzahn und Treptow) trainieren pro Woche am Nachmittag ca. 650 Kinder und Jugendliche.

Für unsere kleinen Gäste sind zahlreiche kostenfreie Spiel- und Spaßangebote organisiert. So werden auch in diesem Jahr wieder eine Hüpfburg, die Rollenrutschbahn des DRK, das ALBA-Basketballspiel sowie die Möglichkeit des individuellen Schminkens angeboten.

Als Gäste werden der Neuköllner Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Dr. Ditmar Staffelt, der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, Berlins Innensenator Dr. Ehrhart Körting, der Berliner SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende Michael Müller, Dagmar Roth-Behrendt, Mitglied des Europäischen Parlaments und Schirmherrin des Spinnefestes, und der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald Martin Wille auf dem Festplatz erwartet. Darüber hinaus werden zahlreiche weitere Kommunal- und Landespolitiker den Besuchern als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.

An zahlreichen weiteren Informationsständen gibt es darüber hinaus Gelegenheit, mit verschiedenen Rudower Vereinen, wie dem Rudower Heimatverein, dem TSV Rudow (Volleyball), dem Igelschutzbund und anderen, in Kontakt zu kommen. Abgerundet wird das Programm mit vielen Köstlichkeiten u. a. vom Grill- und Kuchenstand und mit original fränkischem Bier.