Rückblick Stolpersteinaktion 07.05.2016

„…Max Adler war bereits 79 Jahre alt, als er am 3. August 1942 mit dem Steine8klein
Transport I/36 nach Theresienstadt deportiert wurde. In den gleichen
Deportationszug wurde auch Hedwig Croner (Jahrgang 1869) aus der
Lenaustraße 21 gezwungen, an die ebenfalls ein Stolperstein erinnert.
Nur drei Menschen aus diesem Transport überlebten, Max Adler starb am
7. Januar 1943. Wir gedenken Else Jolles, Gerhard Jolles, Heinrich
Putziger, Max Adler.“

Franziska Jahke, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Rixdorf, legt nach
dem Vorlesen der Biographien eine rote Gerbera an den Stolpersteinen vor
dem Haus Sanderstraße 20 nieder. Schweigend legen weitere Mitglieder
ihre Blumen und ein Informationsblatt dazu. Gemeinsam mit der Kandidatin
für das Abgeordnetenhaus, Nicola Böcker-Giannini, haben sie sich
aufgemacht, die Stolpersteine im Reuterkiez zu putzen. „71 Jahre nach
der Befreiung müssen wir die Erinnerung an die vielen Menschen in
unserer Nachbarschaft bewahren, die durch den Nationalsozialismus
ermordet worden sind,“ erklärt Böcker-Giannini die jährliche Putzaktion.
„Gerade heute sind diese Steine eine Mahnung, dass es Menschen aus
unserer Mitte waren, die aus ihren Häusern geholt, gefoltert und
umgebracht wurden. Menschen mit Namen und Geschichten, die wir vor dem
Vergessen bewahren müssen.“ Der Vorsitzende Marko Preuß schliesst sich
mit einer Bitte an alle Nachbarinnen und Nachban an: „Jeder Stolperstein
ist eine Mahnung, zu verhindern, dass Faschismus und Nationalsozialismus
je wieder eine Chance haben. Wenn Sie in Ihrer Straße solche Steine
finden, und das Messing ist angelaufen und dunkel: Ein wenig
Metalputzmittel hilft, die Erinnerung wieder sichtbarer zu machen. Gegen
das Vergessen.“

Besuch im Pflegezentrum Sonnenallee

Pflege2Am 02. Mai besuchten unsere Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey und die Kandidatin für die Wahl zum Abgeordnetenhaus Nicola Böcker-    Giannini das Pflegezentrum Sonnenallee – in der Sonnenallee 142.
Das Zentrum war im Juli 2015 Opfer eines Brands im obersten Stockwerk geworden, der zur größten Evakuierungsaktion der letzten 10 Jahre in Berlin geführt und die Rettungsdienste, den Bezirk und viele Helfer*innen zu einer außerordentlichen Gemeinschaftsleistung gefordert hatte. Pflege1Die Ereignisse dieser Nacht und der folgenden Monate waren zunächst Thema des Gesprächs.
Im Anschluss wurde mit dem Geschäftsführer, Herrn Peters, und dem Pflegedienstleiter, Herrn Eckhart die allgemeine Situation in der Pflege, die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen und die Folgen einer alternden Gesellschaft für die Pflege von morgen erörtert. Nur ein Detail: eine Pflegefachkraft hat beim derzeitigen Schlüssel 15 Minuten pro Tag Zeit für eine*n Bewohner*in.
Franziska Giffey und Nicola Böcker-Giannini konnten sich bei einem anschließenden Rundgang von der gelungenen Sanierung des betroffenen Gebäudeteils und dem freundlichen, hellen und angenehmen Ambiente überzeugen. Pflege, soviel wurde klar, betrifft uns fast alle. Hier wird die Politik noch viele Herausforderungen meistern müssen.
„Die SPD stellt sich diesem Thema mit Vernunft und Augenmaß im Sinne der Menschen – sowohl der zu Pflegenden, als auch deren Helfer*innen.“ sagte Nicola Böcker-Giannini im Anschluss.

01. Mai ist Tag der Arbeit…

…und die SPD Rixdorf mitten drin!

Stark vertreten hat unsere Abteilung an der DGB Kundgebung teilgenommen, nachdem wir uns zuvor am Hermannplatz versammelt hatten. Unser Motto: „Gute Ausbildung macht Bock“, denn wir setzen uns für die Schaffung guter Ausbildungsplätze ein.

Wer sich für weitere Bilder und Informationen zu unseren Aktionen interessiert, ist herzlich eingeladen, auch auf unserer Facebook-Seite vorbeizuschauen. Wen unsere Kandidatin für das Abgeordnetenhaus, Nicola Böcker-Giannini, und ihre Aktivitäten interessiert, sollte hier mal reinschauen.

Nicht vergessen: Am nächsten Samstag, den 07.05.2016, findet wieder unser Arbeitslosenfrühstück statt. Parallel dazu wird unsere Abteilung wieder im Rahmen der Kampagne „Nachbarschaft hilft!“ Stolpersteine im Kiez säubern, um gegen das Vergessen anzukämpfen und den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken.

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Neukölln verbindet – Zeitzeugen gesucht!

SPD Rixdorf und Arbeiterwohlfahrt Berlin Südost wollen mit einer Fotoausstellung Menschen im Kiez zusammenbringen. Arbeiterviertel, Problembezirk, Szenekiez – viel wurde in den vergangenen Jahrzehnten über Neukölln gesagt und geschrieben. Seit mehreren Jahren wird insbesondere die Entwicklung des Neuköllner Nordens vielfach thematisiert.

„Oft kam bei diesen Debatten jedoch zu kurz, dass viele Menschen gerne hier leben und gute Erinnerungen mit diesem Ort verbinden“, so die Kandidatin für das Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 1, Nicola Böcker-Giannini. Die SPD Rixdorf und AWO Berlin Südost wollen dies nun ändern. „Wir möchten die Geschichte des Neuköllner Nordens erzählen – nicht abstrakt, sondern zusammen mit Zeitzeugen und anhand von Erlebnissen und Fotos“, so Böcker-Giannini weiter.

Gesucht werden Erinnerungen, Fotos und Geschichten – seien es Bilder vom früheren Lieblingscafé, dem Lieblingsort des Großvaters, dem Haus, in dem man aufgewachsen ist oder dem kleinen Tante Emma Laden an der Ecke. Wo hat sich in den vergangenen Jahrzehnten das Leben in Neukölln abgespielt? An welche Orte erinnern Sie sich gerne? Und was ist aus diesen Orten geworden? Weiterlesen

02.04.2016 Arbeitslosenfrühstück und Fahrradcheck

Wie immer am ersten Samstag jeden Monats hat auch am 02. April wieder das Arbeitslosenfrühstück stattgefunden. Während im Kiosk Reuterplatz gefrühstückt wurde, widmete sich das Team um Nicola Böcker-Giannini draußen dem Fahrradcheck, der als Teil der Aktion „Nachbarschaft hilft“ organisiert wurde. Bei Sonnenschein und viel guter Laune konnten Neuköllnerinnen und Neuköllner ihre Fahrräder mitbringen, um sie vor Ort auf ihre Verkehrssicherheit prüfen zu lassen.

Aufwärts mit der SPD

Hakan Demir, Marko Preuß, Elisabeth Heid

Hakan Demir, Marko Preuß, Elisabeth Heid

Wie immer am zweiten Sonntag fand auch dieses mal wieder der Tower Run im Ideal-Hochhaus statt. Zum 16.mal ließ die SPD-Fraktion Menschen 29 Stockwerke hochsteigen. Über 200 Teilnehmer sorgten für eine Rekordbeteiligung bei diesem inzwischen international beliebten Event. Neben vielen Helferinnen und Helfern stellte die SPD- Rixdorf dieses mal auch zwei Teilnehmende: Elisabeth Heid und Hakan Demir stürmten gut trainiert die Treppen hinauf. „Die beiden wirkten im 29.Stockwerk, wo ich als Ordner stand, noch fitter als ich mich im stehen fühlte“, wunderte sich sichtlich beeindruckt der Vorsitzende der SPD-Rixdorf, Marko Preuß. „Wenn wir mit diesen Schwung im den Wahlkampf gehen, wird mir für die nächsten Monate nicht bang“

Das Weigandufer wird Fahrradstraße.

Der Fahrradverkehr in Neukölln nimmt stetig zu. Der Bezirk trägt dieser Entwicklung Rechnung. Nachdem wir in den letzten Jahren vor allem Radwege im gesamten Bezirk saniert bzw. erneuert haben, wird es jetzt im Norden auch eine Fahrradstraße geben. Der Verkehrsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung hat einstimmig beschlossen, den Straßenzug Weigandufer-Pflügerstraße von der Teupitzer Brücke bis zur Pannierstraße als Fahrradstraße auszuweisen. Ab sofort hat der Fahrradverkehr hier Vorrang. Der Bezirksverordnete Marko Preuß (Vorsitzender der SPD-Rixdorf) dazu: „Nachdem die Karl-Marx-Straße ja auf der gesamten Strecke einen Fahrradstreifen bekommt, wurde es Zeit, auch im Nordosten des Bezirkes etwas für den Radverkehr zutun. “

 

siehe Artikel der Berliner Morgenpost