
Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
ich bin Anne Roever und kandidiere für das Abgeordnetenhaus im Norden Neuköllns. Seit über 20 Jahren lebe ich in Berlin und fast genauso lange im Neuköllner Norden. Ich habe hier erlebt, wie sich unser Bezirk verändert hat. Vieles ist besser geworden, aber es gibt auch weiterhin genug zu tun.
Neukölln ist lebendig, vielfältig und solidarisch. Genau das macht unseren Kiez aus. Hier leben Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten, Erfahrungen und Herkünften zusammen. Das ist ein großer Wert und ich möchte, dass das so bleibt. Damit Neukölln für alle lebenswert bleibt, müssen wir Verdrängung verhindern, bezahlbaren Wohnraum sichern und das Miteinander in unserer Nachbarschaft stärken.
Besonders wichtig sind mir bezahlbare Mieten. Niemand soll sein Zuhause verlieren, weil die Mieten immer weiter steigen. Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Ein soziales Neukölln braucht Wohnraum, den sich Menschen mit normalen Einkommen leisten können.
Auch Sauberkeit und Sicherheit gehören für mich zu einem lebenswerten Kiez. Straßen, Plätze und Parks müssen Orte sein, an denen sich alle wohlfühlen können. Kinder und Familien, ältere Menschen, Gewerbetreibende und alle Nachbarinnen und Nachbarn.
Kinder und Familien liegen mir besonders am Herzen. Sie brauchen gute Kitas, verlässliche Schulen, sichere Wege und Orte, an denen sie spielen, lernen und aufwachsen können. Chancengerechtigkeit beginnt von klein auf. Dafür will ich mich stark machen.
Als begeisterte Radfahrerin freue ich mich über neue Radwege und Fahrradstraßen. Für mich gehören sie zu einer modernen und lebenswerten Stadt dazu. Gleichzeitig muss Verkehrspolitik alle im Blick haben: Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, Radfahrende, Autofahrende, Gewerbetreibende und alle, die auf Bus und Bahn angewiesen sind. Verlässliche Busse und Bahnen sind für den Alltag vieler Menschen unverzichtbar.
Ich bin überzeugt: Wir können unseren Neuköllner Norden gemeinsam gerechter, sauberer und lebenswerter machen.
Packen wir es an!
Ihre Anne Roever
Weitere Infos über mich
Als ich damals aus Dresden zum Studieren nach Berlin kam, war Nord-Neukölln noch ein anderer Bezirk. Die Kneipen waren, wenn es sie gab, meist verrauchte Berliner Eckkneipen. Radwege gab es kaum, schöne Spielplätze für meinen Sohn auch nicht und die Eröffnung eines Bioladens war damals noch eine kleine Sensation.
Seitdem ist viel passiert. Der Bezirk hat sich verändert und an vielen Stellen zum Guten entwickelt. Als Radfahrerin freue ich mich über den Ausbau von Radwegen und Fahrradstraßen. Gleichzeitig sehe ich aber auch, dass diese Veränderungen nicht für alle nur Vorteile bringen. Neukölln darf kein Bezirk werden, aus dem Menschen verdrängt werden, weil sie sich die Miete nicht mehr leisten können.
Ich bin 2009 in die SPD eingetreten, weil die Sozialdemokratie schon immer meine politische Heimat war. Mit zwei kleinen Kindern, Studium und Arbeit blieb zunächst wenig Zeit, um mich aktiv einzubringen. Von 2023 bis 2026 war ich Co-Vorsitzende der SPD-Abteilung Rixdorf. Heute bin ich Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildungsfragen (AfB) und stellvertretende Kreisvorsitzende.
Abseits der Politik bin ich Historikerin und Erzieherin und arbeite mit großer Freude an einer Berliner Grundschule. Meine Wochenenden verbringe ich gern draußen in der Natur, beim Wandern oder Radfahren. Ich bin gerne aktiv und mit zwei fast erwachsenen Kindern zu Hause wird es nie langweilig.
