Wenn Gemeinschaft trägt: Osterbrunch als Zeichen gelebter Mitmenschlichkeit

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Wünschen allen frohe und gesegnete Ostern: Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Weihbischöfin Dr. Julia Helmke und Superintendent Dr. Christian Nottmeier (v.re.)

Der 12. Osterbrunch in der Genezarethkirche hat sich längst als fester Bestandteil im Neuköllner Veranstaltungskalender etabliert – und auch in diesem Jahr wurde er zu einem besonderen Fest der Hoffnung, Gemeinschaft und Solidarität. Bei strahlendem Frühlingswetter versammelten sich rund 120 Gäste der Tee- und Wärmestube am Ostermontag am Herrfurthplatz, um gemeinsam zu feiern, zu essen und für einige Stunden den Alltag hinter sich zu lassen.

Eingeladen hatte der Evangelische Kirchenkreis Neukölln gemeinsam mit dem Diakoniewerk Simeon und dem Armutsbeauftragten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO),  Thomas de Vachroi. Das Event stand unter dem Leitgedanken „Ostern als Anlass für Solidarität – Armut eine Stimme geben“. Zu den Gästen zählten neben den Besucherinnen und Besuchern der Tee- und Wärmestube auch Mitglieder der Neuköllner Seniorenvertretung. Für sie präsent waren unter anderen Doris Hammer und Christiane Wanjura-Hübner. Letztere zog sich auch gleich ein „Armut eine Stimme geben“-T-Shirt über und half beim Servieren. Das tat auch die Generalsuperintendentin und Weihbischöfin Dr. Julia Helmke, die als Ehrengästin eingeladen war. Auch Helmke begrüßte die Gäste ganz herzlich und sprach den vielen ehrenamtlich Engagierten und den Musikern ihren großen Dank aus.

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Felix serviert die hervorragenden Speisen

Zahlreiche Ehrenamtliche sowie Unterstützerinnen und Unterstützer aus Politik und Gesellschaft packten auch diesmal tatkräftig mit an. So auch die Fraktionsvorsitzende der SPD Neukölln, Cordula Klein, die selbst Kaffee und Kuchen an die Gäste verteilte und das Gespräch suchte. Auch Felix vom SPD Team half wieder mit und teilte Essen aus.

Für musikalische Höhepunkte sorgten die Band #BringThatThing sowie die Sängerin Cara Cituan. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und viel Charisma begeisterte sie das Publikum und schuf eine warme, fröhliche Atmosphäre. Besonders bemerkenswert: Auch sie unterstützte spontan beim Servieren und zeigte damit ihre Verbundenheit mit den Gästen.

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Cara Cituan sorgte mit ihrer Band für eine festliche Atmosphäre

In seiner Ansprache schlug Superintendent  Dr. Christian Nottmeier einen Bogen von einem Frühlingsmotiv bei Johann Wolfgang von Goethe zur Osterbotschaft und betonte die Kraft neuer Hoffnung nach schwierigen Zeiten. Nach einem harten und kalten Winter mit viel Eis und Schnee hieß es nun: endlich aufatmen! Ehrengast Bezirksbürgermeister Hikel hob in seiner Begrüßungsrede hervor, dass das Event Osterbrunch einzigartig in Berlin ist und „Neukölln immer etwas anders daher kommt, als man denkt“. Er würdige das Engagement der Organisatoren und der ehrenamtlich Beteiligten als „etwas Wunderbares“ und wünschte allen frohe Ostern. 

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Ein gelungener Ostermontag – dank der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Ehrenamtlicher

Kulinarisch verwöhnt wurden die Gäste mit sehr leckeren Hühnerschenkeln mit Kartoffelstampf, Karotten und Erbsen. Zur Nachspeise gab es eine frische Quarkspeise mit Erdbeeren. Auch französische Baguettes mit Schinken und Käse wurden serviert. Obendrauf wurden Torten, Donuts und verschiedenste, mitunter selbstgebackene Kuchen gereicht. Zum Schluss konnten sich noch viele ein Essen mit nach Hause nehmen und bekamen eine Tüte voller Süßigkeiten, die vom Team Edeka Ulrich ausgeteilt wurden.

„Der Osterbrunch in der Genezarethkirche zeigt auf besondere Weise, was unseren Bezirk ausmacht: Zusammenhalt, Respekt und das für einander Dasein, gerade für jene, die in Armut leben. Es ist wichtig, dass wir Menschen, die es im Alltag schwer haben, nicht nur unterstützen, sondern ihnen auch Räume der Begegnung und Wertschätzung bieten. Für mich ist es selbstverständlich, hier mit anzupacken – denn gelebte Solidarität beginnt im Kleinen“, betont unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein.