Seniorenfreizeitstätte in Rudow feierlich eröffnet

Seniorenfreizeitstätte in Rudow feierlich eröffnet 1
Große Delegation der SPD bei der Eröffnung: Bundesministerin Franziska Giffey, die Bezirksverordneten wolfgang Hecht, Michael Morsbach, Peter Scharmberg (v.li.) und Eva-Marie Schoenthal (5.v.re.), Bürgerdeputierter Karl-Heinz Augustin, Bezirksstadträtin Karin Korte (4.v.li.) Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Fraktionsvorsitzende Mirjam Blumenthal, Abgeordnete Derya Caglar und Christopher King (3. v. re.) als Vorsitzender der SPD Rudow

Die Seniorenfreizeitstätte Rudow ist am 21. August um 13.00 Uhr feierlich durch Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) und die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey (SPD) sowie Sozialstadtrat Jochen Biedermann (Grüne) eröffnet worden. Als damalige Bezirksbürgermeisterin von Neukölln organisierte Giffey Mittel aus dem Sondervermögen wachsende Stadt (SIWA), um eine im Beteiligungsprozess mit den Senioren entwickelte Seniorenfreizeitstätte nach ihren speziellen Wünschen zu bauen.

Die Idee, die Seniorenfreizeitstätte am Ort Alt-Rudow 60 / Neuköllner Straße 333 zu bauen, hatte der SPD- Bezirksverordnete Peter Scharmberg. Durch eine Vielzahl von Anfragen in der Bezirksverordnetenversammlung klärte er, dass ein respektabler senioren- und behindertengerechter Bau auf dem zusammengeführten Grundstück möglich ist. Dann folgte in der BVV der SPD- Antrag auf Bau der Seniorenfreizeitstätte, der mehrheitlich angenommen wurde.

An der feierlichen Eröffnung der Seniorenfreizeitstätte nahm auch Scharmberg zusammen mit der Neuköllner SPD- Fraktionsvorsitzenden Mirjam Blumenthal, der Kulturstadträtin Karin Korte, der langjährigen Vorsitzenden des Sozialausschusses Eva-Marie Schoenthal sowie den Bezirksverordneten Michael Morsbach und Wolfgang Hecht teil. Aus dem Berliner Abgeordnetenhaus kam Derya Caglar MdA (SPD), aus Rudow der SPD- Abteilungsvorsitzende Christopher King sowie der stellvertretende Vorsitzende der Landes- AG 60plus der SPD, Karl-Heinz-Augustin. Sie alle freuten sich mit den Rudower Senioren an diesem wundervollen Tag.

Vor drei Jahren wurde der Spatenstich gefeiert, und noch beim Richtfest ein Jahr später ahnte niemand, dass die Eröffnung noch so lange auf sich warten lassen würde. Nur das beherzte Eingreifen des Bezirksbürgermeisters verhinderte, dass sich der Bau aufgrund eines Rechtsstreites wegen nachweislicher Baumängel am Terrazzofußboden weiter verzögert. Der Bezirk ging in finanzielle Vorleistung und brachte den Weiterbau mit einer neuen Firma zügig voran. Zuletzt verzögerten die notwendigen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus eine offizielle Eröffnung. Durch ein überzeugendes bezirkliches Corona-Management unseres Bezirksbürgermeisters Martin Hikel konnte die neue Seniorenfreizeitstätte in Rudow nun endlich eröffnet werden und den Betrieb aufnehmen.

„Gesagt! Getan! Wir sind stolz darauf, dass in Rudow die neue Seniorenfreizeitstätte eröffnet wurde“, betont die SPD-Fraktionsvorsitzende Mirjam Blumenthal. „Und es gibt nicht nur neue Räumlichkeiten, sondern auch ein neues attraktives Programm mit einem Mix aus Freizeit, Kunst und Kultur. So wird angestrebt, Infoveranstaltungen von Polizei und von Schuldner- oder Mieterberatung durchzuführen. Zeitzeugen zum Mauerfall können ebenfalls befragt werden. Zweimal in der Woche ist ein gemeinsamer Mittagstisch geplant. Die Freizeitstätte lädt zum Treffen ein, um gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen. Genau das, was wir in Rudow brauchen!”