
Wer erinnert sich nicht an seinen Einschulungstag? Das Foto mit der riesigen, bunten Schultüte, die Aufregung, das Gefühl, etwas ganz Neues zu beginnen. Für Kinder ist dieser Tag ein Meilenstein – aber nicht alle starten mit denselben Voraussetzungen. Gerade Familien mit kleinem Geldbeutel können oft nicht alles besorgen, was ihre Kinder für die Schule brauchen. Damit der erste Schultag nicht mit Scham oder Ausgrenzung beginnt, gibt es das Schultütenprojekt des Vereins „Wunschbäumchen – Gemeinsam etwas bewegen“.
Am 7. September war es wieder soweit: Die Vereinsvorsitzende Daniela Lungwitz-Mohamad und ihr Team verteilten kostenlos Schultüten und alles, was ein Kind zum Start ins Schulleben braucht. Von Heften und Stiften über Turnbeutel, Pinsel, Bastelmaterial und A3-Mappen bis hin zu Federmäppchen und Kleber war alles dabei. Sogar 20 nagelneue Schulranzen fanden den Weg in kleine, staunende Hände.
Damit die Freude komplett war, gab’s auch Spielzeug, Kuscheltiere, Luftballons und Malsets – schließlich sollen Pausen Spaß machen „Der Spaß am Lernen darf nicht auf der Strecke bleiben“, sagt Lungwitz-Mohamad. Sie weiß aus ihrer Arbeit als Lerntherapeutin nur zu gut, dass fehlendes Material schnell zu Frust und sogar zu Mobbing führen kann. Ohne die helfenden Hände der Eltern, vor allem der Mütter, hätten die Kinder ihre prall gefüllten Tüten und Ranzen kaum nach Hause tragen können. Die Freude war riesig, die Dankbarkeit spürbar. Finanziert wurde die Aktion wie immer komplett durch Spenden – und unterstützt von vielen Engagierten. Auch wir als SPD- Fraktion unterstützen den Verein seit langem.

Als Helfer und Unterstützer mit dabei waren denn auch unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, unser Bezirksverordneter Michael Morsbach, unser Bundestagsabgeordneter Hakan Demir sowie unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel. Er brachte es auf den Punkt: „Gleiche Bildungschancen für alle liegen uns am Herzen.“ In diesem Sinne zeige „die Schultütenaktion, was Gemeinschaft leisten kann. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen – das ist ein politischer Auftrag. Gleichzeitig habe ich heute gespürt, wie sehr kleine Gesten Großes bewirken: strahlende Kinder, erleichterte Eltern, ganz viel Dankbarkeit. Für mich ist das ein starkes Zeichen dafür, dass Solidarität lebendig ist“, so Cordula Klein.
Der Verein „Wunschbäumchen“ ist für sein großartiges Engagement verdientermaßen mehrfach ausgezeichnet worden – zuletzt als Regionalsieger Berlin 2024 mit dem Town & Country Stiftungspreis. „Wir wünschen allen Schulanfänfänger*innen einen guten Start in einen neuen Lebensabschnitt, viel Freude beim Lernen und Entdecken und viel Spaß mit guten und neuen Freundschaften“, betont unsere Fraktionsvorsitzende Klein.
Der Verein freut sich über Spenden. Wer ihn unterstützen möchte, ruft folgende Webseite bei „Betterplace“ auf.
https://www.betterplace.org/de/discover?q=WUNSCHBÄUMCHEN



