
Ausgelassen und mit reichlich guter Laune feierten die Rudowerinnen und Rudower am Wochenende vom 9. auf den 10. Mai ihr von der Aktionsgemeinschaft Rudow in Kooperation mit „Hauptstadt Kultur“ veranstaltetes zweitägiges Straßenfest. Auf drei Bühnen wurde rundum abwechslungsreiche Livemusik mit tollen Stimmen geboten. Ob an der Hauptbühne Alt-Rudow Ecke Krokusstraße, am Schmiedeteich oder an der Bühne in der Krokusstraße – überall füllten sich die Bänke bis zum letzten Platz. Ob Schlagermusik mit dem „Schlagerkanzler“ Martin Martini, soulige Pop- und Diskomusik mit Victoria, Countryklänge, Irish Folk und Akustik-Cover mit William Gardener oder Rock, Soul, Schlager, Pop und Rock’n’Roll mit Mickey Cyrox – für Groß und Klein und alle Musikgeschmäcker wurde Bezauberndes auf den Bühnen geboten.

Den Anfang machte am Samstag noch vor der offiziellen Eröffnung ein Puppentheaterspiel mit gesanglichen Einlagen für die Jüngsten. Für sie gab es etliche Highlights: Ein antikes Riesenrad und Karussellfahren nahe dem Schmiedeteich sowie Entenangeln begeisterten sie. Ebenso wie Bungee-Jumping und besonders die von der Aktionsgemeinschaft Rudow kostenfrei bereitgestellte Aktion „Rudow bewegt sich“: An zehn Stationen konnten sich die Kinder sportlich beweisen. Mit dabei war auch wieder der Hockey Club Berlin Brandenburg. Hier hatten die Kinder die Aufgabe, einen Ball zielsicher ins Tor zu bringen. Hatten die Kinder die zehn Stationen geschafft, bekamen sie von AG-Rudow-Mitglied Nicole Haufe vom Friseursalon NH eine Goldmedaille überreicht. Doch zuvor mussten sie jedoch noch einmal kräftig zudrücken: Mit Hilfe eines Handkraftgeräts wurde ihre Handkraft in Kilogramm gemessen. Von Nicole Haufe angefeuert, erzielten die Kinder erstaunliche Ergebnisse. Schließlich kam sie bei der Goldmedaillenausgabe kaum zur Ruhe – so gut wurde die Aktion „Rudow bewegt sich“ auch diesmal von den Kindern angenommen. Mit der Medaille auf der Brust flanierten sie dann voller Stolz über die Meile. Diese überzeugte in diesem Jahr auch mit mehr als 100 Ständen, wie AG-Rudow-Vorstand Christian Jüttner in seiner Rede zur Eröffnung am Samstag zur Eröffnung bemerkte. An dieser konnten Bezirksbürgermeister Martin Hikel und unsere Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betrieb sowie Berlins Bürgermeisterin, Franziska Giffey, leider nicht teilnehmen – sie waren auf unserem Landesparteitag präsent.

Giffey kam jedoch am späten Nachmittag und hatte für die zahlreichen Besucher an ihrem Stand vor ihrem Bürgerbüro in Rudow gute Nachrichten im Gepäck. Das Wasserwerk Johannisthal wird wieder ans Netz genommen. Das hat der Aufsichtsrat der Berliner Wasserbetriebe am 6. Mai 2026 beschlossen. Grund dafür: das Bevölkerungswachstum der Stadt. Für Rudow heißt das, der Grundwasserspiegel sinkt. Besonders für Anwohner im so genannten Blumenviertel, in deren Keller zuweilen Wasser- stand, sinkt. Zwecks Regulierung der Grundwasserstände wird zudem die Brunnengalerie im Glockenblumenweg saniert. Im Juni soll es dazu eine Informationsveranstaltung geben.
Auch dank des guten Wetters war die Rudower Frühlingsmeile bis zur Lasershow von „Hauptstadtlaser“, die den Abschluss am Samstag bildete, sehr gut besucht. Zu den Besucher*innen zahlten auch unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriela Gebhardt und unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Peter Scharmberg aus Rudow. „Die Rudower Frühlingsmeile hat erneut gezeigt, wie lebendig und herzlich unser Ortsteil ist. Besonders beeindruckend war erneut zu sehen, mit wie viel Engagement Vereine, Unternehmen, Ehrenamtliche und die Aktionsgemeinschaft Rudow dieses Fest möglich gemacht haben. Die Mischung aus Musik, Familienangeboten und nachbarschaftlicher Begegnung hat Menschen jeden Alters zusammengebracht. Solche Veranstaltungen stärken den Zusammenhalt und machen Rudow lebens- und liebenswert“, so Scharmberg.

