Gemeinsam für ein solidarisches Berlin: 200 Besucher bei unserem „Tanz in den Mai“

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Hießen die Gäste zum Wahlkampfauftakt willkommen: SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach (4.v.li.), Janine Wolter, Spitzenkandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisteriun (3.v.li.), Fraktionsvorsitzende Cordula Klein (re.) und Kreisvorsitzende Derya Caglar MdA (5.v.li.)

Rund 200 Menschen trafen sich auf Einladung der SPD Neukölln und der SPD- Fraktion am Abend des 30. April zum „Tanz in den Mai“ im „Jungen Tanzhaus Berlin“ in der Lucy-Lameck-Straße in Neukölln. Das Junge Tanzhaus Berlin (JTB) in Neukölln ist die bundesweit erste Institution, die sich voll und ganz dem Tanz für Kinder und Jugendliche widmet. Geboten wird ein vielfältiges Programm aus Kursen, professionellen Aufführungen und offenen Sessions.

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Zur guten Laune der Besucher bei unserem Tanz in den Mai trugen auch das Buffet mit Snacks, die Vielfalt an Getränken, der schöne Garten und die frühsommerlichen Temperaturen bei. Herzlichst begrüßt wurden die Besucher*innen von den Kreisvorsitzenden Derya Çağlar MdA und Joachim Rahmann und unserer Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein. Grußworte gab es auch von unserem Spitzenkandidaten Steffen Krach sowie der SPD-Spitzenkandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin von Neukölln, Janine Wolter. Ebenfalls vor Ort waren der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Hakan Demir MdB, unsere Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey sowie unser Marcel Hopp MdA. Mit Anne Roever und Charlotte Mende standen darüber hinaus weitere Kandidatinnen für das Berliner Abgeordnetenhaus für Gespräche bereit. Zudem kamen etliche unserer Bezirksverordneten. Darüberhinaus waren unsere Bürgerdeputierten Jörg Stempel, Daniela von Hoerschelmann, Andreas Domann, Alexandra Julius Frölich und Julia Pankratyeva zugegen.

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Ferner nahmen viele Personen der Zivilgesellschaft die Einladung wahr. So der Armutsbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Thomas de Vachroi,  Neuköllns verdienter Polizist im Ruhestand, Peter Herzfeldt, die Stadtteilmütter mit Maria Macher, Gerhard Richter, Direktor des Erlebniscircus Mondeo, Wolfgang Fiedler, Vorstand der Kleingartenanlage Rudower Schweiz, sowie etliche Mitglieder migrantischer Vereine, um nur einige zu nennen.

Sie alle wurden von den Redner*innen ganz herzlich begrüßt. In der Eröffnungsrede dankte unser Kreisvorsitzender Joachim Rahmann Gera Rindermann vom „Jungen Tanzhaus Berlin“ für die Gastfreundschaft und wies darauf hin, dass sie Ansprechpartnerin für all jene ist, die „über diesen Ort und die künstlerische Arbeit hier“ mehr wissen wollen. Die Reden beim Tanz in den Mai 2026 zeichnen insgesamt ein geschlossenes Bild sozialdemokratischer Politik, das von Optimismus, sozialer Gerechtigkeit und dem Anspruch geprägt ist, Berlin und insbesondere Neukölln aktiv und bürgernah zu gestalten. Zu Beginn seiner Rede betonte unser Kreisvorsitzender Rahmann vor allem die Motivation und den inneren Zusammenhalt der Genoss*innen. Für ihn erklärt sich große Beteiligung unserer Genoss*innen schlicht daraus, „weil wir Mitglieder der SPD sind und versuchen, die Gesellschaft besser zu machen“. Gleichzeitig grenzte sich Rahmann gegenüber gesellschaftlichem Pessimismus ab: „Zynismus gibt es gerade genug, es gibt genug Leute, die negativ über Neukölln reden, die uns auseinanderbringen wollen“. Dem setzt er unsere klare Haltung entgegen: Es lohnt sich „für unsere Freiheit, für unser Miteinander, für unsere Solidarität zu kämpfen, auch wenn Gegenwind da ist“.

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„Der Tanz in den Mai steht für Aufbruch, für Gemeinschaft und für neue Energie“, sagte unsere Kreisvorsitzende Derya Çağlar. Mit Blick auf die anstehenden Wahlen formulierte sie unseren Anspruch deutlich: „Es geht darum, wie wir unsere Stadt gestalten wollen, solidarisch, gerecht, aber auch in die Zukunft blickend“. Dabei zeigt sie sich überzeugt, dass unsere SPD sowohl programmatisch als auch personell gut aufgestellt sei: Man habe „gute und richtige Antworten und auch die richtigen Menschen“, um Berlin zu führen, so Çağlar mit Blick auf unsere Kandidat*innen und insbesondere unseren Spitzenkandidaten Steffen Krach. Er verteidigte den 1. Mai als zentrales Symbol der Arbeiterbewegung und stellte klar, dass er rein gar nichts von den Plänen aus der CDU hält, den 1. Mai als Feiertag abzuschaffen: „Mit der SPD wird es so etwas nicht geben, der 1. Mai bleibt der Tag der Arbeit“. Die Vorschläge von Friedrich Merz und Jens Spahn bezeichnet er als Ablenkung von eigentlichen Problemen und als „Angriff auf den Sozialstaat“, der „eine einseitige Belastung von niedrigen und mittleren Einkommen“ darstelle. Gleichzeitig warnte Krach vor dem politischem Einfluss der AfD: „Die AfD ist niemals eine Alternative, sie bekämpft Arbeitnehmer*innenrechte und die Gewerkschaften. Für Krach ist klar, dass die kommenden Monate auch davon geprägt sein werden, die AfD politisch zurückzudrängen und dies klar zu machen.

Inhaltlich legte er einen Schwerpunkt auf die soziale Frage, insbesondere den Wohnungsmarkt: „Wir haben ein Problem mit bezahlbarem Wohnraum“. Als Antwort darauf beschreibt Krach eine Kombination aus staatlichem Eingreifen und Transparenz:  Es gelte „absolute Transparenz auf dem Wohnungsmarkt“ durch Instrumente wie ein Mietregister respektive Mietkataster zu schaffen, um Mietwucher entgegenzutreten. Als Ziel formulierte er: „Wir werden bauen, wir werden regulieren und wir werden deckeln“. Insgesamt stellt er heraus, dass Politik konkret entlasten müsse: „Es geht darum, ganz konkret die Menschen zu entlasten“, damit sie wieder mehr Geld in der Tasche haben. Mit der Mietpreisprüfstelle als offizieller Einrichtung des Landes könne jeder und jede den Mietvertrag der Mietpreisprüfstelle vorlegen und sehen, ob er Mietvertrag „eigentlich rechtskonform ist oder ob der Mietwucher betrieben wird“. Das zentrale digitale Mietenkataster wird ca. 2,2 Millionen Mietverhältnisse erfassen und als erstes seiner Art in Deutschland Verstöße gegen die Mietpreisbremse mithilfe von KI automatisch erkennen.

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Unsere Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Janine Wolter beschrieb zu Beginn ihrer Rede die sozialdemokratischen Werte, die sie in ihrer Arbeit lebt:  „Ich denke nicht in Zuständigkeiten, sondern in Verantwortung“, sagte sie und betonte ihre Nähe zu den Menschen vor Ort. „Ich bin unterwegs, ich treffe Initiativen, ich treffe Vereine Einzelpersonen, die sich engagieren. Und ich höre ganz viel aus dem Bezirk, aus den Kiezen. Viele Bürgerinnen und Bürger seien verunsichert, zugleich gebe es aber auch „Hoffnung in die Sozialdemokratie“. Besonders deutlich wird ihre Haltung beim Thema Ordnung und Sicherheit, wo sie sich gegen eine rein auf Bestrafung basierende Politik wendet. Aussagen wie „Strafen müssen wehtun, sind doch kein Ansatz“ kritisierte sie Neuköllns CDU Ordnungsstadtrat Gerrit Kringel. Wolter plädiert stattdessen für ein umfassenderes Konzept aus Regeln, Zusammenarbeit und Prävention. Ihr Ziel sei es, die Gesellschaft nicht zu spalten. Deswegen gelte es neben der Durchsetzung von Gesetzen und Regeln auch zu fragen: „Wie können wir die Menschen erreichen? Denn nur starke Kieze, starke Bildungseinrichtungen und gut geförderte Jugendeinrichtungen- und Initiativen stärken doch die Gemeinschaft. Wir müssen zusammenrücken, wir dürfen uns nicht spalten lassen“, so Wolter.
Auch sie hob in ihrer Rede die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums hervor. Für starke Kieze sei es eine Voraussetzung, „dass Neukölln bezahlbar bleibt“. Das gelte auch für die Infrastruktur als Grundlage funktionierender Kieze, wozu Bildung und Jugendarbeit und gut ausgestattete Schulen gehören. Es sei „nicht ehrlich“, wenn einige Parteien in der BVV schweigen, wenn über Vorkaufsrecht und Mietpreisbremse diskutiert werde, dann aber auf der anderen Seite rausgehen und so tun, als seien sie für die Menschen da. Die SPD baue vielleicht etwas länger, dafür aber ohne Menschen auszuschließen. Sie baut „solide, fair, und alle haben die Möglichkeit, dort zu wohnen“.

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Die Reden machten deutlich: Wir als SPD sind die Kraft des sozialen Ausgleichs, die dem gesellschaftlichen Pessimismus Optimismus entgegensetzt, sich gegen konservative Sozialkürzungen und rechtspopulistische Positionen abgrenzt und gleichzeitig konkrete Lösungen für zentrale Probleme wie Wohnen, Zusammenhalt und funktionierende öffentliche Strukturen anbietet. Nach den Reden, für die es kräftigen Applaus gab, eröffnete Steffen Krach als DJ den Tanzabend. Ein weiterer Höhepunkt war die Tombola mit schönen Preisen und der Kicker, der ausgiebig genutzt wurde. Neben dem Feiern gab es auch reichlich Zeit für Gespräche.

Wir danken allen, die diese Veranstaltung vorbereitet und unterstützt haben. So eine Veranstaltung durchzuführen und zu planen, benötigt viel Kraft und Zeit. Ehrenamt macht trotzdem Spaß, auch wenn es mal anstrengend ist.

Am 1. Mai waren unsere Mitglieder der SPD-Fraktion und des Kreises zahlreich auf den Straßen vertreten, um gemeinsam mit den Gewerkschaften und vielen anderen ihre Werte von sozialer Gerechtigkeit und Freiheit zu vertreten.