Empfang im Rathaus – Unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel empfing den Regionalliga-Aufsteiger SV Tasmania

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Freuten sich mit Neukölln über den Aufstieg des SV Tasmania: Bezirksbürgermeister Martin Hikel (mi.) mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein, Sportstadträtin a.D. Karin Korte (2. u.1. v. re.) und SPD-Fraktionärin Franziska Jahke (li.)

Mit einem 5:0-Auswärtssieg am 30. Mai gegen den Tabellensiebten Eintracht Mahlsdorf beendete der Neuköllner Traditionsfußballclub SV Tasmania Berlin die Saison in der NOFV-Oberliga Nord und festigte damit seine Führung in der Liga. Mit sechs Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten SV Lichtenberg 47 wurde die Saison souverän beendet und der erneute Aufstieg in die Regionalliga Nordost gesichert.

Im Anschluss an das letzte Spiel der Saison und die Meisterfeier in Mahlsdorf empfing unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel am Samstag das erfolgreiche Team im Rathaus Neukölln. Hier trugen sich Almir Numic (1. Vorsitzender) und Hussein Ahmad (2. Vorsitzender) im Vorzimmer des Bezirksbürgermeisters in das Goldene Buch ein. Auf dem Rathausbalkon präsentierten die Spieler anschließend traditionell den Meisterpokal und feierten mit ihren zahlreichen Fans, bevor es mit dem Mannschaftsbus, einem offenen Doppeldecker, weiter zur Abschlussfeier in das heimische Werner-Seelenbinder-Stadion ging.

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Den Empfang im Rathaus begleiteten auch unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, die Bezirksverordnete Franziska Jahke und unsere ehemalige Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Karin Korte.

Mit 82:32 Toren und einer Tordifferenz von 50 Toren bewies der SV Tasmania Berlin, dass er die stärkste Offensive und Defensive der Liga hatte. Im Vergleich: Der Tabellenzweite kam zum Saisonende auf eine Tordifferenz von 32 Toren. Mit dem deutlichen Sieg zum Abschluss krönte sich der SV Tasmania zudem als würdiger Meister der NOFV-Oberliga Nord 2025/26 – anders als vor fünf Jahren über eine komplette Spielzeit, denn die „Corona-Saison 2020/21“ wurde seinerzeit nach neun Spieltagen abgebrochen.

In der Heimwertung belegte man ebenso den 1. Rang (40 Punkte) wie im ersten Halbjahr (34 Punkte). Das zweitbeste Team war Tasmania mit 27 Zählern in der Auswärtswertung, und 33 Punkte in der Rückrunde reichten immer noch für Rang 3.

In das heimische Werner-Seelenbinder-Stadion des SV Tasmania wurde in den vergangenen Jahren viel investiert. Dafür hatte die SPD-geführte Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen bereits 2023 Mittel in Höhe von 2,2 Millionen Euro bereitgestellt. Insgesamt wurden rund 6 Millionen Euro investiert.

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Der SC Tasmania 1900 Berlin ist als der schlechteste Bundesligacluballer Zeiten in die Fußballgeschichte eingegangen. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga nach der Saison 1965/66 spielten die „Tasmanischen Teufel“ jedoch mehrere Saisons erfolgreich in der Regionalliga Berlin und qualifizierten sich bis 1973 mehrfach für die Aufstiegsrunde zur Bundesliga.

Das Ganze hatte jedoch einen bitteren Beigeschmack: Tasmania ging das Geld aus, und der Verein musste im Juli 1973 Bankrott anmelden. Er löste sich schließlich auf. Das war die Geburtsstunde des Nachfolgevereins Tasmania Berlin, der allerdings zunächst SV Tasmania 73 hieß. Dieser spielte immerhin zehn Jahre in der Oberliga. Danach ging es jedoch wieder bergab – bis in die Bezirksliga.

1999 schien wieder Licht am Ende des Tunnels auf: Die Wohnungsbaugesellschaft Gropiusstadt trat als neuer Sponsor auf, was wiederum mit einer Namensänderung einherging. Fortan nannte sich der Verein SV Tasmania Gropiusstadt 73. Erst 2011 erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen SV Tasmania Berlin. Damit wollte man sich wieder auf die eigenen Wurzeln und den SV Tasmania 1900 besinnen, der vor 123 Jahren in Rixdorf gegründet wurde.

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Die kommende Saison bestreiten die Blau-Weiß-Roten damit zum zweiten Mal nach 2021/22 (damals: 20. Platz, 17 Punkte) in der Regionalliga Nordost. Die Spielzeit beginnt am Wochenende vom 24. bis 26. Juli 2026.

„Der Aufstieg des SV Tasmania Berlin in die Regionalliga Nordost ist ein großartiger Erfolg für den Verein, seine Mitglieder, die ehrenamtlich Engagierten und die vielen Fans. Die Mannschaft hat über die gesamte Saison hinweg beeindruckende Leistungen gezeigt und sich den Meistertitel mehr als verdient. Besonders freut mich, dass die umfangreichen Investitionen in das Werner-Seelenbinder-Stadion nun dazu beitragen, dass der Verein optimale Bedingungen für die neue sportliche Herausforderung vorfindet. Tasmania ist ein wichtiger Teil der Neuköllner Sportlandschaft und ein Aushängeschild für unseren Bezirk. Für die kommende Regionalliga-Saison wünsche ich dem Team viel Erfolg und zahlreiche begeisternde Fußballmomente“, freut sich Frau Klein.

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