Ein Ort für Bewegung und Gemeinschaft – Oskar-Heinroth-Schule weiht neue Schulwiese ein

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Die stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Gabriela Gebhardt und Peter Scharmberg nahmen die neuen Spielgeräte in Augenschein

Am 11. Juni war es soweit: Zwei Jahre nachdem die Oskar-Heinroth-Schule den Einzug in den neuen Ergänzungsbau feiern konnte, wurde nun die mit Spielgeräten neu ausgestattete Schulwiese eingeweiht. Schon bevor unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel am Rohrdommelweg ankam, versammelten sich rund 150 Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse auf der Wiese, um den Ehrengast gemeinsam mit Schulleiterin Katrin Reinhardt mit der Schulhymne zu begrüßen. Begleitet von einer Gitarre sangen die Kinder: „Wir sind die Schule, die Oskar-Heinroth heißt, Rohrdommelweg 1, damit es jeder weiß. Alle sind willkommen hier und darum singen wir! Di dum di da di dum di da…“.  Unser Bezirksbürgermeister Hikel freute sich sehr über den Empfang, begrüßte die Kinder ganz herzlich, würdigte die Arbeit der anwesenden Mitarbeiterin und Mitarbeiter des Grünflächenamts und begrüßte zudem unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriela Gebhardt und unseren stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Peter Scharmberg. In diesem Zusammenhang erklärte den Kindern kurz und kindgerecht, was eine Bezirksverordnetenversammlung ist und wünschte ihnen viel Freude beim Spiel in den Pausen.

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Die neue Spielwiese wurde sofort ausprobiert

Den Plan für die Gestaltung der Wiese mit Spielgerätschaften entwickelte der Gartenbauingenieur Markus Bode vom Grünflächenamt im Rahmen seines Bachelorstudiums. Es war sein letztes großes Projekt vor dem Abschluss seines Studiums, erzählt er. Hier auf der Schulwiese gleich rechts vor dem Haupteingang können die Kinder fortan Open-Air-Schach und Fußball spielen, toben oder auf schicken Holzliegen aus heimischer, witterungsbeständiger und nachhaltiger Douglasie gemeinsam chillen. Zudem lädt ein Balancierpfad aus langlebiger Robinie dazu ein, spielerisch ihren Gleichgewichtssinn, ihre Koordination und ihre Trittsicherheit zu entwickeln. Gleich danach folgt ein Balancier-Rundholz, das zur Förderung der Balance nach links und rechts ermuntert.  Das Ganze mündet entlang des Pfades in einen Mikadohaufen, ein Kletter – und Balancierspiel. Letzteres wurde in Eigenproduktion entwickelt, so Herr Bode. Zwei Tischtennisplatten ergänzen das Spielgeräte-Ensemble. Für seine Arbeit und sein Engagement haben Herr Bode, seine Ausbildungsleiterin beim Grünflächenamt, Katharina Kasak und sein Kollege Martino Boccignone einen kräftigen Applaus mit Jubelschreien von den Kindern erhalten.

Nachdem die neue Spielfläche freigegeben wurde, gab es kein Halten mehr. Begleitet von lauten Jubelschreien gingen die Kinder ihrem Bewegungsdrang nach, eroberten ihr neues Spielfeld und testeten die neuen Spielgeräte voller Begeisterung und Freude. Während die Kinder weiter unter Aufsicht spielten, lud Schulleiterin Reinhardt unseren Bezirksbürgermeister und unsere Bezirksverordneten zum Frühstück ein – eine gute Gelegenheit, um über die Freuden, Sorgen und Nöte der Schule zu sprechen.

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Das Team des Grünflächenamtes gestaltete die Fläche mit viel Liebe zum Detail

Die Oskar-Heinroth-Schule besuchen rund 700 Kinder, wobei die Nachfrage steigt, so Schulleiterin Reinhardt. Sie ist eine offene Ganztagsgrundschule mit einem musikalischen Schwerpunkt und verfügt zudem über eine eigene ergänzende Betreuung und einen Hort. Besonderer Wert wird an der Schule auch auf einen respektvollen und freundlichen Umgang miteinander und auf die Lese- und Bewegungsförderung gelegt. Neu an der Schule ist die im Januar des Jahres gegründete Musical AG, die von Joséphine Herrmann, Popmusikstudentin und Sängerin, geleitet wird. Reichlich Luft nach oben gäbe es in der „Musikalischen Grundschule“ im Bereich der Sonderpädagogik in der Personalausstattung, um den Bedürfnissen der Kinder mit Förderbedarf, respektive der Inklusion besser gerecht zu werden, erfuhren Hikel, Scharmberg und Gebhardt im Gespräch.

„Die neugestaltete Schulwiese an der Oskar-Heinroth-Schule schafft Raum für Bewegung, Begegnung und gemeinsames Lernen. Hier können die Schüler*innen ihre Pausen aktiv gestalten und ihre sozialen Fähigkeiten stärken. Mein besonderer Dank gilt dem Grünflächenamt, allen Beteiligten der Schule sowie Markus Bode, der mit großem Engagement und kreativen Ideen dieses Projekt mit seinen Kollegen vorangebracht hat.

Der Dank und die große Begeisterung der Schüler*innen zeigt, dass Bode den modernen Bedürfnissen der Schülerschaft gerecht wurde“, sagt Scharmberg. Zum Schluss dankten Hikel, Gebhardt und Scharmberg der Schulleitung für die Einladung und das offene Gespräch.

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