29. Internationaler Sportbadpokal der SG Neukölln

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Verteilten mit großer Freude die Medaillen an die Sieger*innen: Der stellv. Fraktionsvorsitzende Peter Scharmberg, Sportstadträtin Janine Wolter, Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, Marcel Hopp MdA und SG Neukölln- Geschäftsführer Jochen Hanz (v.li.)

Am Pfingstwochenende war es wieder so weit: Zum 29. Mal fand an zwei Tagen der Internationale Sportbadpokal im Sportbad Britz der Schwimmgemeinschaft Neukölln statt. In diesem Jahr nahmen am 23. und 24. Mai Schwimmerinnen und Schwimmer aus den USA, den Niederlanden und Litauen teil – insgesamt also drei internationale Gastnationen. Insgesamt absolvierten 904 Sportler*innen beeindruckende 4.175 Einzelstarts sowie 85 Staffelwettbewerbe. Neben zahlreichen Berliner Vereinen waren auch Schwimmvereine aus Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen vertreten.

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Sportstadträtin Janine Wolter vergibt die Medaillen

Ohne ehrenamtliche Helfer*innen wäre ein so großes Sportereignis für Kinder und Jugendliche nicht möglich. Rund 100 Menschen engagierten sich gemeinsam mit der SG Neukölln, um den Sportbadpokal erfolgreich umzusetzen. Mit dabei waren auch unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein, ihr Stellvertreter Peter Scharmberg sowie unsere Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport und Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin, Janine Wolter. Am Samstagnachmittag überreichten sie die von der SPD-Fraktion gespendeten Gold-, Silber- und Bronzemedaillen an die jungen Sportler*innen – ein mehrstündiger Siegerehrungsmarathon, der trotz großer Hitze allen sichtlich Freude bereitete. Auch Marcel Hopp MdA (SPD), half bei der Medaillenvergabe am Samstag fleißig mit. Darüber hinaus nutzten wir die Gelegenheit zum Austausch mit führenden Vertreterinnen der SG Neukölln über aktuelle und zukünftige Vorhaben. Am Sonntag übernahm unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Marko Preuß die ehrenvolle Aufgabe, Medaillen an die Sieger zu überreichen. 

Der Internationale Sportbadpokal geht auf die Initiative des langjährigen Schwimmwarts Dietrich Bolz zurück. Er träumte von einer Schwimmveranstaltung für junge Sportler*innen, bei der nicht nur der Wettkampf, sondern auch Begegnung und Austausch im Mittelpunkt stehen. Bolz verstarb vor 21 Jahren im Alter von nur 50 Jahren viel zu früh. Ihm zu Ehren erhielt die Veranstaltung den Zusatz „Dietrich-Bolz-Gedächtnis-Schwimmen“.

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Auch Peter Scharmberg ließ sich die Ehrung nicht nehmen

Für die punktbeste Leistung über 100 Meter Brust wird seitdem jährlich der „Dietrich-Bolz-Pokal“ verliehen. Bolz selbst war leidenschaftlicher Freizeitschwimmer und absolvierte im Jahr 2001 über 100 Meter Brust seinen einzigen offiziellen Wettkampf. Der Wettbewerb unterstreicht zudem, dass der SG Neukölln nicht nur der Leistungssport, sondern vor allem die Jugendförderung am Herzen liegt: Im Mittelpunkt des Internationalen Sportbadpokals steht seit jeher die Begegnung junger Schwimmerinnen und Schwimmer. Auch in diesem Jahr wurden wieder Zelte auf der Wiese des Schwimmbadgeländes aufgebaut, so dass genügend Zeit für Gespräche, gemeinsames Spielen und für das Knüpfen neuer Freundschaften blieb. Für ein reichhaltiges und gesundes Speisenangebot sorgten die ehrenamtlichen Helferinnen der SG Neukölln. Für die jüngeren Teilnehmerinnen wurde zusätzlich eine Hüpfburg aufgebaut. Außerdem bietet das wunderschöne grüne Gelände mit seinem Spielplatz und vielen schattigen Plätzen ideale Bedingungen – besonders an sonnigen Tagen.

In der Mannschaftswertung belegten in diesem Jahr die Wasserfreunde Spandau 04 e. V. mit 603 Punkten den ersten Platz. Den Sieg beim Gedächtnispokal über 100 Meter Brust (weiblich und männlich gemeinsam gewertet) errang Adrian Fluck vom Zehlendorfer TSV von 1888 mit einer Zeit von 1:07,83 Minuten und 589 Punkten.

„Der Internationale Sportbadpokal der SG Neukölln ist weit mehr als ein sportlicher Wettkampf. Er fördert Werte wie Teamgeist, Zusammenhalt, Respekt und Fairness. Junge Menschen aus verschiedenen Ländern kommen hier zusammen, lernen sich kennen und erleben Gemeinschaft über Sprach- und Ländergrenzen hinweg. Gerade in unserem multikulturellen Bezirk Neukölln sind solche internationalen Begegnungen von besonderer Bedeutung. Gleichzeitig zeigt die Veranstaltung eindrucksvoll, wie wichtig ehrenamtliches Engagement und starke Sportvereine für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Förderung junger Menschen sind“, sagt Scharmberg. Und unsere Fraktionsvorsitzende Klein ergänzt: „Besonders beeindruckend ist, mit wie viel Leidenschaft die vielen Ehrenamtlichen dieses große Sportfest möglich machen. Solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig Sportvereine für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und für junge Menschen in unserem Bezirk sind. Unser herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die dieses besondere Sportwochenende möglich gemacht haben.“

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