
Das bildungspolitische und stadtplanerische Gesamtkonzept des Projekts Campus Efeuweg hat das Ziel, das Wohnumfeld in der Gropiusstadt attraktiver zu machen und die Lebensqualität zu steigern. Mit dem „Zentrum für Sprache und Bewegung“ soll dazu ein weiterer Beitrag geleistet werden. Neben Räumen für Sport- und Musikangebote, Sprach- und Integrationskurse sind ein großer Bewegungsraum und ein Café geplant. Das Zentrum soll von den Einrichtungen des Campus, der Gemeinschaftsschule und den Bewohnerinnen und Bewohner der Gropiusstadt und Rudow genutzt werden.
„Für die Familien in der Gropiusstadt, für Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Herkunft entsteht jetzt ein Bildungs- und Begegnungsort von völlig neuer Qualität. Hier wird zukünftig nicht nur gelernt werden. Und trotzdem gilt weiterhin: Die härtesten Kieze brauchen die besten Schulen. Der Campus Efeuweg ist dabei, ein Leuchtturm für die Bildung zu werden. Die weitere Förderung des Campus Efeuweg ist eine hervorragende Investition in die Zukunft“, ist Felgentreu überzeugt.
Das Bundesbauministerium (BMUB) hat das Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ 2014 erstmals aufgelegt. Gefördert werden innovative Projekte mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit und hoher fachlicher Qualität. Es geht dabei vor allem um große, baulich anspruchsvolle und auch experimentelle Vorhaben, die vorbildlich für die Stadtentwicklung in Deutschland sind. Auf den diesjährigen Projektaufruf sind rund 90 Anträge von Städten und Gemeinden eingegangen. 24 Projekte wurden nun ausgewählt und erhalten eine Zuwendung.
