SPD Neukölln fordert: Rücknahme der Senatsweisung zur ESTREL-Erweiterung

Rainer Knörr, Mitglied des Neuköllner Kreisvorstandes und Vorsitzender der SPD Rudow, kritisiert die gestrige Entscheidung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Diese hatte gestern überraschend das Bebauungsplanverfahren für die Erweiterung des ESTREL-Convention-Centers gestoppt. Statt einer geplanten Einzelhandelsfläche von 12.000 qm, genehmigt die Senatsverwaltung für die ESTREL-Erweiterung nur 2.500 qm. Die Vermietung der Einzelhandelsfläche ist elementarer Bestandteil an der Gesamtfinanzierung des erweiterten Convention-Centers.

„Der Senat verhindert damit ein 80-Millionen-Euro-Investitionsprojekt in Nord-Neukölln. Nach Fertigstellung der ESTREL-Erweiterung wären hier mehrere Hundert Arbeitsplätze auch für gering qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem sozial hochbelasteten Ortsteil entstanden.“ ist Rainer Knörr erbost.

Die Entscheidung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird damit begründet, dass eine größere Einzelhandeslfläche an der Sonnenallee zu einer Beeinträchtigung des Einzelhandels in der Karl-Marx-Straße führen würde. Dazu erwidert Rainer Knörr: „Wer die Einzelhandelsstrukutur in der Karl-Marx-Straße heute kennt, wird feststellen, dass der mit der ESTREL-Erweiterung geplante Einzelhandel den jetzt vorhandenen Geschäften in der Karl-Marx-Straße keine Konkurrenz machen wird. Viel eher ist zu vermuten, dass das von der Streletzki-Gruppe geplante Kongress- und Veranstaltungszentrum vom Senat als zu große Konkurrenz für die Messe Berlin gesehen wird und daher nach Möglichkeit verhindert werden soll.“

Die Neuköllner SPD fordert: „Die Weisung der Senatsverwaltung muss zurückgenommen werden, wenn wir es gemeinsam ernst meinen, dass für Neukölln etwas getan werden muss!“
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