
„Jedes Jahr gibt es weniger Zeitzeugen, die der Nachwelt vom Gräuel der nationalsozialistischen Verbrechen berichten können.“, sagt Giffey. „Umso wichtiger ist es, dass wir die Erinnerung an Auschwitz und die damals in Neukölln lebenden Jüdinnen und Juden aufrechterhalten. Glücklicherweise gibt es heute wieder jüdisches Leben in Neukölln. Als SPD bemühen wir uns, dieses Leben zu fördern und ein harmonisches Miteinander aller Religion zu ermöglichen.“
Auf der Gedenkveranstaltung wird neben Franziska Giffey auch der Neuköllner Autor Armin Langer sprechen, der als Nachfahre jüdischer Opfer der Nationalsozialisten von den Erfahrungen seiner Vorfahren und über jüdisches Leben heute in Neukölln berichten wird. Der Standort an der Isarstraße 8 ist bewusst gewählt, da an dieser Stelle bis 1938 die Synagoge in Neukölln stand, die wie viele andere jüdische Gotteshäuser und Geschäfte dem Terror der Nazis in der sog. Reichspogromnacht am 9.11.1938 zum Opfer fiel.
