Neuköllner Adventskalender – Türchen Nr. 13

stellt das Klinikum Neukölln als wichtigen Bestandteil unserer Gesundheitsinfrastruktur vor: In Zeiten von Corona erleben wir, wie wichtig eine funktionierende Gesundheitsinfrastruktur ist. Einer der Garanten für eine hervorragende Versorgung im Krankheitsfall ist das Klinikum Neukölln.

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Als eines der wichtigsten Vorhaben des von der Berliner SPD formulierten Rahmenprojektes „Gesundheitsstadt Berlin 2030“ wird für rund 226 Mio. Euro der „Nordkopf“ des Klinikums Neukölln gebaut, ein Erweiterungsneubau, der Ende 2024 fertig gestellt sein wird. Dort entstehen eine neue Rettungsstelle, eine Kinderrettungsstelle, 16 Operationssäle, 28 Intensivbetten, 240 Betten sowie ein Hubschrauberlandeplatz. Sobald der Neubau steht, soll auch das aus den 80er Jahren stammende Hauptgebäude des größten Vivantes-Krankenhauses in Berlin saniert werden. Dabei wird der Großteil der Baukosten von 70% vom Land Berlin als Eigentümer der landeseigenen Krankenhäuser getragen. Das entspricht 164 Mio. Euro. Bereits im Juli 2020 konnte nach nur etwas über einem Jahr Bauzeit für 20 Mio. Euro ein neues, viergeschossiges Bettenhaus mit 116 zusätzlichen Betten für die Patientenversorgung der Bereiche Psychiatrie, Hämatologie, Onkologie und Strahlentherapie auf dem Gelände des Klinikums Neukölln fertiggestellt werden.

Mit „Gesundheitsstadt Berlin 2030“ hat die Berliner SPD ein politisches Kernprojekt formuliert, dessen Früchte nun schon am Vivantes Klinikum Neukölln deutlich sichtbar werden. Zum einen geht es um eine Optimierung der stationären Krankenversorgung, zum anderen um die medizinische Forschung am Standort Berlin. So ist es der Berliner SPD eine Herzensangelegenheit und Regierungsschwerpunkt, Berlin auch im Bereich der Biomedizin zu einem international führenden Standort weiterzuentwickeln und den wachsenden Fachkräftebedarf im Gesundheitswesen nachhaltig zu sichern.

Die Bedeutung des Neubauprojektes für die gesamte Region wurde von allen Anwesenden der Feierlichkeiten zum Spatenstich des „Nordkopfes“ im September – unter ihnen der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller, Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz, Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci, Derya Caglar MdA (SPD), Vivantes Geschäftsführerin Dr. Andrea Grebe und Bezirksbürgermeister Martin Hikel, und dem Fraktionsvorstand der SPD Neukölln mit Mirjam Blumenthal, Cordula Klein und Peter Scharmberg – nachdrücklich betont: So stellt das Vivantes Klinikum Neukölln als eines der größten Krankenhäuser der Hauptstadt mit über 1200 Betten die stationäre Versorgung im Süden Berlins sicher. Aber nicht nur: Der SPD geht es in ihren Planungen stets auch um eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Denn: „Wie groß die Bedeutung der Berliner Krankenhäuser und ihrer Mitarbeitenden ist, hat die Corona-Pandemie uns allen noch einmal deutlich vor Augen geführt. Durch den Neubau wird nicht nur die Gesundheitsversorgung für die Berlinerinnen und Berliner verbessert, auch die Belegschaft von Vivantes erhält ein moderneres, zeitgemäßes Arbeitsumfeld“, hob Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hervor.

Wie erfolgreiche Kommunalpolitik funktioniert, leben wir als SPD-Fraktion Neukölln seit vielen Jahren vor. Für uns gilt daher: Weiterführen, ausbauen und sichern, was gut läuft. Aber auch kompetent, schnell und unkompliziert auf Veränderungen in einer wachsenden Stadt antworten.