Wieder Brandanschlag auf engagierte Bürgerin in Neukölln

In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 2017 wurde in der Britzer Krugpfuhlsiedlung ein Auto in Brand gesteckt. Anwohner entdeckten den Brand gegen 02:10 Uhr und riefen die Feuerwehr. Das Auto brannte völlig aus.

Die Besitzerin ist aktiv in der Flüchtlingshilfe sowie bei den Bürgerinitiativen „Hufeisern gegen Rechts“ und dem „Aktionsbündnis Britz“. Die betroffene Familie ist der SPD Neukölln bekannt durch ihr Engagement beim Neuköllner Kreisverband der SJD – Die Falken. Im Kampf gegen die Feinde der Demokratie stehen wir zusammen.

Dazu Dr. Franziska Giffey, Bezirksbürgermeisterin und Kreisvorsitzende der SPD Neukölln:
„Erneut gab es einen feigen Anschlag auf Menschen, die sich ehrenamtlich für unsere demokratische vielfältige Gesellschaft, für die Kinder- und Jugendarbeit und die Entwicklung unserer Stadt einsetzen. Es ist erschütternd. Die SPD Neukölln spricht ihre volle Solidarität aus und verurteilt die Tat auf das Schärfste.“

Der polizeiliche Staatsschutz des LKA Berlin hat die Ermittlungen übernommen und sieht in dem Brandanschlag einen Zusammenhang mit der Anschlagsserie der letzten Monate. Im Neuköllner Süden gab es in den letzten Monaten immer wieder Brandanschläge auf Menschen, die sich für Demokratie und gegen Rechts engagieren. Dabei wurden die Autos von Falken, Sozialdemokraten und Gewerkschaftern sowie das Fahrzeug eines Buchhändlers angezündet.

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