Spendengala am Welthospiztag: 10.000€ für Hospizaufbau

SPD Fraktionäre mit Bezirksbürgermeisterin Dr. Giffey (4.v.li.) und dem Bezirksverordnetenvorsteher Lars Oeverdieck (2. v.re.)

Anlässlich des Welthospiztages am 14. Oktober hatte die Hospiz Stiftung zur 12. Hospizgala „Ball unter Sternen“ ins Estrel Berlin eingeladen. Über 300 Gäste aus Politik und Wirtschaft folgten der Einladung und erlebten einen glanzvollen Gala- und Ballabend mit zahlreichen Künstlern. Auch einige Mitglieder der Neuköllner SPD Fraktion, ihr Fraktionsvorsitzender Martin Hikel und der Bezirksverordnetenvorsteher Lars Oeverdieck (SPD) besuchten die Benefizveranstaltung.

Die Schirmherrin der Hospizgala, Neuköllns SPD Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey rief dazu auf, für den Aufbau des ersten Berliner Tageshospizes für Menschen ab dem 18. Lebensjahr zu spenden. Gespendet werden konnten Bausteine im Spendenwert von 500 Euro sowie Fugen. Spender, die mit ihrer Bausteinspende das Hospiz ermöglichen, werden auf Wunsch im künftigen Tageshospiz auf einer Wand namentlich genannt.

Den Ballabend versüßten verschiedene Künstler: So traten Duotone mit Bernard Butler und Florian Korty auf, der Pianist Roland Hamann, Louis Armstrong alias M.L. Jordan von Stars in Concert und die Rixdorfer Perlen aus dem Heimathafen Neukölln. Die Rixdorfer Perlen, wahre Tresen-Amazonen, werden verkörpert von Inka Löwendorf, Schauspielerin der Volksbühne, Britta Steffenhagen, RadioEins-Moderatorin und Johanna Morsch, Opernsängerin.

Begleitet wurden die Rixdorfer Perlen aus der Gastronmie „ Zum Feuchten Eck“ an der Sonnenallee von  Felix Raffel am Bechstein-Konzertflügel.  Glänzend moderiert wurde die Gala von Deutschlands Meister der Close-Up-Magie Clemens Ilgner. Bis in die Morgenstunden tanzten die Gäste, begleitet vom Tanzorchester Christoph Sanft. An Spenden kamen allein an diesem Abend  insgesamt 10.020 Euro zusammen. „Sie werden angespart für den Aufbau eines  in Rudow geplanten Hospizzentrums, in dem schwerstkranke Menschen am Lebensende passgenaue Angebote finden – gleich, ob sie zu Hause bleiben möchten oder eine 24-Stunden-Betreuung benötigen“, freut sich Fraktionsvorsitzender Martin Hikel. In seinen Augen ist ein neues Hospizzentrum in Rudow ein großer Gewinn für den Gesundheitsstandort Neukölln. Es soll ein Ort sein, der allen Menschen hilft, die sich nicht im Endstadium einer Erkrankung befinden, so Ricam Gründerin Dorothea Becker. Das sind Menschen, deren Erkrankung, gleich welcher Art, die Lebenszeit deutlich begrenzt und die sich in physischer, seelischer, sozialer oder spiritueller Not befinden. Im Vordergrund des Projekts stehen die Entlastung der Betroffenen und deren engeren Familienangehörigen und die Teilhabe am Leben, so Becker.  Das Zentrum wird selbstverständlich auch ein Angebot für Angehörige und Trauernde sein.

 

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