Rudows Senioren feierten Richtfest für neue Freizeitstätte

Bürgermeister Hikel freut sich mit Jochen Biedermann und Bildungs- und Kulturstadträtin Karin Korte, das Versprechen seiner Vorgängerin Franziska Giffey einzulösen.

Rudows Senioren sind am 5. Juni zahlreich erschienen, um mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Sozialstadtrat Jochen Biedermann das Richtfest für ihre neue Freizeitstätte zu feiern. Mit dabei waren die Vorsitzende des Sozialausschusses, Eva Marie Schoenthal, sowie die Neuköllner Bezirksverordneten Peter Scharmberg und Wolfgang Hecht (alle SPD). Die neue Seniorenfreizeitstätte wird auf dem Gebiet der Alten Dorfschule Rudow in Alt-Rudow 60/ Neuköllner Straße 333 in moderner Holzbauweise errichtet und soll im Herbst des Jahres fertiggestellt werden.

Die Idee, ein neues Gebäude als Ersatzbau für das marode und aus Kostengründen nicht mehr sanierungswürdige Gebäude der Seniorenfreizeitstätte in Alt-Rudow 45 zu errichten, kam von dem Bezirksverordneten Scharmberg von der SPD Rudow. Mit mehreren detaillierten Anfragen an das Bezirksamt konnte er im Vorfeld in der Bezirksverordnetenversammlung klären, ob und wie der Bau der Seniorenfreizeitstätte auf dem Gelände der Alten Dorfschule realisierbar sei. Zum Richtfest freut sich Scharmberg mit Rudows Senioren, dass sie in absehbarer Zeit ihr neues Freizeitdomizil nutzen können. „Ich bin stolz darauf, dass ich es mit meinen Anfragen geschafft habe, dass Rudows Senioren im gut erreichbaren Rudower Ortsteilzentrum eine moderne und nach ihren Wünschen ausgestattete Seniorenfreizeitstätte bekommen“, betont Scharmberg.

Kurz nachdem das Bezirksamt am 14. Oktober 2014 einstimmig den Beschluss fasste, in Alt-Rudow 45 auf dem Gelände der baufällig gewordenen Seniorenfreizeitstätte die Stadtteilbibliothek für 1, 8 Mio. Euro zu bauen, schaute sich Scharmberg nach einem neuen Standort für die Seniorenfreizeitstätte um. Sie sollte ausreichend Platz bieten, zentral und nach Möglichkeit auf bezirkseigenem Gelände liegen und auch sehr gut für mobilitätseingeschränkte Personen erreichbar sein. Nachdem Scharmberg die Machbarkeit des Baus für die neue Seniorenfreizeitstätte in Alt-Rudow 60 klären konnte, schlossen sich am 6. Mai 2015 alle Fraktionen der BVV seiner Idee an.
Währenddessen klärte die damalige Bezirksbürgermeisterin Giffey (SPD) die Finanzierung, die schließlich mit 700.000 Euro aus dem „Sondervermögen Infrastruktur wachsende Stadt“ („SIWA“1) des Senats erfolgte.

Peter Scharmberg setzte sich für Rudows Senioren ein

„Dieser Bau aus Holz, der sich mit seinen großen Glasfronten der Umgebung öffnet und den Blick ins Grüne ermöglicht, fügt sich gut in den vorhandenen Gartenbereich ein und passt zu den vorhandenen vorstädtischen Gebäuden – ein Gewinn für alle Besucherinnen und Besucher“, meint SPD-Fraktionär Hecht. Durch die leichte Holzbauweise bietet das vom Architekturbüro Helm Westhaus entwickelte Gebäude außerdem genügend Platz für einen großen Veranstaltungsraum für bis zu 45 Personen. Verschiebbare Trennwände werden es möglich machen, für jede Veranstaltung einen angemessenen Rahmen zu finden: von kleineren Filmvorführungen bis zu größeren Diskussionsveranstaltungen. Auch eine Parallelnutzung der Räume wird möglich.
Die Senioren in Rudow wurden aktiv in die Planung und Gestaltung miteinbezogen. Das Ergebnis lässt sich sehen. Das gesamte Haus ist inklusiv gestaltet, beispielsweise können Herd und Spüle in der Küche mit einem Rollstuhl umfahren werden. Umgesetzt werden auch Wünsche nach einem Vorratsraum, Büro und einem Foyer mit Garderobe. „Den geplanten Kooperationen mit dem nebenan gelegenen Heimatverein und der Alten Dorfschule sowie der neuen Stadtteilbibliothek steht damit nichts mehr im Weg“, freute sich Stadtrat Biedermann. Auch Bezirksbürgermeister Martin Hikel begrüßte die weitere Stärkung des Rudower Ortsteilzentrums durch den Bau der neuen Stadteilbibliothek und der Seniorenfreizeitstätte in Alt-Rudow und sprach allen am Bau Beteiligten seinen großen Dank aus. Besonders dankte er seinem Parteikollegen Scharmberg für sein großartiges Engagement und freute sich, dass mit dem Bau ein Versprechen seiner Vorgängerin Franziska Giffey eingelöst wird. „So entsteht hier nun ein Begegnungsort für alle Generationen. Zusammen mit der neuen Stadtteilbibliothek wird das Angebot an Bildung und Kultur für alle Altersstufen und alle sozialen Schichten in Rudow qualitativ erhöht,“ freut sich Hikel.