Bezirksverordnete

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Sitzverteilung in der BVV Neukölln von 2016 bis 2021 (Von Jwnabd – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52575624)

„Die Bezirksverordnetenversammlung ist Organ der bezirklichen Selbstverwaltung, sie übt die Kontrolle über die Verwaltung des Bezirks aus, beschließt den Bezirkshaushaltsplan und entscheidet in den ihr zugewiesenen Angelegenheiten“, so jedenfalls beschreibt Artikel 72 der Berliner Verfassung die Aufgaben der Berliner Bezirksverordnetenversammlungen.

Obwohl Bezirksverordnete im eigentlichen Sinne keine Parlamentarier sind, werden sie alle fünf Jahre von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt. Ihre Aufgaben sind vielfältig: So werden in der Bezirksverordnetenversammlung (kurz BVV) Anträge, Anfragen an die Bezirksstadträte und dem Bürgermeister gestellt und natürlich heftig debattiert und diskutiert.

Die eigentliche Facharbeit findet allerdings nicht in der Bezirksverordnetenversammlung statt, sondern in den einzelnen Ausschüssen. Dort bereiten Vertreter aller Fraktionen zusammen mit sachkundigen Bürgern – den so genannten Bürgerdeputierten – die Abstimmungen in der BVV vor.

In Neukölln stellt die SPD zusammen mit den Grünen die Mehrheit in der Bezirksverordnetenversammlung und im Bezirksamt. Insgesamt umfasst die Bezirksverordnetenversammlung 55 Sitze. Darauf entfallen für die SPD 19, für die CDU 10, für die Grünen 9, für die AfD 8, für die Linke 7 und für die FDP 2 Sitze.

Die Neuköllner Bezirksverordneten:

Bijan Atashgahi (Abt. 13)

Angestellter

geboren 1958, deutsch-iranischer Herkunft, ist verheiratet mit einer Diplom-Pädagogin und hat eine erwachsene Tochter (Diplom-Juristin).

Nach dem Abitur in Teheran schloss er sein Studium in Berlin als Diplom-Informatiker ab. Er ist seit 1990 wohnhaft in Neukölln und seit 2006 Bezirksverordneter. Er ist dort Vorsitzender des Ausschusses ‚Integration‘ und Mitglied im Ausschuss ‚Stadtentwicklung‘.

Bijan Atashgahi ist seit 1999 Mitglied der SPD. Er ist Mitinitiator des „Neuköllner Dialogs“ und Mitveranstalter der „Begegnung der Kulturen“.

Thomas Blesing (Abt. 11)

Thomas Blesing

Thomas Blesing

Bezirksstadtrat für Bauwesen bis Oktober 2016

Nach seinem Abitur (1974) am Albert-Einstein-Gymnasium studierte Thomas Blesing an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege. Er arbeitete in der Senatsverwaltung und an der Verwaltungsakademie. Von 2001 bis 2006 war er Bezirksstadtrat für Jugend in Berlin-Neukölln und von 2006 bis 2016 für das Bauwesen zuständig.

Er trat 1973 der SPD bei. 1979 wurde er in Neukölln Bürgerdeputierter und 1984 Bezirksverordneter.

Thomas Blesing ist verheiratet und Vater einer Tochter.

E-Mail: t.blesing(at)spd-neukoelln.de

Mirjam Blumenthal (Abt. 9)

Mirjam Blumenthal

Mirjam Blumenthal

„An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die Schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.“ Erich Kästner

Seit 1972 ist Neukölln mein zuhause. Heute lebe ich in der Hufeisensiedlung mit meinem Mann und meinen vier Kindern. Alle sechs sind wir überzeugte Gemeinschaftsschul„kinder“ der Fritz-Karsen-Schule in Britz.

Mitglied der Neuköllner Falken Kreisverband Kurt Löwenstein wurde ich 1981. Die Falkenarbeit im Anton-Schmaus-Haus ist geprägt von Gruppenstunden, Zeltlagern, Kinderwochenenden, politischer Bildungsarbeit, Gedenkstättenfahrten und internationalen Begegnungen.

Vom Arbeiterjugendverband in die gewerkschaftliche Arbeit ist der Sprung nicht weit. Vor über 25 Jahren bin ich Gewerkschaftsmitglied und 2013 zur Vorsitzenden des DGB Kreisverband Neuköllns gewählt worden. 1999 wurde ich für das Studium an der Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main ausgewählt, welches ich erfolgreich absolvierte.

Von der „Berufung“ zum Beruf. 2002 bin ich von meinem ehrenamtlichem Engagement zur hauptberuflichen Gewerkschaftstätigkeit gewechselt. Beschäftigte beim DGB war ich von 2002-2015 und dort ab 2008 politische Referentin der Abteilung Jugend und Jugendpolitik des DGB Bundesvorstandes.

2015 bin ich zum SPD Parteivorstand gewechselt und leite dort das Projekt Arbeitnehmerinitiative.

Falkin, Gewerkschafterin und Sozialdemokratin. Teil einer großen demokratischen Familie zu sein ist ein bedeutendes Fundament meiner politischen Arbeit. 2011 stellte mich die Neuköllner SPD für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln mit auf. Mittlerweile bin ich stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses.

Gute Arbeit ist machbar! Arbeit ist nicht nur ein Bundes- oder Landesthema, sondern gehört zu jeder guten Kommunalpolitik und damit auch zu Neukölln. Arbeit ist kein Randthema für Spezialist*innen sondern eine Aufgabe für alle. Arbeit sorgt für die materielle Sicherheit der Menschen und ihre Einbindung in die Gesellschaft. Mehr als 10.000 ansässige Betriebe sichern über 90.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Gute Arbeit ist daher ein wichtiges Thema für die SPD Neukölln.

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) ist die größte und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute. Seit 2017 bin ich stellvertretende Kreisvorsitzende in Neukölln.

Die Abteilungen (Ortsvereine) bilden die Basis der Berliner SPD. Hier findet die Willensbildung vor Ort statt: In regelmäßigen, meist monatlichen Versammlungen wird diskutiert und die Politik im Bezirk und auf Landesebene begleitet. Die SPD Abteilung 9 (Hufeisensiedlung/Britz) ist meine politische SPD Basis und unterstütze den Vorstand in der Umsetzung unserer Ideen und Aktionen.

Für die Abteilung bin ich aktiv im Aktionsbündnis Britz, wo wir uns Strategien gegen Antidemokraten überlegen und mit Aktionen und Publikationen die in Britz lebenden Menschen über die antidemokratischen Strukturen und Aktionen der Neuköllner Rechten informieren.

Für die SPD Neukölln bin ich Beisitzerin im Kreisvorstand mit den Themen „für Gewerkschaften“ und „Strategien gegen Rechts“.

Über 18.000 Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind in rund 120 Abteilungen organisiert. Der Landesvorstand der SPD Berlin ist das Führungsgremium der Partei. Auf dem Landesparteitag 2016 wurde ich für Neukölln in den Berliner Landesvorstand gewählt.

Meine politischen Schwerpunkte sind die berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie die Kinder- und Jugendpolitik.

Aktuell befasse ich mich besonders mit der neuen Jugendberufsagentur Berlin am regionalen Standort Neukölln.

Almuth Draeger (Abt. 13)

Copyright Foto-Schild-Vogel

Copyright Foto-Schild-Vogel

Geboren 1971 in Berlin, Politikwissenschaftlerin (Diplom), Beamtin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, seit 1987 Mitglied der SPD, seit 2014 stellvertretende Kreisvorsitzende und seit 2011 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung.

Aufgewachsen im Süden Neuköllns, 1990 Abitur am Neuköllner Albert-Schweitzer-Gymnasium, Studium der Politischen Wissenschaften an der Freien Universität Berlin, Diplom im Sommer 1996, ab Februar 1997 stellvertretende Pressesprecherin der Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport, 2001 bis 2004 Pressesprecherin der Handwerkskammer Berlin, seit 2005 verschiedene Aufgaben im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie seit 2014 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Diane Hall-Freiwald (Abt. 4)

diane-hall-freiwaldDiplom-Sozialpädagogin (Jahrgang: 1958)

Eigentlich hatte ich nie viel am Hut mit Politik, doch dann kam alles ganz anders:

1984 bin ich nach Neukölln gezogen und lief dort fast täglich auf dem Weg zur Arbeit an dem Juso-Laden vorbei. Ein Plakat machte eines Tages auf eine Veranstaltung des Arbeitskreises Umwelt der SPD aufmerksam. Ich war damals 26 Jahre alt und Umwelt war für mich ein wichtiges Thema. Seit meiner Teilnahme an dieser Veranstaltung habe ich mich regelmäßig an der Arbeit des Arbeitskreises beteiligt- schließlich ging es immer um Umweltprobleme im Bezirk, also auch vor meiner Haustür. Nach einem Jahr bin ich in die SPD eingetreten. Inzwischen bin ich seit 25 Jahren dabei, bin stellvertretende Abteilungsvorsitzende der SPD Rudow und seit mehr als 12 Jahren in der Bezirksverordnetenversammlung. Meinen Schwerpunkt sehe ich in der Gesundheits-und Sozialpolitik. Aufgrund meiner Berufserfahrung- ich bin Sozialarbeiterin und in der Pflegeberatung tätig- bekomme ich fast täglich mit, mit welchen Problemen Menschen zu tun haben, denen es gesundheitlich nicht gut geht und die zu dem auch noch viele soziale Belastungen zu tragen haben.

Natürlich bin ich mir auch im Klaren darüber, dass wir in einem Land leben, in dem es glücklicherweise ein Sozialversicherungssystem gibt, dass die meisten Menschen vor existentiellen Notlagen grundsätzlich schützt.

Dennoch ist es mir wichtig, die sozialen-und gesundheitlichen Strukturen im Allgemeinen und in Neukölln ganz besonders im Auge zu behalten und daran mitzuwirken, dass Neuköllner Bürgerinnen und Bürger die Leistungen, die unsere Sozialgesetze vorsehen, bei Bedarf auch erhalten. Auch einkommensschwachen Familien dürfen in unserem Gesundheitssystem für sie notwendige medizinische Leistungen nicht vorenthalten werden.

Menschen mit weniger Einkommen dürfen nicht aus ihrem Wohngebiet wegen ständig steigender Mieten vertrieben werden.

Neukölln ist ein liebenswerter und bunter Bezirk- ich möchte mich weiter dafür engagieren, dass es so bleibt.

Nilgün Hascelik (Abt. 10)

Nilgün Hascelik

Nilgün Hascelik

Geboren 1974 in Berlin, Projektleiterin, SPD-Mitglied seit 2006

1999 Krisenstab der Berliner Feuerwehr, seit 1999 im Vorstand des TDZ e.V., Generalsekretärin, 2002 Generalsekretärin der Türkischen Gemeinde Neukölln, seit 2004 Mitglied des Migrationsbeirates, Leiterin des Projektes „Bürger helfen Bürgern“ im Bezirksamt Neukölln, Leiterin und Koordinatorin mehrerer Projekte in Zusammenarbeit mit der Berliner Polizei, JobCenter, Quartiersmanagement, Schulen, Vereinen, Prokuristin des IBfB (Interkulturelles Bündnis für Berlin)

Wolfgang Hecht (Abt. 10)

Bewährungshelfer, jetzt im Ruhestand

Geboren 1949 in Berlin, Bewährungshelfer, seit 1975 in der SPD

Nach dem Abitur war er zunächst haupt- und ehrenamtlich beim Jugendverband SJD-Die Falken tätig. Seit dem Abschluss als Diplom-Sozialarbeiter arbeitet er bis heute auf verschiedenen Feldern der Sozialarbeit: Jugend- und Familienhilfe, Psychiatrie und seit längere Zeit Gerichts- und Bewährungshelfer.

Seit 2008 ist er Vorsitzender der Abteilung Neukölln-Mitte (Abt. 10).

Mitgliedschaften: Nachbarschaftsheim Neukölln, Humanistischer Verband, Bürgerstiftung Neukölln, Verdi, AWO, Morus 14

Martin Hikel (Abt. 4) - Fraktionsvorsitzender

Lehrer für Mathematik, Politikwissenschaften und Geschichte (Jahrgang: 1986)martin-hikel

Am 30. April 1986 bin ich in Berlin geboren. Im Jahre 2005 habe ich an der Albert-Einstein-Schule in Britz mein Abitur und anschließend meinen Zivildienst in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung gemacht. Seit 2006 studiere ich Sozialkunde und Mathematik an der FU-Berlin mit dem Ziel Lehrer zu werden.

2005 bin ich in die SPD eingetreten. Seit 2009 bin ich Vorsitzender der Jusos Neukölln und Mitglied im Kreisvorstand der SPD Neukölln. Seit dem Jahre 2008 bin ich stellvertretender Vorsitzender der SPD Rudow. 2011 bin ich für die SPD Rudow in die Bezirksverordnetenversammlung eingezogen. Dort bearbeite ich die Themenfelder Stadtentwicklung, Verkehr und Tiefbau. Eine moderne Stadtentwicklungspolitik braucht viele Mechanismen der Teilhabe. Unser Ortsteil verändert sich ständig. Mit dem Ausbau und der Eröffnung des Flughafens Willy Brandt wird sich auch unser Rudow verändern. Diesen Prozess im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Rudows zu gestalten ist mein Ziel der kommunalpolitischen Arbeit. Wenn Sie Anregungen haben, können Sie mich gerne kontaktieren, damit wir für Rudow an einem Strang ziehen können.

Darüber hinaus ist es mir in der politischen Arbeit wichtig demokratische Initiativen zu stärken und jede Form der Intoleranz und Menschenfeindlichkeit zu bekämpfen. Deshalb freut es mich besonders, dass das Aktionsbündnis Rudow zu einer festen Instanz in unserem Stadtteil geworden ist.

eMail: martin.hikel(at)googlemail.com

Franziska Jahke (Abt. 1)

  • Jahrgang 1981
  • SPD-Mitglied seit 2012, Schwerpunktthemen: Netzpolitik, Bildung, Gleichstellung
  • Bezirksverordnete in den Ausschüssen Stadtentwicklung und Wohnen, Umwelt- und Naturschutz sowie im Jugendausschuss

Vor einigen Jahren bin ich für mein Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften nach Berlin gezogen und im wundervollen Neukölln gelandet und hier 2012 in die SPD eingetreten.

Über die Jahre konnte ich sehen wie sich meine unmittelbare Nachbarschaft verändert und habe so angefangen mich für die Neuköllner Bezirkspolitik, vor allem in den Bereichen Stadtentwicklung zu interessieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist von mir die Netzpolitik, hier besonders die Vermittlung von Medienkompetenz und Transparenz gerade in der politischen Arbeit.
Neben den Jusos bin ich beim Arbeitskreis Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Neukölln als Stellvertreterin aktiv.

 

Cordula Klein (Abt. 5)

Cordula Klein

Cordula Klein (Foto: Simone M. Neumann)

Geboren 1969 in Berlin, Kauffrau für Bürokommunikation bei der Deutschen Telekom AG, seit 1987 Mitglied der SPD, Bezirksverordnete in der BVV Neukölln seit 2001.

Mitgliedschaften: BUND, Greenpeace, Marie-Schlei-Verein, Nachbarschaftsheim Schierker Str., Bürgerstiftung Neukölln, Gewerkschaft ver.di

E-Mail: c.klein(at)spd-neukoelln.de

Christine Koglin (Abt. 11)

Dipl.-Verwaltungswirtin (Alter: 50 Jahre)

Jürgen Koglin (Abt. 11)

Jürgen Koglin

Jürgen Koglin

Geboren 1952 in Berlin, Bezirksverordnetenvorsteher, Dipl.-Verwaltungswirt, Projektberater, Personalberater, Organisator, seit 1972 Mitglied der SPD

Aufgewachsen und Schule in Reinickendorf, Abitur an der Menzelschule, Studium mit Diplom-Abschluss, AStA-Mitglied, Gewerkschaftvertreter, Dienstaufnahme in der Senatskanzlei, danach diverse Verwaltungen – u.a. 12 Jahre Senatsverwaltung für Finanzen, Senatsverwaltung für Jugend und Familie –, mehrere Zusatzausbildungen und Weiterbildungen, z.B. Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Psychologische Organisation, Finanzcontrolling.

1988 zweite Heirat, 1993 und 1995 zwei Töchter

Seit 1978 Bürgerdeputierter, seit 1985 Bezirksverordneter, 2000 Fraktionsvorsitzender, 2009 Bezirksverordnetenvorsteher

Weitere Mitgliedschaften: ASB, ACV

E-Mail: j.koglin(at)spd-neukoelln.de

Eugen Kontschieder (Abt. 5)

Eugen Kontschieder

Eugen Kontschieder

Beruf: Dipl.-Verwaltungswirt und Kriminalbeamter

Ich wurde 1969 im südlichen Afrika geboren und bin nach zehn Lebensjahren in Österreich nach Berlin (West) migriert. Seit 1988 bin ich Mitglied in der Berliner SPD. Seit 1997 wohne ich in Neukölln im Körnerkiez.

Warum bin ich Sozialdemokrat geworden? Während meiner Kindheit in den 70ern in Österreich durfte ich dank der SPÖ-Regierung unter Bundeskanzler Bruno Kreisky kostenlos die Schulbücher beziehen und die Fahrten mit dem Bus zur Schule waren ebenso kostenlos. Das war für die Generationen vor uns nicht der Fall. Meine aus den Bergen stammende Großmutter väterlicherseits brachte 12 Kinder zur Welt. Keiner meiner Onkel und Tanten hat eine akademische Ausbildung. Meine Schwester und ich konnten dank „der Roten“ eine gute Schul- und Hochschulausbildung genießen, ohne das die soziale Herkunft mehr eine Rolle spielte. Meinen Eltern war bewusst, dass die Kinder es besser haben sollten. Klar, dass mein Vater damals in der SPÖ war. Sommerreisen mit den Kinderfreunden in die Berge sorgten im Übrigen dafür, dass unsere – später alleinerziehende – Mutter sich auch mit schmalen Salär eine Reise für die Kinder in den Ferien leisten konnte.

Warum bin ich in der Neuköllner SPD aktiv? Weil die hiesigen Genoss*innen gesellschaftliche und soziale Probleme erkennen und ohne Scheu direkt ansprechen, dabei mitunter, wenn nötig, den Finger in Wunde legen. „Probleme benennen und Lösungen erarbeiten.“ (Roter Buddha von Neukölln)

Weitere Mitgliedschaften: Gewerkschaft der Polizei (GdP), Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ), Berliner Mieterverein e.V., Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V.

eMail: eugen.kontschieder@gmx.de

Michael Morsbach (Abt. 1)

Michael Morsbach

Michael Morsbach

Geboren 1955 in Linz / Rhein, Bezirksverordneter, Sekundarschulrektor, seit 1972 Mitglied der SPD, unverheiratet, liiert, ohne Kinder.

Aufgewachsen in Unkel / Rhein, Gymnasium in Linz / Rhein, Studium in Koblenz / Rhein, Referendariat in Kyllburg / Eifel, seit 1981 wohnend und als Lehrer arbeitend in Berlin-Neukölln.

Sein besonderer Arbeitsschwerpunkt in der BVV ist seit 2001 die Stadtentwicklung. Vorsitzender des Ausschusses für Haushalt, Wirtschaft, Verwaltung und Gleichstellung.

Weitere Mitgliedschaften: Arbeiterwohlfahrt (AWO), GEW, Bürgerstiftung, Förderverein Kepler-Schule, Verein am Mühlenfließ

E-Mail: michael_morsbach(at)t-online.de

Lars Oeverdieck (Abt. 13)

Lars Oeverdieck

Lars Oeverdieck

Geboren 1969 in Berlin, Diplom-Mathematiker, seit 1988 Mitglied der SPD

Nach dem Abitur am Albert-Schweitzer-Gymnasium und einem Studium der Mathematik an der TU Berlin und der KU Leuven (Belgien) arbeitete Lars Oeverdieck zunächst gut zwei Jahre an einem mathematischen Forschungsinstitut, bevor er 1997 Verwaltungsleiter einer Fakultät an der TU Berlin wurde.

Lars Oeverdieck ist seit 1995 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln und seit 2009 Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion.

Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Rudow.

Mitgliedschaften: Förderverein Gartenarbeitsschule August-Heyn, Freunde und Förderer Schloss Britz, Verein Seglerhaus am Wannsee

Marko Preuß (Abt. 1)

Marko Preuß

Marko Preuß

Geboren 1971, verheiratet, zwei Kinder.

Nach Studium der Mathematik und Politik mit einem Intermezzo als Restaurantleiter in der Systemgastronomie, jetzt Diplom-Psychologe und als Trainer / Dozent tätig vor allem im Bereich Berufseignungsdiagnostik / Vorbereitung von Zeitsoldaten auf zivile Arbeitswelt.

Mitglied in der SPD seit 1990, seit 2001 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin, Vorsitzender des Ausschusses für Bürgerdienste, Vorsitzender der Abteilung Rixdorf, Landes- und Kreisdelegierter. Des weiteren tätig im Geschäftsordnungsausschuss und dem Ausschuss für Eingaben und Beschwerden sowie Vorsitzender des Ausschusses für Straßen, Grünflächen und Ordnung.

Der Norden Neuköllns verändert sich derzeit stark. Eine meiner Hauptaufgaben sehe ich darin, die Interessen der dort lebenden Menschen so in Partei und BVV zu vertreten, dass sie bei diesem Prozess nicht zu Verlierer(inne)n werden. Als Vertreter der SPD-Rixdorf im Neuköllner Kreisvorstand sehe ich mich als Bindeglied zwischen Kreis und Abteilung und vertrete unsere Positionen auf Neuköllner Ebene.

Mitgliedschaften: AWO, Initiative Psychologie und Umweltschutz

Peter Scharmberg (Abt. 4)

peter-scharmbergFeinmechaniker (Jahrgang: 1951)

Geboren 1951 in Berlin-Neukölln, seit 1976 Lebensmittelpunkt in Rudow.

Gelernter Feinmechaniker mit absolvierter Meisterprüfung im Maschinen- und Gerätebau. Von 1987 bis 1993 Werkstattleiter an der Technischen Universität Berlin, danach Wechsel an das chemische Institut der Freien Universität Berlin.

SPD-Mitglied seit 1982, Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln seit 1989, zehn Jahre Vorsitzender des Ausschusses Natur- und Grünflächen, fünf Jahre für Hochbau und Bebauungspläne (heute Stadtentwicklung) und fünf Jahre für Verkehr und Tiefbau, sowie seit fünf Jahren Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Mitglied des Vorstand der SPD Rudow sowie stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Seit 29 Jahren im Team der Ortsteilzeitung „Rudower Panorama“. Vor 25 Jahren Mitinitiator des „Rudower Spinnefestes“, im vergangenen Jahr das „Rudower Weinpicknick“ ins Leben gerufen.

Mitgliedschaften: Industriemeistervereinigung Berlin an der IHK, Rudower Heimatverein, Kleintierzüchterverein D 34, Eigenheim- und Grundbesitzer Berlin-Rudow e.V., Arbeitsgemeinschaft Rudower Geschäftsleute, Schwimmgemeinschaft Neukölln, Permanenter Unterstützer: TSV-Rudow Handball 1. Männer, Reiter-Verein Rudow e.V., Schwimmgemeinschaft Neukölln

Eva-Marie Schoenthal (Abt. 4)

Rentnerin (Alter: 82 Jahre)

Seit 1968 Mitglied in der SPD, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion in der BVV Neukölln, Vorsitzende des Sozialausschusses sowie Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Umweltschutz. Mitglied im Ausschuss für Grundsicherung und Wohnen.

Katharina Stromeier (Abt. 1)

1978 Eintritt in die SPD. Organisiert seit Mai 2000 das Arbeitslosenfrühstück der Abt. 1/Rixdorf. Seit Frühjahr 2002 Bezirksverordnete. Geburtstag  01.01.1944.

Seit 2016 Arbeitsschwerpunkt in den Ausschüssen Eingaben und Beschwerden sowie Bildung, Schule und Kultur.