Neuköllner Schwimmbär geht mit großem Erfolg in die 4. Runde

Stolz zeigen die Kinder ihre Schwimmbär-Urkunden, an ihrer Seite die Traienr und Schulstadträtin
Korte und Daniela von Hoerschelmann, Vorsitzende des Vereins Neuköllner Schwimmbär

Auch 2018 haben sich schon 24 Neuköllner Grundschulen mit 71 Klassen zum Projekt Neuköllner Schwimmbär angemeldet, und so wird in diesem Jahr mit der Teilnahme von mehr als 1400 Mädchen und Jungen gerechnet. Die Zahlen wurden zum Auftakt des Neuköllner Schwimmbärs 2018 auf einer Pressekonferenz Ende April veröffentlicht, an der auch SPD-Bezirksverordnete Marina Reichenbach teilgenommen hat.

Seit nunmehr vier Jahren gibt es das Wassergewöhnungsprojekt „Neuköllner Schwimmbär“. Durchgeführt wird es von qualifizierten Trainern des Vereins Neuköllner Schwimmbär, der im Auftrag des Bezirksamtes Neukölln arbeitet. Schirmherrin des Projekts ist nun die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD), sie hatte die Schirmherrschaft bereits als Bezirksbürgermeisterin von Neukölln inne.

Bezirksverordnete Marina Reichenbach mit Schul- und Sportstadträtin Karin Korte und Schülern der
Christoph-Ruden-Schule

„Der Neuköllner Schwimmbär“ ist ein typisch sozialdemokratisches Projekt – Probleme erkennen, anpacken und praktisch lösen. Den Kindern muss die Angst vor dem Wasser genommen werden, auch jenen Kindern, die nicht das Glück haben, mit ihren Eltern ins Schwimmbad oder an den See zum Baden zu gehen“, betont Frau Reichenbach, denn die Zahlen waren einerseits alarmierend und andererseits sprach der Bezirksvergleich eine deutliche Sprache. So hatten laut einer Erhebung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft zum Schuljahr 2012/2013 insgesamt 40,2 Prozent der Neuköllner Kinder zum Abschluss der dritten Klasse nicht ausreichend schwimmerische Fähigkeiten.

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Richtfest für 93 Neubauwohnungen in Neukölln

Mehr als 100 Menschen waren am 25. April gekommen, um mit dem Wohnungsbau-Verein Neukölln eG (wbv) das Richtfest für das Neubauvorhaben an der Heidelberger Straße in Neukölln zu feiern. Zu den Gästen zählten Neuköllns Bezriksbürgermeister Martin Hikel (SPD) und der ehemalige Baustadtrat Thomas Blesing (SPD), der nun zur SPD Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung gehört.

93 Wohnungen mit insgesamt 6.100 Quadratmetern errichtet die Wohnungsbaugenossenschaft hier, alle erhalten Balkone oder Terrassen. „Wir wollten mit unserem Neubauprojekt von Anfang an Wohnraum für verschiedene Generationen schaffen. So gemischt, wie ein Berliner Kiez eben sein sollte“, sagt Falko Rügler, kaufmännischer Vorstand der Wohnungsbau-Verein Neukölln eG. Die Genossenschaft setzt deshalb in Neukölln einen ausgewogenen Wohnungsmix für Singles, Paare, Familien und Senioren um und stattet einen Teil der Wohnungen von Anfang an behindertengerecht aus. Schließlich setzt die wbv bei ihrem Wohnungskonzept auf Integration und fördert das generationenübergreifende Wohnen.

Der Neubau in der Heidelberger Straße entstand auf eigenem Grundstück. Dafür musste aber ein nicht mehr sanierbarer Wohnungsbestand aufgegeben werden. Vor dem Abriss des bestehenden Gebäudes hat die wbv allerdings für sämtliche Bewohner des Bestandgebäudes neue Wohnungen zur Verfügung gestellt und die Bewohner beim Um- und Einzug unterstützt. Ex-Baustadtrat Blesing bewundert, dass die wbv Wohnungen in dieser Qualität für so eine niedrige Miete baut. Die Kaltmieten liegen ab 8,50 Euro je Quadratmeter und Monat, was derzeit deutlich unter den Angebotsmieten in diesem Postleitzahlgebiet liegt. Von daher ist die Nachfrage aus den Reihen der eigenen Mitglieder besonders groß. Die wbv geht deshalb davon aus, die neuen Wohnungen vollständig an die Mitglieder zu vermieten. Ein weiterer Grund, warum man so günstig neu bauen konnte, liegt darin, dass nach Abriss des Altbaus auf demselben Grundstück die doppelte Wohnfläche errichtet werden konnte.

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Tulipan im Britzer Garten

„Das Wetter war die letzten Tage ja nicht so toll, aber es ist klar: wenn wir die Tulipan-Paten ehren und ihr so schön singt, dann scheint die Sonne.“ Mit dem schönen Wetter angemessener guter Laune bedankte sich Bezirksbürgermeister Martin Hikel bei den tüchtigen Sängerinnen und Sängern der Kita Villa Anna, die wie immer eine schöne Veranstaltung eröffneten. In diesem Jahr hatte Hikel das erste mal die Ehre, gemeinsam mit Christoph Schmidt von Grün Berlin die Urkunden an die Patinnen und Paten zu verleihen. „Tulipan ist eine einzigartige Veranstaltung.

Die SPD-Fraktion freut sich, jedes Jahr die Patenschaft für ein Tulpenfeld übernehmen zu können“, so der Bezirksverordnete Marko Preuß, der gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Scharnberg die Urkunde für die Fraktion entgegennahm. „Ich bewundere den Fleiß und die Akkuratesse der Gärtnerinnen und Gärtner, die Jahr für Jahr so eine faszinierende Gartenschau gestalten.“ Neben der Familienministerin Dr. Giffey, der AWO und vielen anderen Institutionen haben auch wieder viele Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit genutzt, für ab 100€ eine Patenschaft für ein Tulpenfeld zu übernehmen. Viele sind jedes Jahr dabei. Wer für 2019 noch eine Patenschaft erwerben möchte, auch sehr gut als Geschenk geeignet, sollte sich beeilen: es sind nur noch einige Felder frei.

Mahnmal für Burak Bektaş geschändet

Die Skulptur am Tag der Enthüllung.

Mit Bestürzung hat die SPD Neukölln die Meldung der Polizei Berlin aufgenommen, dass die Gedenkskulptur für Burak Bektaş an der Rudower Straße mittels einer Chemikalie durch unbekannte Täter beschädigt wurde. Die Sachbeschädigung soll zwischen dem 14. und 18. April 2018 stattgefunden haben.

Severin Fischer, Kreisvorsitzender der Neuköllner SPD, erklärt:
„Die Beschädigung der Skulptur für Burak Bektaş bereits zwei Wochen nach ihrer Einweihung macht mich fassungslos. Es ist unerträglich, dass der Ort des Gedenkens an das Opfer einer bis heute nicht aufgeklärten Tat auf diese feige Weise attackiert wurde. Ich setze darauf, dass die Neuköllner Zivilgesellschaft am Samstag ein klares Zeichen gegen den rechten Terror in unserem Bezirk setzt. Die Neuköllner SPD steht dabei geschlossen an ihrer Seite.

Wer am Mahnmal für Burak Bektaş verdächtige Beobachtungen gemacht hat, möge bitte Hinweise an den Staatsschutz beim LKA unter 030/4664953223 oder jede andere Polizeidienststelle abgeben.

Die Skulptur „Algorithmus für Burak und ähnliche Fälle!“ der Künstlerin Zeynep Delibalta wurde erst am 8. April offiziell enthüllt. Am kommenden Samstag, den 21. April 2018, ruft das Bündnis Neukölln gemeinsam mit der SPD Neukölln und vielen weiteren Initiativen zu einer Demonstration gegen den rechten Terror in Neukölln auf. Die Demo startet um 15:00 Uhr am Bat-Yam-Platz in der Gropiusstadt und wird um 16:30 Uhr mit einer Abschlusskundgebung am Gedenkort Burak Bektaş an der Rudower Straße enden.

Tafel am Gedenkort

Neukölln hat ein EngagementZentrum

Bezirksbürgermeister Hikel eröffnet mit Bandschnitt das EngagementZentrum für die Neuköllner. V.li.. : Sabrina Müller vom Team des EngagementZentrums, Sören Bott von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Jens Holger Ahrens, Geschäftsführer der AWO Südost, Friedemann Walther, Vorsitzender der Bürgerstiftung Neukölln und Olivia Reber (EngagementZentrum).

„Ehrenamt braucht Hauptamt“, betonte die damalige Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey (SPD) in einer Diskussion zum Thema „Gemeinsam gegen Kinderarmut“, zu der die Spendeninitiative „Deutschland rundet auf“ Anfang November 2015 in Berlin eingeladen hatte. Dieser Überzeugung zufolge hatte der Bezirk im Ressort des damaligen Sozialstadtrats Bernd Szczepanski (Grüne) die Neuköllner Koordinierungsstelle für Flüchtlingsfragen (NKF) eingerichtet, die bis heute erfolgreich mit ehrenamtlichen Helfern zusammenarbeitet und die Hilfen sinnvoll gestaltet. An diesen Erfolg erinnerte der neue Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) in seiner Rede zur feierlichen Eröffnung des EngagementZentrums in der Hertzbergstraße 22 und knüpft damit nahtlos an die Politik von Giffey an. „Mit dem EngagementZentrum ist eine Anlaufstelle für alle entstanden, die sich ehrenamtlich engagieren möchten oder mit Ehrenamtlichen arbeiten“, so Hikel. „Mit der Unterstützung des Ehrenamts durch hauptamtliche Strukturen wollen wir das Ehrenamt anerkennen, stärken und vor allem wertschätzen“, betonte Neuköllns neuer Bürgermeister. Auch werde man „Plattform für bestehendes Engagement sein und gemeinsam ein Leitbild für das Ehrenamt in Neukölln entwickeln“ , versprach er.   Weiterlesen

SPD Neukölln wählt neuen Vorstand – Severin Fischer folgt Franziska Giffey

Der neue geschäftsführende Kreisvorstand der SPD Neukölln mit Familienministerin Franziska Giffey.

Die SPD Neukölln hat am gestrigen Samstag für die nächsten zwei Jahre einen neuen Kreisvorstand gewählt: Als Nachfolger von Franziska Giffey wurde der bisherige stellvertretende Kreisvorsitzende Severin Fischer zum neuen Vorsitzenden gewählt.

„Mein politischer Anspruch ist es, die Zukunft für die Menschen in unserem Bezirk zu verbessern. Ich stehe dafür ein, dass die Politik der SPD Neukölln sich an den konkreten Lösungen und Ergebnissen vor Ort messen lassen muss. Ich möchte die Tradition guter Bildungspolitik in der Neuköllner SPD fortsetzen und trete für einen starken Staat ein, der die geltenden Regeln für alle durchsetzt“, so der frisch gewählte Kreisvorsitzende.

In ihrem Amt als stellvertretende Vorsitzende bestätigt wurde die Politikwissenschaftlerin und Buckower Bezirksverordnete Almuth Draeger. Neu gewählt wurden als weitere stellvertretende Vorsitzende die Sportwissenschaftlerin und Rixdorfer Abgeordnete Nicola Böcker-Giannini sowie der Neuköllner Lehrer Marcel Hopp. Ebenfalls neu gewählt wurde als Kassiererin die Diplom-Volkswirtin und Abgeordnete Derya Çağlar. Komplettiert wird der geschäftsführende Kreisvorstand durch den neuen Schriftführer Fabian Fischer, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter für eine Bundestagsabgeordnete arbeitet.

Die bisherige Kassiererin Karin Korte und der Schriftführer Marc-Niklas Förster kandidierten auf eigenen Wunsch nicht noch einmal. Die SPD Neukölln dankt beiden für ihr Wirken und ihr großes Engagement im geschäftsführenden Kreisvorstand der Neuköllner SPD.

Dr. Severin Fischer (34) arbeitet nach Stationen in der wissenschaftlichen Politikberatung nunmehr im Leitungsstab des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). In seiner Freizeit engagiert er sich unter anderem ehrenamtlich als Fußballschiedsrichter auf Berlins Sportplätzen und setzt sich dabei für ein faires und diskriminierungsfreies Miteinander ein.

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