Ernsthafte Politik statt Schaufenster

Die CDU-Neukölln fordert in einem Antrag das Neuköllner Bezirksamt auf, „eine Fußgängerfreundliche Lösung für die Fußgängerampel Gutschmidtstraße herzustellen“. Dieses an sich löbliche Ansinnen entpuppt sich jedoch leider als ein purer Schaufensterantrag. Zuständig für diese Ampel ist die Verkehrslenkung Berlin, mithin das Land Berlin. Das Bezirksamt hat sich bereits bei der Verkehrslenkung für eine Verbesserung eingesetzt – leider wurde unser Ansinnen abgelehnt. Weiterlesen

Ess-Kastanie wurde als 30. Baum des Jahres für Neuköllner Baumlehrpfad gepflanzt

v.li. Grünflächenamtsleiter Kanert, Stadtrat Biedermann und Grünflächenausschussvorsitzender Preuß nahmen die Schippe bei der Pflanzung in die Hand.
Im Hintergrund: v.li.: SPD Fraktionär Peter Scharmberg und Udo Scharfenberg, Vorsitzender des Bezirksverbands der Neuköllner Kleingärtner.

Ihre Früchte sind seit Jahrhunderten begehrt, ob zur Verwendung einer Nachspeise für die Reichen oder als notwendiges Nahrungsmittel für die Armen, die mit ihrer Hilfe überleben konnten – die Rede ist von der Ess-Kastanie, dem Baum des Jahres 2018, der seit dem 9. Mai am Eingang Columbiadamm steht und damit Teil des Baumlehrpfades im Volkspark Hasenheide ist. In die Erde gebracht wurde die noch junge Pflanze von Bezirksstadtrat Jochen Biedermann (Grüne), dem Leiter des Grünflächenamtes Bernd Kanert und dem Vorsitzenden des Neuköllner Ausschusses für Straßen, Grünflächen und Ordnung Marko Preuß (SPD). Dessen Mitglieder nahmen im Vorfeld ihrer öffentlichen Sitzung an der Pflanzung teil, unter ihnen der SPD Fraktionär Peter Scharmberg. Nach der Baumpflanzung wurde eine Informationstafel enthüllt und Bernd Kanert beantwortete die Fragen der anwesenden Bezirksverordneten und Bürger. Außerdem stellte er die Neuauflage der Broschüre „Baumlehrpfad Hasenheide“ vor. Die Ess-Kastanie ist der 30. Baum des Jahres, der in der Hasenheide seit 1989 gepflanzt wurde. Mit Eibe, Esche und Erle fing es an, auf sie folgten die Wildbirne, die Vogel-Kirsche und die Traubeneiche. Im vergangenen Jahr fand die gemeine Fichte einen Platz am Baumlehrpfad. Weiterlesen

STELLENAUSSCHREIBUNG

Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin

sucht zum 01. Juni 2018 ein*e Mitarbeiterin für die Fraktionsgeschäftsstelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden

befristet bis zum Ende der XX. Wahlperiode.

 

Der Aufgabenbereich umfasst:

  • allgemeine Assistenz des Fraktionsvorstandes
  • Vor- und Nachbereitung der Fraktionssitzungen sowie der Tagungen der BVV
  • Strategische Weiterentwicklung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion inkl. Internetauftritt und Social Media Bereich
  • Organisation von öffentlichen Veranstaltungen der Fraktion
  • Terminkoordination der Fraktion und des Fraktionsvorstandes
  • Vor- und Nachbereitung der Klausurtagung

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22. Internationaler Sportbadpokal der SG Neukölln

Die SPD Fraktionäre Kontschieder und Scharmberg ehrten die Sieger-Teams mit Pokalen und übergaben an den Sieger eine Rixi Friedens- und Freundschaftsbär, den Bezirksbürgermeister Hikel spendierte.

Am Pfingstsonntag überreichte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Neuköllner SPD in der Bezirksverordnetenversammlung Peter Scharmberg zusammen mit seinem Fraktionskollegen Eugen Kontschieder viele Medaillen und drei große, von der SPD Fraktion gespendete Pokale beim diesjährigen Internationalen Sportbadpokal der Schwimmgemeinschaft Neukölln (SG Neukölln) Tags zuvor übernahm Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel zusammen mit Sportstadträtin Karin Korte (beide SPD) die Siegerehrung. Bereits zum 22. Mal organisierte die SG Neukölln die internationale Schwimmveranstaltung, welche auf die Initiative des langjährigen Schwimmwarts Dietrich Bolz zurückgeht. Der Internationale Sportbadpokal setzt als Veranstaltung das um, was sich Bolz immer wünschte. Er träumte von einer Schwimmveranstaltung für junge Sportler, bei der man sich im Schwimmwettkampf bewährt und die darüber hinaus Gelegenheit bietet, sich gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen. Weiterlesen

Heimatverein lädt zur Mühlenausstellung

Bezirksbürgermeister Hikel (2.v.re.) mit dem Vorstand des Heimatvereins Manfred Ziemer (3.v.re) und Jutta Kendzia (1.v.li.) sowie den SPD Fraktionären Schoenthal (3.v.li.), Scharmberg (1.v.re.) und Bertil Wewer (Grüne).

Am 12. Mai hat Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) die neue Ausstellung des Rudower Heimatvereins „Mühlen in Rudow, Neukölln und Umgebung“ zusammen mit dem 1. Vorsitzenden des Vereins Manfred Ziemer eröffnet. Zu Gast waren auch die SPD Bezirksverordneten Eva-Marie Schoenthal und Peter Scharmberg sowie Bertil Wewer von den Grünen.  Hikel lobte die Ausstellungsmacher und hob die Bedeutung der Mühlen und ihren vielfältigen Einsatz in der Wirtschaft im vorindustriellen Zeitalter hervor. So dienten beispielsweise Holländerwindmühlen in den Niederlanden nicht nur als Getreidemühlen, sondern auch als Windpumpen zur Entwässerung von Poldern, also niedriggelegenem Gelände in der Nähe  von Gewässern. In Neukölln weist die Lohmühlenbrücke darauf hin, dass in ihrer Umgebung in den heutigen Bezirksteilen Neukölln, Treptow und Kreuzberg einst Lohmühlen standen, die Baumrinde oder Blätter zerkleinerten, die zum Gerben von Tierhäuten verwandt wurden, um Leder zu produzieren. Die Lohmühlen zerkleinerten Eichen- und Fichtenmehl zu Borkenmehl. Mühlen waren  Kraftwerke, die zu vielen wirtschaftlichen Zwecken eingesetzt wurden. So gab es Knochenmühlen, die aus Tierknochen organischen Dünger herstellten, Sägemühlen, um Schnittholz zu gewinnen oder Steinmühlen, um Steine rundzuschleifen, um nur einige Beispiele zu nennen. Mühlen wurden auch in Rudow eingesetzt. Der frühste Nachweis dafür datiert auf das Jahr 1375, da war Rudow als Ort zwei Jahre alt. Im Landbuch Karls IV  steht, dass der Müller an den Kaland (Glaubensbrüderschaft) in Cölln 20 Scheffel Roggen zu entrichten habe. Rudows letzte Mühle war im Besitz der Familie Brandt und wurde laut Rudows Dorfchronist Dieter Ephan 1918 nach Breddin in die Prignitz verkauft.

Die Ausstellung des Rudower Heimatvereins wirft einen Blick auf die Geschichte der Mühlen in Rudow, Neukölln, Berlin und Umgebung und dokumentiert mit  bebilderten Auskunfttafeln die spannende Geschichte der Mühlen und ihrer fortschreitenden Technologie bis zur Gegenwart. Zu sehen sind dabei verschiedenste Exponate, von alten Fotografien bis hin zu Gemälden und Dingen wie einem historischen Scheffel für Getreide aus dem Jahr 1818.

Rudower Heimatverein
Die Mühlen in Rudow, Neukölln, Berlin und Umgebung
noch bis zum 3. Juni 2018

Ausstellungsraum des Heimatvereins in der Alten Dorfschule Rudow
Alt-Rudow 60

Geöffnet: Samstags und Sonntag von 11.00 – 16.00 Uhr. Für Gruppen können besondere Termine abgesprochen werden.  Tel. 030 / 6 62 36 62, Öffentliche Verkehrsmittel: U- Bahnhof Rudow, Bus X7, 162,171,172, 260, 271, 372, 372, 744.

 

SPD Neukölln wählt neue Fraktionsspitze in der BVV Neukölln

Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln hat in ihrer Fraktionssitzung am 16. Mai eine neue Fraktionsvorsitzende gewählt. Nachdem der bisherige Fraktionsvorsitzende Martin Hikel zum Bezirksbürgermeister von Neukölln gewählt wurde, fand nun die Neuwahl der Fraktionsspitze statt.

Als Fraktionsvorsitzende wurde die bisherige stellvertretende Vorsitzende Mirjam Blumenthal gewählt.

Die SPD-Fraktion Neukölln hat sich dafür entschieden mit einer weiblichen Doppelspitze die Fraktionspolitik zu vertreten. Diese wird nun von Mirjam Blumenthal und Cordula Klein vertreten. „Andere reden nur darüber, wir leben es vor – Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Politik ist möglich“, so Cordula Klein.  Ebenfalls neu in den Vorstand wurde der langjährige Bezirksverordnete Marko Preuß gewählt.

„Die SPD ist in Neukölln von den Bürger*innen gewählt worden um mit Herz und Verstand praktische Politik vor Ort zu gestalten. Die SPD-Fraktion wird mit den Schwerpunktthemen Bildung für Alle, Sicherheit im Kiez, gutes Leben und Wohnen in Neukölln, Arbeit und soziale Teilhabe sowie ausfinanzierter Jugendarbeit diesen Auftrag weiter zuverlässig und gewissenhaft umsetzen“, so Mirjam Blumenthal.

Mirjam Blumenthal (45) ist seit 2011 Bezirksverordnete der SPD in Neukölln. Sie arbeitet beim SPD Parteivorstand und ist Vorsitzende beim DGB Kreisverband Neukölln. Ihre politischen Schwerpunkte liegen in der beruflichen Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie in der Kinder- und Jugendpolitik.

Cordula Klein (49) ist seit 2001 Bezirksverordnete der SPD in Neukölln. Sie ist beruflich tätig bei der Deutschen Telekom und hat ihren politischen Schwerpunkt in der Bildungspolitik.

Offenes Neukölln 2018 – Wir sind dabei, ihr auch?

Unter dem Motto „Offenes Neukölln“ veranstaltet das Bündnis Neukölln von Freitag, 1. Juni bis Sonntag, 3. Juni 2018 zum zweiten Mal ein buntes Festival. Alle Neuköllner*innen und ihre Gäste sind herzlich eingeladen, drei Tage lang gemeinsam zu feiern und zu diskutieren.

Das Programm kann ab sofort hier abgerufen werden. Wir sind ebenfalls mit Aktionen von unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Fritz Felgentreu, der SPD Gropiusstadt und der SPD Hermannstraße dabei. Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt.

Mehr als 150 spannende Veranstaltungen zeigen, dass Neukölln zusammensteht gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft: Film- und Theatervorführungen, Garten- und Straßenfeste, Lesungen und Workshops, Vorträge und Diskussionen, Planspiele und Stadtrundgänge, Ausstellungen und Konzerte. Während des gesamten Wochenendes wird das Bündnis Neukölln an einem Infostand auf dem Alfred-Scholz-Platz über das Festival und über seine Arbeit informieren.

*Hintergrund:* Seit Mai 2016 haben extreme Rechte zahlreiche Angriffe auf Menschen verübt, die sich für ein vielfältiges Neukölln und gegen Rassismus und Ausgrenzung engagieren.1 Im vergangenen November wurden 16 Stolpersteine geschändet, im Februar brannten erneut Autos, im April wurde das Denkmal für Burak Bektaş wenige Tage nach der Enthüllung mutwillig beschädigt.

Diese Anschläge sind die extremste Auswirkung einer gesellschaftlichen Debatte, die sich zunehmend nach rechts verschiebt. Eine Sprecherin des Bündnis Neukölln erläutert die Motive der Organisator*innen: „Mit dem Festival ‚Offenes Neukölln‘ wollen wir den öffentlichen Raum zurückerobern und die wesentlichen Fragen wieder in den Vordergrund der öffentlichen Debatte stellen: Was ist eine gerechte Gesellschaft? Wie wollen wir zusammenleben?“