Der Lipschitzbrunnen sprudelt wieder

Weihen den neugestalteten Brunnen ein: Bezirksbürgermeister Martin Hikel mit Bezirksstadträtin Karin Korte und Derya Caglar MdA (v.re.)

Als die Fontäne in den Himmel schießt, jauchzen die Menschen vor Freude, klatschen Beifall und lassen Boote zu Wasser. 20 Jahre lang lief kein Tropfen Wasser im Lipschitzbrunnen. Nun endlich konnte er umfassend  durch das Bezirksamt Neukölln saniert werden: Auch das Pflaster um den Brunnen herum und die durch Vandalismus im vergangenen Jahr zerstörten Granitbänke wurden instandgesetzt. Im Zuge der Sanierung bekam der Lipschitzbrunnen die modernste Pumpen- und Steuerungstechnik und die Brunnenschale wurde überarbeitet. Das Geld dafür stammt aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“, aus dem in den kommenden Jahren insgesamt rund 4,9 Mio. Euro für die Verschönerung der Gropiusstadt und für Barrierefeiheit ausgegeben werden. Neuköllns Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Katharina Smaldino, hatte die Gelder mit Hilfe und Unterstützung des SPD Bundestagsabgeordneten Dr. Fritz Felgentreu (SPD) an Land gezogen und feiert heute mit rund 250 Gropiusstädter und zahlreichen Gästen die Sanierung des Brunnens. Unter ihnen auch die Stadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport, Karin Korte, die extra ihren Urlaub unterbrochen hatte. Ebenfalls vor Ort ist Derya Çağlar aus dem Berliner Abgeordnetenhaus. Zusammen mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel haben sie den Knopf gedrückt, damit die fünf Meter hohe Fontäne gen Himmel schießt.

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Erster geschützter Radfahrstreifen in Neukölln freigegeben

SPD-Bezirksverordnete Marina Reichenbach im Gespräch mit Radfahrenden

Neukölln hat seinen ersten geschützten Radfahrsteifen (Protected Bike Lane). Am 11. Juli wurde der 300 Meter lange Radfahrstreifen durch Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) in der Karl-Marx-Straße freigegeben. Mit einem Lastenfahrrad dabei: Marina Reichenbach aus der SPD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung.  „Der geschützte Radstreifen in der Karl-Marx-Straße ist ein bedeutsamer Meilenstein für den Neuköllner Fahrradverkehr. Zum ersten Mal wird ein widerrechtliches Parken und Halten des Kfz-Verkehrs auf der Radspur und die damit einhergehende Gefährdung für Radfahrende nachhaltig verhindert“, freut sich Reichenbach, die für die SPD auch im Ausschuss für Verkehr, Tiefbau und Ordnung an der Verkehrssicherheit in Neukölln arbeitet. „Wenn sich Rad- und Autofahrende weniger oft in die Quere kommen, so der Bezirksbürgermeister, führt das insgesamt zu mehr Lebensqualität.

Die geschützten Radfahrstreifen sind ein Modellversuch und sollen in Berlin fünf Jahre lang erprobt werden. Im Rahmen der begleitenden Untersuchung werden verschiedene Schutzformen und Materialien getestet und Radfahrer nach ihren Erfahrungen befragt, so die Senatsverkehrsverwaltung. Der geschützte Radfahrstreifen ist allerdings nicht die einzige Maßnahme, die der Bezirk in Sachen fahrradfreundliches Neukölln in Abstimmung mit dem FahrRat umgesetzt hat. Im FahrRat sitzen Vertreter des Netzwerks Fahrradfreundliches Neukölln und des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC).

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Richtfest für Neuköllns Ricams Tageshospiz – Europa kann von Ricam lernen

Hikel lobte das Tageshospiz-Projekt mit den Worten „Wo Neukölln ist, ist vorne“

Die Unterstützung der Ricam Hospiz Stiftung durch die Neuköllner SPD Fraktion hat Tradition. Dafür stehen regelmäßige Kontakte und die Besuche großer Fraktionsteile des alljährlich stattfindenden Ricam Benefizball. Von daher war es der Fraktionsvorsitzenden der Neuköllner SPD, Cordula Klein, eine Herzensangelegenheit, am 12. Juni dem Richtfest für das neue Tageshospiz in Rudows Orchideenweg beizuwohnen. Sie kam mit dem Rudower SPD Bezirksverordneten und stellvertretenden  Fraktionsvorsitzenden Peter Scharmberg und der Bezirksverordneten Eva-Marie-Schoenthal, um ein historisches Ereignis zu feiern. Aber nicht nur die Bezirksebene der SPD war vor Ort. Mitgefeiert hat als Schirmherrin des Projekts auch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey (SPD). Sie hat gemäß alter Tradition mit Bravour den Zimmermannsnagel im Holzbalken versenkt. „Menschen, die bald sterben müssen, brauchen liebevolle Unterstützung und helfende Hände, um die verbleibende Zeit mit so viel Lebensqualität wie möglich zu füllen. Für viele ist es aber auch wichtig, dass sie so lange es geht, zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung sein können. Deshalb unterstützen wir als Bundesfamilienministerium die Idee eines Tageshospizes. Hier können die Schwerstkranken tagsüber professionell gepflegt und begleitet werden, während sie abends wieder zu Hause sein können“. Auch für die Angehörigen ist dies eine große Entlastung“, hob Giffey hervor. „Was hier entsteht, gibt es so nicht in Deutschland, das ist etwas sehr Besonderes. Wer einmal mit dem Ricam Hospiz zu tun hatte, der kommt davon gar nicht mehr richtig los“, ergänzte sie und würdigte damit die Arbeit der Ricam Hospiz Stiftung. „Von Neukölln wird hier eine Idee für Deutschland ausgehen. Wieder einmal“, betonte Giffey. Schließlich überreichte sie der Vorstandsvorsitzenden der Ricam Hospiz Stiftung, Toska Holtz, den Bären des Ministeriums, der zwar sein eignes Outfit hat, aber ehrlich gesagt, bei näherer Betrachtung dem Neuköllner Rixi Friedens- und Freundschaftsbär ähnelt.

Bundesfamilienministerin Giffey überreichte Toska Holtz den Bären des Ministeriums.
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Das Nachbarschaftshaus am Körnerpark wird erweitert!

Das Nachbarschaftshaus am Körnerpark wird erweitert! Heute fand dazu der feierliche Spatenstich und Baustart mit unserem Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Senatorin Katrin Lompscher und Staatssekretär Alexander Fischer statt. Wir investieren in die wachsende Stadt!

Auf dem Gartengelände des Hauses wird bis 2021 ein zusätzliches Gebäude errichtet. Anschließend wird das bestehende Objekt umgebaut. Während der gesamten Bauphase bleibt das Nachbarschaftshaus geöffnet. Durch den Aus- und Umbau vom Nachbarschaftshaus entstehen Räume für 80 Kitaplätze, für ein Familienbildungszentrum, für Kinder- und Jugendarbeit, Stadtteilarbeit, Beratungen und ein tägliches Kiezcafé. (Quelle: Bezirksamt)

SPD Fraktion Neukölln gratuliert Tasmania Berlin zur Berlin- Meisterschaft!

Empfang der Mannschaft von Tasmania Berlin im Neuköllner Rathaus

Nach einer spannenden Finalrunde in der Berlin-Liga hat der Neuköllner Traditionsklub Tasmania Berlin den Aufstieg in die Oberliga mit zwei Punkten Vorsprung vor Sparta Lichtenberg geschafft und wurde damit Berliner Meister. Somit spielt Tasmania nach 20 Jahren wieder überregional. Auf den Drittplatzierten SFC Stern waren es in der Saison 2018/19 sogar 15 Punkte Abstand!

Mit dem Berlin-Meistertitel endet für den Verein und die Mannschaft eine großartige Saison. Das wollte gefeiert werden. Von daher hat  Bezirksbürgermeister Martin Hikel den Fussballclub am 11. Juni im Neuköllner Rathaus empfangen. Mit von der Partie waren auch Sportstadträtin Karin Korte (SPD) und jede Menge Fans, die sich vor dem Rathausvorplatz versammelten und Fahnen schwenkten. Aber zunächst mussten sich die Fans ein wenig in Geduld üben, denn der Tasmania Vorstand Detlef Wilde und  Hussein Ahmad (2. Vorsitzender) trugen sich samt den Spielern und Trainern vor der Wappengalerie ins Goldene Buch des Bezirks ein. Dann gab es noch ein Gruppenfoto zur Erinnerung.

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Clay-Oberschule feierte Spatenstich

Gemeinsam anpacken für moderne Schulen: Bezirksverordneter Peter Scharmberg, Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Stadträtin Karin Korte, Senatorin Sandra Scheeres und die Bezirksverordneten Cordula Klein und Michael Morsbach (v.li.)

Auf dem ehemaligen Zwangsarbeiterlagergelände an der Köpenicker Straße Ecke August Fröhlich Straße spielte das große Clay-Blasorchester am 13. Juni absolut professionell und so gut wie noch nie – sein Spiel verlieh der Freude über den ersten Spatenstich zur neuen Clay-Oberschule eine besondere Note. Rudows Schüler atmen auf. Nach mehr als 30 Jahren im Provisorium im Bildhauerweg, liegt ihnen der Einzug in eine topmoderne Schule vor Augen. Noch sieht es auf dem Gelände chaotisch aus. Schutt der ehemaligen Zwangsarbeiterbaracke türmt sich auf und um den Splittergraben herum sind noch Spuren der Ausgrabungen sichtbar, bei denen auch urgeschichtliche Siedlungsreste aus der römischen Kaiserzeit um 100-150 n. Chr. gefunden wurden. Doch der Sandhaufen, der inmitten des  sonnigen Geländes liegt, ist mitsamt des Spatens mit der Aufschrift „Neukölln baut Bildung“ Sinnbild für die Hoffnung, dass in wenigen Jahren hier eines der modernsten Schulgebäude der Republik steht. Wie es aussehen wird, wissen die anwesenden Schüler anhand der Visualisierungen des Architekturbüros Staab Architekten. Auch wie es sich darin lernen und arbeiten lässt, können sie heute schon wissen. Denn in der langen Planungsphase war die gesamte Schule bis in Detailplanungen hinein eingebunden.
Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) begrüßte zunächst die vielen Gäste: Unter ihnen die SPD Bezirksverordneten Peter Scharmberg und Michael Morsbach sowie die Fraktionsvorsitzende Cordula Klein. Als ehemaliger Lehrer weiß Hikel, wie schwierig es ist, unter Containerbedingungen zu arbeiten und zu lernen. Von daher würdige er ebenso wie Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) und wie beim Richtfest des Leonardo-da-Vinci-Gymnasiums in Buckow, die Leistungen der Lehrer und Schülerschaft und brachte seine Freude über den Schulneubaufortschritt zum Ausdruck.

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SPD Neukölln begrüßt Absicherung und Ausweitung der Stadtteilmütter auf ganz Berlin

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, hat gestern das neue Landesprogramm „Stadtteilmütter“ vorgestellt, das die dauerhafte Finanzierung der erfolgreichen Arbeit der Stadtteilmütter sichert. Die Stadtteilmütter bekommen nun feste Jobs mit einem Tariflohn. Außerdem wird die Zahl der Stadtteilmütter auf bis zu 300 erhöht und damit auf ganz Berlin ausgeweitet. 
Die Neuköllner Stadtteilmütter haben in den letzten Jahren mehr als 120.000 Mal mit Familien gesprochen, über Möglichkeiten zum Spracherwerb, Arztbesuche oder Kitaplätze informiert. Sie haben tausende Frauen zu Eigenständigkeit und Selbstbestimmung aktiviert. Sie sind in Familien, in Kitas, Schulen und Familienzentren unterwegs und vernetzen alle Akteure.
Bisher wurden die Stadtteilmütter über verschiedene Programme finanziert, die entweder ausgelaufen sind oder bald auslaufen würden. Dadurch war die Arbeit der Stadtteilmütter in Gefahr. Das Landesprogramm gibt nun Planungssicherheit und eine langfristige Perspektive. Das Programm startet zum 01.01.2020.  

Der SPD-Kreisvorsitzende Severin Fischer teilt dazu mit:
„Wir begrüßen, dass das Land dieses Neuköllner Vorzeigemodell jetzt ausweitet und absichert. Wir wissen aus unserer Erfahrung vor Ort, wie wertvoll die Arbeit der Neuköllner Stadtteilmütter ist. Wir freuen uns mit den Müttern, dass ihre erfolgreiche Arbeit nun durch ein ordentliches Arbeitsverhältnis mit Tariflohn die angemessene Wertschätzung erfährt.“

Bezirksbürgermeister Martin Hikel erklärte:
Lange haben wir dafür gekämpft, und endlich hat es nun der Senat beschlossen: Die Stadtteilmütter werden durch ein Landesrahmenprogramm langfristig abgesichert. Das ist eine gute Nachricht für Neukölln und die anderen Bezirke, in denen die Stadtteilmütter Tag für Tag eine beeindruckende Arbeit leisten. Unsere Stadtteilmütter machen Neukölln jeden Tag besser und lebenswerter. Sie haben es sehr verdient, dass sie (und wir als Bezirk) uns nicht mehr von Jahr zu Jahr hangeln müssen. Es hat lange gedauert, aber nun freue ich mich sehr über die Absicherung der Stadtteilmütter durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.“