BENN Britz mit Nachbarschaftsbüro im Kiez verankert

Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel eröffnet das Büro

Das neue BENN-Nachbarschaftsbüro in der Hanne-Nüte-Straße 1 platzt bei der offiziellen Eröffnung am 29. Januar aus allen Nähten. Nach zwei Jahren BENN Arbeit in Britz ein Zeichen für die gute Vernetzung des Projekts im Kiez. BENN steht für „Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ und ist ein Programm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirk Neukölln. Mit BENN ist die Stephanus-Stiftung seit Januar 2018 für den Neuköllner Standort der Flüchtlingsunterkunft in der Harlemer Straße in Britz zuständig, wo BENN auch bisher sein Büro hatte. Schließlich gehört die Unterstützung der Menschen in der Gemeinschaftsunterkunft Harlemer Straße und die Förderung ihrer gesellschaftlichen Teilhabe, zu den Aufgaben von BENN. Weitere Ziele von BENN sind die Nachbarschaft in Britz zu unterstützen und zu stärken, gemeinsam Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen, das Zusammenleben in Britz mitzugestalten, freiwilliges Engagement zu fördern und aktive Engagierte zu bestärken, Kooperationen aufzubauen und sich zu vernetzen. Auch die gesellschaftliche Teilhabe und Integration für alle Nachbarinnen und Nachbarn zu ermöglichen, zählt zu den Aufgaben.

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Gedenken an die Befreiung von Auschwitz im Rathaus Neukölln

„Die Vielzahl an Stolpersteinen im öffentlichen Raum illustriert und erinnert uns daran. Es geschah nicht im Verborgenen, die Konzentrationslager waren nicht bewusst versteckt. Die Versammlungsorte für Deportationen waren öffentliche Orte. Die Routen der Menschen gingen an Hauptverkehrsstraßen, und am Straßenrand standen Meuten von Bürgerinnen und Bürgern, die die jüdische Bevölkerung ausgepfiffen und beleidigt hat“. Zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz sprach Bezirksbürgermeister Martin Hikel klare Worte. Zum Gedenken gekommen waren rund 100 Bürger unter ihnen viele SPD Bezirksverordnete. Sie kamen, um im Saal der Bezirksverordnetenversammlung das Erinnern an das schlimmste Verbrechen in der Geschichte der Menschheit zu bewahren. Sie bedachten Hikels Rede mit großem Beifall.
Das Konzentrationslager Auschwitz war das Zentrum der systematischen Ermordung der europäischen Juden.  Unter den Verfolgten und Opfern des Nazi Regimes waren auch Sinti und Roma, Sozialdemokraten, Kommunisten, Bibelforscher (heute Zeugen Jehovas) Homosexuelle, Menschen mit Behinderung und russische Kriegsgefangene. Musikalisch untermalt wurde die Gedenkveranstaltung von einem Streichquartett der Musikschule Neukölln. Und Schüler der Fritz-Karsen-Schule trugen Texte vor, nachdem sie großformatige Porträts von verfolgten Neuköllner Juden vor dem Rednerpult aufstellten. Begleitet wurde die Gedenkveranstaltung von der Ausstellung „Ausgestoßen und verfolgt“.

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Neuköllner Projekte erhalten in diesem Jahr 1,28 Mio. Euro aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“

© Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Mit Beginn des Jahres 2020 ist die zweite Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ erfolgreich gestartet. Das größte Programm der Bundesregierung zur Demokratieförderung, Extremismusprävention und Vielfaltgestaltung geht nach einer ersten Förderperiode 2015 bis 2019 in eine zweite Phase.

Das von der SPD geführte Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend konnte den Förderumfang von zunächst 40 Mio. Euro im Jahr 2015 auf zuletzt 115,5 Millionen Euro im Jahr 2019 erhöhen. Auch 2020 werden mit 115,5 Millionen Euro in ganz Deutschland mehr als 5.000 Projekte und Maßnahmen realisiert werden können.

In Neukölln werden in 2020 sechs Organisationen und Träger mit ihren Projekten im Umfang von mindestens 1,28 Millionen Euro gefördert:

  • „cultures interactive e.V.“ als bundesweiter Partner im Kompetenznetzwerk Rechtsextremismusprävention
  • die „Partnerschaft für Demokratie“ des Bezirksamts Neukölln
  • „Interkular“ mit dem Modellprojekt „Bus of Resources“ zu Chancen und Herausforderungen der Einwanderungsgesellschaft
  • Amaro Foro e.V. mit einem Modellprojekt zur Sensibilisierung von Medienschaffenden für Antiziganismus
  • RomaTrial e.V. mit dem Modellprojekt „Wir sind hier! Bildungsprogramm gegen Antiziganismus“
  • die „Gesellschaft für Bildung und Teilhabe“ (GesBiT) mit einem Projekt zur bundesweiten Vernetzung der Präventionsarbeit

Der Kreisvorsitzende der SPD Neukölln Dr. Severin Fischer:
„Ich freue mich sehr, dass der Bund unsere Arbeit für Vielfalt und Demokratie in Neukölln so umfangreich unterstützt. Mindestens 1,28 Millionen Euro für Projekte gegen Rechtsextremismus und zu den Chancen und Herausforderungen der Einwanderungsgesellschaft aus einem SPD geführten Ministerium sind ein tolles Signal an die Neuköllner Zivilgesellschaft, dass uns die Arbeit gegen Rassismus, Hass und Hetze wichtig ist und wir den demokratischen Zusammenhalt im Bezirk stärken wollen.“

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey:
„Mit „Demokratie leben!“ unterstützen wir in der erfolgreich gestarteten zweiten Förderperiode die wichtige Arbeit von Engagierten in ganz Deutschland. Das demokratische Zusammenleben in unserer Gesellschaft ist bedroht. Das sehen wir nicht zuletzt daran, dass immer mehr Bürgermeister, Landräte und Kommunalpolitiker eingeschüchtert und angegriffen werden. Wenn Lokalpolitikerinnen und Lokalpolitiker ihre Arbeit nicht mehr machen können, ohne Angst vor Radikalen zu haben, macht das deutlich, wie stark der Extremismus unsere Demokratie schon heute gefährdet. Wir dürfen das nicht hinnehmen. Unsere Antwort braucht beides: Zum einen harte Strafverfolgung, niemand darf ungestraft Angst verbreiten und Menschen, die vor Ort Verantwortung tragen, angreifen. Zum anderen die Förderung der präventiven Arbeit und des Engagements, gerade der Demokratinnen und Demokraten vor Ort. Das geschieht unter anderem mit unserem europaweit einzigartigen Bundesprogramm „Demokratie leben!“.“

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu:
„Es ist ein tolles Signal für Neukölln, dass der Bezirk über das Programm „Demokratie leben!“ so eine deutliche und vielfältige Unterstützung aus dem Bundesfamilienministerium erhält. Ich kenne viele der geförderten Projekte aus eigener Anschauung und bin überzeugt, dass die 1,28 Millionen Euro für die Demokratiearbeit in Neukölln gut investiertes Geld sind. Ich bedanke mich bei Familienministerin Franziska Giffey und Finanzminister Olaf Scholz, dass das weiter so möglich ist. Langfristig benötigen wir ein Demokratiefördergesetz, um Zivilgesellschaft und Prävention nicht nur in Projekten sondern dauerhaft finanzieren zu können.“

Neuer Spielplatz für die Kinder rund um die Geygerstraße

Freude über die zügige Umsetzung des Bauprojektes: Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel (li.) und Bezirksstadtrat Jochen Biedermann

Kinder hüpfen vor Freude auf einem runden Trampolin, klettern in der Kletterlandschaft, balancieren auf runden Baumstümpfen, die den großen Sandkasten begrenzen, wippen und erfreuen sich des Lebens. Es gibt Termine, die ein Bezirksbürgermeister gerne wahrnimmt. Die Spielplatzeröffnung in der Geygerstraße war so ein Termin. Gemeinsam mit Baustadtrat Jochen Biedermann (Grüne) hat Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) im Beisein der Kinder am Vormittag des 24. Januar das weiß-rote Flatterband durchschnitten und einen modernisierten Spielplatz für sie im Kiez freigegeben. Ein Baustein mehr für ein kinder- und familienfreundliches Neukölln.

Der Spielplatz in der Geygerstraße im Quartier Ganghoferstraße wurde komplett saniert, weil er aus den 80er Jahren stammt und hinsichtlich der Spielgeräte und Spielkonzeption einfach nicht mehr zeitgemäß war. Wie bei der Planung des Spielplatzes im Sollmannweg in der Gropiusstadt, der im September 2019 eröffnet wurde, sind auch hier die Wünsche der Kinder und der Anwohner mit in die Planungen aufgenommen worden. Das ist einzigartig. Dafür gab es von April bis Mai 2019 extra ein Beteiligungsverfahren. Nachdem die Planungen abgeschlossen waren, wurde der Spielplatz komplett abgerissen und neu gemacht, auch die Belagsflächen und der Zaun wurden erneuert. Finanziert wurde der 280.000 Euro teure Umbau aus Mitteln des von der SPD initiierte Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“. Damit unterstützt der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile.

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Jahresempfang im Rollberg Kiez – Morus 14 gut aufgestellt

Die SPD Fraktionäre nutzen die Gelegenheit für Gespräche. Fraktionsvorsitzende Cordula Klein im Gespräch mit Herrn Eichinger vom Rotary Club Berlin-Spree, der Morus 14 unterstützt.

Jede Woche trifft sich O. aus Israel mit seinem arabischstämmigen Schützling, der einen über Berlins Grenzen hinaus Grenzen berüchtigten Familiennamen trägt. Schon nach kurzer Zeit sind sie Freunde geworden, die sich stets auf das kommende Treffen freuen. Die Szene spielt im Rollberg-Viertel, das einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund beherbergt. Hier angesiedelt ist der Verein Morus 14, der sich mit verschiedenen Projekten vor allem um Kinder und Jugendliche kümmert. Der Verein gab am 21. Januar im Bürgerzentrum in der Werbellinstraße einen Jahresempfang, den traditionsgemäß auch viele SPD Fraktioniere besuchten. Schließlich ist Bildungspolitik ein Schwerpunkt in der Arbeit der SPD. Und so wurden der Bezirksverordnetenvorsteher Lars Oeverdieck (SPD), die Fraktionsvorsitzende der SPD in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln, Cordula Klein, die SPD- Fraktionäre Wolfgang Hecht, Eugen Kontschieder und Marina Reichenbach vom Morus Vorstand Lars Leschke  ganz herzlich begrüßt. Leschke nutzte den Jahresempfang, um das Jahr 2019 Revue passieren zu lassen. „Nach einem turbulenten Jahr 2018 mit vielen personellen und strukturellen Veränderungen sind wir mit etwas Verspätung ins Jahr 2019 gestoßen, mit fast vollständig neuem Team und ohne Gemeinschaftshaus“, so Leschke. Seitdem sei allerdings viel passiert.

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Jubiläum: Der 20. Tower-Run im IDEAL-Hochhaus in der Gropiusstadt

Feuerten bei bestem Wetter die Läufer an: Derya Caglar MdA, Wolfgang Hecht, Nicola Böcker-Giannini MdA, Susanne Fischer, Lars Oeverdieck, Cordula Klein, Fritz Felgentreu MdB, Andreas Geisel MdA, Senator für Inneres und Sport, Bezirksstadträtin Karin Korte, Peter Freitag und Peter Scharmberg (v.li)

Zum 20. Geburtstag des Tower-Run kam hoher Besuch. Sportsenator Andreas Geisel (SPD) reservierte den Sonntag extra für den Tower-Run im Idealhochhaus in der Fritz-Erler-Allee 120. Punkt 11.00 Uhr gab der Senator gutgelaunt den Startschuss für den ersten Lauf. Der Tower-Run in Berlins höchstem Wohnhaus in der Gropiusstadt ist eines der bedeutendsten Sportereignisse in Neukölln. Wieder glänzend über Stunden moderiert wurde er vom Bezirksverordneten Thomas Blesing. Ihm jedenfalls ging nicht die Luft aus. Er und der Bezirksverordnete Jürgen Koglin (beide SPD) hatten vor 20 Jahren die Idee, den Towerrun ins Leben zu rufen. Ziel: Das Image für die Gropiusstadt sollte mit dieser Maßnahme aufgewertet werden. Das hat funktioniert. Seitdem wird der Treppenlauf von der SPD-Fraktion Neukölln in Kooperation mit der IDEAL-Baugenossenschaft und dem Neuköllner Traditionsverein TuS Neukölln erfolgreich durchgeführt.

Lauf im höchsten Wohnhaus Berlins

Schließlich ist ein Internationales Sportevent dieser Größenordnung mit bis zu 250 Startern nur durch ein starkes Team zu stemmen. So übernahm auch in diesem Jahr die SPD Neukölln wieder die Sicherung der Strecke zum Wohl der Läuferinnen und Läufer durch Streckenposten auf allen Etagen. Auch für ausreichend Obst und Getränke für die Läufer hatte sie gesorgt. Ferner war der Arbeiter Samariter Bund vor Ort, um im Notfall die medizinische Erstversorgung für die Läufer zu gewährleisten. Darüber hinaus sorgten Mitglieder der Neuköllner Abteilung der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) für leckere heiße Würstchen, Kaffee und Punsch für die zahlreichen Zuschauer. Unseren Kooperationspartnern und den vielen Helfern gebührt ein großes Dankeschön für ihren tollen Einsatz“, betont die Fraktionsvorsitzende der Neuköllner SPD, Cordula Klein. 

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Neukölln hält zusammen – Martin Hikel ging Kaffeewette für Kubus ein

50 Plätze für Obdachlose werden in der Teupitzer Straße in Neukölln von Kubus vorgehalten, finanziert durch den Bezirk Neukölln und das Land Berlin. Obdachlose Menschen bekommen hier ein warmes Abendessen, ein Bett und am Morgen ein Frühstück. Doch um die überlebenswichtige Kältehilfe aufrechtzuerhalten, ist die Einrichtung auch auf Spenden angewiesen. Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) hatte sich von daher auf eine Wette eingelassen: Der Geschäftsführer des nahegelegenen Nahkaufs am Kiehlufer, Michael Lind, hatte den Bezirksbürgermeister herausgefordert. Er wettete dass Martin Hikel es nicht schaffe, am 14. Dezember um 15.00 Uhr mindestens 50 Menschen mit einer Packung Kaffee zur „Teupe“ zu mobilisieren. Sollte es dem Bezirksbürgermeister doch gelingen, bekäme die Kältehilfestation eine Spende von 1.000 Euro. „Natürlich habe ich sofort in die Wette eingeschlagen, denn davon profitiert die Kältehilfe und die Menschen, die unsere Hilfe am nötigsten haben“, sagte Hikel. Nun brauchte er mindestens 50 Menschen, die mit ihm jeweils eine Packung Kaffee zur ‚Teupe‘ bringen. Hikel jedenfalls war optimistisch. Und wie ist die Sache ausgegangen?

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