Apotheken unterstützen Hilfetelefon „Schwangere in Not“ – Familienministerin Giffey gab dazu den Startschuss in der Rudower Straße

v.li. Peter Scharmberg. Familienministerin Dr. Franziska Giffey und Hilfetelefon-Unterstützer Joachim Stolle, Inhaber der Pfauenapotheke.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat am 9. Oktober in der Pfauenapotheke in der Rudower Straße 27-29 den Startschuss zur bundesweiten Apothekenaktion zur weiteren Bekanntmachung des Hilfetelefons „Schwangere in Not“ gegeben. Mit dabei war der Rudower SPD Bezirksverordnete Peter Scharmberg.

Das Hilfetelefon für Schwangere in Not ist unter der Nummer 0800 40 40 020 rund um die Uhr erreichbar. Die Anruferinnen werden an die Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort vermittelt, wo über Hilfsangebote in der Schwangerschaft informiert wird. „Es gibt das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ seit vier Jahren und es wird gut angenommen. Mir ist es wichtig, die Hilfen für Schwangere in Not, insbesondere das Hilfetelefon, noch stärker in der Öffentlichkeit bekannt zu machen“ betonte Giffey. Sie bat die Apothekerkammern und die Bundesvereinigung der Apothekerverbände um Unterstützung. „Mit den Hauptstadtapotheken und der ersten teilnehmenden Apotheke in Neukölln haben wir heute den Anfang gemacht“, so Giffey weiter. Sie  hofft, dass bundesweit viele weitere dazu kommen und dankte allen Apothekerinnen und Apothekern für ihr Engagement: „Mit den gut sichtbar ausgelegten Informationsmaterialien und den Aufklebern an den Eingangstüren der Apotheken sorgen wir gemeinsam dafür, dass Schwangere in Not wissen, wohin sie sich wenden können“, so die Bundesfamilienministerin.

Die von den Apotheken unterstützte Aktion lenkt im Sinne des Berichts der Bundesregierung zur vertraulichen Geburt aus dem Jahr 2017 verstärkte Aufmerksamkeit auf das Hilfetelefon. Und es ist ein zentrales Instrument des Gesetzes zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt vom 1. Mai 2014. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 40 40 020 bietet es eine vertrauliche und anonyme Erstberatung zu allen Fragen rund um das Thema Schwangerschaft. „Sehr gut ist, dass das Hilfetelefon nicht nur Schwangeren selbst, sondern auch ihrem sozialen Umfeld und Fachkräften rund um die Uhr und an allen Tagen im Jahr zur Verfügung steht“, findet Scharmberg. Des Weiteren vermittelt es auf Wunsch an eine Schwangerschaftsberatungsstelle vor Ort weiter. Die Beratung wird barrierefrei sowie in 17 Fremdsprachen angeboten. Das ergänzende Internetangebot www.geburt-vertraulich.de ermöglicht es, sich online zu informieren und bietet per Chat und E-Mail ebenfalls eine kostenfreie, vertrauliche und anonyme Beratung.

Hilfetelefon „Schwangere in Not“
Kostenfreien Rufnummer 0800 40 40 020
Internetchat unter: www.geburt-vertraulich.de

Neue Unterkunft für Wohnungslose mit 400 Plätzen

Ende September hat der Internationale Bund (IB) Berlin-Brandenburg eines der größten Wohnheime für wohnungslose Menschen in Berlin in der Lahnsraße eröffnet. Nach umfassenden Umbau- und Sanierungsarbeiten finden künftig 400 Menschen eine neue Bleibe in Neukölln.
„Das besondere an der Unterkunft: Auch wohnungslose Familien mit Kindern können hier wohnen“, freut sich die SPD Bezirksverordnete Eva Marie Schoenthal, langjährige Vorsitzende des Sozialausschusses. Sie war gemeinsam mit Sozialstadtrat Jochen Biedermann (Grüne) vor Ort, um das sanierte Haus zu besichtigen. Für die besonderen Bedürfnisse der Familien wurden Apartments mit zwei oder drei Zimmern, Kochnische und eigenem Sanitärbereich geschaffen. „Gerade Familien mit Kindern benötigen ein geschütztes Wohnumfeld, in dem sie ein weitgehend normales und würdiges Leben führen können“, erklärt Michael Pintz, verantwortlicher Regionalleiter beim IB in Berlin. Weiterlesen

Aufruf zur Unterstützung der Kältehilfestation

Die SPD BVV-Fraktion Neukölln ruft zur Unterstützung der KUBUS Kältehilfestation für obdachlose Menschen auf:

Auch in diesem Winter wird es zahlreiche Menschen geben, die auf die Berliner Kältehilfe angewiesen sind, auf die Ausgabe warmer Mahlzeiten, die Möglichkeit, zu duschen, oder auch Wäsche zu waschen. Ohne die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer könnte diese verantwortungsvolle Aufgabe nicht geleistet werden.

Die KUBUS gemeinnützige Gesellschaft für soziale Arbeit wurde vom Berliner Senat als einer von zehn Trägern mit erweiterter Kältehilfesaison ausgewählt und ist vom 1. Oktober bis zum 30. April für Bedürftige erreichbar. Als einzige Notübernachtung in Neukölln hilft KUBUS, Leben zu retten.

„Es ist unsere Aufgabe, Menschen vor dem Erfrieren zu retten. Gerade in den besonders kalten Nächten sind Möglichkeiten zur Notübernachtung wichtig. Die Einrichtungen der Kältehilfe leisten großartige Arbeit und verdienen alle Unterstützung“, so Mirjam Blumenthal, Fraktionsvorsitzende der SPD BVV-Fraktion Neukölln.

Besonders wichtig sind neben Sachspenden ehrenamtliche Helfer*innen, die sowohl Ansprechpartner und Helfer für die Ausgabe von Mahlzeiten und Hygieneartikel sind. Engagierte Neuköllner*innen mit Empathie und Durchsetzungsvermögen werden dringend gebraucht, um sich der Bedürftigen anzunehmen. Hilfe wird z.B. im Nachtdienst der Einrichtung, bei der Ausgabe der Mahlzeiten oder der Registrierung der aufzunehmenden Menschen gern angenommen.

Interessierte können sich unter bewerbung@kubus-berlin.de direkt an die Einrichtung wenden.

Besuch beim 6. Harzer Kiezfest

Besuch beim 6. Harzer Kiezfest

Fraktionär Marko Preuß, Martin Hikel und Frau Böcker-Gianinni kamen mit Bürgern im Kiez ins Gespräch und nahmen Anregungen für die politische Arbeit mit

Bezirksbürgermeister Martin Hikel hat zusammen mit dem SPD Bezirksverordneten Marko Preuß und der Abgeordneten Nicola Böcker-Giannini (SPD) am 14. September das Harzer Kiezfest besucht und war begeistert von dem großen Engagement der Akteure im Kiez, die an mehr als 30 Ständen über ihre Arbeit informierten, mitunter Speisen und Getränke für die Festbesucher anboten und sich am Bühnenprogramm beteiligten. So glänzte die Hans-Fallada-Schule mit einer Trommlergruppe, Kinder vom Spielplatz Wilde Rübe sangen für das Kiezfest ein Lied und die Streetplayers von der Sonnenallee boten cooles Kindertheater.  Daneben war die mobile Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt vor Ort, um defekte Fahrräder zu reparieren. Außerdem war die Hans-Fallada-Schule mit einem Spiel und einem tollen Glitzerschminkstand vertreten, was von den Kindern sichtlich genossen wurde. Weiterlesen

Stolperstein für die Widersandkämpferin Charlotte Adel

„Suchen wir nicht danach, was uns trennt – das führt nur dazu, was gerade in Chemnitz passiert. Neukölln muss sich mit seiner kulturellen Vielfalt als Ort der Inklusion verstehen. Das ist die Grundlage einer demokratischen Gesellschaft und ihrer Werte, die wir verteidigen müssen“, betonte Bezirksbürgermeister Martin Hikel bei der Verlegung eines Stolpersteins für Charlotte Adel am 4. September 2018. Weiterlesen

SPD Neukölln lehnt Parteiausschlussverfahren gegen Heinz Buschkowsky ab

Zum Antrag der AG Migration und Vielfalt ein Parteiordnungsverfahren gegen Heinz Buschkowsky mit dem Ziel des Parteiausschlusses zu beschließen (s. Berichterstattung des Tagesspiegels), hat der Kreisvorstand der SPD Neukölln heute mit breiter Mehrheit folgenden Beschluss gefasst:

“Der Kreisvorstand der SPD Neukölln lehnt den Antrag der AG Migration und Vielfalt der Neuköllnern SPD zur Einleitung eines Parteiausschlussverfahrens von Heinz Buschkowsky ab und missbilligt den Beschluss.“

Clankriminalität in Neukölln – Hintergründe und Reaktionen aus Politik und Polizei

Drogenhandel, Schutzgelderpressung, Raub, Schießereien auf offener Straße, Mord. Arabische Großfamilien in Berlin werden immer häufiger mit diesen Straftaten in Verbindung gebracht. In Neukölln spielt sich das Zentrum der Auseinandersetzungen zwischen den Clans ab.
Was genau zeichnet eine Clanstruktur aus und was ist unter Organisierter Kriminalität zu verstehen? Wie kam es zu den aktuellen Ausschreitungen in Neukölln und was steckt dahinter? Wie kann die Politik reagieren, was ist die Antwort der Polizei?
In einer Diskussionsveranstaltung der SPD-Fraktion Neukölln wird diesen und weiteren Fragen zur Clankriminalität in Neukölln mit lokalen Akteur*innen und Rechtsexpert*innen nachgegangen.

Gäste sind u.a.:
Martin Hikel, Bezirksbürgermeister Neukölln
Astrid-Sabinse Busse, Leiterin Schule in der Köllnischen Heide
Ralph Ghadban, Publizist und Islamwissenschaftler
Tom Schreiber, MdA, und Sprecher für Verfassungsschutz
Thomas Spaniel, Gewerkschaft der Polizei

Dienstag, 9. Oktober, 19:00 Uhr
Mensa Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg (1c auf der Karte)
Efeuweg 34, 12357 Berlin

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und eine lebhafte Diskussion!

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.