
Passend zur Jahreszeit spendierte die SPD-Fraktion Neukölln in diesem Jahr zum zweiten Mal ein Menü für Bedürftige, das in der Tee- und Wärmestube Neukölln serviert wurde. Und nicht nur das. Unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein und ihre Stellvertreterin Nilgün Hascelik, die auch stellvertretende Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung ist, waren am Sonntag, dem 13. Juli, mit einem Helferteam vor Ort, um Bratwürste mit Kartoffelsalat sowie Obstsalat zuzubereiten und zu servieren. Als weiteren Nachtisch gab es Schokomousse, Schoko- und Vanillepudding und frisch gebrühten Kaffee. Zum Helferteam der SPD-Fraktion zählten darüber hinaus auch Felix, Ruvi und Sandini. Sie alle wollten mit ihrem Arbeitseinsatz und einem Lächeln auf den Lippen dafür sorgen, dass sich die vielen Gäste der Tee- und Wärmestube rundum wohlfühlten. Und das taten sie. Einige spielten nach dem Essen Schach, andere unterhielten sich oder schauten Fernsehen und genossen so einen geruhsamen und schönen sommerlichen Sonntagnachmittag in einer sicheren Umgebung, die ihnen jederzeit Halt im Leben gibt.

Den Armen eine Stimme zu geben, ist für die SPD seit ihrer Gründung vor mehr als 160 Jahren Programm. Von daher ist es für die SPD-Fraktion Neukölln eine Selbstverständlichkeit und Herzensangelegenheit, die Tee- und Wärmestube Neukölln in allen Belangen zu unterstützen. Ob in der Sozialpolitik für die neue Tee- und Wärmestube Plus, die ebenfalls im Schillerkiez unweit des jetzigen Standorts entsteht, durch kontinuierliche Mitarbeit oder mit Spenden. Der Armutsbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz weiß es zu schätzen, dass er sich auf die SPD-Fraktion Neukölln stets verlassen kann und ist auch heute wieder bestens gelaunt, als das Essen gekocht und an die Bedürftigen ausgegeben wird.

Wohl wissend, dass sich manche nicht trauen, sich einen Nachschlag zu holen, ging Nilgün Hascelik von Tisch zu Tisch und fragte nach, ob jemand noch Essen und etwas zu Trinken möchte. Durch die vielen Kochaktionen der SPD-Fraktion vor Ort kennt sie mittlerweile viele der Stammgäste, die seit Jahren hierherkommen, weil sie sich hier gut aufgehoben fühlen, da ihnen stets mit Achtung und Respekt begegnet wird. Auffällig war diesmal, dass sich unter den Gästen mehr junge Menschen befanden. Diszipliniert standen sie in der Reihe, nahmen dankbar und freudig ihr Essen entgegen und genossen es in vollen Zügen. Schließlich wurde alles vor Ort frisch zubereitet, sodass ein wohliger Duft in der Luft lag.

Nur einen Tag zuvor war unsere Fraktionsvorsitzende Klein zusammen mit unserer Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Janine Wolter, Teil des Helferteams „Armut eine Stimme geben“, um in der Event-Gastronomie „Herzstück“ Kuchen beim Sommerfest der Kleingartenanlage am Buschkrug zu verkaufen. Dessen Verkaufserlös in Höhe von 700 Euro wurde vom Vorstand der KGA Buschkrug auf 1000 Euro aufgerundet und ging zu 100 Prozent an „Armut eine Stimme geben“. Dabei fing die Aktion alles andere als gut an. Das Sommerfest musste aufgrund von Dauerregen in eine Indoor-Veranstaltung umgewandelt werden. Die Befürchtungen, dass man auf dem von den hiesigen Kleingärtnern, dem Diakonie-Haus Britz und Cordula Klein gebackenen Kuchen sitzen bleiben würde, zerstreuten sich alsbald. Nach und nach kamen immer mehr Menschen, um sich wohl als Mittel gegen das triste Wetter mit leckerem Kuchen zu versorgen, sodass am Ende alles ausverkauft war. Zur guten Laune trug auch Mandy Abel bei, die als Betreiberin von „Herzstück“ alles dafür tat, dass sich die Gäste wohlfühlten. Unter ihnen weilten auch unser Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der traditionell zum Sommerfest kommt, unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Peter Scharmberg, der immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner hat und unser Mitglied im Abgeordnetenhaus Derya Caglar, die bereits vor ihrer Zeit als Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus als Bezirksverordnete stets die Interessen der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner im Blick hatte. Hikel, Caglar und Scharmberg nutzten denn auch die Zeit, um mit den vielen Vorständen aus weiteren Kleingartenanlagen und mit dem Vorsitzenden des Bezirksverbandes der Kleingärtner Berlin-Süden, Michael Jubelt, zu sprechen.

Großes Thema ist derzeit das Kleingartensicherungsgesetz, das am Dienstag, dem 15. Juli 2025 vom Berliner Senat beschlossen wurde und damit dem Parlament für die Beratung und den weiteren Gesetzgebungsprozess zugeleitet wurde. Damit erkennt das Land Berlin die sozialen, städtebaulichen und ökologischen Funktionen von Kleingärten an. Schließlich leisten die vielen Kleingartenanlagen Biotop- und Artenschutz, sind wichtig für den Naturhaushalt und das Landschaftsbild und dienen in besonderem Maße der Erholung der Stadtbevölkerung. So ist es das Ziel unserer SPD, die einzigartigen Grün- und Freiflächen in Berlin zu erhalten und weiterzuentwickeln. „Zu diesem guten Image des Kleingartenwesens tragen nicht zuletzt Menschen wie Peter Standfuß als Vorsitzender der KGA Buschkrug bei. Er und seine Kleingärtnerinnen und Kleingärtner leisten mit ihren Gärten, ihrer Offenheit und ihrem sozialen Engagement einen wesentlichen Beitrag dafür, dass Berlin eine lebens- und liebenswerte Metropole ist“, so Klein.

