Ein Sonntag voller Wärme und Gemeinschaft in der Tee- und Wärmestube

Ein Sonntag voller Wärme und Gemeinschaft in der Tee- und Wärmestube 1
Sorgte mit viel Wärme für ein reichhaltiges Mahl: SPD-Fraktionsvorsitzende Cordula Klein (h.mi.) im Kreis der Helfenden

Auf dem Sonntagsprogramm der Tee- und Wärmstube in der Weisestraße standen am 28. September zwei attraktive Programmpunkte auf dem Programm. Zum einen kochte unsere Fraktionsvorsitzende Cordula Klein zusammen mit der Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport sowie etlichen Helfer*innen ein köstliches Chili con Carne. Zum anderen war ein ganzes Team an Meisterfriseuren aus dem Studio Vieteran zugegen, um die Gäste der Einrichtung kostenlos zu frisieren.

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Das Kochteam um Cordula Klein mit Jayani, Thalagala, Uresha, Johannes, Ruvi, Felix, Sanduni, Tharindi, Pamela, Nuzla, Pema und Dulaj rückte um 12.00 Uhr an und packte die vielen Zutaten aus dem Fahrzeug, um sie in die Küche zu tragen. Dann ging es Schlag auf Schlag. Während sich die einen um die mit Kidneybohnen gefüllten Töpfe in der Küche kümmerten, schnitten die anderen im Eingangsraum rote Zwiebeln und Paprika und füllten einen riesengroßen Bottich mit herrlich frischem Quark und Obst für den Nachtisch. Dass Essen mit großen Portionen für rund 100 Gäste eingeplant war, hatte sich ausgezahlt. Auch wenn es zum Start um 14.00 Uhr noch geruhsam herging, bildeten sich bereits um 14.30 Uhr kleine Schlangen vor der Essenausgabe – und die hörten nicht auf. Bis nach 16.00 Uhr hatten alle Helfer alle Hände voll zu tun, um Essen und Getränke zu reichen. Die Tee- und Wärmestube war bis zum letzten Platz belegt, obgleich einige nach dem Essen wieder gingen. Glücklich machte die Gäste nicht nur das Essen, viele nutzten die Chance und ließen sich die Haare schneiden und frisieren. Und damit das Ganze den Charakter eines trendigen Haarstudios bekam, hatten die Meisterfrisöre Nam, Daniel und Yusuf und ein Azubi noch eine Musikanlage mitgebracht.

Was alle Helfer*innen an diesem denkwürdigen Sonntag auszeichnete, war die sehr gute Laune, die unterstrich, dass die Hilfe von Herzen kommt. Trotz des großen Andrangs nahmen sich die Frisöre alle Zeit der Welt, um die Schnitte und das Styling nach den Wünschen der Gäste umzusetzen.

Nachdem etwas Ruhe einkehrte, überreichte Cordula Klein im Namen unserer SPD- Fraktion 39 Pakete Kaffee für die laufende Kaffeewette, die Dr. Christian Hoffman mit der Tee- und Wärmestube nun zum vierten Mal eingeht. Neben den vielen Helfer* innen und den Friseurmeistern hatten auch die Sozialarbeiterin Claudia und der Sozialarbeiter Achim sehr viel zu tun: Handtücher mussten ausgegeben werden, für jene, die duschen wollten. Beratungen erfolgten und großer Andrang herrschte auch bei Nachfragen nach Post. Geduldig arbeiten sie eine Anfrage nach der anderen ab, koordinierten die Besetzung des Duschraums und achteten darauf, dass alle gesittet miteinander umgehen.

Für 100 Menschen auf engstem Raum zu kochen und sie zu bewirten, erfordert ein hohes Maß an Logistik, Konzentration und Teamwork. Neben dem Team Küche hatte auch das Team der Frisöre sehr viele Freude an der ehrenamtlichen Sonntagsarbeit und war bestens gelaunt. Das traf auch auf Dr. Oliver Unglaube zu, der es sich nicht entgehen ließ, sich ein Bild von der hervorragenden Stimmung der Gäste der Tee- und Wärmestube an diesem besonderen Tag zu machen. Er und der ebenfalls anwesende Armutsbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg oberschlesische Lausitz, Thomas de Vachroi, dankten den Spendern von ganzem Herzen. Sehr dankbar zeigten sich auch die Gäste. Sie konnten einen wunderschönen Tag in der Einrichtung verbringen, unterhielten sich ausgiebig und trafen Bekannte oder Freunde. Einige nutzten die Gelegenheit und spielten eine entspannte Partie Schach im hinteren Gästeraum.

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SPD-Fraktionsvorsitzende Cordula Klein (li.) übergab zusammen mit Bildungsstadträtin Janine Wolter (re.) den Kaffee

„Für mich, unsere SPD- Fraktion und unserer Helfer*innen ist es stets ein große Freude, zu erleben, wie dankbar die Gäste der Tee- und Wärmestube sind, weil sie ein gutes Essen mit einem Lächeln serviert bekommen und sich für einen Moment wieder aufgehoben fühlen können. Wir bleiben am Ball und tun politisch alles dafür, dass das von der EU im November 2020 formulierte Ziel, die Obdachlosigkeit bis 2030 zu beseitigen, erreicht wird. So machten wir uns unter anderem mit vereinten Kräften stark für die neue Tee- und Wärmestube plus und setzten uns erfolgreich dafür ein, dass die Einrichtung für obdachlose Frauen, Evas Obdach, erhalten bleibt. Wohnen ist ein Menschenrecht, bezahlbares Wohnen, bessere Mobilität und mehr soziale Sicherheit haben für uns und unseren Kandidaten für das Amt des  Regierenden Bürgermeisters, Steffen Krach, absoluten Vorrang“, betont unsere Fraktionsvorsitzende Klein und freut sich auf die nächste Koch- und Hilfsaktion.