Modularer Ergänzungsbau an der Sonnen-Grundschule eingeweiht

Freuen sich über bessere Bedingungen für die Schüler: Bildungsstadträtin Karin Korte, Senatorin Sandra Scheeres, Schulleiterin Karoline Pocko-Moukoury, Bürgermeister Martin Hikel und Stadtrat Jochen Biedermann (v.re.)

SPD-Fraktionär Wolfgang Hecht und Schulleiterin Karoline Pocko-Moukoury sind sich einig. Mit dem Modularen Ergänzungsbau an der Sonnen-Schule ist ein „tolles Gebäude“ entstanden mit hellen und freundlichen Räumen, „die zur Lernmotivation der Schüler und zur Aufwertung der Schule beitragen“. Eingeweiht wurde der Neubau am 3. Juni im Beisein von Bildungssenatorin Sandra Scheeres, Bezirksbürgermister Martin Hikel, Schul- und Bildungsstadträtin Karin Korte, Bezirksstadtrat Jochen Biedermann und etlichen Mitgliedern aus der Schul- und Bauverwaltung. Der Modulare Ergänzungsbau (MEB) der Sonnen-Schule verfügt auf drei Etagen über 16 allgemeine Unterrichtsräume mit je 60 Quadratmetern Fläche, zehn Gruppenräume mit je 25 Quadratmetern, einen Lehrerstützpunkt, einen Lehreraufenthaltsraum, eine Mensa mit 170 Quadratmetern sowie eine Ausgabeküche mit rund 40 Quadratmetern Fläche.

SPD-Fraktionär Wolfgang Hecht freut sich über den neuen Anbau

„Wir wollen in Neukölln die beste Bildung für unsere Schülerinnen und Schüler. Das geht nur, wenn auch die ‚Hardware‘ stimmt – also gute und saubere Gebäude, in denen Lernen Spaß macht und sich die Lehrkräfte auf das Wesentliche konzentrieren können, betonte Bezirksbürgermister Hikel. Beim Schulbau zahle sich jeder investierte Euro langfristig vielfach aus. „Mit guter Bildung können sich die Kinder von heute ein selbstständiges Leben aufbauen. Deshalb hat Bildung in Neukölln den höchsten Stellenwert überhaupt“, so Hikel. 

Mit dem Modularen Ergänzungsbau wurden im Rahmen der Schulbauoffensive der Senatsbildungsverwaltung 5,25 Millionen Euro in den Standort Sonnen-Schule (Grundschule) am Dammweg investiert.  Realisiert wurde der Bau in einjähriger Bauzeit durch den Bezirk Neukölln. Der Bauherr ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, der Bauträger die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Von daher freute man sich vor Ort über den Besuch der Bildungssenatorin. Sie zeigte sich sichtlich erleichtert, dass die Berliner Schulbauoffensive trotz der Corona-Krise gut voran kommt.  „Hier in Neukölln ist es der erste Modulare Ergänzungsbau, der nun im Rahmen der Schulbauoffensive fertiggestellt wurde. Dadurch entstehen an diesem Standort fast 300 zusätzliche Schulplätze. Und es geht weiter: Der nächste Modulare Ergänzungsbau hier im Bezirk Neukölln wird am Einstein-Gymnasium entstehen“, so Scheeres.

Der Neubau ermöglicht den schrittweisen Aufwuchs der Grundschule zur Vierzügigkeit in allen Klassenstufen. Damit wächst die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den kommenden vier Jahren auf eine Gesamtzahl von maximal 576 an. Bisher lernen an der Schule 355 Kinder. Die Initiative für den Bau ging vom Bezirk aus, darauf wies Schul- und Bildungsstadträtin Korte hin. „Wachsende Schülerzahlen im Gebiet südliche Sonnenallee/ Weiße Siedlung haben den Bezirk veranlasst, die Erweiterung der Sonnen-Schule zusammen mit der Senatsbildungsverwaltung zu planen. Hier waren neue Schulplätze dringend erforderlich“, sagte Korte. Sie freute sich sehr, dass die „Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte den ersten Neuköllner Modularen Ergänzungsbau schon in Besitz genommen und mit Leben erfüllt“ haben. Hier mache es Spaß zu lernen, und die neue Mensa biete endlich genug Platz für alle Schülerinnen und Schüler.
Gegenwärtig werde auch der Bestandsbau beziehungsweise der Altbau der Schule umfangreich saniert. Aus diesem Grund lernen gegenwärtig nur noch 25 Kinder in vier Klassenräumen im Altbau. „Für die SPD steht Bildungsgerechtigkeit an erster Stelle. Von daher ist es schön, die Früchte der Berliner Schulbauoffensive in Neukölln zu sehen. Mit dem Erweiterungsbau bekommen die Kinder der Sonne-Schule modernste Arbeitsbedingungen, die zu ihrem Lernerfolg beitragen.“ So wie SPD-Fraktionär Hecht sehen das auch die Schülervertreter Berk Ates, 6a und seine Vertreterin Asma Khalife, 2d. „Ich mag besonders die hellen Räume, da fühlt man sich wohl und das Lernen macht Spaß“, meinten sie.