McDonald’s schafft neue Arbeitsplätze im modernisierten Restaurant


210 Sekunden dauert es im Durchschnitt, bis der Kunde nach der Bestellung sein Essen bekommt. Das ist eine von vielen Kennzahlen, die Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) am 24. März bei seinem Besuch zur offiziellen Wiedereröffnung des McDonald’s Restaurant in der Rudower Straße 100 von Inhaber Dennis Froitzheim erfährt. Hikel kam in Begleitung des Leiters der Wirtschaftsförderung im Bezirksamt, Clemens Mücke und des stellvertretenden Vorsitzenden der SPD Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, Michael Morsbach. Beim knapp 500 000 € teuren Umbau wurde der Gastbereich komplett neugestaltet und die Küche wurde modernisiert. Wie effizient man hier nach der Modernisierung arbeitet, konnten die Gäste am Beispiel des Ablaufs einer Bestellung vor Ort beobachten: Beim Umbau wurde eigens eine Funkortungsanlage installiert, die das Verteilen der am Front Counter bestellten Mahlzeit an den richtigen Tisch erleichtert. Dabei werden alle Burger erst nach der Bestellung frisch zubereitet, es gibt also keine auf Vorrat zubereitete Ware mehr. Auch kann sich der Kunde im Restaurant das Essen an den Tisch bringen lassen.

Bei der Besichtigung der Warenlager kam die Sprache unvermeidlich auf den entstehenden Müll. Herr Froitzheim erläuterte Müllvermeidungsmaßnahmen wie die Umstellung auf Porzellan für Kaffee im Restaurant oder die Verwendung von Pappe statt Plastik. Zudem übernimmt er Verantwortung für den Müll in der Umgebung. Das bedeutet, dass Froitzheims Mitarbeiter nicht nur die Betriebsfläche, säubern, sondern auch regelmäßig den Nahbereich des Restaurants mit bearbeiten. Schließlich ist die Einbindung seines Betriebes in den Nahbereich für Froitzheim ein wichtiges Unternehmensziel. Er will im Unternehmensnetzwerk Neukölln-Südring mitarbeiten und kooperiert mit dem benachbarten Hotel Leonardo. Dort gibt es statt Schokolade einen Pommes-Gutschein auf dem Kopfkissen, und über einen Lieferservice für die Gäste wird nachgedacht.

Neuköllns Bürgermeister Hikel freute sich am meisten über mindestens zehn neue Arbeitsplätze und dass der Betrieb ausbildet. Angesichts dessen, dass Froitzheims Team auch den Nahbereich des Restaurants beim Säubern in Augenschein nimmt, lud Hikel ihn gleich ein, sich an der bezirklichen Sauberkeitskampagne „Schön wie wir“ zu beteiligen. SPD-Bezirksverordneter Morsbach nahm schließlich die Erkenntnis mit, dass ein Schnellrestaurant auch Stammbelegschaft haben kann. Die dienstälteste Mitarbeiterin ist seit 30 Jahren im Betrieb.

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