Kein Platz im Bus – zu spät zur Schule

7:20 Uhr am Morgen ist kein üblicher Zeitpunkt für einen Ortstermin. Aber schließlich hatte Daniela von Hoerschelmann, Elternsprecherin des Hannah-Ahrendt-Gymnasiums, um ein Treffen vor Schulbeginn gebeten, um ihre Sorgen deutlich zu machen: Die Busse, die vom U-Bahnhof Rudow abfahren, reichen nicht aus, um alle Schüler*innen rechtzeitig zur Schule ins Frauenviertel zu bringen.  „Als wir uns selber mit dem Bus auf dem Weg zur Lieselotte-Berger-Straße aufgemacht haben, steckten wir zusammen mit ganz vielen Schüler*innen in einem übervollen Bus der Linie 171, die nun zu spät zum Unterricht kamen“, stellte SPD Fraktionär Marko Preuß fest. Als Vorsitzender des Verkehrsausschusses nahm er den frühen Ortstermin mit mehreren Kolleg*innen, der Leiterin der Straßenverkehrsbehörde und einem Vertreter der BVG wahr. Ein Lehrer des Hannah-Arendt-Gymnasiums bestätigte, dass jedem Schultag einige Schüler*innen am Morgen zu spät kommen, weil nicht ausreichend Busse fahren.