Galerie im Saalbau zeigt Tuschezeichnungen von Helena Hernández

„CROSSING THE LINE“ heißt die neue Ausstellung in der Galerie im Saalbau, die am 23. März durch Katharina Bieler, der Leiterin des Fachbereichs Kultur eröffnet wurde. Sie begrüßte zur Vernissage die vielen Gäste, unter ihnen die Künstelerin und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Neuköllner SPD, Michael Morsbach.

Die Ausstellung zeigt Tuschezeichnungen von Helena Hernández. Nach Studium in Mexiko City, Luzern und Wien lebt Helena Hernández heute in Neukölln und arbeitet in Berlin und Mexiko. Ihr eigentliches Sujet sind kleinformatige Zeichnungen winziger Lebewesen, die sie oft mit Materialien zu überraschenden Werken kombiniert. Für die Ausstellung hat sie eigens großformatige, mehr als raumhohe Papierbahnen gestaltet. Dafür sei sie trotz ihrer Höhenangst in ihrem kleinen Atelier auf die Leiter gestiegen, erfahren die Besucher, und die Kuratorin Natalia Raaben ergänzt die Geschichte und erzählt, wie die Werke von Mexiko nach Berlin transportiert wurden

Auf dem Ausstellungsflyer ist Helena Hernandez bei der aufwändigen Arbeit zu sehen. Mit dem Tuschepinsel färbt sie eine großformatige Fläche schwarz und lässt dabei hunderte kleiner, kreisförmiger Flächen frei, die wie Luftblasen wirken. Auch diese Bahnen hat sie teilweise mit Materialien und Fundstücken vom Straßenrand Neuköllns, zu witzigen und anregenden Installationen kombiniert. Viele witzige Details lassen sich auch auf den beiden Lampenschirmen finden und den bemalten Luftballons. Trotz der nicht allzu großen Ausstellungsräume braucht der Besucher, wenn er alle überraschenden Momente der Werke entdecken will, etwas Zeit. Michael Morsbach jedenfalls wünscht der „Ausstellung mit Witz“ viele Besucher.

Die Ausstellung „Crossing the Line“ ist noch bis zum 27. Mai in der Galerie im Saalbau in der Karl-Marx-Straße 141 zu sehen, Öffnungszeiten: Di. – So. 10 – 20 Uhr.

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