Wir sind umgezogen in die Briesestraße!

Seit dem Herbst 2005 unterhält die SPD Hermannstraße zusammen mit unseren Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus Dr. Fritz Felgentreu (2005–2011) und Erol Özkaraca (seit 2011) ein BürgerBüro. Lange Jahre war das SPD BürgerBüro am Herrfurthplatz 5 zu finden. Nun ist die Zeit reif für einen Ortswechsel. Wir entfernen uns jedoch nur ein paar Meter vom schönen Schillerkiez. Ab sofort findet man das BürgerBüro in der Hermannstraße 208/Ecke Briesestraße.
Weiterlesen

Abteilung Hermannstraße

SPD Hermannstraße (Kartenausschnitt)

SPD Hermannstraße (Kartenausschnitt)

Die SPD Hermannstraße macht Politik in dem „Tortenstück“ zwischen Hasenheide, Karl-Marx-Straße, S-Bahn-Ring und dem ehemaligen Flughafen. Zu uns gehören der Kiez rund um die Schillerpromenade, das Rollbergviertel und der Körnerpark – eben das echte Neukölln. Wir diskutieren lebhaft, agieren tatkräftig und melden uns gelegentlich auch dann zu Wort, wenn wir nicht danach gefragt werden…

Unsere Schwerpunkte:

  • die jährliche Mieterversammlung im Rollbergviertel
  • regelmäßige öffentliche Präsenz durch Infostände auf der Hermannstraße
  • das Engagement für und mit Initiativen im Kiez.

Homepage: www.spd-hermannstrasse.de

Abteilungsvorstand:

Fabian Fischer - Abteilungsvorsitzender

Fabian Fischer

  • Jahrgang 1986, seit 2009 Mitglied der SPD
  • wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag
  • Kontakt: Fabian.Fischer@spd-neukoelln.de

Geboren und aufgewachsen bin ich im Erzgebirge in Sachsen. Nach Berlin bin ich 2006 zum Studium gekommen und lebe seit dem (mit Unterbrechungen durch Auslandsaufenthalte in Australien, Belgien und Spanien) in Neukölln.

Seit 2012 darf ich mich Dipl.-Frankreichwissenschaftler nennen. Derzeit arbeite ich für eine Abgeordnete im Deutschen Bundestag. In meiner Freizeit spiele ich Beachvolleyball und zeichne gern.

Meine politischen Schwerpunkte sind Gesundheits-, Sozial- und Europapolitik. In der SPD Neukölln habe ich mich zunächst bei den Jusos engagiert und war 2 1/2 Jahre deren Vorsitzender. Seit Dezember 2016 leite ich die SPD Hermannstraße (Abteilung 5) und seit April 2018 bin ich Kreisschriftführer der SPD Neukölln. Im Kreisvorstand will ich dazu beitragen, dass die SPD eine aktive Mitgliederpartei bleibt. Das starke ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder verdient Würdigung und Wertschätzung. Ich bin der Meinung, dass jede und jeder kann durch politisches Engagement dazu beitragen, dass diese Gesellschaft sich zum Besseren verändert. Wie sie sich meiner Meinung nach ändern soll, drückt sehr schön ein bekanntes Arbeiterinnenlied aus:

„Zu Ende sei, dass kleine Leute schuften für die Großen.
Her mit dem ganzen Leben! Brot und Rosen!“

Cordula Klein - stellv. Vorsitzende, Bezirksverordnete

Cordula Klein

SPD Neukölln (Foto/Copyright: Simone M. Neumann)

Persönliches:

  • geboren 1969, verheiratet und einen Sohn
  • seit 1987 Mitglied in der SPD
  • seit 2001 Bezirksverordnete
  • aufgewachsen in Buckow
  • seit 1990 tätig bei der Deutschen Telekom

Funktionen:

  • seit 2016 stellv. Fraktionsvorsitzende
  • Mitglied in den Ausschüssen:
    • Eingaben und Beschwerden (Ausschussvorsitzende)
    • Bildung, Schule und Kultur (stellv. Auschussvorsitzende)
    • Haushalt, Wirtschaft, Verwaltung und Gleichstellung

Meine Ziele:

  • Gute und kostenlose Bildung von Anfang an; von der Kita bis zur Uni
  • Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Investiotionen in die Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen
  • Menschen für Politik und ehrenamtliches Engagement begeistern

Mitgliedschaften:

  • BUND
  • Nachbarschaftsheim Neukölln
  • Bürgerstiftung Neukölln
  • Morus 14
  • Förderverein Grundschule auf dem Tempelhofer Feld

E-Mail: c.klein(at)spd-neukoelln.de

Tanja Rathmann - stellv. Vorsitzende

Tanja Rathmann

Tanja Rathmann

(* 1982 in Göttingen), Diplom-Kauffrau, seit 2013 Mitglied der SPD.

Beraterin und Dozentin für Arbeit und Selbstständigkeit seit 2009, Studium Master für Religion und Kultur an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Mitgliedschaften: Das Hunger Projekt, Spandauer Ruder-Club „Friesen“ e.V., ehrenamtliche Sterbebegleiterin (Seelsorge)

Homepage: www.tanjarathmann.de

eMail: rathmann1609(at)gmail.com

Peter Freitag - stellv. Vorsitzender

Peter Freitag

Peter Freitag

Sozialarbeiter

Ich wurde 1984 in Berlin-Neukölln geboren, wuchs in der Hufeisensiedlung auf und machte mein Abitur an der Albert-Einstein-Oberschule. Während und nach meinem Studium der Sozialen Arbeit befasste ich mich mit der Unterstützung marginalisierter Bevölkerungsgruppen.

Ich bin davon überzeugt, dass Politik und Demokratie nur gelingen können, wenn sie wahrnehmbare Verbesserungen für alle Menschen in der Gesellschaft erreichen. Niedrige Wahlbeteiligungen zeigen uns, dass wir noch härter daran arbeiten müssen, einen Mehrwert für die gesamte Gesellschaft zu erreichen. Packen wir es an.

Moritz Buchner - Abteilungskassierer

Moritz Buchner (* 1979 in Berlin), hat Geschichte und Politik studiert, arbeitet als Historiker und wohnt seit 2005 in Neukölln.

Die Vielfalt und die Wandlungsfähigkeit des Bezirks findet er faszinierend und zugleich herausfordernd. In die SPD ist er eingetreten, um sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und ein solidarisches Miteinander einzusetzen.

Annabelle Wischnat - Schriftführerin

Annabelle Wischnat

Geboren 1987 in Münster, SPD-Mitglied seit 2011, Schriftführerin in der Abteilung 5, Kreisvorstandsmitglied der AG Migration und Vielfalt Neukölln.

Studium der Politikwissenschaften, European Studies und Anglistik in Mannheim, Maastricht und Berlin. Nach Stationen am Goethe-Institut in Slowenien und bei einer NGO zur Förderung junger Nachwuchskräfte in Internationalen Organisationen arbeitet Annabelle seit 2016 beim SPD-Parteivorstand und betreut dort die Arbeitsgemeinschaften.

Annabelles Schwerpunktthemen sind Migrations- und Integrationspolitik, bildungs- und frauenpolitische Themen. Sie engagiert sich außerdem in einem Verein zur Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Mitgliedschaften: ver.di, Europa-Union Deutschland, OSI-Club sowie in weiteren Vereinen

eMail: annabelle.wischnat@gmail.com

Marina Reichenbach - Beisitzerin, Bildungsbeauftragte

SPD Neukölln. Foto/ Copyright: Simone M. Neumann)

Ich wurde 1990 in Kappeln an der Schlei geboren und bin in einem kleinen Dörfchen Schleswig-Holsteins nahe der dänischen Grenze aufgewachsen. Nach dem Ende meiner Schulzeit absolvierte ich einen einjährigen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in einem Kinder- und Jugendheim in Ghana. Anschließend bin ich für mein Lehramtsstudium (Politik, Philosophie) nach Berlin gezogen und wohne seither im Rollberg-Kiez in einer Wohngemeinschaft mit Freunden.

Politisiert wurde ich durch Jugendliteratur von Klaus Kordon sowie Tätigkeit in der Landesschüler*innenvertretung. So war ich seit meiner frühen Jugend politisch aktiv und habe mich in verschiedensten Zusammenhängen mit Themen wie Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Bildung auseinandergesetzt.

Nach einer längeren Phase in der linken Szene war ich auf der Suche nach einem Ort mit mehr Pluralität und Wirksamkeit und trat Ende 2013 der Partei DIE LINKE bei. Dort war ich vier Jahre im Bezirksverband Neukölln engagiert und wurde im September 2016 für DIE LINKE in die BVV gewählt. Jedoch ließen mich fragwürdige Äußerungen Wagenknechts zur Asylpolitik, Querfronten mit islamistisch orientierten Personen und Organisationen, antidemokratische Tendenzen, mangelnder Meinungspluralismus und fehlender Pragmatismus mehr und mehr an der LINKEN (hier vor allem dem Bezirksverband Neukölln) zweifeln.

Um konkrete linke Kommunalpolitik für und mit den Neuköllnerinnen und Neuköllnern zu machen, entschloss ich mich im November 2017 zur SPD-Fraktion zu wechseln. Es ist mein Anspruch, umsetzbare Politik der kleinen Schritte mit linker Utopie zu verbinden, also Verbesserungen im Hier und Jetzt der Menschen zu erreichen, ohne Grundwerte wie Solidarität und Gerechtigkeit aufzugeben.

Während meines Studiums habe ich durch Praktika erfahren wie die Idee der Gemeinschaftsschule sinnvoll umgesetzt werden kann. Ich bin davon überzeugt, dass eine Gemeinschaftsschule mehr Bildungsgerechtigkeit bedeutet. Schulen müssen Orte sein, an denen sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte wohlfühlen und gemeinsam lernen können. Dafür möchte ich mich weiterhin in der BVV stark machen.

Für die SPD-Fraktion bin ich Mitglied im Ausschuss für Bildung, Schule und Kultur. Darüber hinaus interessiere ich mich für das Thema Verkehr. Als Radfahrerin merke ich immer wieder, dass es in Neukölln noch viel zu tun gibt, um sicheres Fahrradfahren zu ermöglichen. Deswegen engagiere ich mich auch im Ausschuss für Verkehr, Tiefbau und Ordnung.

Ich bin Mitglied der Abteilung Hermannstraße, der Jusos und ASF. Sonstige Mitgliedschaften: GEW, ver.di, Falken, HVD, Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln, ADFC, Morus14, Hans-Böckler-Stiftung, Mietergemeinschaft.

Kontakt: marina.reichenbach@gmx.de
PGP Key: https://pgp.mit.edu/pks/lookup?op=get&search=0xBB660CDB4C4B6212
Twitter: @lilalux

Marius Schmidt - Beisitzer, Mitgliederbeauftragter

Marius Schmidt

geboren 1983 in Braunschweig, tätig als Web-Entwickler, Dozent, Unternehmer

Ich bin 2002 aus Ahrensburg in Schleswig-Holstein nach Berlin gezogen um Bildende Kunst zu studieren. Anschließend habe ich viele Jahre in Berlin und anderen europäischen Städten Ausstellungen organisiert und verschiedene Bücher und Magazine publiziert. Parallel arbeite ich seit 2009 als Grafik-Designer und Web-Entwickler und unterrichte Bildende Kunst an der TU Berlin.

Hierdurch habe ich einen guten Überblick über das ebenso facettenreiche wie diffuse Feld der Kreativwirtschaft. Unter dem BuzzWord versammeln sich teilweise widersprüchliche Geschäftsbereiche – vom klassischen Künstleratelier über Desk-Rent Agenturen bis zum Softwareentwickler. Ein solches Mit- und Gegeneinander ist in vielen Fällen wichtiger Ausgangspunkt für innovatives Denken. Häufig entstehen in dieser Mischung von Selbstständigen und Einzelunternehmern aber auch Abhängigkeitsverhältnisse, die Prekariat fördern und einen Austausch der einzelnen Teilnehmer auf Augenhöhe verhindern. Eben hier ist es die Aufgabe der Politik, und insbesondere der SPD, Prozesse zu analysieren und Maßnahmen zu ergreifen, um den beteiligten Akteuren zu einem gerechten, solidarischen Miteinander zu verhelfen.

Es stellt sich die Frage, wie Kreativwirtschaft langfristig als positiver Begriff erhalten werden kann, um nicht als Chiffre für Ausbeutung und Altersarmut stehen zu bleiben. Auch für Neukölln, das sich als offenes, vitales und kreatives Viertel versteht, ist ein klares Verständnis dieser Dynamiken unerlässlich, um sich zukunftssicher und selbstbewusst aufstellen zu können.

Berthold Kleßmann - Beisitzer, Internetbeauftragter

Berthold Kleßmann

Berthold Kleßmann

Geboren 1955 in Leonberg / Württ., SPD-Mitglied seit 1972, seit 1976 lebt er in Berlin.

Kleßmann ist seit August 2009 Webmaster der Abteilung Hermannstraße und seit November 2009 Webmaster der SPD Neukölln.

Er ist Mitglied der Gewerkschaft Ver.di.

Hannelore Gascho - Senioren

Rentnerin (Alter: 64 Jahre)

– Lebt seit 5 Jahren in Berlin, vorher SPD-Ortsverein München-Schwabing

– Beisitzerin im Kreisvorstand der SPD Neukölln

Dr. Fritz Felgentreu - Mitglied des Bundestages

Dr. Fritz Felgentreu

Dr. Fritz Felgentreu

Klassischer Philologe, Mitglied des Bundestages

Geboren wurde Fritz Felgentreu 1968 in Schleswig-Holstein. Seit 1989 lebt er in Berlin, davon die ersten acht Jahre als Student und Doktorand in der Leinestraße 55 in Neukölln. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Von Beruf ist Fritz Felgentreu Klassischer Philologe. Er lehrte und forschte als Privatdozent an der Freien Universität auf dem Gebiet der lateinischen und der griechischen Literatur.

Seit 1992 ist Fritz Felgentreu Mitglied der SPD und war von 2004-2014 Vorsitzender der Neuköllner SPD. 2001 und 2006 wurde er im Wahlkreis Hermannstraße direkt in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt, wo er als Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion vor allem Innen- und Rechtspolitik machte. Seit dem 22. September 2013 ist er der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Berlin-Neukölln und setzt sich im Familien- und im Verteidigungsausschuss für die Interessen der Neuköllnerinnen und Neuköllner ein.

eMail: fritz.felgentreu@bundestag.de
facebook: https://www.facebook.com/fritz.felgentreu
twitter: https://twitter.com/fritzfelgentreu

Eugen Kontschieder - Bezirksverordneter

SPD Neukölln. Foto/Copyright: Simone M. Neumann

Beruf: Dipl.-Verwaltungswirt

Funktionen in der SPD-Fraktion Neukölln:
• Mitglied und Sprecher im Sportausschuss,
• Mitglied im Ausschuss für Integration,
• Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen sowie
• stellv. Mitglied im Ausschuss für Bildung, Schule und Kultur
• Queerpolitischer Sprecher

Ich wurde vor langer Zeit im südlichen Afrika geboren und bin nach zehn Lebensjahren in Österreich nach Berlin (West) migriert. Seit 1988 bin ich Mitglied in der Berliner SPD. Seit 1997 wohne ich in Neukölln im Körnerkiez.

Warum bin ich Sozialdemokrat geworden? Während meiner Kindheit in den 70ern in Österreich durfte ich dank der SPÖ-Regierung unter Bundeskanzler Bruno Kreisky kostenlos die Schulbücher beziehen und die Fahrten mit dem Bus zur Schule waren ebenso kostenlos. Das war für die Generationen vor uns nicht der Fall. Meine aus den Bergen stammende Großmutter väterlicherseits brachte 12 Kinder zur Welt. Keiner meiner Onkel und Tanten hat eine akademische Ausbildung. Meine Schwester und ich konnten dank „der Roten“ eine gute Schul- und Hochschulausbildung genießen, ohne dass die soziale Herkunft mehr eine Rolle spielte. Meinen Eltern war bewusst, dass die Kinder es besser haben sollten. Klar, dass mein Vater damals in der SPÖ war. Sommerreisen mit den Kinderfreunden in die Berge sorgten dafür, dass unsere, später alleinerziehende, Mutter sich auch mit schmalen Salär eine Reise für die Kinder in den Ferien leisten konnte.

Warum bin ich in der Neuköllner SPD aktiv? Weil die hiesigen Genoss*innen gesellschaftliche und soziale Probleme erkennen und ohne Scheu direkt ansprechen, dabei mitunter, wenn nötig, den Finger in Wunde legen, um Lösungen zu finden.

Weitere Mitgliedschaften:
• Gewerkschaft der Polizei (GdP)
• Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ)
• Berliner Mieterverein e.V.
• Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V.

Email: eugen.kontschieder@gmx.de

Nominierungen der SPD Hermannstraße

Auf unserer Abteilungsversammlung am 21. September 2010 standen für die Wahlen 2011 zum Abgeordnetenhaus Berlin und die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln Nominierungen auf der Tagesordnung. Unser Wahlkreisabgeordneter für das Abgeordnetenhaus Dr. Fritz Felgentreu erklärte, dass er nach zwei Wahlperioden im kommenden Jahr nicht wieder kandidieren will. Aber wir werden wieder einen Kandidaten aus den eigenen Reihen haben: Erol Özkaraca hat sich bereit erklärt, für das Abgeordnetenhaus zu kandidieren. Wir werden einen engagierten Wahlkampf führen, damit Erol Özkaraca für uns ins Berliner Abgeordnetenhaus einziehen kann!

Hier die Ergebnisse der Nominierungen:
Kandidat des Wahlkreises 2 und Listenplatz 2 für das Abgeordnetenhaus: Erol Özkaraca
Bezirksbürgermeister: Heinz Buschkowsky
Bezirksstadträtin: Dr. Franziska Giffey
Bezirksstadtrat: Thomas Blesing

Für die Liste zur Wahl der BVV:
Heinz Buschkowsky, Dr. Franziska Giffey, Jürgen Koglin, Cordula Klein, Thomas Reller, Dieter Jendralski, Eugen Kontschieder

Bericht vom SPD-Landesparteitag am 26. Juni

Der Berliner SPD-Landesparteitag am 26. Juni im berlin congrecc center (bcc) stand im Zeichen der Wahlen des Landesvorstands und Antragsberatung. Die Neuköllner SPD wurde von ihren 18 Delegierten vertreten.

Der SPD-Landesvorsitzende %%Michael Müller%% ist mit 174 Ja-Stimmen in seinem Amt bestätigt worden. Gegen ihn stimmten 36 Delegierte, es gab 9 Enthaltungen. Damit stimmten knapp 80 Prozent der 219 Delegierten für ihn.

Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden %%Barbara Loth%% mit 194 Stimmen, %%Mark Rackles%% mit 140 Stimmen, %%Marc Schulte%% mit 144 Stimmen und %%Iris Spranger%% mit 139 Stimmen gewählt. 221 Stimmen wurden abgegeben, davon waren 218 gültig.

Neuer Landeskassierer wurde der Unternehmer %%Harald Christ%%. Der gelernte Industriekaufmann, seit 22 Jahren Mitglied der SPD und seit 10 Jahren in Berlin beheimatet, erhielt 160 Ja-Stimmen bei 38 Nein-Stimmen und 22 Enthaltungen.

In der Berliner SPD ist es üblich, dass die Vorsitzenden der Kreisverbände und Arbeitsgemeinschaften in den Landesvorstand gewählt werden. So vertritt der Neuköllner Kreisvorsitzende %%Dr. Fritz Felgentreu%% MdA erneut Neukölln. %%Christian Berg%% wurde als Juso-Landesvorsitzender ebenfalls in den Landesvorstand gewählt.

Der Neuköllner Bezirksbürgermeister %%Heinz Buschkowsky%% vertritt die nächsten zwei Jahre als einer von drei Berlinern den Landesverband im SPD-Parteirat.

Nach den Wahlen zum Landesvorstand traf der Berliner Landesparteitag auf seiner insgesamt 11-stündigen Tagung wichtige Beschlüsse:

Mit knapper Mehrheit stimmte die Neuköllner SPD entgültig für den Ausbau der A100 von Neukölln nach Treptow-Köpenick. Die Neuköllner SPD ist seit jeher Befürworterin des Ausbaus. Für Neukölln, aber auch für ganz Berlin ist die Beschlussfassung in einem Maßnahmenbündel zur Entlastung der Innenstadt ein Erfolg: verkehrs-, infrastruktur- und wirtschaftspolitisch. Mit dem Ausbau der A100 fließen wichtige Investitionen in die Bundeshauptstadt.

Bezahlbarer Wohnraum, Schutz von Mieterinnen und Mietern, umweltfreundliche Sanierung, Verbesserungen der Wohnquartiere – einstimmig hat die Berliner SPD den Antrag „Mieterstadt Berlin“ beschlossen.

Die SPD will Kinderarmut bekämpfen, hat auf dem Landesparteitag eine weitergehende Definition von Kinderarmut vorgenommen und weitreichende Maßnahmen beschlossen.

Außerdem beschloss die Berliner SPD mit deutlicher Mehrheit, dass die Altersgrenze für die Wahl zum Abgeordnetenhaus auf 16 gesenkt werden soll.

Diskussion zum Thema „Kopfpauschale“ der Abteilungen Rixdorf und Hermannstraße

Rund 50 Genossinnen und interessierte Bürgerinnen fanden sich am 18. Mai im Saal der Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Neukölln ein, um mit dem Referenten Olaf Rotthaus (Büroleiter von MdB Prof. Karl Lauterbach) über die Reformabsichten der Bundesregierung zu diskutieren.

Aus dem Vortrag von Olaf Rotthaus wurde schnell klar, dass einmal mehr Geringverdiener, insbesondere Rentner die Leidtragenden einer solchen „Kopfpauschale“ sind. Die von Gesundheitsminister Rösler geplanten steuerfinanzierten Zuschüsse sind nach Einschätzung Rotthaus“ in Gefahr. Der Minister konnte bisher noch keinen Finanzierungsplan vorlegen. Dies verwundert nicht, da nach Berechnungen des Bundesfinanzministeriums zur Finanzierung der Kopfpauschale entweder die gesamte Einkommenssteuer um drei bis fünf Prozent, der Spitzensteuersatz auf 73 Prozent oder die Mehrwertsteuer um bis zu vier Prozent erhöht werden müssen.

Vielen Genossinnen war die starke Empörung bezüglich der unsozialen Reformabsichten sichtlich anzumerken. Damit stehen sie aber keineswegs allein. Nach einer Umfrage von TNS Infratest lehnen rund 70 Prozent aller Deutschen die „Kopfpauschale“ ab. Sogar die vermeintlichen Nutznießer der Reform teilen diese Ansicht. Dies unterstreicht umso mehr, dass das Gerechtigkeitsempfinden der BürgerInnen durch die Pläne der Regierung betroffen ist.

Die SPD hat mit der Bürgerversicherung eine gerechte und solidarische Antwort auf die Bewältigung der Probleme unseres Gesundheitssystems.

SPD-Aufruf kehrt in die Heimat zurück

Der langjährige SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jürgen Meise aus Attendorn hatte bei seinem Besuch in Berlin ein besonders Geschenk dabei. Im Büro des SPD-Bundestagsabgeordneten Willi Brase aus Siegen-Wittgenstein übergab er dem Berliner Kreisvorsitzenden aus Neukölln Fritz Felgentreu einen cirka 60 Jahre alten Aufruf zum Eintritt in die SPD.

Eine Fraktionskollegin hatte das Plakat vor vielen Jahren zufällig auf einem Flohmarkt entdeckt. Nun hatte es Jürgen Meise auf eigene Kosten restaurieren und einen weiteren Druck anfertigen lassen. „Das Original war sehr zerfleddert und brauchte dringend eine Überarbeitung. Außerdem wollte ich gerne wissen, wo die zitierte Abteilung Buckow-West liegt. Mit der Hilfe von Willi Brase wurde ich schnell fündig“, sagte Jürgen Meise.

Fritz Felgentreu zeigte sich begeistert. Die Sprache des Aufrufs, das Papier und die Druckart deuteten auf eine Herstellung unmittelbar nach der Wiederbegründung der SPD im Juni 1945 hin. „Das ist ein historischer Schatz, den wir angemessen pflegen werden“, sagte der Kreisvorsitzende aus dem Süden Berlins.

Der Aufruf fordert die Buckower Bürger und Bauern mit eindringlichen Worten zum Umdenken nach der Zeit des Nationalsozialismus auf. „Unendliche Weiten des Leides, nicht ermessbare Schrecken des Sterbens. Und aus unserer Mitte ist all dieses Entsetzen über die Welt hereingebrochen … Alle Deutschen, die guten Willens sind beschwören wir: Es werde Licht! Lasset endlich, endlich ein freiheitliches, wahrhaft demokratisches Deutschland auferstehen! Ein Garant dafür kann nur die Sozialdemokratische Partei Deutschlands sein. Kommet zu uns! Tretet ein in die SPD.“

„Kulturbegegnung der Generationen“ durch die SPD-Hermannstraße

Zu nicht weniger als einer „Kulturbegegnung der Generationen“ hatte die Abteilung Hermannstraße am 16. Juni in die Werkstatt der Kulturen in der Wissmannstraße eingeladen. Und trotz starker Konkurrenz durch sommerliche Temperaturen und Fußballweltmeisterschaft folgten etwa Hundert Neuköllnerinnen und Neuköllner der Einladung.

Das von Zeliha Baba perfekt organisierte und sehr dichte Programm entführte das Publikum auf einen Streifzug durch traditionelle und moderne türkische und kurdische Darbietungen. Neben traditioneller türkischer Tanzfolklore und anatolischer Musik, gaben Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund Streetdance- und Rapeinlagen zum Besten. Die Interkulturelle Jugendtheatergruppe TIYATROM spielte kleine Sketche aus dem Leben jugendlicher Migranten.

Der Schirmherr des Abends und Kreisvorsitzender der Neuköllner SPD, Fritz Felgentreu, betonte, dass solche Veranstaltungen ein Teil gelebter Integration und wichtig für das interkulturelle Zusammenleben in unserem Bezirk seien. Ebenso richtete sich Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky an das Publikum. Überdies warnte er davor, die Defizite in puncto Integration außer Acht zu lassen. Dritter Redner am Abend war der türkische Generalkonsul Ahmet Nazif Alpmann, der ob der gezeigten Darbietungen sichtlich beeindruckt war.

Am Ende blieb ein begeistertes Publikum zurück – die meisten der Anwesenden einte der Wunsch, dass die „Kulturbegegnung der Generationen“ im alltäglichen Leben ebenso friedlich fortgesetzt werden wird.