Abteilung Hermannstraße

SPD Hermannstraße (Kartenausschnitt)

SPD Hermannstraße (Kartenausschnitt)

Die SPD Hermannstraße macht Politik in dem „Tortenstück“ zwischen Hasenheide, Karl-Marx-Straße, S-Bahn-Ring und dem ehemaligen Flughafen. Zu uns gehören der Kiez rund um die Schillerpromenade, das Rollbergviertel und der Körnerpark – eben das echte Neukölln. Wir diskutieren lebhaft, agieren tatkräftig und melden uns gelegentlich auch dann zu Wort, wenn wir nicht danach gefragt werden…

Unsere Schwerpunkte:

  • die jährliche Mieterversammlung im Rollbergviertel
  • regelmäßige öffentliche Präsenz durch Infostände auf der Hermannstraße
  • das Engagement für und mit Initiativen im Kiez.

Homepage: www.spd-hermannstrasse.de

Abteilungsvorstand:

Fabian Fischer - Abteilungsvorsitzender

Fabian Fischer

  • Jahrgang 1986, seit 2009 Mitglied der SPD
  • wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag
  • Kontakt: Fabian.Fischer@spd-neukoelln.de

Geboren und aufgewachsen bin ich im Erzgebirge in Sachsen. Nach Berlin bin ich 2006 zum Studium gekommen und lebe seit dem (mit Unterbrechungen durch Auslandsaufenthalte in Australien, Belgien und Spanien) in Neukölln.

Seit 2012 darf ich mich Dipl.-Frankreichwissenschaftler nennen. Derzeit arbeite ich für eine Abgeordnete im Deutschen Bundestag. In meiner Freizeit spiele ich Beachvolleyball und zeichne gern.

Meine politischen Schwerpunkte sind Gesundheits-, Sozial- und Europapolitik. In der SPD Neukölln habe ich mich zunächst bei den Jusos engagiert und war 2 1/2 Jahre deren Vorsitzender. Seit Dezember 2016 leite ich die SPD Hermannstraße (Abteilung 5) und seit April 2018 bin ich Kreisschriftführer der SPD Neukölln. Im Kreisvorstand will ich dazu beitragen, dass die SPD eine aktive Mitgliederpartei bleibt. Das starke ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder verdient Würdigung und Wertschätzung. Ich bin der Meinung, dass jede und jeder kann durch politisches Engagement dazu beitragen, dass diese Gesellschaft sich zum Besseren verändert. Wie sie sich meiner Meinung nach ändern soll, drückt sehr schön ein bekanntes Arbeiterinnenlied aus:

„Zu Ende sei, dass kleine Leute schuften für die Großen.
Her mit dem ganzen Leben! Brot und Rosen!“

Cordula Klein - stellv. Vorsitzende, Bezirksverordnete

Cordula Klein

Cordula Klein (Foto: Simone M. Neumann)

Persönliches:

  • geboren 1969, verheiratet und einen Sohn
  • seit 1987 Mitglied in der SPD
  • seit 2001 Bezirksverordnete
  • aufgewachsen in Buckow
  • seit 1990 tätig bei der Deutschen Telekom

Funktionen:

  • seit 2016 stellv. Fraktionsvorsitzende
  • Mitglied in den Ausschüssen:
    • Eingaben und Beschwerden (Ausschussvorsitzende)
    • Bildung, Schule und Kultur
    • Sport

Meine Ziele:

  • Gute und kostenlose Bildung von Anfang an; von der Kita bis zur Uni
  • Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Investiotionen in die Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen
  • Menschen für Politik und ehrenamtliches Engagement begeistern

Mitgliedschaften:

  • BUND
  • Nachbarschaftsheim Neukölln
  • Bürgerstiftung Neukölln
  • Morus 14
  • Förderverein Grundschule auf dem Tempelhofer Feld

E-Mail: c.klein(at)spd-neukoelln.de

Tanja Rathmann - stellv. Vorsitzende

Tanja Rathmann

Tanja Rathmann

(* 1982 in Göttingen), Diplom-Kauffrau, seit 2013 Mitglied der SPD.

Beraterin und Dozentin für Arbeit und Selbstständigkeit seit 2009, Studium Master für Religion und Kultur an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Mitgliedschaften: Das Hunger Projekt, Spandauer Ruder-Club „Friesen“ e.V., ehrenamtliche Sterbebegleiterin (Seelsorge)

Homepage: www.tanjarathmann.de

eMail: rathmann1609(at)gmail.com

Peter Freitag - stellv. Vorsitzender

Peter Freitag

Peter Freitag

Sozialarbeiter

Ich wurde 1984 in Berlin-Neukölln geboren, wuchs in der Hufeisensiedlung auf und machte mein Abitur an der Albert-Einstein-Oberschule. Während und nach meinem Studium der Sozialen Arbeit befasste ich mich mit der Unterstützung marginalisierter Bevölkerungsgruppen.

Ich bin davon überzeugt, dass Politik und Demokratie nur gelingen können, wenn sie wahrnehmbare Verbesserungen für alle Menschen in der Gesellschaft erreichen. Niedrige Wahlbeteiligungen zeigen uns, dass wir noch härter daran arbeiten müssen, einen Mehrwert für die gesamte Gesellschaft zu erreichen. Packen wir es an.

Moritz Buchner - Abteilungskassierer

Moritz Buchner (* 1979 in Berlin), hat Geschichte und Politik studiert, arbeitet als Historiker und wohnt seit 2005 in Neukölln.

Die Vielfalt und die Wandlungsfähigkeit des Bezirks findet er faszinierend und zugleich herausfordernd. In die SPD ist er eingetreten, um sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und ein solidarisches Miteinander einzusetzen.

Annabelle Wischnat - Schriftführerin

Annabelle Wischnat

Geboren 1987 in Münster, SPD-Mitglied seit 2011, Schriftführerin in der Abteilung 5, Kreisvorstandsmitglied der AG Migration und Vielfalt Neukölln.

Studium der Politikwissenschaften, European Studies und Anglistik in Mannheim, Maastricht und Berlin. Nach Stationen am Goethe-Institut in Slowenien und bei einer NGO zur Förderung junger Nachwuchskräfte in Internationalen Organisationen arbeitet Annabelle seit 2016 beim SPD-Parteivorstand und betreut dort die Arbeitsgemeinschaften.

Annabelles Schwerpunktthemen sind Migrations- und Integrationspolitik, bildungs- und frauenpolitische Themen. Sie engagiert sich außerdem in einem Verein zur Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Mitgliedschaften: ver.di, Europa-Union Deutschland, OSI-Club sowie in weiteren Vereinen

eMail: annabelle.wischnat@gmail.com

Marina Reichenbach - Beisitzerin, Bildungsbeauftragte

Marina Reichenbach (© Simone M. Neumann)

Ich wurde 1990 in Kappeln an der Schlei geboren und bin in einem kleinen Dörfchen Schleswig-Holsteins nahe der dänischen Grenze aufgewachsen. Nach dem Ende meiner Schulzeit absolvierte ich einen einjährigen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in einem Kinder- und Jugendheim in Ghana. Anschließend bin ich für mein Lehramtsstudium (Politik, Philosophie) nach Berlin gezogen und wohne seither im Rollberg-Kiez in einer Wohngemeinschaft mit Freunden.

Politisiert wurde ich durch Jugendliteratur von Klaus Kordon sowie Tätigkeit in der Landesschüler*innenvertretung. So war ich seit meiner frühen Jugend politisch aktiv und habe mich in verschiedensten Zusammenhängen mit Themen wie Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Bildung auseinandergesetzt.

Nach einer längeren Phase in der linken Szene war ich auf der Suche nach einem Ort mit mehr Pluralität und Wirksamkeit und trat Ende 2013 der Partei DIE LINKE bei. Dort war ich vier Jahre im Bezirksverband Neukölln engagiert und wurde im September 2016 für DIE LINKE in die BVV gewählt. Jedoch ließen mich fragwürdige Äußerungen Wagenknechts zur Asylpolitik, Querfronten mit islamistisch orientierten Personen und Organisationen, antidemokratische Tendenzen, mangelnder Meinungspluralismus und fehlender Pragmatismus mehr und mehr an der LINKEN (hier vor allem dem Bezirksverband Neukölln) zweifeln.

Um konkrete linke Kommunalpolitik für und mit den Neuköllnerinnen und Neuköllnern zu machen, entschloss ich mich im November 2017 zur SPD-Fraktion zu wechseln. Es ist mein Anspruch, umsetzbare Politik der kleinen Schritte mit linker Utopie zu verbinden, also Verbesserungen im Hier und Jetzt der Menschen zu erreichen, ohne Grundwerte wie Solidarität und Gerechtigkeit aufzugeben.

Während meines Studiums habe ich durch Praktika erfahren wie die Idee der Gemeinschaftsschule sinnvoll umgesetzt werden kann. Ich bin davon überzeugt, dass eine Gemeinschaftsschule mehr Bildungsgerechtigkeit bedeutet. Schulen müssen Orte sein, an denen sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte wohlfühlen und gemeinsam lernen können. Dafür möchte ich mich weiterhin in der BVV stark machen.

Für die SPD-Fraktion bin ich Mitglied im Ausschuss für Bildung, Schule und Kultur. Darüber hinaus interessiere ich mich für das Thema Verkehr. Als Radfahrerin merke ich immer wieder, dass es in Neukölln noch viel zu tun gibt, um sicheres Fahrradfahren zu ermöglichen.

Ich bin Mitglied der Abteilung Hermannstraße, der Jusos und ASF. Sonstige Mitgliedschaften: GEW, ver.di, Falken, HVD, Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln, ADFC, Morus14, Hans-Böckler-Stiftung, Mietergemeinschaft.

Kontakt: marina.reichenbach@gmx.de
PGP Key: https://pgp.mit.edu/pks/lookup?op=get&search=0xBB660CDB4C4B6212
Twitter: @lilalux

Marius Schmidt - Beisitzer, Mitgliederbeauftragter

Marius Schmidt

geboren 1983 in Braunschweig, tätig als Web-Entwickler, Dozent, Unternehmer

Ich bin 2002 aus Ahrensburg in Schleswig-Holstein nach Berlin gezogen um Bildende Kunst zu studieren. Anschließend habe ich viele Jahre in Berlin und anderen europäischen Städten Ausstellungen organisiert und verschiedene Bücher und Magazine publiziert. Parallel arbeite ich seit 2009 als Grafik-Designer und Web-Entwickler und unterrichte Bildende Kunst an der TU Berlin.

Hierdurch habe ich einen guten Überblick über das ebenso facettenreiche wie diffuse Feld der Kreativwirtschaft. Unter dem BuzzWord versammeln sich teilweise widersprüchliche Geschäftsbereiche – vom klassischen Künstleratelier über Desk-Rent Agenturen bis zum Softwareentwickler. Ein solches Mit- und Gegeneinander ist in vielen Fällen wichtiger Ausgangspunkt für innovatives Denken. Häufig entstehen in dieser Mischung von Selbstständigen und Einzelunternehmern aber auch Abhängigkeitsverhältnisse, die Prekariat fördern und einen Austausch der einzelnen Teilnehmer auf Augenhöhe verhindern. Eben hier ist es die Aufgabe der Politik, und insbesondere der SPD, Prozesse zu analysieren und Maßnahmen zu ergreifen, um den beteiligten Akteuren zu einem gerechten, solidarischen Miteinander zu verhelfen.

Es stellt sich die Frage, wie Kreativwirtschaft langfristig als positiver Begriff erhalten werden kann, um nicht als Chiffre für Ausbeutung und Altersarmut stehen zu bleiben. Auch für Neukölln, das sich als offenes, vitales und kreatives Viertel versteht, ist ein klares Verständnis dieser Dynamiken unerlässlich, um sich zukunftssicher und selbstbewusst aufstellen zu können.

Berthold Kleßmann - Beisitzer, Internetbeauftragter

Berthold Kleßmann

Berthold Kleßmann

Geboren 1955 in Leonberg / Württ., SPD-Mitglied seit 1972, seit 1976 lebt er in Berlin.

Kleßmann ist seit August 2009 Webmaster der Abteilung Hermannstraße und seit November 2009 Webmaster der SPD Neukölln.

Er ist Mitglied der Gewerkschaft Ver.di.

Hannelore Gascho - Senioren

Rentnerin (Alter: 64 Jahre)

– Lebt seit 5 Jahren in Berlin, vorher SPD-Ortsverein München-Schwabing

– Beisitzerin im Kreisvorstand der SPD Neukölln

Dr. Fritz Felgentreu - Mitglied des Bundestages

Dr. Fritz Felgentreu

Dr. Fritz Felgentreu

Klassischer Philologe, Mitglied des Bundestages

Geboren wurde Fritz Felgentreu 1968 in Schleswig-Holstein. Seit 1989 lebt er in Berlin, davon die ersten acht Jahre als Student und Doktorand in der Leinestraße 55 in Neukölln. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Von Beruf ist Fritz Felgentreu Klassischer Philologe. Er lehrte und forschte als Privatdozent an der Freien Universität auf dem Gebiet der lateinischen und der griechischen Literatur.

Seit 1992 ist Fritz Felgentreu Mitglied der SPD und war von 2004-2014 Vorsitzender der Neuköllner SPD. 2001 und 2006 wurde er im Wahlkreis Hermannstraße direkt in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt, wo er als Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion vor allem Innen- und Rechtspolitik machte. Seit dem 22. September 2013 ist er der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Berlin-Neukölln und setzt sich im Familien- und im Verteidigungsausschuss für die Interessen der Neuköllnerinnen und Neuköllner ein.

eMail: fritz.felgentreu@bundestag.de
facebook: https://www.facebook.com/fritz.felgentreu
twitter: https://twitter.com/fritzfelgentreu

Eugen Kontschieder - Bezirksverordneter

SPD Neukoelln. Foto: Simone M. Neumann [Copyright: Simone M. Neumann (Tel. 0171-4857082)

Beruf: Dipl.-Verwaltungswirt

Funktionen in der SPD-Fraktion Neukölln:
• Mitglied und Sprecher im Sportausschuss,
• Mitglied im Ausschuss für Integration,
• Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen sowie
• stellv. Mitglied im Ausschuss für Bildung, Schule und Kultur
• Queerpolitischer Sprecher

Ich wurde vor langer Zeit im südlichen Afrika geboren und bin nach zehn Lebensjahren in Österreich nach Berlin (West) migriert. Seit 1988 bin ich Mitglied in der Berliner SPD. Seit 1997 wohne ich in Neukölln im Körnerkiez.

Warum bin ich Sozialdemokrat geworden? Während meiner Kindheit in den 70ern in Österreich durfte ich dank der SPÖ-Regierung unter Bundeskanzler Bruno Kreisky kostenlos die Schulbücher beziehen und die Fahrten mit dem Bus zur Schule waren ebenso kostenlos. Das war für die Generationen vor uns nicht der Fall. Meine, aus den Bergen stammende Großmutter väterlicherseits brachte 12 Kinder zur Welt. Keiner meiner Onkel und Tanten hat eine akademische Ausbildung. Meine Schwester und ich konnten dank „der Roten“ eine gute Schul- und Hochschulausbildung genießen, ohne dass die soziale Herkunft mehr eine Rolle spielte. Meinen Eltern war bewusst, dass die Kinder es besser haben sollten. Klar, dass mein Vater damals in der SPÖ war. Sommerreisen mit den Kinderfreunden in die Berge sorgten dafür, dass unsere, später alleinerziehende, Mutter sich auch mit schmalen Salär eine Reise für die Kinder in den Ferien leisten konnte.

Warum bin ich in der Neuköllner SPD aktiv? Weil die hiesigen Genoss*innen gesellschaftliche und soziale Probleme erkennen und ohne Scheu direkt ansprechen, dabei mitunter, wenn nötig, den Finger in Wunde legen, um Lösungen zu finden.

Weitere Mitgliedschaften:
• Gewerkschaft der Polizei (GdP)
• Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ)
• Berliner Mieterverein e.V.
• Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V.

Email: eugen.kontschieder@gmx.de

Jahreshauptversammlung 2018 der SPD Hermannstraße

Turnusgemäß standen am 20. Februar 2018 auf der Jahreshauptversammlung der SPD Hermannstraße Abteilungsvorstandswahlen und Wahlen für die Delegierten zur Kreisdelegiertenversammlung (KDV) der SPD Neukölln an.

von links nach rechts: Cordula Klein, Tanja Rathmann, Marina Reichenbach, Berthold Kleßmann, Annabelle Wischnat, Moritz Buchner, Peter Freitag und Fabian Fischer

Die rund 40 stimmberechtigten Anwesenden haben dabei Fabian Fischer in seinem Amt als Abteilungsvorsitzender bestätigt. Zu seinen StellvertreterInnen wurden Cordula Klein, Tanja Rathmann und neu Peter Freitag gewählt. Im Amt bestätigt wurden auch Dr. Moritz Buchner als Kassierer und Annabelle Wischnat als Schriftführerin.

Der Vorstand wird komplettiert durch die BeisitzerInnen Berthold Kleßmann (Internetbeauftragter), Marina Reichenbach (Bildungsbeauftragte), Marius Schmidt (Mitgliederbeauftragter) sowie die Seniorenbeauftragte Hannelore Gascho.

Durch die gestiegenen Mitgliederzahlen hat die Abteilung einen Delegierten für die KDV hinzugewonnen. Entsprechend wurden 17 Delegierte gewählt: Dr. Moritz Buchner, Dr. Fritz Felgentreu (MdB), Fabian Fischer, Peter Freitag, Hannelore Gascho, Dr. Franziska Giffey, Tim Grundmann, Alexandra Gubsch, Cordula Klein, Berthold Kleßmann, Horst Kühn, Charlotte Mende, Tanja Rathmann, Marina Reichenbach, Marius Schmidt, Linn Selle und Annabelle Wischnat. Mit einem Verhältnis von neun Frauen und acht Männern wurde die erforderliche Geschlechterquote in der SPD sowohl im Vorstand als auch in der Delegation voll eingehalten.

Vorstand und Delegation sind für eine Wahlperiode zwei Jahren gewählt.

Neuwahl des Geschäftsführenden Abteilungsvorstands

Der neue Geschäftsführende Abteilungsvorstand

Der neue Geschäftsführende Abteilungsvorstand (von links nach rechts: Moritz Buchner, Cordula Klein, Senthil Sekaran, Fabian Fischer, Tanja Rathmann und Juliane Binder)

Am 6. Dezember 2016 fanden die Wahlversammlungen zur Wahlkreiskonferenz, zur Kreisvertreter*innenversammlung zur Neuwahl eines geschäftsführenden Abteilungsvorstands der SPD Hermannstraße statt.

Nach dem für die SPD nicht zufriedenstellenden Wahlergebnis bei der Abgeordnetenhauswahl am 18. September 2016 ist der langjährige Vorsitzende und vormalige Abgeordnete Erol Özkaraca von seinem Amt zurückgetreten. Mit ihm hat der gesamte bisherige geschäftsführende Abteilungsvorstand seine Ämter niedergelegt. Damit waren Nachwahlen für den Abteilungsvorstand nötig. Als neuer Vorsitzender der Abteilung wurde Fabian Fischer, bisher stellvertretender Abteilungsvorsitzender und ehemals Vorsitzender der Jusos Neukölln, gewählt. Seine Stellvertreter*innen sind die ehemalige Abteilungsvorsitzende und Bezirksverordnete Cordula Klein, Senthil Sekaran und Tanja Rathmann. Zum neuen Kassierer wurde Moritz Buchner gewählt. Neue Schriftführerin der Abteilung ist Juliane Binder, die ebenfalls in der Vergangenheit bereit stellvertretende Abteilungsvorsitzende war. Durch die Neuwahl schieden langjährige GenossInnen aus ihren Ämtern. Die Abteilung dankte noch einmal herzlich Dieter Jendralski, der 33 Jahre lang die Abteilungskasse verwaltete und Ingrid Koch, die lange Zeit Schriftführerin und stellvertretende Vorsitzende der Abteilung war.

Durch die Neuwahl des geschäftsführenden Abteilungsvorstands wurden Ämter frei, die nachgewählt werden mussten. Neue Mitgliederbeauftragte der Abteilung sind Arzu Sakar und Marius Schmidt. Den frei gewordenen Posten als Revisor wird Johannes Nohl übernehmen.

Für den Kreisvorstand wurde Fabian Fischer als Vertreter der Abteilung 5 nominiert. Neuer Beisitzer für Kreativwirtschaft im Kreisvorstand soll auf Vorschlag der Abteilung Marius Schmidt werden.

Dr. Fritz Felgentreu erklärt seine Kandidatur für den Deutschen Bundestag

Dr. Fritz Felgentreu erklärt seine Kandidatur für den Deutschen Bundestag

Da im Herbst 2017 Bundestagswahlen anstehen, müssen in der Partei im Vorfeld neue Gremien gewählt werden, die für die Wahl der DirektkandidatInnen und die Wahl der Landesliste zuständig sind. Dabei sind besondere Voraussetzungen (Volljährigkeit, deutsche Staatsbürgerschaft und Wohnort) zu beachten.

Die Wahlkreiskonferenz der SPD Neukölln wird am 21. Januar 2017 den oder die Direktandidat*in für den Wahlkreis 82 (Berlin-Neukölln) wählen. Die SPD Hermannstraße wird 16 Delegierte entsenden. Der derzeitige Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu hat erklärt, sich erneut für ein Mandat im Deutschen Bundestag zu bewerben. Nach seiner Vorstellung, in der Fritz vor allem seine bisherige Wahlkreisarbeit und Erfolge in der Familienpolitik betonte, nominierte ihn die Abteilung einstimmig zum Direktkandidaten für Neukölln.

Die Kreisvertreter*innenversammlung der SPD Neukölln, auf die die Abteilung ebenfalls 16 Delegierte entsendet, hat die alleinige Aufgabe, Delegierte für die Landesvertreter*innenversammlung der SPD Berlin zu wählen, die dann die Landesliste für die Bundestagswahl 2017 bestimmt. Entsprechend dem „Neuköllner Modell“ hat die Abteilung 4 Vertreter*innen als Landesdelegierte nominiert. Gemeinsam mit 15 weiteren Neuköllner Delegierten werden sie im Mai 2017 bestimmen, welche Kandidat*innen auf welchem Listenplatz stehen.

Jahreshauptversammlung der SPD Hermannstraße

Jahreshauptversammlung am 16. Februar 2016, Fabian Fischer stellt sich vor

Jahreshauptversammlung am 16. Februar 2016, Fabian Fischer stellt sich vor

Am 16. Februar 2016 fand unsere Jahreshauptversammlung mitsamt Wahlen des Abteilungsvorstandes und Delegiertenwahlen statt. Nach der zweijährigen Wahlperiode von 2014 bis 2016 wurde der bisherige Vorstand einstimmig entlastet.

Der bisherige Vorsitzende und Mitglied des Abgeordnetenhauses Erol Özkaraca stellte sich erneut zur Wahl. In seiner Vorstellung stimmte Erol Özkaraca die rund 40 anwesenden Mitglieder und Gäste auf die kommenden zwei Jahre ein, die vor allem durch die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zur Bundestagswahl 2017 geprägt sein werden. Die dominanten Themen in Nord-Neukölln werden auch weiterhin die Mieten- und Wohnungspolitik, aber auch Fragen der Integration, der inneren Sicherheit und Vielfalt innerhalb der Gesellschaft mit all ihren Chancen und Konflikten sein. In der anschließenden geheimen Wahl wurde Erol mit 89,5% erneut zum Abteilungsvorsitzenden gewählt.

Ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielten seine Stellvertreter(innen): Ingrid Koch, die erneut angetreten war sowie Fabian Fischer und Tanja Rathmann. Dieter Jendralski wurde als Abteilungskassierer und Leslie Driesener als Schriftführerin bestätigt. Damit ist der neue Abteilungsvorstand wieder paritätisch besetzt.

Die Revisoren, die die Kontrolle der Abteilungskasse übernehmen, sind Peter Freitag, Adolf Hillmer und Senthil Sekaran.

Zur Seniorenbeisitzerin wurde erneut Hannelore Gascho gewählt. Neuer Mitgliederbeauftragter ist Moritz Buchner, neue Bildungsbeauftragte der SPD Hermannstraße Annabelle Wischnat.

Im letzten Wahlgang wurde die 16 Delegierten der Abteilung für die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Neukölln gewählt. Die acht Frauen und acht Männer werden in den kommenden zwei Jahren für die Abteilung im wichtigsten beschlussfassenden Gremium der SPD Neukölln politische Anträge beraten und abstimmen sowie über die Personalentscheidungen des Kreisverbands der SPD entscheiden. Die Delegierten sind im Einzelnen:

Frauen: Juliane Binder, Leslie Driesener, Dr. Franziska Giffey, Cordula Klein, Ingrid Koch, Tanja Rathmann, Arzu Sakar und Linn Selle

Männer: Moritz Buchner, Dr. Fritz Felgentreu, Fabian Fischer, Dieter Jendralski, Eugen Kontschieder, Johannes Nohl, Erol Özkaraca und Senthil Sekaran

Zum Abschluss der Versammlung wurden verschiedene Nominierungen (d.h. Wahlempfehlungen) ausgesprochen. Für den Landesvorstand der SPD Berlin wurden Dr. Jan Stöß als Vorsitzender und Dr. Fritz Felgentreu als sein Stellvertreter nominiert. Dr. Franziska Giffey wurde erneut für das Amt der Kreisvorsitzenden der SPD Neukölln nominiert. Für Beisitzer(innen)posten im Kreisvorstand wurden Juliane Binder, Fabian Fischer, Peter-Michael Heise, Berthold Kleßmann und Eugen Kontschieder vorgeschlagen. Fabian Fischer erhielt zudem eine Nominierung für die Antragskommission der Kreisdelegiertenversammlung, die die Anträge inhaltlich vorbereitet.

Mit diesem umfassenden Personaltableau ist die Abteilung gut gerüstet für die kommenden zwei Jahre und hofft auf ein erfolgreiches Abschneiden bei den kommenden Wahlen, insbesondere ein Wahlsieg von Erol Özkaraca im Wahlkreis 2 in Neukölln.

Einschulung: Brotdosen für die neuen Erstklässler

Wir freuen uns über die knapp 2.700 Neuköllner Kinder, die heute eingeschult wurden. Wir danken allen Lehrerinnen und Lehrern sowie den Erzieherinnen und Erziehern, die den Erstklässlerinnen und Erstklässlern einen guten Start in die Schulzeit ermöglichen. Daran haben wir uns gerne beteiligt und wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen tollen Schulstart. Egal ob Köllnische Heide oder Schillerkiez. Wir waren mit dabei. Ein Großer Tag für die Kleinen!

Feige Anschläge auf Parteibüros

Wir verurteilen auf das Schärfste den dritten feigen Anschlag innerhalb von zwei Jahren auf das gemeinsame Bürger- und Wahlkreisbüro der SPD Hermannstraße und unseres Abgeordneten Erol Özkaraca. Die noch unbekannten Täter aus der linksradikalen Szene – inzwischen liegt ein Bekennerschreiben vor – haben Scheiben eingeworfen und Wände beschmiert. Ebenfalls betroffen sind ein Büro der Grünen in Neukölln, ein weiteres SPD-Büro in Lichtenberg und zwei CDU-Büros.

Gewalt – egal, ob von Links- oder Rechtsextremen – ist kein Mittel politischer Auseinandersetzung. Anschläge auf Parteibüros und Übergriffe auf politisch Engagierte sind Anschläge auf unsere Demokratie. Freie Meinungsäußerung: ja. Politische Gewalt: nein. Wir lassen uns nicht einschüchtern und stehen solidarisch an der Seite unseres Abgeordneten, unserer im Bürgerbüro ehrenamtlich engagierten SPD-Mitglieder und der anderen Parteien, die Opfer der niederträchtigen Attacken wurden.

Brotdosenaktion der SPD-Neukölln für einen erfolgreichen Schulstart

IMG_4397Wie bereits in den letzten Jahren, wollten wir uns auch dieses Jahr nicht die Möglichkeit nehmen lassen, den Kleinen einen ganz großen Tag zu bescheren und ihnen viel Erfolg beim Schulstart zu wünschen. Dazu waren wir u.a. an der Karlsgarten-Schule, der Karl-Weise-Schule, der Zürich-Schule, der Hermann-Sander-Schule sowie an der Schule in der Köllnischen Heide und haben tolle Brotdosen an die Kleinen verteilt. Die Mitglieder der SPD-Neukölln wünschen allen SchülerInnen und ihren Familien einen angenehmen und erfolgreichen Schulstart!

Anschlag auf unser SPD BürgerBüro in der Hermannstraße

Anschlag auf das SPD BürgerBüro, alle Scheiben eingeschlagen

Anschlag auf das SPD BürgerBüro, alle Scheiben eingeschlagen

Am 13. März wurde auf das SPD BürgerBüro unseres Abgeordneten Erol Özkaraca in der Hermannstraße ein Anschlag verübt. Unbekannte Täter schlugen alle Glasscheiben des Büros ein. Mitarbeiter eines Wachschutzes stellten am Nachmittag die Beschädigungen fest.

Mittlerweile bekannte sich eine linksextreme Gruppe zu der Tat. „Mit dem Zertrümmern aller 10 Scheiben der rassistischen Neuköllner SPD auf der Hermannstraße grüßen wir all diejenigen, die mit uns sind,“ so der Verfasser in einem Beitrag im Internet.

Bezeichnenderweise suchten sich die Täter dazu das Büro des Abgeordneten Erol Özkaraca aus. „Einen Angriff auf das Büro eines türkischstämmigen Abgeordneten als anti-rassistischen Kampf zu verkaufen, zeugt von der verqueren Denkweise dieser Spinner. Mich können nur politische Argumente überzeugen. Gewalt ist kein Argument. Gewalt ist Unrecht“, so Erol Özkaraca.

Nach den Einschüchterungsversuchen von Rechts im Jahr 2012, die in einer Farbattacke auf unser BürgerBüro gipfelten, sehen wir uns diesmal mit der Gewalt durch Linksextreme konfrontiert.

Hier wie dort gilt: Jeder Angriff auf eine demokratische Partei oder auf ein Mitglied einer solchen ist ein Angriff auf unseren Staat und unsere freiheitliche Grundordnung. Wir werden weder vor rechter noch linker Gewalt zurückweichen!