Auftaktveranstaltung: Gemeinsam im Dialog für die Einwanderungsgesellschaft

Fast tagtäglich finden in Berlin Parteiveranstaltungen statt, doch nur selten stehen Vertreter*innen von Organisationen und deren Ideen im Mittelpunkt. Das wollte die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in der SPD Neukölln ändern und lud am vergangenen Mittwoch (8. Juli) zur Auftaktveranstaltung „Gemeinsam im Dialog für die Einwanderungsgesellschaft“ ins Gemeinschaftshaus Gropiusstadt ein.

Vom „Deutsch-Türkischen Zentrum“ (DTZ) über „Aufbruch Neukölln“, „ImPULS e.V.“ und „Morus 14“ bis zur „Hellenischen Gemeinde“ waren Vertreter*innen von insgesamt acht Organisationen der Einladung gefolgt. Sie diskutierten an vier separaten Tischen über Flüchtlingspolitik, Arbeit- und Soziales, Antidiskriminierung sowie Bildungspolitik. Die Teilnehmenden regten u.a. an, dass Begriffe wie „Integration“, Migrationshintergrund, Heimat und Zugehörigkeit innerhalb der Partei mit Migranten(selbst)organisationen neu diskutiert werden sollen. Darüber hinaus wurde vorgeschlagen, die Gebühren für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zu senken und die Mehrsprachigkeit bei (Vor-)Schulkindern besser zu würdigen. Die Ergebnisse der Diskussionen wurden am Ende der Veranstaltung allen Teilnehmenden vorgestellt und sollen nun in die politische Arbeit der AG Migration und Vielfalt Neukölln einfließen.

Kurzinfo zur neuen Plattform:
Die Neuköllner Plattform „Gemeinsam im Dialog für die Einwanderungsgesellschaft“ wurde von der AG Migration und Vielfalt Neukölln im Juli dieses Jahres gegründet, um dauerhaft den politischen Dialog zwischen der Partei und den zahlreichen Organisationen im Bezirk Neukölln zu befördern. Die Plattform soll dazu beitragen, dass gemeinsam Lösungen für migrations- und integrationspolitische Herausforderungen im Bezirk gefunden werden. Die Plattform trifft sich drei- bis viermal im Jahr.

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