Anschlag auf das Bürgerbüro des Neuköllner Bundestagsabgeordneten Dr. Fritz Felgentreu

IMG_1432Das erst vor kurzem eingeweihte Bürgerbüro unseres Neuköllner SPD-Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu wurde attackiert. Unbekannte griffen in der Nacht zu Montag das Büro am Lipschitzplatz in der Gropiusstadt mit Steinwürfen an und hinterließen erheblichen Sachschäden. An den Schaufensterscheiben wurden Botschaften gegen TTIP und CETA hinterlassen.

Die Neuköllner SPD verurteilt den Vandalismus gegen das Büro von Fritz Felgentreu und spricht ihm und seinem Team die volle Solidarität aus. Vor dem anstehenden Wahlkampf in Berlin machen wir uns Sorge um die demokratische Kultur in unserem Land. Gewalt ist nie ein legitimes Mittel im Ringen um die richtige Politik für die Zukunft unserer Stadt.

Dazu Dr. Fritz Felgentreu, Bundestagsabgeordneter für Neukölln:
„Leider gibt es immer wieder Menschen, die weder die Kraft noch die Klugheit für eine gewaltfreie Auseinandersetzung haben, die sich von Hass und Brutalität leiten lassen. Es macht mich mehr traurig als wütend. Sehr leid tut es mir für meine Mitarbeiter vor Ort, die sich bei der liebevollen Ausgestaltung des Bürgerbüros am Lipschitzplatz viel Mühe gegeben haben und dort jetzt nicht mehr angstfrei ihrer Arbeit nachgehen können. Wir setzen die endlose Reihe der Sozialdemokraten fort, die in den letzten 150 Jahren Zielscheibe von Gewalt geworden sind – und trotzdem niemals aufgegeben haben.“

Sowie Dr. Franziska Giffey, Kreisvorsitzende der Neuköllner SPD:
„Ich bin wirklich erschüttert, dass es einige Leute für gerechtfertigt halten, zu solchen Mitteln der politischen Auseinandersetzung zu greifen. Das Bürgerbüro, das offen und transparent und für jedermann einfach zugänglich ist, wo man Rat bekommen und auch politisch diskutieren kann, wurde angegriffen. Das sind die Momente, in denen man sich fragt, ob diejenigen, die so etwas tun, überhaupt die leiseste Ahnung haben, was es bedeutet, politisch aktiv zu sein, dass es Menschen gibt, die unendlich viel Zeit, Kraft und Nerven dafür investieren, etwas für die Gemeinschaft zu tun. Dass es dabei auch mal unterschiedliche Meinungen geben kann, gehört zur Demokratie dazu. Aber anderen feige die Scheiben einzuschmeißen – das ist wirklich das allerletzte.“

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

6. Juni 2016 Pressemitteilung der SPD Berlin „Wenn Demokratiearbeit nicht mehr angstfrei gemacht werden kann“
6. Juni 2016 B.Z. „Attacke auf ein SPD-Bürgerbüro in Gropiusstadt“
6. Juni 2016 rbb online „Scheiben von SPD-Büro in Gropiusstadt eingeworfen“
6. Juni 2016 Der Tagesspiegel „Politiker werden immer öfter Ziel von Attacken“
7. Juni 2016 Berliner Morgenpost „Erneut SPD-Wahlkreisbüros durch Steinwürfe beschädigt“
7. Juni 2016 hier-in-rudow.de „Angriff auf das Bürgerbüro von Bundestagsabgeordneten“

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