Anschläge gegen Neuköllner Café, Evangelische Kirche und Buchhandlung

Unbekannte haben in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember einen Brandanschlag auf das Neuköllner Café k-fetisch verübt, ein Spruchband der Evangelischen Kirche Rudow zerstört, das sich gegen Rassismuss richtet, sowie die Scheiben des Rudower Buchladens leporello mit Steinen beworfen, der sich an der Aktion „Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus“ beteiligt. Aufgrund der inhaltlichen und zeitlichen Nähe der Anschläge wird vermutet, dass die Anschläge durch die rechte Szene verübt wurden. Die Berliner Woche berichtet.

Dazu erklärt Franziska Giffey, Bezirksbürgermeisterin und Kreisvorsitzende der SPD Neukölln:
„Es ist erschütternd, dass diese Institutionen, die sich mit friedlichen Mitteln gegen Gewalt und Ausgrenzung engagieren, derart attackiert werden. Meine Solidarität gilt all denen, die aufstehen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz. Gewalt kann nie ein berechtigtes Mittel der Auseinandersetzung sein.“

Martin Hikel, Fraktionsvorsitzender der SPD Neukölln äußert sich wie folgt:
„Es ist schockierend in welcher Regelmäßigkeit diese Anschläge mittlerweile stattfinden. Die gesellschaftliche Verrohung nimmt bedrohlich zu. Umso wichtiger ist es zu betonen, dass wir Demokratinnen und Demokraten zusammenstehen. Unsere volle Solidarität gilt den Betroffenen und all denjenigen, die sich bedroht fühlen. Klar ist: Wir sind mehr und stärker und lassen uns nicht einschüchtern. Wir werden uns nicht verstecken, im Gegenteil: Wir zeigen Gesicht!“

Das k-fetisch und die Aktion „Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus“ rufen am heutigen Freitag um 18 Uhr zu einer Solidaritäts-Demonstration „Gemeinsam gegen rechte Hetze & Gewalt“ am Hermannplatz auf: https://www.facebook.com/events/631260740414092/

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