SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz in Neukölln

Hoher Besuch bei uns in Neukölln: Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz war im Rathaus Neukölln bei Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey und Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer zum Gespräch, an dem auch unser Bundestagsabgeordneter Dr. Fritz Felgentreu teilgenommen hat. Anschließend ging es zusammen in die Helene-Nathan Bibliothek in den Neukölln Arcaden. Hier hat Martin Schulz seine bildungspolitischen Vorhaben vorgestellt und mit Schülern, Lehrern und Elternvertreter über gute Bildungspolitik diskutiert. Martin Schulz will das Kooperationsverbot im Grundgesetz abschaffen, damit der Bund die Länder und Gemeinden finanziell unterstützen kann. Außerdem sollen eine Million neue Plätze an Ganztagsschulen geschaffen und die bundesweite Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Hochschule ermöglicht werden. Für Fritz Felgentreu ist klar: die härtesten Kieze brauchen die besten Kitas und die besten Schulen! Dafür bedarf es Investitionen in Bildung statt in Aufrüstung. Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands wird schließlich heute entschieden. Arbeit und Familie müssen wieder zur doppelten Freunde werden – nicht zur doppelten Last.

Presseüberblick:

  • 19. Mai 2017 Süddeutsche Zeitung „Nennen Sie ’ne Zahl!“
  • 18. Mai 2017 vorwärts „Martin Schulz will Deutschland zum „weltweit stärksten Land in der Bildung“ machen“
  • 18. Mai 2017 Spiegel Online „Bildungsvorschläge von Martin Schulz: Der Milliarden-Weltmeister-Plan“
  • 18. Mai 2017 Frankfurter Rundschau „Schulz verspricht Bildungsoffensive“
  • 18. Mai 2017 Politico.eu „Martin Schulz strikes back after campaign slump“

Wieder Brandanschlag auf engagierte Bürgerin in Neukölln

In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 2017 wurde in der Britzer Krugpfuhlsiedlung ein Auto in Brand gesteckt. Anwohner entdeckten den Brand gegen 02:10 Uhr und riefen die Feuerwehr. Das Auto brannte völlig aus.

Die Besitzerin ist aktiv in der Flüchtlingshilfe sowie bei den Bürgerinitiativen „Hufeisern gegen Rechts“ und dem „Aktionsbündnis Britz“. Die betroffene Familie ist der SPD Neukölln bekannt durch ihr Engagement beim Neuköllner Kreisverband der SJD – Die Falken. Im Kampf gegen die Feinde der Demokratie stehen wir zusammen.

Dazu Dr. Franziska Giffey, Bezirksbürgermeisterin und Kreisvorsitzende der SPD Neukölln:
„Erneut gab es einen feigen Anschlag auf Menschen, die sich ehrenamtlich für unsere demokratische vielfältige Gesellschaft, für die Kinder- und Jugendarbeit und die Entwicklung unserer Stadt einsetzen. Es ist erschütternd. Die SPD Neukölln spricht ihre volle Solidarität aus und verurteilt die Tat auf das Schärfste.“

Der polizeiliche Staatsschutz des LKA Berlin hat die Ermittlungen übernommen und sieht in dem Brandanschlag einen Zusammenhang mit der Anschlagsserie der letzten Monate. Im Neuköllner Süden gab es in den letzten Monaten immer wieder Brandanschläge auf Menschen, die sich für Demokratie und gegen Rechts engagieren. Dabei wurden die Autos von Falken, Sozialdemokraten und Gewerkschaftern sowie das Fahrzeug eines Buchhändlers angezündet.

14. Mai: Mauerweg-Wanderung Treptow – Neukölln (15km)

Das Wandern ist des Städters Lust – und der Städterin, natürlich!

In diesem Jahr fällt der Tag des Wanderns auf den 14. Mai. Wer in Berlin mitwandern will, findet die spannendsten Wege dort, wo früher überhaupt nichts ging: im Verlauf der Berliner Mauer, die unsere Stadt, Deutschland und Europa zerteilte. Die Bundestagsabgeordneten Dr. Fritz Felgentreu (Neukölln) und Matthias Schmidt (Treptow-Köpenick) freuen sich aufs Mitwandern — und laden deshalb am Tag des Wanderns zusammen mit dem Wanderverein 1. WV Stramme Wade e.V. Berlin zu einer Mauerweg-Wanderung zwischen Neukölln und Treptow ein!

Gestartet wird am alten Wachturm Schlesischer Busch in der Puschkinallee 55, 12435 Berlin um 10 Uhr. Das Ziel ist das Infocenter innogy in der Köpenicker Straße 32, 12355 Berlin. Die Ankunft dort ist gegen 16 Uhr geplant.

Mit der Wanderung erinnern wir an die 28-jährige Trennung der Bezirke Neukölln und Treptow durch die Berliner Mauer. Wir werden eine 15 Kilometer lange Strecke von Alt-Treptow bis Rudow zurücklegen und an einigen (Bau-)Denkmälern, Erinnerungsstelen und Mauerresten halt machen.

Drei Zeitzeugen werden dabei mit ihren persönlichen Erinnerungen die Geschichte der Mauer zwischen Neukölln und Treptow zum Leben erwecken: Harald Antrack, ehemaliger DDR-Grenzer, wird am Startpunkt etwas über seinen dortigen Dienst erzählen. Die beiden ehemaligen Bezirksbürgermeister von Neukölln und Treptow, Frank Bielka (1989-1991) und Günter Polauke (1986-1989), werden ihr historisches Aufeinandertreffen an der Massantebrücke nachstellen — und viel über die bewegte Wendezeit zu berichten haben.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten sich für die Wanderung entsprechend vorzubereiten. Es wird zwischendurch ein kleiner Verpflegungsstopp organisiert und am Ziel gibt es eine Stärkung, um wieder zu Kräften zu kommen. Die Wanderung findet BEI JEDER WITTERUNG statt (denn schlechtes Wetter gibt es bekanntlich gar nicht — nur die falsche Kleidung…). Es besteht eine Unfallversicherung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Neugierig geworden? Wir freuen uns auf Sie! Um Anmeldung bis zum 09. Mai wird gebeten an:
Wahlkreisbüro Dr. Fritz Felgentreu
E-Mail: neukoelln@fritz-felgentreu.de
Tel.: 030 – 568 211 11

Bezirksamt fördert ehrenamtliches Engagement für ein lebenswertes Neukölln mit 55.000 Euro

Tu was für Deinen Bezirk – unter diesem Motto unterstützt das Bezirksamt Neukölln auch in diesem Jahr die ehrenamtliche Arbeit von Bürgerinnen und Bürgern, die Neukölln lebenswerter machen wollen. Der Fördertopf ist mit 55.000 Euro gefüllt. Anträge können bis zum 28. April 2017 gestellt werden.

Das Förderprogramm „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften (FEIN)“ knüpft daran an, Menschen zu Aktivitäten zu ermutigen, die der Gemeinschaft und damit Neukölln insgesamt zu Gute kommen. Pro Projekt gibt es bis zu 3.500 Euro. 2016 erhielten 48 Initiativen einen Zuschlag. Mit den Mitteln bauten Ehrenamtliche zum Beispiel ein Bienenhaus für die Schule am Regenweiher und legten einen Gemüsegarten in der Wetzlar-Schule an.

Förderfähig sind Maßnahmen in öffentlichen oder öffentlich zugänglichen Einrichtungen wie Schulen, Horten, sozialen Treffpunkten, Sport- und Grünanlagen, jedoch nicht in Quartiersmanagementgebieten oder Gebieten zur baulichen Unterhaltung. Ebenso dürfen keine reinen Anschaffungen gefördert werden, d.h. wenn Sachmittel gekauft werden, müssen diese für die ehrenamtliche Arbeit verwendet werden (z.B. für Renovierungsarbeiten).

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey:
„Unsere Gesellschaft lebt durch das Engagement und den Einsatz ihrer Mitglieder. Ich hoffe, dass wir wieder zahlreiche engagierte Neuköllnerinnen und Neuköllner mit dem FEIN-Programm unterstützen können. Auch Aktionen mit unserer Bezirkskampagne „Schön wie wir… für ein lebenswertes Neukölln“ sind möglich. Jedes einzelne Projekt macht einen Unterschied und Neukölln ein bisschen schöner.“

Sie sind unsicher, ob Ihr Projekt förderfähig ist? Ihr Ansprechpartner im Bezirksamt Neukölln von Berlin, Herr Süßbrich, berät Sie gern. Telefon 030 90239 2302.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zum Nachlesen:

Das Merkblatt mit den Förderbedingungen gibt es hier: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/fein/

Eine Übersicht über die Quartiersmanagementgebiete gibt es hier: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/quartiers-management/qm-gebiete/

Das Antragsformular kann angefordert werden unter ehrenamtsprogramm@bezirksamt-neukoelln.de.

Quelle: Bezirksamt Neukölln

1,2 Mio. Euro für den Spracherwerb an Neuköllner Kitas!

Weil die härtesten Kieze die besten Kitas brauchen

HELENE SOUZA/PIXELIO.DE

Wieder eine gute Nachricht für die Kinder in Neukölln: 11 Neuköllner Kitas werden im Rahmen der zweiten Förderwelle des Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ gefördert. Das Programm unterstützt die alltagsintegrierte sprachliche Bildung in Kitas. Insgesamt kommen fast 1,2 Millionen Euro Fördergelder aus Bundesmitteln den Kindern in Neukölln zugute.

„Sprache ist der Schlüssel zur Welt, Sprache ist der Schlüssel zur Integration. In Neukölln leben besonders viele Kinder, die zu Hause kein Deutsch lernen. Sie brauchen eine besonders intensive Sprachförderung in der Kita, damit sie in der Schule nicht den Anschluss verlieren“, erklärt der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Fritz Felgentreu.

Gute Bildung von Anfang an ist entscheidend für das weitere Leben. So haben Studien gezeigt, dass die Sprachkompetenz den Bildungsweg und den Einstieg ins Berufsleben erheblich beeinflusst. Kinder, deren Familiensprache nicht Deutsch ist, profitieren besonders von früher sprachlicher Bildung. Genauso profitieren auch Kinder aus bildungsfernen Familien, die zu Hause Deutsch sprechen, von zusätzlicher Unterstützung beim Erlernen der Sprache.

Felgentreu stellt fest: „Kinder sind neugierig und wissbegierig. Gerade im Kindergarten lernen sie Sprachen spielerisch und schnell. Aber die Erzieherinnen und Erzieher brauchen Zeit und die notwendige Ausbildung, um sie dabei zu begleiten und zu unterstützen. Ich freue mich sehr, dass die Kitas durch die Mittel aus dem Bundesprogramm auf den hohen Bedarf an Sprachförderung in unserem Bezirk reagieren können.“

Im vergangenen Jahr ist das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gestartet. Es unterstützt Kindertageseinrichtungen mit einem hohen Anteil an Kindern mit besonderem Sprachförderbedarf mit zusätzlichen personellen Ressourcen. Daneben werden Fachberatungen gefördert, die die beteiligten Kitas kontinuierlich bei der Programmumsetzung begleiten.

Stärkung des Neuköllner Radverkehrs

Neukölln investiert 6 Mio. Euro bis 2021

Wenn die Fahrradstellplätze am 16. März rund um das Neuköllner Rathaus knapp werden, könnte es daran liegen, dass hier der Neuköllner Fahr-Rat tagt. Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey hat das Gremium aus Fahrradenthusiasten von Verbänden wie dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland in Berlin und Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Nordost und Bezirkspolitikern ns Rathaus eingeladen. Ziel aller Beteiligten: Die Fahrradinfrastruktur in Neukölln verbessern.

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey erklärt dazu:
„Das Bezirksamt will in den nächsten Jahren die Situation für Radler in Neukölln spürbar verbessern. Dafür haben wir knapp 6 Mio. Euro Investitionen bis 2021 eingeplant. 3,3 Mio. Euro kommen aus dem Bezirkshaushalt, 2,8 Mio. Euro aus Förderprogrammen. Sowohl im dicht besiedelten Norden, als auch im Süden werden wir bauen. Konkret werden wir Fahrbahnen verbessern durch Asphaltierung und Schlaglochbeseitigung, Schutzstreifen markieren und Fahrradbügel an Knotenpunkten installieren. Nach jahrelangen Sparzwängen sind jetzt auch zwei Stellen für Radverkehrsplaner vom Senat zugesagt worden. Diese werden wir schnellstmöglich besetzen. Alle Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs müssen auch unter Berücksichtigung der Interessen der anderen Verkehrsteilnehmer geplant werden.“

Liste der geplanten Radverkehrsmaßnahmen 2017-2021:

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Aktionsplan gegen Drogenproblematik am Bahnhof Neukölln

Die Abendschau berichtet über den Besuch der Neuköllner Politik zur Drogenproblematik am Bahnhof Neukölln. Die Lage ist wirklich sehr problematisch – Drogenhandel und Drogenkonsum haben zugenommen. Anwohner, Gewerbetreibende und Menschen, die in der Gegend unterwegs sind beschweren sich und sind besorgt über die Situation. Es ist klar, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Ende letzten Jahres hatte Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey dazu schon zu einem Runden Tisch ins Rathaus Neukölln eingeladen, gestern kam der Vorort Besuch. Mit dabei: Gesundheitsstadtrat Falko Liecke, Sozialstadtrat Jochen Biedermann, die Kollegen von Fixpunkt, die Polizei, das Ordnungsamt, ein Vertreter der Deutschen Bahn und die Landesdrogenbeauftragte Köhler-Azara. Franziska Giffey fordert mehr Polizeipräsenz rund um den Bahnhof und härtere Strafen für die Dealer. Um echte Hilfe für die drogenabhängigen Menschen anzubieten, hat der Bezirk zum 01. März ein Fixpunkt-Modellprojekt am Bahnhof gestartet.

Der konkrete Aktionsplan des Bezirksamts:

  1. Stärkere Polizeipräsenz am, um und im Bahnhof.
  2. Härtere und konsequente Strafen für Drogendealer.
  3. Videoüberwachung nicht nur im U-Bahnhof, sondern auch im S-Bahnhof.
  4. Bessere Beleuchtung der Bahnhofseingänge.
  5. Bessere Beleuchtung der S-Bahnunterführung.
  6. Verbesserung der Reinigungssituation insgesamt – vor allem muss die Deutsche Bahn ihre Grundstücksflächen neben den Schienen besser reinigen und in Ordnung halten.
  7. Installation von mehreren Auffangbehältern zur Entsorgung gebrauchter Spritzen in Absprache mit Fixpunkt und der Polizei – fachgerechte Entsorgung durch Fixpunkt.
  8. Straßensozialarbeit und Hilfsangebote für die Süchtigen.
  9. Suche nach Möglichkeiten für einen Ort, an dem der Drogenkonsum unter Aufsicht und medizinischer Betreuung stattfinden kann.
  10. Enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Gewerbetreibenden vor Ort und Information der Anwohner.

Presse:
B.Z. – Drogen und Kriminalität: Giffey will mehr Video-Überwachung