Weihnachtsausstellung beim Heimatverein besucht

Die 91. Ausstellung des Rudower Heimatvereins wurde mit Weihnachtsliedern wie zum Beispiel „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ eröffnet, die ein Grammophon von einer Schellackplatte abspielte.  Danach lud Manfred Ziemer die Gäste ein, mit einem Gläschen Schampus auf die neue Ausstellung „Von Krippen bis zum Kinderspielzeug“ anzustoßen. Unter den Gästen waren neben dem SPD Bundestagsabgeordneten Dr. Fritz Felgentreu auch der Neuköllner  SPD Fraktionsvorsitzende Martin Hikel, sein Stellvertreter Peter Scharmberg sowie Bertil Wewer von der Fraktion der Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung. Alle bewunderten, was  Sammler Lothar Herrmann und der Rudower Heimatverein mit der aktuellen Ausstellung auf die Beine gestellt hat. „Zu  bestaunen sind Weihnachtskrippen aus aller Welt. Darunter wunderschöne Exemplare aus Peru, Afrika, den Phillipinen und Tschechien,  auch eine sehr schöne alte Bergmannskrippe ist ausgestellt“, freut sich SPD Mann Scharmberg. Beeindruckt hat ihn auch, wie schön die Vielzahl der Exponate präsentiert werden. Beim Spielzeug darf der Teddybär natürlich nicht fehlen, aber auch Gesellschaftsspiele, Tretroller und Spiele wie Electra  sind ausgestellt. So gibt es  in der sehenswerten Ausstellung viel zu entdecken.    Weiterlesen

„NEIN zu Gewalt an Frauen – frei leben ohne Gewalt“

„Im Land Berlin gibt es Fachberatungs- und Interventionsstellen für Frauen, sechs Frauenhäuser, 43 Zufluchtswohnungen für Frauen und 25 Zwei-Stufen-Wohnungen. Das sind 470 Plätze für Betroffene, die ständig ausgebucht sind“, sagt Neuköllns Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Edler. Sie hielt auf dem Rathausvorplatz am 21. November eine Rede zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, der Jahr für Jahr am 25. November stattfindet. Damit sagt der Bezirk Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen. Um das zu unterstreichen, hissten Edler, Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey (SPD), die Bezirksstadträte Jochen Biedermann (Grüne), Jan-Christopher Rämer (SPD), Falko Liecke (CDU) gemeinsam mit zahlreich erschienenen die Fahnen „NEIN zu Gewalt an Frauen – frei leben ohne Gewalt“ und „Selbstbestimmt leben“. Mit dabei: die SPD Bezirksverordnete Cordula Klein sowie die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhaus Derya Çaglar (SPD) und Anja Kofbringer (Grüne)

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Gedenken zum 9. November

Hunderte engagierte Bürger nahmen zusammen mit Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey (SPD) an einer Kundgebung in Britz zum Gedenken an die Opfer des Pogroms vom 9. November 1938 teil. Sie fand vor der ehemaligen Apotheke des jüdischen Apothekers Adolf Mockrauer in der Buschkrugallee 179 in Britz statt. Sie waren auch gekommen, um ihre Stimme an diesem Abend gegen die Schändung der 16 Stolpersteine in der Nacht vom 5. auf den 6. November des Jahres zu erheben, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Einig waren sich die Teilnehmer*innen des Gedenkens auch in ihrem Willen, den Kampf gegen Rechts und Rechtspopulisten mit aller Kraft weiterzuführen. Unter den Teilnehmern des Gedenkens waren neben IG Metallern auch der SPD Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu, Derya Caglar und Karin Korte (beide SPD) vom Berliner Abgeordnetenhaus, der Fraktionsvorsitzende der SPD Neukölln Martin Hikel und die Fraktionsgeschäftsführerin Sasa Raber, der Stadtrat für Bildung, Schule, Kultur und Sport Jan-Christopher Rämer sowie die SPD Bezirksverordneten Eva-Marie-Schoenthal und Mirjam Blumenthal. Ebenfals vor Ort waren die ehemaligen SPD Fraktionsmitglieder und jetzigen Bürgerdeputierten Gabriele Gebhardt und Jörg Stempel. Weiterlesen

Zum Rücktritt von Jan-Christopher Rämer

Der Neuköllner Bezirksstadtrat für Bildung, Schule, Kultur und Sport Jan-Christopher Rämer hat heute um seine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis gebeten und seinen Rücktritt von sämtlichen Ämtern und Funktionen innerhalb der SPD erklärt. Damit reagierte er auf einen Vorfall in dieser Woche, bei dem er unter Alkoholeinfluss am Steuer seines Autos vorgefunden wurde. Neukölln verliert dadurch einen herausragenden Stadtrat.

Jan-Christopher Rämer gab folgendes Statement heraus:

„Ich habe heute Bezirksbürgermeisterin Dr. Giffey gebeten, mich aus meinem Beamtenverhältnis als Bezirksstadtrat zu entlassen. Damit ziehe ich die Konsequenz aus meinem Verhalten, das eine weitere Ausübung meines Amtes in bisheriger Stärke nicht möglich macht. Meiner Heimat, dem Bezirk Neukölln, bin ich dankbar für die letzten Jahre, in denen ich den Neuköllnerinnen und Neuköllnern in dieser herausgehobenen Funktion als Bezirksstadtrat dienen durfte. Ich werde weiter ein politischer Mensch bleiben und mich in meiner politischen Heimat interessiert einbringen. Darüber hinaus habe ich heute den Rücktritt von sämtlichen Ämtern und Funktionen innerhalb der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) erklärt.“

Die Kreisvorsitzende Dr. Franziska Giffey reagiert für die Neuköllner SPD:

„Das Geschehene macht mich sehr betroffen. Jan-Christopher Rämer übernimmt mit seiner Entscheidung die volle Verantwortung für sein Handeln. Seine persönliche Entscheidung verdient großen Respekt. Jan-Christopher Rämer hat seit 2015 sein Ressort mit großem Engagement und Begeisterung geführt. Für seinen Einsatz für Neukölln spreche ich ihm meinen aufrichtigen Dank aus. Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Deshalb wünsche ich Jan-Christopher Rämer alles erdenklich Gute für seine Genesung.“

Zur Entscheidung unseres Neuköllner Bildungsstadtrats aus dem Amt ausscheiden zu wollen, erklärt Martin Hikel als Vorsitzender der SPD-Fraktion in der BVV:

„Mit großer Bestürzung haben wir Kenntnis von der Entscheidung unseres Bildungsstadtrats Jan-Christopher Rämer genommen. Jan Rämer übt das Amt des Bildungsstadtrats mit voller Überzeugung und mit vollem Einsatz aus. Er zeigt sich fraktionsübergreifend gegenüber allen Bezirksverordneten konstruktiv in der Sache. Als Stadtrat und persönlich hat er immer ein offenes Ohr für die Nöte der Bürgerinnen und Bürger und übt das Amt mit großer Würde nach Innen und nach Außen aus. Wir haben großen Respekt vor seiner persönlichen Entscheidung und stehen solidarisch an seiner Seite. Im Namen der SPD-Fraktion bedanke ich mich für seine Leistungen für den Bezirk und für die Partei, die er in den letzten Jahren erbracht hat. Wir hoffen, dass er sich wieder erholt und zu gegebener Zeit gestärkt Verantwortung in und für die SPD übernehmen kann.“

Die Amtsgeschäfte von Jan Rämer übernehmen bis auf weiteres stellvertretend Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey und der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste Jochen Biedermann. Der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung obliegt das Vorschlagsrecht für die Wahl eines Nachfolgers.

 

Grün in Neukölln – der Ausschuss zieht Zwischenbilanz

Blick auf den Körnerpark

„Neukölln ist grüner, als man denkt“ – nein, bei der Äusserung im Ausschuss für Straßen, Grünflächen und Ordnungsamt ging es ausnahmsweise einmal nicht um Parteien, sondern tatsächlich um die Grünflächen im Bezirk. So gibt es derzeit über 20.000 Straßenbäume in unserem Bezirk,139 öffentliche Grünanlagen, über 400.000 qm begrüntes Straßenland. 121 öffentliche Spielplätze und alleine 8 städtische Friedhöfe in der Pflege des Grünflächenamtes. Zudem betreut das Straßen- und Grünflächenamt noch die 90 Neuköllner Kleingartenanlagen mit ca. 3,7 mio Quadratmetern.  „Angesichts der wie überall angespannten Personalsituation eine unglaubliche Leistung, die die Mitarbeiter*innen vollbringen“, lobte der Ausschussvorsitzende Marko Preuß (SPD) die Arbeit des Amtes. Das Bezirksamt bildet selber aus und bietet seit kurzem auch ein duales Studium Landschaftsbau und Grünflächenmanagement an. Der Bezirk wird seine Anstrengungen im Grünbereich noch verstärken, versprach die Bürgermeisterin Dr. Giffey (SPD). Allerdings haben die Mitarbeiter*innen noch eine Weile mit den Folgen der Herbststürme zu kämpfen. So sind über 175 Bäume auf öffentlichen Flächen den Stürmen zum Opfer gefallen. Die genauen Schäden sind noch nicht bezifferbar, da derzeit jeder einzelne Baum auf seine Standfestigkeit und eventuelle Schäden geprüft wird. „Wir stimmen dem Bezirksamt ausdrücklich zu, dass hier die Verkehrssicherung absolute Priorität genießt, und manch andere wichtige Dinge dadurch leider hintenan stehen müssen“ bittet Preuß die Neuköllner*innen um Verständnis.

Die BVV-Fraktion bekommt Zuwachs

Heute hat Marina Reichenbach, Bezirksverordnete in der BVV Neukölln, verkündet, dass sie von der Fraktion der Linken in die Fraktion der SPD wechseln wird.

Martin Hikel, Vorsitzender der SPD-Fraktion, erklärt dazu:
„Ich möchte betonen, dass der Fraktionswechsel eine Entscheidung von Marina Reichenbach war und auch ausführlich von ihr begründet wurde. Die SPD Neukölln steht für eine starke, bürgerorientierte Kiezpolitik mit einem klaren Schwerpunkt auf starke Bildungsinstitutionen, nachhaltige Integration und Chancengleichheit für alle Neuköllnerinnen und Neuköllner sowie für alle, die es werden wollen. Wir freuen uns, wenn dieser Politikansatz auch in anderen Parteien und Fraktionen Anklang findet. Die Arbeit von Marina Reichenbach war fraktionsübergreifend von hoher Konstruktivität und klarer Bürgernähe geprägt. Umso mehr freuen wir uns, dass sie sich dazu entschieden hat, künftig gemeinsam mit der SPD Neukölln und ihren Partnerinnen und Partnern Politik für die Menschen im Bezirk zu machen.“