Veranstaltung mit Franziska Giffey: Das Gute-Kita-Gesetz am 15.11. um 19:00 Uhr

Diskussionsveranstaltung mit Bundesministerin Dr. Franziska Giffey

Donnerstag, 15.11.2018, 19:00 Uhr, Aula der Otto-Hahn-Schule, Berlin-Neukölln

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu und sein Kollege Klaus Mindrup, Bundestagsabgeordneter für Berlin-Pankow, laden herzlich ein zur Diskussion mit Bundesministerin Dr. Franziska Giffey und Micaela Daschek vom Kreisverband Südost der AWO Berlin.

Was können wir tun, um Familien zu fördern und allen Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen?

Am 18. Oktober 2018 wird der Entwurf für das Gute-Kita-Gesetz im Deutschen Bundestag in erster Lesung beraten. 5,5 Milliarden Euro will der Bund in den kommenden vier Jahren zur Verfügung stellen, um die Qualität der Kinderbetreuung zu verbessern und den Abbau von Kita-Gebühren voranzubringen. Weiterlesen

Vorankündigung: 9. November 2018, 18.00 Uhr: 100 Jahre Republik – Gedenk und Liederabend

Die Jusos Neukölln und die Falken Neukölln laden gemeinsam mit dem DGB KV Neukölln zu einem historischen Abend am Lagerfeuer mit einer großartigen Künstlerin bei einem Glas Glühwein ein. Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren der Geschichte mit einem ebenso fast vergessenen Kultur: Unserem Liedgut. Interpretiert von Isabel Neuenfeldt, begleitet von ihrer wundervollen Stimme und ihrem großen Talent am Akkordeon.

Am 9. November 2018, 18 Uhr im Anton-Schmaus-Haus , Gutschmidstraße 37,
12359 Berlin

freuen wir uns wenn ihr dabei seid und eine kurze Rückmeldung sendet an:

Marcel.Hopp@SPD-Neukoelln.de

491 Neuköllner Meisterinnen und Meister geehrt

Sportstadträtin Korte und Bezirksbürgermeister Hikel ehrten Neuköllns Meistersportler und dankten allen, die zum Gelingen des Events beitrugen.

„Es ist mir immer wieder eine große Ehre, unseren Neuköllner Meisterinnen und Meistern zu ihrem sportlichen Erfolgen zu gratulieren“, betont der SPD-Bezirksverordnete Bijan Atashgahi. Zusammen mit den Sportausschussmitgliedern Thomas Blesing, Eugen Kontschieder, Jörg Stempel sowie den Bezirksverordneten Jürgen Koglin und der Fraktionsvorsitzenden Cordula Klein (alle SPD) wünschte er am 11. Oktober den Neuköllner Sportlerinnen und Sportlern alles Gute und weitere sportliche Erfolge. An der Ehrung teil nahmen auch Sportstadträtin Karin Korte und Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) teil.

Jahr für Jahr feiert das Bezirksamt Neukölln mit der Meisterehrung die verdienten Sportler des Bezirks. Seit zwei Jahren findet die Veranstaltung mit Hunderten Sportlerinnen und Sportlern in Neuköllns Eisstadion im Werner-Seelenbinder-Sportpark an der Oderstraße statt. 491 Sportlerinnen und Sportler aus 14 Neuköllner Vereinen und 22 Sportarten konnten 2017 geehrt werden! Mit Kathrin Burow von den Neuköllner Sportfreunden wurde die Weltmeisterin im Triple Ultra Triathlon geehrt. Sie gewann den begehrten Titel im Juli 2017 in Bad Blumau in Österreich. Dafür musste sie 11,4 km schwimmen, 540 km mit dem Fahrrad fahren und 126,6 km laufen! Weltmeistertitel gab es auch bei den Seniorinnen und Senioren in der Disziplin Schwimm-Master: Hier glänzten Brigitte Merten, 72 Jahre alt, Ruth Stübert (69), Angelika Radau (70), Monika Senftleben (76) und Joachim Hintze (75). Spitze ist auch Luisa Simon vom Neuköllner Ruder Club, sie holte den Titel Deutsche Juniorenmeisterin im Junioren Doppel-Zweier.

In der Gesamtwertung der Neuköllner Vereine lagen diesmal die Neuköllner Sportfreunde mit 108 Meistertiteln vorn, die Schwimmvereinigung Neukölln (SG Neukölln) erreichte 99 und der TSV Rudow 86. Auch ein Europameistertitel ging 2017 nach Neukölln: Dem TTC Berlin gelang es mit Marianne Keerwat (70) einen Europameistertitel im Tischtennis Damen-Doppel zu holen. Erst sieben Jahre alt ist Neuköllns Meisterin Lianne Josefine Krüger von der Berliner Turnerschaft Korp. e.V.. Sie wurde Berlin-Brandenburg-Meisterin im Orientierungslauf. Der älteste Sportler der Ehrung war Peter Senftleben, er wurde mit 83 Jahren gleich zweimal Berliner Meister in der Disziplin SchwimmMaster.

Auch der Showteil der Meisterehrung war besonders. So präsentierten die Neuköllner Sportfreunde 1907 e.V. Eiskunstlaufvorführungen und die Bambinis vom Olympischen Sport-Club zeigten, was sie in Sachen Eishockey als Youngster zu bieten haben. Das war ebenso klasse wie die Lasershow, die zum Abschluss der Meisterehrung von allen bewundert wurde. Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Sportstadträtin Karin Korte und das SPD-Team jedenfalls waren begeistert von den Spitzenleistungen der Neuköllner Sportlerinnen und Sportler. Sie sprachen den vielen Sponsoren aus dem Mittelstand, den Mitarbeitenden des Fachbereichs Sport und den Auszubildenden des Bezirksamtes ihren Dank aus. „Sie alle leisteten einen großartigen Beitrag für das Gelingen der Großveranstaltung“, so Hikel.

Durch den Dschungel zu den Mülltrennern – RespAct im Rathaus

Die Schüler und Schülerinnen der Theodor-Storm-Schule aufgereiht zum Bewegungsspiel.

Nicht oben drüber, nicht unten drunter sondern mittendurch – das war der Weg, den Schüler und Schülerinnen der Theodor-Storm-Schule auf ihrer Dschungel-Tour nahmen. Mitten durchs Gebüsch, wo sie Löwen mit blutenden Pfoten trafen. Die wurden verbunden. Und die Ursache – herumliegende Glasscherben – in den großen Rucksack zu dem anderen schon aufgesammelten Müll gepackt. Beim letzten Hindernis mussten sie dann doch oben drüber, über den Berg, von dem aus sie die Affenbande mit Plastikflaschen bewarf. Bloß gut, dass auf der anderen Seite die Höhle der Mülltrenner lag. Das Bewegungsspiel wurde vor zahlreichen Eltern im BVV-Saal des Rathauses aufgeführt. Es war der Abschluss einer Projektwoche in den Ferien. Eine Woche lang hatten sie sich in kindgerechten Aktionen mit Themen wie Mülltrennung und Upcycling befasst.

Ein Tagesprotokoll zum Upcycling-Workshop

Durchgeführt wurde die Projektwoche von der CamP Group gGmbH im Rahmen des senatsgeförderten Programms „RespAct Neukölln“. Sie ist eines der Angebote in der zweijährigen Förderperiode 2017-2019. Eine Woche lang wurde ein Ganztagangebot mit Kiezralley, Upcycling-Workshop, Spiel und Bewegung geboten. Abschluss war die Vorführung im BVV-Saal mit anschließendem Info- und Beteiligungsmarkt im Vorraum. Unter anderem bot dort Kunst-Stoffe e. V. die Herstellung von Stempeln aus Fahrradschläuchen und Holz an.

Dass die Grundschüler etwas gelernt hatten, zeigte sich beim zweiten Act. Schüler und Schülerinnen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, die teilweise schon zum zweiten Mal teilnahmen, hatten ein Quiz Erwachsene gegen Kinder vorbereitet. Eigentlich sollten zehn Kinder gegen zehn Erwachsene spielen. Aber bei den Kindern gingen immer so viele Hände hoch, dass die Betreuerinnen kurzerhand die Teilnahmeregeln änderten, um dem Ansturm gerecht zu werden. Fast alles richtig, die Kinder gewannen das Duell.

Nichts gelernt haben sie wahrscheinlich aus den Vorträgen der erwachsenen Fachleute vom Umweltbundesamt, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie dem BUND.

In einem frisch aus der Druckerpresse vorgestelltem Handbuch wurde die Projektwoche dokumentiert. Es wird als Anleitung im Internet verfügbar sein.

„Das waren Vorträge, mit denen man Kinder im Grundschulalter nicht erreicht,“ urteilte Michael Morsbach, der für die SPD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung teilnahm. Die Senatsverwaltung beispielsweise zeigte einen verwaltungsinternen Folienvortrag zum Handlungsfeld Umweltgerechtigkeit mit kleinteilig eingefärbten Berlinkarten und Überschriften wie „Ergänzungsindikator 8: Thermische Belastung“. „Ich erwarte von der Senatorin, dass sie dafür sorgt, dass in ihrem Haus an Zielgruppen angepasste Angebote entwickelt werden,“ so Michael Morsbach (SPD). „Dieser Vortrag war oben drüber (oder unten drunter), erforderlich gewesen wäre mittendurch.“

Weitere Informationen unter:

http://www.respact.org/respact-neukoelln-nachbarschaftliche-netzwerke-staerken/

https://kunst-stoffe-berlin.de/kunst-stoffe-auf-der-respact-tagung-umweltgerechtigkeit-interkulturell-erleben-am-26-10-1/

www.camp-group.org

Ankündigung: 19. Tower-Run, 13. Januar 2019

Auch 2019 starten wir aktiv ins neue Jahr: Die SPD BVV-Fraktion Neukölln richtet gemeinsam mit der Baugenossenschaft IDEAL und dem Turn- und Sportverein Neukölln (TuS) e.V. den traditionellen 19. Tower-Run aus. Im höchsten Wohnhaus Berlins in der Fritz-Erler-Allee 120 in der Gropiusstadt können ambitionierte Läuferinnen und Läufer auf 465 Treppenstufen bis zur 29. Etage ihre Fitness unter Beweis stellen.

Der Lauf findet am Sonntag, den 13.01.2019 ab 11.00 Uhr statt. Anmeldungen sind bis zum 09.01.2019 unter www.ziel-zeit.de möglich. Hier gibt es alle Informationen zum Download: Info Tower Run 2019

 

Bezirksbürgermeister Hikel krönt neue Weinkönigin

Die neue Britzer Weinkönigin heißt Dr. Daniela Schulz. „In einigen spannenden Fragen zur Weinkultur und zu Neukölln hat sich Daniela Schulz als würdige Botschafterin bewiesen“, betont Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD). Die Fragen zum Britzer Wein und Berliner sowie deutscher Weinkultur beantwortete Schulz richtig und strahlte vor Freude als ihr unser Bezirksbürgermeister die Krone aufsetzte.

Die Neuköllnerin Daniela Schulz wuchs in Worms auf, einer Stadt, die von Weinbergen umgeben ist. Ende der 80er Jahre kehrte sie nach Berlin zurück, studierte Kulturwissenschaft und arbeitet bei der Deutschen Welle in der Kulturredaktion, wo auch Deutscher Wein eins ihrer Themen ist. Nach der Krönung feierte sie im Beisein von Hunderten Besuchern des Weinlesefestes mit Bezirksbürgermeister Hikel, dem SPD-Bezirksverordneten Wolfgang Hecht und Derya Çağlar von der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, bei Musik von der Alex Band und Zaubereikunst von Mondini. Sie alle nahmen sich noch viel Zeit, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

„Die Stimmung auf dem Weingut war wunderschön – strahlender Sonnenschein, sehr viele frohgestimmte Gäste aus Nah und Fern und eine Weinkönigin, die Neukölln und Berlin bestens vertreten wird“, sagt SPD-Mann Hecht.

Seit 2016 kann im Weinland Berlin legal Wein angebaut und offiziell verkauft werden, da die Europäische Union Neuanpflanzungsrechte an die Mitgliedstaaten verteilte. Die Fläche des Britzer Weingutes gehört dem Bezirk, er hat sie an den gemeinnützigen Verein Agrarbörse Ost verpachtet, unterstützt wird er vom Verein zur Förderung der Britzer Weinkultur, deren 1. Vorsitzende Elfriede Manteuffel ist. Als Lehrgarten vermittelt er in Kursen auch Neuköllner Kindern Wissen um den Weinanbau, die tierischen Bewohner eines Weinbergs und die Winzerarbeit. Derzeit werden Ortega, ein Weißwein mit Muskat-Note, ein leichter Rotling sowie ein fruchtiger Acolon angeboten.

Clanstrukturen bekämpfen – Ausstiegshilfen für Clanmitglieder schaffen

Kriminelle Clanstrukturen sind in Neukölln ein Problem. Ein Ausstieg aus diesen Strukturen und damit auch aus dem Familienverband sind nicht vorgesehen und für die Betroffenen mit ernsten Konsequenzen verbunden, ein Neuanfang sehr schwer. Ähnlich wie bei Ausstiegsprogrammen gegen rechts sind konkrete Hilfen notwendig.

Deswegen hat die Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln gestern auf Antrag der SPD-Fraktion die Entwicklung eines Programms beschlossen, das Menschen unterstützen soll, aus kriminellen Clanstrukturen auszusteigen. Hierbei soll ein Schwerpunkt auf Kinder, Jugendliche und Frauen gelegt werden, diejenigen also, die am meisten unter den sozialen Auswirkungen dieser Strukturen zu leiden haben.

„Es geht darum, sowohl Familienmitglieder zu schützen, die ein selbstbestimmtes Leben führen wollen, als auch die Strukturen an sich zu bekämpfen, die diese Form von Kriminalität begünstigen. Hier Abhilfe zu schaffen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Mirjam Blumenthal, Fraktionsvorsitzende der Neuköllner SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung. Ergänzend zum 6-Punkte-Plan von Bezirksbürgermeister Martin Hikel ist ein Aussteigerprogramm ein weiterer Aspekt eines ganzheitlichen Konzeptes, um gegen Clankriminalität vorzugehen. „Über den Ansatz der Ermittlungsbehörden hinaus ist ein sozialer Ansatz nötig, der die Menschen dort abholt, wo sie sind. Gerade Kinder und Jugendliche orientieren sich oft an falschen Vorbildern. Hier können wir mit Hilfe eines integrativen Konzeptes von vornherein Unterstützung anbieten“, so Blumenthal weiter, „Wir setzen dabei besonders auf Maßnahmen zur Integration, die insbesondere Frauen, Kindern und Jugendlichen eine Alternative zum aktuellen Lebensentwurf aufzeigen können“.

Integrationsprogramme könnten an bestehende Maßnahmen angeknüpft werden, etwa in Kooperation mit Schulen, Jugendämtern und Einrichtungen der Fürsorge. Wichtig ist es aber, Betroffene direkt anzusprechen und sie ernst zu nehmen. Dazu gehört auch, die Eltern der Jugendlichen in die Pflicht zu nehmen.
Die SPD in der BVV Neukölln hatte in der vergangenen Woche mit einer Veranstaltung zum Thema Clankriminalität mit Experten aus der Praxis wesentliche soziale Aspekte beleuchtet. „Wir können ein großes soziales Problem auf lange Sicht lösen, wenn wir es mit vereinten Kräften angehen und dabei die Betroffenen mitnehmen“, zeigt sich Blumenthal zuversichtlich.